DE34180C - Neuerung an Mikrophonen - Google Patents

Neuerung an Mikrophonen

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DE34180C
DE34180C DENDAT34180D DE34180DA DE34180C DE 34180 C DE34180 C DE 34180C DE NDAT34180 D DENDAT34180 D DE NDAT34180D DE 34180D A DE34180D A DE 34180DA DE 34180 C DE34180 C DE 34180C
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Germany
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diaphragm
electrode
conductive material
screen
electrodes
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34180D
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English (en)
Original Assignee
F. BLAKE in Weston, Massach., V. St. A
Publication of DE34180C publication Critical patent/DE34180C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R21/00Variable-resistance transducers
    • H04R21/02Microphones
    • H04R21/021Microphones with granular resistance material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 25. März 1885 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf diejenige Klasse von Mikrophonen, bei welchen pulverisirtes oder gekörntes leitendes Material den Theil des Stromkreises bildet, dessen Widerstand durch die Wirkung der Schallwellen variirt wird.
Ein horizontales Diaphragma nimmt die Schallwellen auf seiner unteren Fläche auf und trägt auf der oberen Fläche eine Masse aus pulverisirtem oder gekörntem leitenden Material, das lose auf dieser Fläche liegt und den Theil des Stromkreises bildet, dessen Widerstand variabel ist. Eine Masse von solchem losen Material hat im Vergleich zu derselben Masse in festem oder compactem Zustande einen sehr hohen Widerstand. Die Schwingungen des unter dem EinfLufs der Schallwellen stehenden Diaphragmas suchen constant das lose. leitende ^Material nach oben zu werfen und verhindern dadurch, dafs das Material compact und so weit zusammengedrückt wird, dafs sich der specifische Widerstand der Masse ändert.
Die Elektrode ist in dem gekörnten Material gewissermafsen eingegraben und kann sich sonach frei bewegen; sie hat ferner infolge ihrer siebförmigen Gestalt einen grofsen Querschnitt und sonach einen verhältnifsmäfsig geringen Widerstand für jenen Theil des Stromkreises.
Man ist infolge dessen im Stande, mit einer einzigen Batteriezelle Resultate zu erreichen, die ■ sonst nur durch eine gröfsere Anzahl Zellen zu erlangen waren.
Das Diaphragma ist mit der in dem losen Material eingegrabenen Elektrode derart verbunden , dafs es angespannt wird und die Schwingungen desselben sich gleichförmiger auf das lose Material übertragen und der eingegrabenen Elektrode direct mitgetheilt werden.
Ein Diaphragma, welches meist infolge von Spannungsdifferenzen zwischen den einzelnen Theilen unangespannt bleibt, schwingt unter der Einwirkung der Schallwellen an verschiedenen Punkten, die von dem Mittelpunkt des Diaphragmas gleich weit entfernt sind, verschieden.
Auf diese Weise kann es leicht eintreten, dafs der Widerstand des losen Materials, welcher der Form der Schallwellen genau entspricht, sich nicht ändert.
Die Schwingungen der Elektrode, welche infolge mechanischer Verbindung derselben mit dem Diaphragma eintreten, tragen dazu bei, dafs die lose Beschaffenheit des gekörnten Materials aufrecht erhalten wird.
Fig. ι ist ein Querschnitt durch ein Mikrophon mit den angedeuteten Neuerungen.
Fig. 2 ist eine Oberansicht desselben, wobei die Klemmplatte und das gekörnte Material weggelassen ist.
Fig. 3 ist eine Oberansicht des Diaphragmas.
Fig. 4 ist eine Oberansicht der siebförmigen Elektrode.
Fig. 5 ist eine Oberansicht der Unterlagsscheibe aus nicht leitendem Material zur Isolirung des Diaphragmas von der siebförmigen Elektrode. ,
Fig. 6 ist eine Oberansicht des aus nicht leitendem Material bestehenden Pfropfens oder Blockes, welcher zwischen das Diaphragma und die Elektrode gelegt wird.
Fig. 7 ist ein abgebrochener Schnitt durch eine modificirte Anordnung.
A ist. die Grundplatte (oder der Träger) für das Mikrophon, welche die Oeffnung enthält, gegen welche gesprochen wird.
B ist ein Ring aus nicht leitendem Material und b ein auf der Platte A innerhalb des Ringes B liegender Metallring, der zur Aufnahme des Diaphragmas dient.
Nach der einen Construction sind beide Ringe B und b aus nicht leitendem Material und aus einem Stück hergestellt, wobei die Platte A in Wegfall . kommt. D ist ein metallisches Diaphragma, welches an seinen Kanten auf dem Ring b aufliegt. Dasselbe ist, wie angeführt, eine der Elektroden, und beim Gebrauch wird es mit einem der Leitungsdrähte durch den Ring b, wenn dieser metallisch ist, oder direct verbunden, wenn der'Ring b und B aus einem Stück und aus nicht leitendem Material hergestellt ist. S ist ein Drahtsieb, das von dem Diaphragma durch eine Unterlagsscheibe w elektrisch getrennt ist, welche zu diesem Zwecke aus nicht leitendem Material hergestellt ist. P ist eine metallische Klemmplatte mit vorstehendem ringförmigen Rande p, der auf der Kante des Siebes aufliegt.
Die Platte P und der Ring B haben denselben Durchmesser, ebenso der Rand ρ der Platte P, das Sieb S und die Unterlagsscheibe n>. Gleichen Durchmesser haben auch das Diaphragma D und der Ring b. Die einzelnen Theile des Apparates werden durch Schrauben (in der Zeichnung vier) zusammengehalten, welche durch die Platte P und den Ring B hindurchgehen, um in die Grundplatte A zu greifen, wenn eine solche vorgesehen ist. Zwischen der siebförmigen Elektrode S und ihrem Leitungsdraht wird durch die metallische Klemmplatte P elektrische Verbindung hergestellt.
C ist das fein vertheilte oder körnige leitende Material (pulverisirte Kohle), welches den Apparat über dem Diaphragma so weit ausfüllt, dafs nur eine geringe Entfernung bis zur Platte P freibleibt. Die Körner sind so grofs, dafs sie frei durch die Maschen des Siebes gehen können, das sie vollständig umhüllen. Die Platte P hat ein durch den Stöpsel E verschraubbares Loch, durch welches das gekörnte leitende Material eingeführt wir.d.
L ist ein Pfropfen oder Block aus nicht leitendem Material, der^zwischen dem Diaphragma und dem Siebe liegt und dadurch das Diaphragma anspannt. Der Pfropfen giebt auch dem Diaphragma und Sieb eine konische Gestalt, und da er zwischen denselben wie zwischen zwei Federn festgeklemmt wird, mufs das Sieb an den Schwingungen des Diaphragmas theilnehmen.
Beim Gebrauch des Apparates wird ein Draht mit dem Diaphragma, der andere mit dem Siebe in Verbindung gebracht. Auf diese Weise werden beide zu Elektroden, wobei das gekörnte Material die elektrische Verbindung zwischen denselben herstellt.
Der beschriebene Apparat bleibt stets adjustirt, gleichgültig wie der Schall beschaffen ist, welcher gegen das Diaphragma wirkt. Die durch eine Stimme verursachten Schallwellen, welche durch den beschriebenen Apparat übertragen werden, sind merkwürdig getreue Copien der Originallaute.
Es soll noch angeführt werden, dafs, wäh-. rend die gewählte und dargestellte Construction als Ganzes sehr gute Resultate ergiebt, sich herausgestellt hat, dafs einige Details der Construction mehr oder weniger vortheilhaft sind, auch wenn sie unabhängig von den anderen Details gebraucht werden.
So ist z. B. der Vortheil, welcher sich aus der Wirkung eines angespannten Diaphragmas herleiten läfst, das auf loses, den Theil des Stromkreises mit variablem Widerstand bildendes Material wirkt, nicht abhängig von der Verwendung des Diaphragmas als eine Elektrode, noch von der Verwendung des Siebes als andere Elektrode. Der Vortheil tritt vielmehr ein, wenn entweder Sieb oder Diaphragma als eine Elektrode und ein Ring an der äufseren Kante des losen Materials als andere Elektrode angewendet wird.
Bei dem dargestellten Apparat könnte also ein Leitungsdraht entweder mit dem Diaphragma D oder dem Siebe S, der andere mit dem Flantschp der Klemmplatte P verbunden werden.
Dienen jedoch der Ring und das Sieb als die Elektroden des Apparates, so müssen sie durch eine Unterlagsscheibe w \ Fig. 7, von einander elektrisch getrennt werden.
Ebensowenig ist der Vortheil, welcher infolge der mechanischen Verbindung zwischen dem Siebe und Diaphragma eintritt, gänzlich entweder von der Anwendung des Diaphragmas als die eine Elektrode oder von der Anwendung des Diaphragmas in einer horizontalen Lage abhängig.
Man erhält eine aufserordentlich laute Uebertragung des Schalles, selbst wenn das Diaphragma aufserhalb des Stromkreises liegt, indem man den Mittelpunkt des Diaphragmas mit dem in dem losen leitenden Material eingebetteten Siebe verbindet, so dafs das Sieb an den Schwingungen des Diaphragmas theilnimmt. Dies trifft selbst ein, wenn der Apparat umgedreht wird , um in einer Lage gebraucht

Claims (1)

  1. zu werden, die gegen die gezeichnete ungefähr rechtwinklig gerichtet ist. Der vorliegende Apparat kann in derselben Form angewendet werden, wenn man das Sieb als eine Elektrode und den Flantsch des Ringes P als andere Elektrode benutzt, dabei eine Unterlagsplatte aus nicht leitendem Material zwischen beide Elektroden legt und das Sieb an den Schwingungen des Diaphragmas in der gezeigten Weise theilnehmen läfst.
    Pateντ-AnsρRüche:
    Bei einem Mikrophon, in welchem zur Veränderung des elektrischen Widerstandes des Stromkreises pulverisirtes oder gekörntes leitendes Material verwendet wird:
    a) Die Anordnung zweier horizontalen Elektroden, von denen die eine als Uebertragungsdiaphragma dient und das gekörnte Material lose trägt, während die andere Elektrode siebförmig gestaltet und in dem losen Material eingebettet ist, so dafs dasselbe durch die Maschen des schwingenden Siebes frei hindurchtreten kann.
    b) Die unter a) gekennzeichnete Anordnung, wobei die beiden Elektroden mechanisch verbunden sind, um die Schwingungen zusammen zu machen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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