DE802995C - Treibriemen-Adhaesionsmittel - Google Patents

Treibriemen-Adhaesionsmittel

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DE802995C
DE802995C DEP8783D DEP0008783D DE802995C DE 802995 C DE802995 C DE 802995C DE P8783 D DEP8783 D DE P8783D DE P0008783 D DEP0008783 D DE P0008783D DE 802995 C DE802995 C DE 802995C
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Germany
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belt
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belt adhesive
slipping
aluminum powder
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DEP8783D
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Hermann Neumayer
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D5/00Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, characterised by their physical nature or the effects produced; Filling pastes
    • C09D5/08Anti-corrosive paints
    • C09D5/10Anti-corrosive paints containing metal dust
    • C09D5/103Anti-corrosive paints containing metal dust containing Al

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Description

  • Treibriemen-Adhäsionsmittel Gegenstand der Erfindung ist ein Mittel zur Minderung des Schlüpfens und Abrutschens von Treibriemen. Man hat zu diesem Zweck besonders vorgerichtete Fette oder Harzerzeugnisse verwendet, die die Adhäsion des Riemens an den Scheiben mittels einer Art Klebwirkung erhöhen. Das hat den Nachteil, daß der Riemen beim Ablaufen von der Scheibe durch die dabei auftretende Abreißwirkung erheblich beansprucht wird. Auch geht dadurch nicht unerhebliche Kraft verloren. Das Riemenwachs ballt sich außerdem leicht zu Klumpen und Krusten zusammen, wodurch eine weitere ungünstige Beanspruchung des Riemens hervorgerufen wird.
  • Die Erfindung löst das Problem der Verhinderung des lZutschens und der Minderung des Schlupfes unter Vermeidung der geschilderten Nachteile durch Verwendung eines auf die Lauffläche des lZiencens aufzubringenden Lackes, der fein verteiltes Metallpulver, vorzugsweise Aluminiumpulver, enthält. Ein mit einem solchen Lackfilm versehener Treibriemen besitzt, wie die Versuche ergeben haben, einen Reibungskoeffizienten finit ausgezeichneter Kraftübertragung. Es fehlt das finit Energieverlust verbundene Kleben an den Riemenscheiben und die dadurch herbeigeführte schädliche Beanspruchung des Riemens. Das Aufbringen des aus dein streichbaren, trocknenden Lack bestehenden Adhäsionsmittels erfolgt in einfachster greise durch dünnes Aufstreichen mit dem Pinsel, zweckmäßig am laufenden Riemen. Als Lackgrundlage kann ein schnell trocknender Ö1-, Harz- oder Kunstharzlack dienen, der mit einem leicht flüchtigen Lösung-mittel auf gut streichbare, dünnflüssige Konsistenz verdünnt ist. Auch kann ein mit geeigneten Weichmachern versehener Nitrocelluloselack als Lackgrundlage dienen. Zur Pigmentierung wird als fein verteiltes Metall zweckmäßig Aluminiumpulver (Aluminiummehl), sog. Aluminiumschliff, verwendet, wie er z. B. für Heizkörperlacke benutzt wird. Die besondere Weichheit und Schmiegsamkeit des Aluminiumpulvers macht dieses für den gengnnten Verwendungszweck besonders brauchbar.
  • Vor dem Auftragen des flüssigen, schnell trocknenden Lackes werden zweckmäßig etwaige Harzkrusten, die von alten Riemenwachsen herrühren, entfernt, worauf die Mischung in dünner Schicht z. B. mit einem Pinsel auf die Lauffläche des Riemens aufgetragen wird, zweckmäßig wenn der Riemen in belastetem Zustand auf der Vollscheibe läuft. Die Verwendung des genannten Lackes als Adhäsionsmittel gemäß der Erfindung eignet sich sowohl für Leder- als auch für Kunststoffriemen. Wenn es sich um Kunststoffriemen handelt, die beiderseitig gleich feuchtigkeitsaufnahmefähig sind, so kann gegebenenfalls auch die Außenseite des Riemens mit dem Lack bestrichen werden, was von Fall zu Fall durch einfaches Ausprobieren ermittelt werden kann.
  • Die Versuche haben ergeben, daß sofort nach Auftragen des Adhäsionsmittels bei- Maschinen, die mit Vollast anlaufen, eine hervorragende Zugkraft auch bei stärkster Belastung erzielt wird. Es findet weder ein Schlüpfen noch ein Abrutschen des Riemens statt, noch tritt, wie es bei den bisher gebräuchlichen harzhaltigen Riemenwachsen der Fall war, ein unerwünschtes Kleben des Riemens an der Scheibe ein. Auch bei längerem Betrieb findet keinerlei Nachlassen der Zugkraft statt, und ebenso entfällt natürlich jede Krustenbildung an Scheibe und Riemen wie bei Harzprodukten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verwendung eines fein verteiltes Metallpulver, insbesondereAluminiumpulver oder-schliff, enthaltenden Lackes auf 01-, Natur- oder Kunstharz- oder Nitrocellulosegrundlage, gegebenenfalls mit Weichmachern und leicht flüchtigen Lösungsmitteln, als Treibriemen-Adhäsionsmittel.
DEP8783D 1946-04-04 1948-10-02 Treibriemen-Adhaesionsmittel Expired DE802995C (de)

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