DE804197C - Hilfsvorrichtung zum Setzen von eisernen Grubenstempeln oder zum Einbringen sonstiger Ausbauteile - Google Patents
Hilfsvorrichtung zum Setzen von eisernen Grubenstempeln oder zum Einbringen sonstiger AusbauteileInfo
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Description
- Hilfsvorrichtung zum Setzen von eisernen Grubenstempeln oder zum Einbringen sonstiger Ausbauteile
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hilfsvorrichtung zutn Setzen von eisernen Grubenstempeln bzw. sonstiger Ausbauteile, und es liegt ihr der Leitgedanke zugrunde, durch Benutzung dieser Hilfsvorrichtung den oben beschriebenen Arbeitsvorgang so zu vereinfachen, daß er vornehmlich leim Arbeiten in niedrigen Streben von einem Arbeiter durchgeführt werden kann. Die Hilfsvorrichtun@- besteht ihrem Grundaufbau nach aus einer @-erhältnismäßi@= leichten federnden Stütze. die dazu <ücnt. den aus (lein L-nterstetnpel herausgezogenen Oberstempel itt dieser Stellung festzuhalten, und zwar wird sie von dein gleichen Arbeiter, der den Ohersteinpel auszieht, finit unter den Stempelkopf gesetzt. so daß der Stempel mit dem Schalholz oder Schaleisen stehenhleibt und der Arbeiter beide 1lütt(le frei hat. um den Stempel nuntnehr finit Hilfe einer besonderen Setzvorrichtung mit Vorlast zwischen Hangendem und Liegendem zu verspannen und das Stempelschloß endgültig zu schließen.Das Setzen von zweiteiligen eisernen Gruben- stempeln geschieht im allgemeinen in der Weise, (laß nach Aufrichten (les Stempels der Ober- stetnpel aus dein Unterstempel so weit lieraris- gezogen wird, bis der Stempelkopf unter das Schalholz bzw. <las Schalcisen druckt, danach wird (las Stempelscltlol.i so weit angetrieben, daß der Oberstempel in seiner ausgezogenen Stellung stehenbleibt. Nach (lein Anliritigen einer Setzvor- richtung zum Schaffen eitler Vorspannung wird dann (las Steinl)elscltlo(:) endgültig geschlossen und die Setzvorrichtung \\ ic(ler abgenommen. Dieser Arbeitsvorgang inul3 iin allgemeinen von zwei Ar- beitern durchgeführt werden und gestaltet sich be- sonders in niedrigen Streiten außerordentlich schwierig. (ia die Arbeiter hierbei häufig nur in liegender bzw. ]lockender Stellung arbeiten können. - Die Hilfsvorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus zwei fernrohrartig ineinandergeführten Teilen, die durch eine Feder auseinandergedrückt werden und wobei die Länge der Stütze veränderlich ist und so eingestellt werden kann, daß die Länge der entspannten Stütze etwas größer ist als der Abstand von Unterkante Stempelkopf bzw. Schalholz oder Schaleisen und dem Liegenden. Beim Ansetzen der Hilfsvorrichtung wird diese von Hand zunächst so weit zusammengedrückt, daß sie bequem angesetzt werden kann, wobei die Feder so weit gespannt wird, daß die Stütze das Gewicht der Ausbauteile mit genügender Sicherheit gegen das Umfallen des Baues zu tragen vermag.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung soll an Hand der zugehörigen Zeichnung näher beschrieben werden. Diese lassen in Abb. i einen Längsschnitt, in Abb. 2 einen Grundriß erkennen, während Abb. 3 eine Einzelheit wiedergibt. In Abb. 4 bis 9 sind in schematischer Darstellung verschiedene Anwendungsbeispiele wiedergegeben.
- Die Hilfsvorrichtung besteht aus den beiden fernrohrartig ineinandergeführten Rohren io und i i, die auf ihrem äußeren Umfang Bunde 12, 13 be---itzen, zwischen denen sich eine Feder 14 abstützt.' Während das untere Rohr i i mit einer Spitze 15 versehen ist, mittels der die Hilfsvorrichtung sich auf dem Liegenden festsetzt, trägt das obere Rohr io einen klauenförmigen Kopf 16, zwischen dessen Schenkeln eine Rolle 17 gelagert ist, die in etwa der Form eines Schalholzes angepaßt ist. Der Bund 12 ist auf dem oberen Rohr io verstellbar und kann mit dem Rohr io mit Hilfe einer Klemmvorrichtung 18 in beliebiger Stellung festgekuppelt werden. Ferner ist mit dem Rohr io noch ein Handgriff i9 fest verbunden.
- Die Arbeitsweise bzw. die Handhabung der Hilfsvorrichtung ist folgende: Zunächst wird die Hilfsvorrichtung durch Verstellen des Bundes 18 auf dem Rohr io bei entspannter Feder auf die erforderliche Länge ausgezogen, und zwar genügt es im allgemeinen, wenn dies in demselben Streb einmal geschieht. Nachdem der Arbeiter sich die Ausbauteile wie ein Schalholz oder Schaleisen 2o und den zu setzenden Stempel 21 sowie die Hilfsvorrichtung griffbereit zurechtgelegt hat, wird das Schalholz oder das Schaleisen zunächst unter das Hangende gehalten und mit der Schulter festgehalten. Alsdann wird der Stempel 21 aufgerichtet und der Oberstempel bis unter das Schalholz oder -eisen ausgezogen und mit einer Hand in dieser Stellung gehalten, während mit der anderen Hand die Hilfsvorrichtung angesetzt wird. Zu diesem Zweck wird die Spitze des unteren Rohres i i in einem gewissen Abstand vom Stempel 21 auf das Liegende gesetzt und das obere Rohr io durch Erfassen des Handgriffs i9 unter Zusammendrückung der Feder 14 so weit in das untere Rohr i i eingedrückt, daß der Gabelkopf 16 unter den Stempelkopf 22 fassen kann, wie dies beispielsweise in Abb.4 dargestellt ist. Durch Loslassen der Hilfsvorrichtung wird diese durch die Feder 14 auseinander und damit der Oberstempel bzw. das Schalholz oder -eisen unter dem Hangenden gehalten. Der Arbeiter kann dann in der üblichen Weise den Stempel endgültig setzen, beim Abnehmen der Hilfsvorrichtung wird in umgekehrter Reihenfolge verfahren.
- Die Schrägstellung der Hilfsvorrichtung zum zu setzenden Stempel 2r empfiehlt sich besonders in Streben, die ein größeres Einfallen aufweisen, wie dies in Abb. 5 und 9 wiedergegeben ist, da damit der Stempel am besten gegen Umfallen nach unten gesichert ist. Wie aus Abb. 3 und 9 ersichtlich ist, kann das untere Rohr als Zweibein 23 ausgebildet sein, so daß die Hilfsvorrichtung mit dem Stempel ein Dreibein bildet, wodurch die Standfestigkeit erhöht wird.
- Bei söhliger Lagerung, wie eine solche beispielsweise in Abb.6 dargestellt ist, kann die Hilfsvorrichtung auch parallel zum Grubenstempel gesetzt werden, d. h. die Spitze des unteren Rohres i i wird in unmittelbarer Höhe des Stempelfußes gesetzt und der Kopf 16 der Hilfsvorrichtung in einem gewissen Abstand vom Stempelkopf 22 unter das Schalholz bzw. -eisen angesetzt. Durch Heranziehen des Kopfes 16 der Hilfsvorrichtung schiebt sich diese zusammen und spannt dabei die Feder 14 an, so daß nur im letzten Augenblick die Hilfsvorrichtung noch um einen geringen Betrag von Hand zusammengedrückt werden braucht, um den Gabelkopf 16 unter den Kopf 22 des Stempels 21 greifen zu lassen. Die in dem Kopf 16 gelagerte Rolle 17 hat dabei die Aufgabe, die Reibung des Kopfes 16 am Schalholz bzw. -eisen zu vermindern. Um bei paralleler Anordnung der Hilfsvorrichtung zum Stempel 21 das Aufsetzen einer Setzvorrichtung zur Erzeugung einer Vorlast des Stempels 21 nicht zu behindern, wird der Kopf 16 außermittig an der Federstütze io, ii angeordnet.
- Die Hilfsvorrichtung kann auch zum Hochhalten sonstiger Ausbauteile benutzt werden, wie z. B. von Schalhölzern, wie dies in Abb. 7 und 8 dargestellt ist. In jedem Falle wird durch den Gebrauch der Hilfsvorrichtung die Arbeit des Einbringens des Ausbaues wesentlich erleichtert, und dies ist vornehmlich bei der mechanischen Kohlengewinnung insofern von größter Bedeutung, als bekanntlich gerade bei der mechanischen Kohlengewinnung das Einbringen des Ausbaues am meisten Zeit beansprucht und damit die Wirtschaftlichkeit derartiger Betriebe ungünstig beeinflußt.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Hilfsvorrichtung zum Setzen von eisernen Grubenstempeln oder zum Einbringen sonstiger Ausbauteile, dadurch gekennzeichnet, daß sie als federnde Stütze ausgebildet ist, die nach dem Ausziehen des Stempels auf seine gewünschte Länge zwischen dem Liegenden und dem Stempelkopf eingeklemmt werden kann und in dieser Stellung Gien Stempel oder andere Ausbauteile festhält, bis die zum endgültigen Setzen des Ausbaues erforderlichen Arbeitsgänge beendet sind.
- 2. Hilfsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei fernrohrartig ineinandergeführteii Rohren (io, ii) besteht, von denen das eine Rohr (io) mit einem Bund (12) und das andere Rohr (i i) mit einem Bund (13) versehen ist, zwischen denen eine Druckfeder (14) angebracht ist, wobei das eine Rohr (io) einen klauenförmigeii Kopf (16) zum Erfassen der Ausbauteile trägt, während das untere Ende des Rohres (i i) zu einer Spitze ausgebildet ist, mittels deren sich die anderen Hilfsvorrichtungen im Liegenden festsetzt.
- 3. Hilfsvorrichtung nach :",iispriicllen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Bunde (12, 13) in Längsrichtung der Stütze verstellbar ist und mittels einer Klemmvorrichtung auf seinem Stützenteil festgeklemmt -,werden kann, uni die Länge der Stütze einzustellen.
- 4. Hilfsvorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schenkeln des Klauenkopfes (16) eine Rolle (17) angeordnet ist.
- 5, Hilfsvorrichtung nach Ansprüchen i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterteil der Stütze als Zweibein (23) ausgebildet ist. fi. Hilfsvorrichtung nach .Aiispriiclieii i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Gabelkopf (16) außermittig an der Stutze (io, 1 i) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
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| DEP7931D DE804197C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Hilfsvorrichtung zum Setzen von eisernen Grubenstempeln oder zum Einbringen sonstiger Ausbauteile |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE804197C true DE804197C (de) | 1951-04-16 |
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ID=7361447
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE804197C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE935121C (de) * | 1953-03-03 | 1955-11-10 | Gutehoffnungshuette Sterkrade | Mehrteiliger Grubenstempel |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP7931D patent/DE804197C/de not_active Expired
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