DE803074C - Zusammenrollbares, aus Profileisen bestehendes Fenstergitter - Google Patents

Zusammenrollbares, aus Profileisen bestehendes Fenstergitter

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DE803074C
DE803074C DE1948P0002720 DEP0002720D DE803074C DE 803074 C DE803074 C DE 803074C DE 1948P0002720 DE1948P0002720 DE 1948P0002720 DE P0002720 D DEP0002720 D DE P0002720D DE 803074 C DE803074 C DE 803074C
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iron
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Expired
Application number
DE1948P0002720
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Inventor
Adolf Donat
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  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description

Zusammenrollbare, aus Profileisen bestehende Fenstergitter sind bekannt. Die bekannten Fenstergitter bieten indes keinen ausreichenden Schutz gegen Einbruch, da die Gitter verhältnismäßig leicht auseinandergerissen werden können.
Die Konstruktion zusammenrollbarer, aus Profileisen bestehender Fenstergitter bietet die Schwierigkeit, daß die einzelnen Glieder des Gitters gelenkig miteinander verbunden sein müssen, damit ίο das Gitter in einen Rolladenkasten hochgezogen bzw. versenkt und aufgerollt werden kann, zugleich aber die Konstruktionsteile des Gitters so fest miteinander verknüpft sein müssen, daß sie praktisch nicht voneinander gelöst werden können. Aber auch eine dritte Forderung muß erfüllt sein: die Konstruktion des Gitters muß einfach sein, damit die Herstellung der einzelnen Elemente des Gitters und der Zusammenbau ohne großen Material- und Arbeitsaufwand möglich ist. Diesen Ansprüchen wird das Fenstergitter vorliegender Erfindung gerecht. Die wesentlichen Elemente des erfindungsgemäßen Gitters sind drei, nämlich runde Stabeisen, Flacheisen und flache Eisenstücke zur Verbindung der Flacheisen mit den runden Stabeisen, im folgenden kurz Verbindungsstücke genannt. Im zusammengebauten Gitter sind zwischen den horizontal und
parallel übereinander angeordneten Rundeisen wellenförmig gebogene Flacheisen angeordnet und jene mit diesen durch die Verbindungsstücke gelenkig miteinander verbunden, indem die Rundeisen durch eine in den Verbindungsstücken vorgesehene Bohrung gehen, während diese mit den Flacheisen in der Weise zusammenhängen, daß das durch einen Schlitz des Flacheisens geführte Verbindungsstück mit parallel zur Achse der Bohrung vorgesehenen ίο Einkerbungen die seitlich des Schlitzes liegenden Flacheisenteile umgreift.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb. ι einen Ausschnitt aus einem Gitter im Querschnitt,
Abb. 2 einen Schnitt nach A-B der Abb. i, Abb. 3 einen Schnitt nach C-D der Abb. i, Abb. 4 zwei Verbindungsstücke im Quer- und Längsschnitt,
Abb. 5 ein Stück eines Flacheisens mit Schlitz zum Durchführen eines Verbindungsstückes in perspektivischer Darstellung und stark vergrößertem Maßstab,
Abb. 6 ein Stück eines Flacheisens mit Schlitz a5 zum Durchführen eines Verbindungsstückes und ein Verbindungsstück im Querschnitt.
In allen Abbildungen sind die Rundeisen mit a, die Flacheisen mit b und die Verbindungsstücke mit c bezeichnet.
Aus der Abb. ι ist ersichtlich, daß zwischen je zwei parallel verlaufenden und horizontal übereinander angeordneten Rundeisenstäben αχ und a2 bzw. o2 und a3 je ein etwa wellenförmig gebogenes Flacheisen b2 und b3 liegt und daß die Flacheisen in ihren Wellenbergen und Wellentälern mit den Rundeisenstäben durch die Verbindungsstücke C1, C2, C2' und c3 miteinander verbunden sind.
Die Form der Verbindungsstücke c ist insbesondere aus den Abb. 3, 4 und 6 zu erkennen. Es handelt sich um im wesentlichen flache Eisenstücke, die eine dem Durchmesser der Rundeisen α entsprechende Durchbohrung d und zu beiden Seiten je eine Einkerbung e und e' haben.
Um die Verbindungsstücke c mit den Flacheisen b zu verbinden, sind in den Wellenbergen und Wellentälern der Flacheisen b durch die Mitte der Flacheisen gehende längliche Schlitze f vorgesehen.
Die zu beiden Seiten des Schlitzes f gelegenen Schenkel sind in der Abb. 5 mit b2" und b2, und die in der Richtung der Achse der Rundeisen α liegende lange Seite des Schlitzes ist mit g bezeichnet.
Beim Zusammenbau des Gitters werden die Verbindungsstücke c zunächst durch die Schlitze / geführt. Die Schlitze / sind so ausgebildet, daß ihre der Breite 1 der Verbindungsstücke c entsprechende Seite mit der Achse der Rundeisen α parallel verläuft. Infolgedessen müssen gemäß der Abb. 6 die Verbindungsstücke c beim Einführen in die Schlitze f so liegen, daß die Achse ihrer Durchbohrung d senkrecht zur Achse der Rundeisen a steht.
Bei der in der Abb. 6 der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsform der Erfindung ist die Breite / des Verbindungsstückes C2 größer als die lange Seite g des Schlitzes /. Um trotzdem das Verbindungsstück C2 in den Schlitz f einführen zu können, ist eine der beiden unter den Einkerbungen e liegenden Ecken abgerundet. In Abb. 6 ist eine solche Abrundung mit k bezeichnet. Die Abb. 6 zeigt ferner, daß, wenn das Verbindungsstück eine solche Abrundung hat, es in den Schlitz f auch eingeführt werden kann, wenn seine Breite / größer ist als die Längeg des Schlitzes /, indem man so zunächst schräg von unten in den Schlitz einschiebt.
Wenn der zwischen den Einkerbungen e und e liegende Hals des Verbindungsstückes C2 völlig im Schlitz f liegt, wird das Verbindungsstück um 900 gedreht, so daß es, wie aus Abb. 3 ersichtlich, von den Schenkeln b2 und b2" gehalten wird und nicht mehr aus dem Schlitz herausfallen kann.
Daß die Höhe des zwischen den Einkerbungen e und e' liegenden Halses der Dicke der Flacheisen entsprechen muß, ist selbstverständlich, wie auch die schmale Seite des Schlitzes / der Breite des Halses, der gleich dem Abstand zwischen den Einkerbungen e und e' ist, entsprechen muß.
Wie am Beispiel des Verbindungsstückes C2 erläutert, werden alle anderen Verbindungsstücke c in die Schlitze / der Flacheisen b eingeführt. Wenn dies geschehen ist, werden die Rundeisen α durch die Bohrungen d der Verbindungsstücke c geschoben. Wie gemäß der Abb. 1 das Verbindungsstück c2 neben anderen Verbindungsstücken zur Verbindung des Flacheisens b2 mit dem Rundeisen a2 dient, so das Verbindungsstück C2' neben anderen zur Verbindung des Rundeisens a2 mit dem Flacheisen bs. Die mit C1 und C1' bezeichneten Verbindungsstücke verknüpfen das Rundeisen αχ mit dem Flacheisen ^1 bzw. b2, wie das Verbindungsstück C3 zur Verbindung des Flacheisens b3 mit dem Rundeisen a3 dient.
Zur Verbindung des untersten Rundeisens a3 mit der Abschlußleiste h dienen hufeisenförmige Verbindungsstücke C3', deren Form aus Abb. 1 und 2 ersichtlich ist. Die Schenkel des Verbindungs-Stückes C3' sind mit der Abschlußleiste h verschweißt. An den Seiten sind die Rundeisen α durch die Profileisen iv i2, i3 gelenkig miteinander verbunden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Zusammenrollbares, aus Profileisen bestehendes Fenstergitter, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen horizontal und parallel übereinander angeordneten Rundeisenstäben (α) wellenförmig gebogene Flacheisen (b) angeordnet und jene mit diesen durch Verbindungsstücke (c) verbunden sind, indem die Rundeisen (α) durch eine in den Verbindungsstücken (c) vorgesehene Bohrung (d) gehen, während diese mit dem Flacheisen (b) in der Weise zusammenhängen, daß das durch einen Schlitz (/) des Flacheisens (b) geführte Verbindungsstück mit parallel zur Achse der Bohrung (d) vorgesehenen Einkerbungen (e) die seitlich des Schlitzes (/) liegenden Flacheisenteile (b2', b2") umgreift.
  2. 2. Fenstergitter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite (/) der Verbindungsstücke (c) größer ist als die lange Seite (g) der Schlitze (/), und ferner dadurch gekennzeichnet, daß eine der unter den Einkerbungen (e) liegenden Ecken (k) abgerundet ist.
  3. 3. Gitter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung des untersten Rundeisens (a3) mit der Abschlußleiste (Zt) hufeisenförmige Verbindungsstücke (c3') dienen, deren Schenkel mit der Abschlußleiste (Ä) verschweißt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    35Φ0 2.
DE1948P0002720 1948-10-02 1948-10-02 Zusammenrollbares, aus Profileisen bestehendes Fenstergitter Expired DE803074C (de)

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