DE802197C - Klappetui, insbesondere Zigarettenetui - Google Patents

Klappetui, insbesondere Zigarettenetui

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DE802197C
DE802197C DEP14378A DEP0014378A DE802197C DE 802197 C DE802197 C DE 802197C DE P14378 A DEP14378 A DE P14378A DE P0014378 A DEP0014378 A DE P0014378A DE 802197 C DE802197 C DE 802197C
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DE
Germany
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case
folding
holding device
shells
case according
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Expired
Application number
DEP14378A
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English (en)
Inventor
Hermann Dr Maltner
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F15/00Receptacles or boxes specially adapted for cigars, cigarettes, simulated smoking devices or cigarettes therefor
    • A24F15/12Receptacles or boxes specially adapted for cigars, cigarettes, simulated smoking devices or cigarettes therefor for pocket use
    • A24F15/16Receptacles or boxes specially adapted for cigars, cigarettes, simulated smoking devices or cigarettes therefor for pocket use with means for offering

Landscapes

  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

  • Klappetui, insbesondere Zigarettenetui Bei den bekannten Klappetuis fürZigaretten oder Zigarren sind diese, soweit nicht besondere Einstecktaschen auf der Innenseite- der Schalen vorgesehen sind, in den Schalen durch Spannbänder oder federbelastete Klappbügel gehalten. Hierdurch wird zwar ein Herausfallen des Inhalts heim Öffnen des Etuis verhindert, doch bereitet (las Herausnehmen der in den Schalenmulden festgehaltenen Zigaretten einige Schwierigkeiten. Auch können diese Haltebänder oder -bügel nur dann ein Verrücken des Inhaltes verhüten, wenn die Schalen völlig ausgefüllt sind. Die Erfindung betrifft eine nette Ausbildung eines Klappetuis für Zigarren oder Zigaretten, durch die der Inhalt beim Öffnen frei und leicht zugänglich dargeboten wird, so daß eine Entnahme ohne Behinderung durch die Schalen möglich ist. Es ist weiter Vorsorge getroffen, daß jedes einzelne Stück des Inhalts ohne schädlichen Druck in der ihm beim Einfüllen erteilten Lage gehalten ist.
  • Das neue Etui hat zu diesem Zweck eine im Innern angelenkte und sich beim Öffnen der Schalen aufrichtende Haltevorrichtung für die aufzunehmenden Zigaretten oder Zigarren. Die Haltevorrichtung besteht -zweckmäßig aus zwei durch leichten Federdruck in einer Klemmstellung gehaltenen Flachbügeln, die vorteilhaft nächst dem Schalengelenk an dem Schalenrand angelenkt sind. Eine sich einerseits an einem der beiden Bügel und andererseits an der benachbarten Schale abstützende Spreizfeder bewirkt beim Öffnen der Schalen das Aufrichten der die Zigaretten zwischen sich aufnehmenden Flachbügel, wobei durch Schaffung eines Widerlagers an dem Rand der Gegenschale für die Flachbügel die Endstellung gesichert ist.
  • Die beiden Flachbügel lassen die oberen Enden der zwischen ihnen aufgenommenen Zigaretten frei, so daß diese leicht ergriffen werden können. Sie sind zweckmäßig mit Prägerippen versehen, deren Abstand etwa der Stärke der Zigaretten entspricht, so daß jede Zigarette zwischen zwei Rippen gehalten ist und nicht zur Seite umfallen kann, wenn nur einige Stück zwischen den beiden Bügeln untergebracht sind.
  • Die beiden Flachbügel sind zweckmäßig zur Aufnahme einer Reihe von Zigaretten ausgebildet. Sofern es erwünscht ist, eine größere Anzahl von Zigaretten in dem Etui unterzubringen, kann für jede Etuischale eine besondere Haltevorrichtung vorgesehen sein, wie auch zwischen die beiden Flachbügel bei entsprechender Bemessung zwei Trennwände eingesetzt werden können, zwischen denen eine Spreizfeder untergebracht ist, um beim Öffnen des Etuis ein Spreizen der unterteilten Haltevorrichtung zu erzielen, so daß die beiden Zigarettenreihen getrennt dargeboten werden.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigen Fig. i und 2 das geschlossene Etui in Seiten- und Stirnansicht, Fig. 3 das Etui in geöffnetem Zustand, Fig. 4 und 5 zwei Querschnitte in der Offenstellung bzw. Schließlage, Fig. 6 und 7 eine Ausführung mit zwei Haltevorrichtungen und Fig.8 eine Ausführung mit einer doppelten-Haltevorrichtung.
  • Das Etui besteht in üblicher Weise aus den beiden Schalen i und 2, die durch ein Federscharnier 3 aneinander angelenkt und mit einem Druckverschluß 4 versehen sind.
  • Die Schale i nimmt an dem dem Scharnier 3 benachbarten Innenrand 5 zwei Bügelschalen 6, 7 mit einem Scharnier 8 auf. Die Bügelschalen 6, 7 sind mit Prägerippen g versehen und ihre Abmessungen sind so gewählt, daß zwischen ihnen eine Lage Zigaretten eingelegt werden kann. Sie reichen dabei nur bis zur halben Zigarettenhöhe, so daß die Zigaretten an den freien Enden leicht ergriffen werden können.
  • Die Bügelschalen sind durch eine Wickelfeder io, die um die Scharnierachse herumgeführt ist, in der Schließlage gehalten, können aber zum Einlegen der Zigaretten aufgeklappt werden.
  • Eine zweite Spreizfeder i i, die ebenfalls um die Scharnierachse herumgelegt ist, stützt sich mit dem einen Schenkel an der Etuischale i ab und mit dem anderen Schenkel an der Bügelschale 6. Durch diese Feder wird die von den beiden Bügelschalen 6, 7 gebildete Halteeinrichtung beim Öffnen des Etuis aus der in Fig. 5 ersichtlichen Lage aus der Schale i ausgehoben und nimmt dabei etwa eine Mittelstellung zwischen den beiden Schalen 1, 2 ein. In dieser Stellung ist die Halteeinrichtung 6, 7 durch Anlage der Bügelschale 7 an einer Nase 12 des Schalenrandes 5 gehalten.
  • Bei der Ausführung nach Fig.6 und 7 ist jede Etuischale 1, 2 mit einer Halteeinrichtung 6, 7 versehen, wobei zur Aufnahme der Bügelschalen die Innenränder 13, 14 der Etuischalen 1, 2 etwas nach innen gebogen sind. Diese Abbiegungen bilden in der Offenstellung die Anlage für die Haltevorrichtungen.
  • Nach der Fig. 8 trägt der Innenrand'5 neben den beiden Bügelschalen 6,1, 7a zwei Trennwände 15, 16, so daß zwei Aufnahmeräume für je eine Lage Zigaretten geschaffen werden. Eine Feder 17 hält die beiden Bügelschalen 6a, 7a in der Schließlage, während eine etwas stärkere Spreizfeder 18 zwischen den Trennwänden 15, 16 diese in der Offenstellung des Etuis spreizt, so daß jede Zigarettenreihe für sich dargeboten wird. Eine gegenüber der Feder 18 schwächere Feder i9 bewirkt das Aufrichten der Halteeinrichtung, wobei die Endstellung durch Anlage der Schale 7a an dem Scharnier 3 des Etuis bestimmt wird.
  • Bei entsprechender Größenbemessung kann die neue Einrichtung auch für Zigarrenetuis benutzt werden, wie sie überhaupt bei allen Klappetuis Anwendung finden kann, die zur Aufnahme stabförmiger Gegenstände bestimmt sind.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Klappetui zur vorübergehenden Aufnahme stabförmiger Gegenstände, insbesondere zigarettenetui, gekennzeichnet durch eine im Innern angeordnete und sich beim Öffnen des Etuis aufrichtende Haltevorrichtung für die aufzunehmenden Gegenstände.
  2. 2. Klappetui nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung aus zwei durch Federwirkung (io) in einer leichten Klemmlage gehaltenen Bügelschalen (6, 7) besteht, die an dem Innenrand (5) einer Etuischale (i) um ein Scharnier (8) schwenkbar sind (Fig. i bis 5).
  3. 3. Klappetui nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Haltevorrichtung (6, 7) und dem Etui einerseits eine Spreizfeder (i i) und andererseits an dem Etui ein Widerlager (12) zur Begrenzung der von der Spreizfeder bewirkten Aufrechtstellung der Haltevorrichtung vorgesehen sind (Fig.4).
  4. 4. Klappetui nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die beiden Bügelschalen (6, 7) zwei schwenkbare Trennwände (15, 16) eingesetzt sind und zwischen diesen eine Spreizfeder (18) angeordnet ist (Fig. 8).
  5. 5. Klappetui nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Etuischale (1, 2) mit einer Haltevorrichtung (6, 7) versehen ist (Fig. 6 und 7).
  6. 6. Klappetui nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharniere (8) für die Haltevorrichtungen (6, 7) an den dem Etuigelenk (3) benachbarten, nach innen gebogenen Innenrändern (13, 14) der Etuischalen (1, angeordnet sind (Fig.,6 und 7).
  7. 7. Klappetui nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügelschalen (6, 7) mit Prägerippen (9) zur Lagensicherung der aufgenommenen Gegenstände versehen sind (Fig. 3).
DEP14378A 1947-12-22 1948-10-02 Klappetui, insbesondere Zigarettenetui Expired DE802197C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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DE802197C true DE802197C (de) 1951-02-05

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DEP14378A Expired DE802197C (de) 1947-12-22 1948-10-02 Klappetui, insbesondere Zigarettenetui

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