DE80189C - - Google Patents

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DE80189C
DE80189C DENDAT80189D DE80189DA DE80189C DE 80189 C DE80189 C DE 80189C DE NDAT80189 D DENDAT80189 D DE NDAT80189D DE 80189D A DE80189D A DE 80189DA DE 80189 C DE80189 C DE 80189C
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bridge
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B35/00Transporting of glass products during their manufacture, e.g. hot glass lenses, prisms
    • C03B35/04Transporting of hot hollow or semi-hollow glass products
    • C03B35/06Feeding of hot hollow glass products into annealing or heating kilns

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Glasgegenständen und besteht in einer Vorrichtung, vermittelst deren die Ueberführung der von dem Glasbläser erzeugten Gegenstände nach dem Kühlofen selbstthätig ausgeführt wird.
Fig. ι stellt die Vorrichtung in Ansicht und Fig. 2 in Aufsicht dar.
In diesen Figuren stellt A den Glasofen und B den Kühlofen dar, C ist eine die Verbindung zwischen diesen beiden Oefen vermittelnde, bei H auf einem Träger/) schwingend gelagerte Brücke, welche abwechselnd bald gegen den Glasofen A, bald gegen den Kühlofen B hin geneigt werden kann und auf welcher ein Fahrzeug F läuft. Letzteres dient zur Aufnahme für den zu transportirenden Gegenstand und vermag mit nur sehr geringem Kraftaufwand seitens des Arbeiters in Bewegung gesetzt werden.
Die Wirkungsweise der Brücke ist nun derart, dafs der Glasbläser, nachdem er einen Gegenstand fertig gestellt hat, denselben, wenn die Brücke C sich in der in Fig. 1 durch EE wiedergegebenen Stellung befindet, also gegen den Kühlofen B hingeneigt ist, nur auf den Karren oder Schlitten F aufzulegen und die den Karren zurückhaltende Sperrvorrichtung J1 auszulösen braucht, um ihn dem Kühlofen zuzuführen.
Sobald der Karren am tiefer gelegenen Ende der Brücke C angelangt ist, legt sich das Fahrzeug F gegen eine Sperrvorrichtung T an, welche den Apparat in der Stellung EE zurückhält, während durch den plötzlichen Anprall die Flasche infolge ihrer Trägheit in den Kühlofen B vorgestofsen wird. Die Sperrvorrichtung T löst sich hierauf aus und die Brücke C wird unter der Wirkung eines Gegengewichts Q.1 nunmehr die in Fig. 1 durch strichpunktirte Linien wiedergegebene, nach dem Glasofen sich hinneigende Lage E1 E1 einnehmen; hierdurch wird das vom Gegenstande befreite Fahrzeug auf seinen Ausgangspunkt in der Nähe des Arbeiters zurückgeführt. Um nun die Brücke C zur Wiederholung der Operation die Lage E E wieder einnehmen zu lassen, ist die dem Kühlofen zugewendete Seite der Brücke durch ein Seil, eine Kette oder dergleichen mit einem um einen festen Punkt O drehbaren Hebel J verbunden, welcher an dem einen seiner Enden einen Behälter N trägt. Das andere Ende dieses Hebels steht, wie aus Fig. 1 ersichtlich, mit einem Ventil oder Hahn R in Verbindung, welcher nur dann geöffnet ist, wenn der Behalter seine höchste Lage einnimmt. . Hierbei füllt sich der letztere mit Wasser oder einer anderen geeigneten Flüssigkeit. Wenn der Behälter N das genügende Gewicht erlangt hat, senkt sich der Hebel J und -führt nun die mit ihm in Verbindung stehende Brücke C in die durch E E wiedergegebene Stellung über, in welcher sie durch den Sperrriegel T festgehalten wird. Am unteren Ende der Hebelbewegung wird der zu diesem Zwecke um eine Horizontalachse drehbar gelagerte Behälter N, wie in Fig. 1, seines Inhaltes ent-
leert, so dafs nunmehr der Hebel J und, nach Auslösung des Sperrriegels T, ,auch die Brücke C wieder in ihre Ausgangsstellung zurückkehren kann.
Die Pfeifen 7, Fig. i, sind ganz in der Nähe des Arbeitsplatzes der Reihe nach aufgestellt und durch Oeffnungen G im Arbeitsplatz selbst hindurchgeführt. Ihre unteren Enden ruhen auf Gestellen L im Luftzuführungskanal M auf, so dafs die erforderliche Abkühlung der Pfeifen erzielt wird. Zur weiteren Abkühlung dient ein auf dem Arbeitsplatz vorhandenes Gefä'fs Q mit Wasser. Den Zutritt zum Luftzuführungskanal vermittelt die Oeffnung P, und zur Entnahme des Glases aus dem Schmelzofen A sind Oeffnungen U in dem letzteren vorgesehen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Vorrichtung zum selbstthätigen Ueberführen der vom Glasbläser erzeugten Gegenstände in den Kühlofen, dadurch gekennzeichnet, dafs auf einer zwischen Glasofen (A) und Kühlofen (B) auf einem Ständer (D) schwingend gelagerten Brücke (C) ein Fahrzeug (F) läuft, welches bei geneigter Lage (E E) der Brücke den noch mit dem zu seiner Herstellung verwendeten Werkzeug verbundenen Gegenstand vom Arbeitsstande zum Kühlofen führt, worauf die Brücke nach Auslösung eines Sperrriegels (T) unter Wirkung eines Gegengewichtes (Q1) die entgegengesetzt geneigte Lage (E1 E1I einnimmt und der Wagen (F) an seinen Ausgangspunkt zurückläuft.
    Bei der unter i. geschützten Vorrichtung eine Einrichtung zur Ueberführung der Brücke in die zum Transport des fertigen Gegenstandes nach dem Kühlofen nothwendige geneigte Lage (EE), dadurch gekennzeichnet, dafs das dem Kühlofen zugekehrte Ende der Brücke durch ein Seil mit einem Hebel (J) verbunden ist, dessen eines Ende ein mit Wasser belastetes, kippbares Gefäfs (N) trägt, während das andere Ende mit einem in die Wasserleitung eingeschalteten Hahn (R) verbunden ist, welcher den Zuflufs zum Behälter nur dann öffnet, wenn der letztere seine höchste Lage einnimmt, so dafs nach Füllung des letzteren sich der Hebel (J) senkt, die mit ihm verbundene Brücke in die Lage (EE) bringt und der Wagen (F) nach Auslösung des Sperrriegels (J1) ablaufen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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