DE803812C - Rollenlager - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16C19/22—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings
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- F16C19/36—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing rollers essentially of the same size in one or more circular rows, e.g. needle bearings for both radial and axial load with a single row of rollers
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Description
- Rollenlager Die Erfindung betrifft ein Rollenlager, das für um eine feste Welle umlaufende zylindrische Hohlkörper, wie z. B. Förderrollen oder -trommeln, Radnaben o. dgl., geeignet ist.
- Hohlkörper dieser Art sind auf ihren festen Achsen oder Wellen mittels an deren Enden vorgesehener Rollenlager gelagert, von denen jedes aus einem auf der Achse oder Welle befestigten inneren Laufringe und aus einem in den seitlichen Begrenzungswänden des Hohlkörpers oder in einem darin vorgesehenen Gehäuse befestigten äußeren Laufringe mit dazwischen befindlichen Rollen besteht, deren Axialschub von am inneren Laufringe vorgesehenen Anschlagsflanschen oder -rippen aufgenommen wird.
- Zweck der Erfindung ist die Verbesserung von Lagern der erwähnten Art, um ihren Aufbau und ihre Herstellung zu vereinfachen.
- Die Erfindung besteht darin, daß der die äußere Lauffläche der Rollen enthaltende Außenring des Rollenlagers aus zwei miteinander verbundenen ringförmigen Blechpreßlingen oder -stanzteilen besteht, die gleichzeitig derart ausgebildet sind, daß sie nicht nur denAxialschub der Rollen aufnehmen, sondern auch das Rollenlager im Hohlkörper festhalten und den seitlichen Endverschluß für den Hohlkörper bilden. Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist einer der beiden Preßlinge oder Stanzteile als Napf mit einem zylindrischen Wandteil ausgebildet, der in dem zu lagernden Hohl- körper befestigt werden kann, während der andere Preßling oder Stanzteil die äußere Lauffläche für die Rollen enthält und an dem napfartigen Preßling oder Stanzteil befestigt ist. Die Befestigung der Preßteile kann so erfolgen, daß der die äußere Lauffläche der Rollen enthaltende Preßling in den anderen, napfartigen Preßling hineinpaßt und darin gegen dessen Boden durch Eindrücken oder Einrollen von Vorsprüngen oder einer Rippe in die Napfwandung unmittelbar hinter einem Flansch des ersteren fest in Stellung gehalten wird.
- Ein Flansch des einen Preßlings kann auch mit dem Boden des anderen, napfartigen Preßlings verschweißt sein.
- Zwecks Ausbildung einer in sich geschlossenen Lagereinheit ist der innere Rollçnlaufring mit einem Absatz oder Anschlag versehen und hat der die äußere Lauffläche enthaltende Preßling einen dicht bis an diesen Absatz oder Anschlag heranreichenden Flansch, während der Boden des anderen Preßlings ebenfalls nahe an den Umfang des inneren Laufringes heranreicht. Die Ausbildung der Teile kann auch so erfolgen, daß der die äußere Lauffläche enthaltende Teil einen über ein Ende des inneren Laufringes nach innen sich erstreckenden Flansch hat, während'der Boden des anderen Teils sich über das andere Ende des inneren Laufringes erstreckt.
- Zwecks Aufnahme des Axialschubes kann der äußere Preßling an den äußeren Rollenendflächen gegenüberliegenden Stellen derart gestaltet sein, daß er die Rollen punkt- oder linienförmig berührt.
- Gemäß besonderer Ausführung der Erfindung bestehen die die äußere Lauffläche der Rollen bildenden Preßlinge' aus einem Stück.
- Die Erfindung ist auf der Zeichnung an einigen Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
- Fig. I ist ein Längsschnitt durch eine Ausführungsform eines Lagers, das an einer Seite einer Förderbandrolle vorgesehen ist; Fig. 2 zeigt die beiden Preß- oder Stanzteile, welche den äußeren Laufteil bilden, im Schnitt vor ihrer Zusammenfügung; Fig. 3 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform des Lagers im Schnitt mit einem Rollenkäfig; Fig. 4, 5 und 6 stellen weitere abgeänderte Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes im Schnitt dar.
- Die Fig. 1 und 2 veranschaulichen die Anordnung eines Kegelrollenlagers, das beispielsweise zur Lagerung einer zylindrischen Fçderbandrolle dient. Das Rollenlager besteht aus eirlem inneren Laufring I, der entweder gedreht oder gepreßt sein kann und der eine konische Laufbahn 2 aufweist, die zur Kegelspitze hin in eine Rippe oder einen Absatz 3 ausläuft, die bzw. der mit den kleineren Rollenendflächen zusammen arbeitet. Der kleine Absatz 3 dient dazu, die gesamte Lageranordnung als eine Einheit zusammenzuhalten. Kegelrollen 4, deren größere Endflächen dem Absatz 3 abgekehrt sind, befinden sich auf dem inneren Laufring I und sind von einem äußeren gepreßten Lagerteil umschlossen. Dieser äußere Lagerteil wird von zwei miteinander verbundenen Blechpreßlingen oder -stanzteilen A, B gebildet. Einer dieser Teile, nämlich der Teil A, bildet die äußere Lauffläche 5. Er ist als konischer Preßling ausgebildet und hat an seinem kleineren inneren Ende einen nach innen eingebogenen radialen Flansch 6, dessen Kante sich gegen den Absatz 3 des inneren Laufringes I erstreckt. An der Kegelbasis geht die äußere Lauffläche 5 in einen nach außen gebogenen radialen Flansch oder Ring 7 über. Der zweite Teil B des zweiteiligen äußeren Lagerteils besteht aus einem napfartigen Preßling, in welchen der TeilA mit seinem nach außen gebogenen Flansch 7 genau hineinpaßt. Dieser napfartige Preßling B hat einen äußeren zylindrischen Randteil8, der sich in das Ende der hohlen Förderbandrollen g einpassen läßt, während der Napfboden 10 dicht am Flansch 7 des äußeren Laufbahnteils A anliegt und in geeigneter Weise daran befestigt ist. Der Boden 10 des napfartigen Preßlings B geht aber in der Mitte über die Lauffläche 5 des Teils A hinaus, so daß er die größeren Endflächen der Rollen 4 übergreift, und in geringer Entfernung von der Lauffläche 5 ist er im Winkel zum flachen Boden I0, wie bei ii ersichtlich, nach außen abgebogen. Die großen Endflächen der Rollen 4 liegen derart, daß sie den Flansch 10 in dem Punkte berühren, wo er abgebogen ist, so daß eine Punkt- oder Linienberührung erzielt wird, durch welche der Axialschub der Rollen wirksam von dem Napf B aufgenommen wird. Die im Napfboden 10 befindliche Öffnung umschließt eng den inneren Laufring I.
- Die beiden Teile A und B können nach Zusammenfügung des Lagers durch Verschweißung der benachbarten Flanschteile 7, 10 aneinander befestigt werden und/oder durch Eindrücken oder Einrollen des napfartigen Preßlings B in der Weise, daß unmittelbar hinter dem Flansch 7 der Lauffläche 5 eine Anzahl nach innen sich erstreckender Vorsprünge oder eine Rippe r2 gebildet werden, die den Flansch gegen den Bodenteil 10 des Napfes in Stellung halten. Das ganze Lager kann innerhalb der hohlen Förderbandrolle 9 durch Eindrücken oder Einrollen des Rollenwerkstoffs in die von den Vorsprüngen bzw. der Rippe 12 gebildeten Vertiefungen befestigt werden, wie bei I3 zu erkennen ist.
- Die in Fig. 3 dargestellte Bauart ist für durch einen Käfig 14 voneinander im Abstand gehaltene Rollen 4 entworfen. Der Käfig umgibt dabei den Absatz 3 am inneren Laufring I, und die äußere Lauffläche 5 mit dem Flansch 6 ist so dimensioniert, daß der Käfig hineinpaßt. Sonst ist die Bauart die gleiche wie in den Fig. I und 2, und. gleiche Bezugszeichen bezeichnen entsprechende Teile.
- Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist der Boden 10 des Napfes B ganz flach, d. h. er verläuft vom Randteil 8 ab bis zu der den inneren Laufring I umschließenden Öffnung in gerader radialer Richtung, so daß die Rollen 4 mit dem Napfboden an dem inneren Laufring naheliegenden Punkten in Berührung kommen.
- Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform besteht der innere Laufring 1 aus einem glatten Konus ohne Absatz oder Anschlag am kleineren Ende. Der einwärts gebogene Flansch6 der äußeren Lauffläche 5 des Preßlings A sowie der Boden IO des Preßlings B erstrecken sich beide über die Enden des Laufringes I und bilden auf diese Weise eine in sich geschlossene Einheit, welche die Rollen 4 umschließt.
- Bei einer weiteren Ausführungsform, die in Fig. 6 dargestellt ist, ist der äußere Lagerteil anstatt aus zwei getrennten Teilen als einstückiger Preßling ausgebildet, indem der nach außen abgebogene Flanschteil 7 verlängert und zwecks Ausbildung eines zylindrischen Teils 15 um sich selbst zurückgebogen ist. Der Teil 15 wird innerhalb der Förderbandrolle g angeschweißt oder auf andere Weise befestigt, und der äußere Schubflanschteil IO arbeitet mit den großen Endflächen der Rollen 4 zusammen.
- Die Erfindung ist auch auf parallele Rollenlager anwendbar, indem der äußere Laufbahnteil als zylindrischer Preßling ausgebildet wird und die zylindrischen Rollen in einer Laufrille des inneren Lagerteils untergebracht werden.
- PATENTANSPRETCHE: I. Rollenlager für einen um eine feste Welle umlaufenden zylindrischen Hohlkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der die äußere Lauffläche (5) der Rollen (4) enthaltende Außenring des Rollenlagers aus zwei miteinander verbundenen ringförmigen Blechpreß lingen oder stanzteilen (A, B) besteht, die gleichzeitig derart ausgebildet sind, daß sie nicht nur den Axialschub der Rollen (4) aufnehmen, sondern auch das Rollenlager im Hohlkörper (g) festhalten und den seitlichen Endverschluß für den Hohlkörper bilden.
Claims (1)
- 2. Rollenlager nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß einer der beiden Preßlinge oder Stanzteile (B) als Napf mit einem zylindrischen Wandteil (8) ausgebildet ist, der in dem zu lagernden Hohlkörper (g) befestigt werden kann, während der andere Preßling oder Stanzteil (A) die äußere Lauffläche (5) für die Rollen (4) enthält und an dem napfartigen Preßling oder Stanzteil (B) befestigt ist.3. Rollenlager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die äußere Lauffläche (5) enthaltende Preßling (A) in den napfartigen Preßling (B) hineinpaßt und darin gegen dessen Boden durch Eindrücken oder Einrollen von Vorsprüngen oder einer Rippe (I2) in die Napfwandung unmittelbar hinter einem Flansch (7) des anderen Preßlings (A) fest in Stellung gehalten wird.4. Rollenlager nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Flansch (7) des Preßlings (A) mit dem Boden des anderen Preßlings (B) verschweißt ist.5. Rollenlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Laufring (I) mit einem Absatz oder Anschlag (3) versehen ist und der die äußere Lauffläche (5) enthaltende Preßling (A) einen nach innen eingebogenen Flansch (6) aufweist, der dicht an diesen Absatz oder Anschlag (3) heranreicht, während der Boden (Io) des anderen Preßlings (B) ebenfalls nahe an den Umfang des inneren Laufringes (I) heranreicht.6. Rollenlager nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die äußere Lauffläche (5) enthaltende Teil (A) einen über ein Ende des inneren Laufbahnringes (I) nach innen sich erstreckenden Flansch (6) hat, während der Boden des anderen Teils (B) sich über das andere Ende des inneren Laufringes (I) erstreckt (Fig. 5).7. Rollen lager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Preßling (B) an den äußeren Rollenendflächen gegenüberliegenden Stellen derart gestaltet ist, daß er die Rollen (4) punkt- oder linienförmig berührt.8. Rollenlager nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die äußere Lauffläche (5) der Rollen (4) bildenden Preßlinge (A, B) aus einem Stück bestehen (Fig. 6).
Applications Claiming Priority (1)
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- 1950-01-06 DE DEB1423A patent/DE803812C/de not_active Expired
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