DE80353C - - Google Patents

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DE80353C
DE80353C DENDAT80353D DE80353DA DE80353C DE 80353 C DE80353 C DE 80353C DE NDAT80353 D DENDAT80353 D DE NDAT80353D DE 80353D A DE80353D A DE 80353DA DE 80353 C DE80353 C DE 80353C
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DE
Germany
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kiln
superphosphate
phosphoric acid
water
superphosphates
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DENDAT80353D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/12Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft
    • F26B17/14Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft the materials moving through a counter-current of gas
    • F26B17/1433Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft the materials moving through a counter-current of gas the drying enclosure, e.g. shaft, having internal members or bodies for guiding, mixing or agitating the material, e.g. imposing a zig-zag movement onto the material
    • F26B17/1466Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft the materials moving through a counter-current of gas the drying enclosure, e.g. shaft, having internal members or bodies for guiding, mixing or agitating the material, e.g. imposing a zig-zag movement onto the material the members or bodies being in movement
    • F26B17/1475Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft the materials moving through a counter-current of gas the drying enclosure, e.g. shaft, having internal members or bodies for guiding, mixing or agitating the material, e.g. imposing a zig-zag movement onto the material the members or bodies being in movement the movement being a vibration or oscillation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05BPHOSPHATIC FERTILISERS
    • C05B19/00Granulation or pelletisation of phosphatic fertilisers, other than slag
    • C05B19/02Granulation or pelletisation of phosphatic fertilisers, other than slag of superphosphates or mixtures containing them

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Superphosphat
Die nachstehend beschriebene und in der beiliegenden Zeichnung in der Fig. 1 bis 3 dargestellte verticale mechanische Darre soll, dem Zwecke dienen, Superphosphate zu .trocknen.
Seitdem die Fabrikanten von Superphosphat, an Stelle der fast ganz ausgebeuteten und nicht mehr rentirenden animalischen Guanos,' ' jetzt beinahe ausschliefslich auf die Verwendung von mineralischen Phosphaten angewiesen sind, ist die Anwendung einer erheblich gröfseren Menge von Schwefelsäure erforderlich geworden, um die letzteren in rationeller Weise aufschliefsen, d. h. möglichst viel wasserlösliche und wenig unlösliche Phosphorsäure in den Superphosphaten gewinnen zu können. Durch die Anwendung der zum Aufschliefsen der mineralischen Phosphate erforderlichen gröfseren Säuremenge resultirt aber ein anfangs sehr feuchtes. und an der Luft oft erst nach Monaten langsam trocknendes Superphosphat, so dafs sich das Bedürfnifs nach einer guten leistungsfähigen und praktischen Superphosphatdarre immer dringender gestaltete, auch um den gesteigerten Ansprüchen der Landwirthschaft nach einem trockenen, mit der Maschine streubaren Fabrikat genügen zu können.
Nachdem siph die verschiedensten Darrconstructionen mit Kippen, Schnecken, Cylindern : u. s. w. im Betriebe als unbrauchbar erwiesen hatten, weil dieselben entweder verschmierten oder nichts leisteten, oder aber weil sie die zu darrenden Superphosphate infolge unzweckmäfsiger Einwirkung der Hitze durch Umbildung der wasserlöslichen Phosphorsäure in Pyrophosphorsäure oder in andere unlösliche Formen entwertheten, nahm man seine Zuflucht zumeist zu sogen. Flachdarren, welche mit directem Dampf oder Retourdampf geheizt wurden.
Aber auch diese Flachdarren entsprachen den nothwendig zu stellenden Anforderungen nicht, weil die quantitative Leistung bei genügendem Darreffect in keinem Verhältnifs zu der erforderlichen übergrofsen Grundfläche stand, zu deren Heizung zumeist kostspieliger directer Dampf verwendet werden mufste, weil der vorhandene Retourdampf in den seltensten Fällen dazu ausreichte. Aufserdem hatten aber auch die Flachdarren den grofsen Fehler, dafs der Rückgang der wasserlöslichen Phosphorsäure in den Superphosphaten trotz sorgfältiger Umwendung und Bedienung namentlich in den unteren, auf den Eisenplatten liegenden Schichten' nicht verhindert werden konnte. Wir haben Rückgänge.von 3 bis 4 pCt. Phosphorsäure in unlösliche Formen constatirt, was für die Superphosphatfabrikation ein um so empfindlicherer Schaden ist, als nur die durch Analyse ermittelte wasserlösliche Phosphorsäure von den Käufern bezahlt wird. .
Mit Herstellung unserer mechanischen Darre ist es nun gelungen, zum Trocknen von Superphosphaten einen Apparat zu construiren, welcher alle Mängel der bisher für den gedachten Zweck verwendeten Darren beseitigt und bei dem
guten Darreffect von 5 bis 8 pCt. bedeutende Quantitäten bewältigt (6 bis 800 Centner in 24 Stunden), ohne dafs ein Verlust durch Rückgang der wasserlöslichen Phosphorsäure in unlösliche Formen durch den Darrprocefs eintritt.
Dieses aufserordentlich günstige Resultat ist dadurch erreicht, dafs bei unserer Darre das zu trocknende Superphosphat in einem schlotartigen Räume vermittelst einer Anzahl über einander und zu einander entgegengesetzt geneigjt liegender Schüttel- oder Schurrflächen, von ,denen jede einzelne in ihrem Neigungswinkel während des Betriebes je nach Bedarf von aufsen verstellt werden kann, directen Heizgasen entgegengeführt wird, deren Temperatur durch Luftkanäle dem jeweiligen Erfordemifs entsprechend regulirt wird.
Durch die Verstellbarkeit der Schüttelflächen einerseits und die Regulirbarkeit der Temperatur andererseits hat es nun der Fabrikant in der Hand, das zu trocknende Superphosphat, je nach dem sehr variirenden Wassergehalte, den Heizgasen in der Darre nur so lange auszusetzen bezw. dasselbe so schnell oder langsam' die Darre passiren zu lassen, als in jedem einzelnen Falle zur Gewinnung eines gut trockenen Fabrikats erforderlich ist, ohne dafs unter den gegebenen Verhältnissen durch den Darrprocefs infolge allzugrofsen Wasserverlustes oder zu grofser Hitze ein theilweiser Rückgang der wasserlöslichen Phosphorsäure in Pyrophosphorsäure oder in andere unlösliche Formen und damit eine dementsprechende Entwerthung stattfinden kann.
.Bei Construction unserer Darre ist auch darauf Rücksicht genommen, dafs das Superphosphat keinerlei Druck oder Quetschung erleidet, was zur guten Functionirung einer Superphosphatdarre durchaus erforderlich ist, weil sich die wasserlösliche-Phosphorsäure in den Superphosphaten zum Theil in freier, d.'h. sehr lose gebundener, quasi adhärirender Form befindet, bei der ein fortgesetzt gelinder Druck genügt, um sie herauszuquetschen und das Super zum Schmieren zu bringen.
Aufser den vorstehend geschilderten überaus günstigen Betriebsresultaten, welche wir mit unserer Superphosphatdarre durch die neue, auf langjährige eigene Erfahrungen basirende Construction erreichten, bietet dieselbe nochmals zusammengefafst folgende Vortheile:
1. Geringes Raumbedürfnifs. Unsere Superphosphatdarre erfordert bei ca. 8 m Höhe nur ca. 25 bis 30 qm Grundfläche incl. des erforderlichen Arbeitsraumes.
2. Grofse Leistungsfähigkeit. Unsere Superphosphatdarre leistet in der Doppelschicht wie schon erwähnt 600 bis 800 Centner Superphosphat bei einem Darreffect von 5 bis 8 pCt., wus auf den Quadratmeter Grundfläche mindestens dem Zwunzigfachen der Leistung einer Flachdarre entspricht, welche bisher noch die einzige einigermafsen brauchbare war.
3. Geringer Kraftverbrauch. Zum Betriebe genügen 2 bis 3 Pferdekräfte.
4. Geringer Verbrauch von Brennmaterial. Derselbe stellt sich auf ca. 10 Centner Koks pro 24 Stunden.
5. Sparsamer Betrieb. Zur Bedienung der Darre genügen 2 Mann, einer zum Aufgeben und einer zum Abnehmen, der zugleich die Feuerung bedient.
6. Geringe Abnutzung. Die Construction unserer Darre ist einfach und solide, deshalb Reparaturen selten und Abnutzung einzelner Theile gering und schliefslich als wesentlichster Factor, wie schon des Näheren ausgeführt,
7. kein Verlust (Rückgang) von wasserlöslicher Phosphorsäure. Die Fig. 1 bis 3 zeigen verticale Querschnitte unserer Superphosphatdarre, welche eine verticale, schlotartige Form hat. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, wird die Heizung durch Zuführung directer Feuergase bewirkt, deren Temperatur vermittelst der angeordneten Luftkänäle α regulirt wird. Die Heizgase treten unten in den Darrraum M ein und werden oben durch einen Schornstein abgeführt.
Im Innern der Darre M sind, in Zwischenräumen über einander und wechselseitig zu einander geneigt gelagert, mehrere von aufsen durch Riemscheiben und Excenter in Bewegung zu setzende und von aufsen während des Betriebes verstellbare Schüttelkasten b angebracht. Dieselben hängen in Ketten c und d an den Wellen e und/, welche jede für sich durch Sperrräder und Klinken g, die sich an der Aufsenseite der Darre befinden, gedreht werden können. .
Durch 'diese Anordnung können die Ketten jedes einzelnen Schüttelkastens sowohl in der vorderen wie in der hinteren Aufhängung verlängert oder verkürzt werden, wodurch sowohl die Neigung jedes einzelnen Schüttelkastens wie auch die Fallhöhe zwischen denselben, je nachdem das zu darrende Superphosphat unter Berücksichtigung seines Feuchtigkeitsgehalts die Darre schnell oder langsam passiren soll, eine entsprechende Aenderung erfährt.
Die Darre ist auf zwei sich gegenüber stehenden Seiten mit grofsen Oeffnungen h versehen, welche durch eiserne Thüren i verschlossen sind, wodurch sowohl die Beobachtung des Darr Vorgangs im Inneren während des Betriebes, wie auch eine leichte Reinigung und leichter Ersatz eventuell schadhaft werdender Theile ermöglicht wird.
Als ein charakteristisches Moment unserer Superphosphatdarre ist die seitliche Anordnung * der Koksfeuerung k zu betrachten, wodurch ein unbehindertes Abziehen der gedarrten Superphosphate auf der schrägen Abfallfläche /,
sowie eine Regulirung der Heizgase durch die über dem Feuerrost mündenden Luftkanäle a gestattet wird. .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    . Ein Schachttrockner mit mechanisch bewegten Rutschfiächen, insbesondere zum Trocknen von Superphosphat, bei welchem die Rutschflächen aufser mit einer horizontalen, wenn gewünscht für die einzelnen Flächen verschieden ausschlagenden Schüttelvorrichtung mit einer Einrichtung versehen sind, durch welche die Neigung jeder einzelnen Flache gesondert während des Betriebes geregelt werden kann,
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen*
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