DE801895C - Schere - Google Patents

Schere

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DE801895C
DE801895C DEP12794A DEP0012794A DE801895C DE 801895 C DE801895 C DE 801895C DE P12794 A DEP12794 A DE P12794A DE P0012794 A DEP0012794 A DE P0012794A DE 801895 C DE801895 C DE 801895C
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DE
Germany
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legs
cutting
scissors
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scissors according
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DEP12794A
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English (en)
Inventor
Rudolf Lang
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B13/00Hand shears; Scissors
    • B26B13/06Hand shears; Scissors characterised by the shape of the blades

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

  • Schere In einer älteren !'atrntschrift ist bereits eine Schere mit hohlen Sciitteidschetikeln aus dünnem Blech beschrieben Nvorden. Bei dieser Schere befinden sich die Schneidkanten an besonderen Stahlblechplatten, die an den Ländern der rinnenförmig gepreßten Schenkel angeschweißt sind. Die Griffschenkel der Schere sind gleichfalls aus dünnem Blech gefertigt, ihre Halme und Augen sind dabei rohrförmig gestaltet. Die Schneidschenkel greifen mit Ansätzen in die erweiterten Enden der Halme ein und sind mit diesen durch rings um die --Mündungsränder der rohrförmigen Halme herumlaufende Schweißnähte verbunden. Die Herstellung der bekannten Schere ist umständlich, zeitraubend und kostspielig. Das Biegen oder Rollen der Blechstanzlinge für die Griffschenkel zu rohrförmigen Hahnen und .-lugen erfordert mehrere Arbeitsgänge, die in mehreren verschiedenen`Verkzeugsätzen auszuführen sind. Die umfangreichen Schweißnähte an dünnen Blechen sind schwierig herzustellen. Das gilt besonders für die langen Schweißnähte zur Verbindung der Ränder der rinnenförmigen Schneidschenkel mit den daran angebrachten besonderen Schneidplatten, zumal die Gefahr besteht, daß die als Schneidkanten zu benutzenden Ränder leim Schweißen leiden und für den ihnen zugedachten Zweck unbrauchbar werden. Ein praktisch brauchbares Erzeugnis ist jedenfalls nur bei Anwendung sehr großer Sorgfalt und Geschicklichkeit des Schweißers erreichbar. Infolgedessen ist eine «virtschaftliche Fertigung der Schere nicht möglich.
  • Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf eine Schere mit hohlen Schneidschenkeln aus dünnem Blech. Sie bezweckt, die oben geschilderten -Mängel zu beseitigen und eine Schere der angegebenen Art zu schaffen, die sich in einfacher, wirtschaftlicher Weise herstellen läßt und sich dabei durch gute Schneidfähigkeit und lange Lebensdauer auszeichnet. Von der bekannten Schere mit hohlen Schneidschenkeln aus dünnem Stahlblech unterscheidet sich die Schere nach der Erfindung in erster Linie dadurch, daß die Schneidkanten sich unmittelbar an den Rändern der hohlen Schneidschenkel befinden. Das Anschweißen von besonderen Schneidplatten fällt also fort, wodurch nicht nur an Stahl und Arbeit gespart wird, sondern gleichzeitig auch eine schädliche Beeinflussung der als Schneidkanten dienenden Blechkanten vermieden ist, so daß eine gute Schneidfähigkeit erhalten wird. Bei der Ausführung der Schere nach der Erfindung sind die Schneidschenkel vorzugsweise nur auf einem auf der Schneidkante abgekehrten, breiteren Teil hohl gepreßt, wohingegen sie auf einem der Schneidkante benachbarten schmaleren Teil, der die Form eines durchgehend im wesentlichen gleich breiten Streifens haben kann, flach sind. Dieser flache Teil der Schneidschenkel oder Scherenblätter ermöglicht es, die Schere ungeachtet des dabei stattfindenden Abschleifens von Werkstoff sehr häufig nachzuschleifen, wobei man wegen der flachen Form des an die Schneide sich anschließenden Blatteiles immer wieder eine einwandfreie Schneidkante erhält. Infolgedessen hat die Schere eine lange Lebensdauer. Der hohl gepreßte Teil der Schneidschenkel bildet erfindungsgemäß vorzugsweise eine im Querschnitt dreieckige Rinne, deren Tiefe vom flachen Teil nach dem der Schneide abgekehrten Längsrand zunimmt. Hierbei ergibt sich wegen der steil stehenden Außenwand der Rinne, die zweckmäßig sogar senkrecht zur Mittelebene der Schere angeordnet sein kann, eine besonders wirksame Versteifung der aus dünnem Blech gepreßten Schneidschenkel. Daneben wird noch der Erfolg erzielt, daß die hohlen Schenkel äußerlich im wesentlichen das gleiche Bild darbieten wie die Blätter einer geschmiedeten Schere. Die beiden Schneidschenkel können eine übereinstimmende, zu ihrer Mittellinie symmetrische Umrißfigur haben, so daß sie sich bei geschlossener Schere überdecken und auf diese Weise ihre Höhlungen vollständig abgeschlossen sind.
  • Die hohlen Schneidschenkel haben an ihren zur Verbindung mit den Griffschenkeln dienenden inneren Endteilen erfindungsgemäß einen U-förmigen Querschnitt. Sie bilden hier eine rechteckige Rinne, die einen am Griffschenkel vorgesehenen Kupplungsteil von gleichfalls rechteckigem Querschnitt schließend umgreift. Dabei genügt zur starren und dauerhaften Verbindung von Schneidschenkel und Griffschenkel ein einfacher Niet. Die Verbindung kann gewünschtenfalls aber auch durch Schweißen, und zwar am einfachsten durch elektrische Punktschweißung, erfolgen. Da die Schweißstellen von den Schneidkanten entfernt liegen, kann eine schädliche Beeinflussung dieser Kanten durch das Schweißen nicht stattfinden. Lm die Niet- oder Schweißverbindung der Schneid- und Griffschenkel besonders haltbar zu gestalten, sind die Griffschenkel erfindungsgemäß im Gegensatz zu den hohlen Schneidschenkeln voll ausgeführt, wobei sie aus Flachmetall entsprechender Dicke gepreßt sein können. Die vollen Griffschenkel haben dabei zweckmäßig nicht bloß an ihren zur Verbindung mit den Schneidschenkeln dienenden Teilen (ihren Kupplungsenden), sondern auch an den Halmen einen flachen Querschnitt mit glatten, d. h. von Vorsprüngen freien Flächen, während nur die Augen einen rundlichen Querschnitt erhalten. Dadurch wird das Herstellen aus Flachmetall erleichtert. Um trotz der glatt durchgehenden Halme eine zuverlässige Begrenzung der Schließbewegung zu erhalten, sind die Griffschenkel nach entgegengesetzten Seiten etwas verkröpft, so daß die Augen beider Schenkel in einer Ebene, nämlich der Mittelebene der Schere liegen und bei `geschlossener Schere aneinanderstoßen können.
  • Sowohl die hohlen Schneidschenkel als auch die vollen Griffschenkel können aus Stahlblech oder Bandstahl gestanzt und auf kaltem Wege gepreßt «-erden, so daß, abgesehen von dem Schleifen der Kanten, eine spanabhebende Bearbeitung nicht erforderlich ist. Hierdurch sowie wegen der Ersparnis des Anschweißens von besonderen Schneidplatten ist eine einfache und wirtschaftliche Fertigung der Schere gewährleistet.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei zeigen Fig. i eine Schere in Seitenansicht, mit teilweisem Schnitt entlang der Mittellinie, Fig.2 eine Draufsicht oder Vorderansicht der Schere, Fig. 3 einen Schneidschenkel in Ansicht von der Innenseite, Fig. 4 einen Querschnitt eines Schneidschenkels nach der Linie A-A in Fig. 3, Fig. 5 einen nach der Linie B-B in Fig. 3 geführten Schnitt durch beide Schneidschenkel der Schere in geöffneter Stellung und in einem gegenüber den Fig. i bis :4 vergrößertem Maßstab.
  • Die dargestellte Schere besitzt volle Griffschenkel und hohle Schneidschenkel oder Blätter. Die übereinstimmend gestalteten Griffschenkel haben einen Halm i von einem flachen, rechteckigen, an den Kanten etwas abgerundeten Querschnitt und ein geschlossenes Auge 2 von rundlichem- Querschnitt. An den Halmen i befindet sich je ein zur Verbindung mit den Schneidblättern dienender End- oder Kupplungsteil 3, der gleichfalls einen länglich rechteckigen, aber scharfkantigen Querschnitt hat. Die Kupplungsteile 3 weisen parallel zueinander verlaufende Längskanten auf und können am freien Stirnende etwa halbkreisförmig, gegebenenfalls aber auch geradlinig begrenzt sein. Die Griffschenkel sind aus Flachmetall von einer ihrer Dicke entsprechenden Stärke gestanzt und dann in die gewünschte Form gepreßt. Bei dem Preßvorgang sind die Griffschenkel in der Seitenansicht etwas verkröpft worden, so daß die Augen 2 und die Kupplungsenden 3 in verschiedenen Ebenen liegen, während die Halme i einen zu diesen Ebenen etwas geneigten Verlauf haben. Die Verkröpfung ist so gewählt, daß dann, wenn die Enden 3 beiderGriftschenkel aufeinanderliegen,sich also entsprechend den Schneidschenkeln auf entgegengesetzten Seiten der 'Mittelebene der Schere befinden, die beiden Augen in einer und derselben Ebene, nämlich in der Mittelebene, liegen. Die Griffschenkel treffen demzufolge beim Schließen der Schere mit ihren Allgel ]2 aufeinander, wodurch die Schließbewegung begrenzt wird. Die den Kupplungsenden 3 unmittelbar benachbarten Teile der Halme i gehen dabei kreuzweise aneinander vorbei.
  • Die Schneidschenkel oder Blätter sind aus dünnem Flachstahl hohl gepreßt. Auf ihren zur Verbindung mit den Griffschenkeln dienenden End-oder Kupplungsteilen 6 haben sie einen einfachen rechteckigen Querschnitt, der innen scharfkantig ist, während die Außenkanten entweder gleichfalls scharfkantig oder aber auch etwas abgerundet sein können. Die Teile 6 der Griffschenkel bilden somit auf die Kupplungsenden der Griffschenkel schließend passende Kästen oder Rinnen. In den Teil 6 eines jeden Schnei(Ischenkels ist das Kupplungsende 3 eines Grittschenkels eingelegt, worauf Griffschenkel und Schneidschenkel durch ein Niet 7 starr verbunden sind, das durch übereinstimmende Löcher der Kupplungsteile 3 und 6 der beiden Schenkel hindurchgreift und an beiden Enden 'rersetikk(*)l)fe hat. Damit die Stirnkanten der Schneidschenkel an den Breitseiten der Schere gegenüber den Halmen nicht vorspringen bzw. damit die Außenflächen Gier Kupplungsteile 6 an der Vorder- und Rückseite der Schere glatt in die Außenflächen der Halme i übergehen, sind die Kupplungsenden 3 der (Trittschenkel gegenüber deren Halmen i um die Blechstärke der Schneidschenkel nach innen versetzt (s. insbesondere Fig. i links), was durch eine entsprechende Formgebung beim Pressen der Griffschenkel erreicht ist.
  • Die die eigentlichen Scherenblätter bildenden Teile 5. 6 der Grittscheiikel sind gleichfalls hohl bzw. rinnenförmig gepreßt, jedoch erstreckt sich diese Rinnenform nur über einen der Schneidkante abgekehrten größeren Teil .4 der Schenkelbreite, wohingegen ein der Schneidkante benachbarter Teil j von geringerer Breite in der ursprünglichen Blechebene verbleibt. Diese Teile der beiden Schneidschenkel bilden, wie ersichtlich, auf entgegengesetzten Seiten der 'Mittelebene der Schere und parallel dazu verlaufende Streifen, die beim Öffnen und Schließen der Schere mit ihren Rändern 8 aneinander entlang laufen. Die Ränder 8 sind in der bei geschmiedeten Scheren bekannten `'eise schräg angeschliffen (s. Fig. j) und dadurch als Schneidkanten ausgebildet. Die ihnen abgekehrten hohlen oder rinnenförmigen Teile .4 der Schneidschenkel haben vorzugs"veise, wie gezeigt, einen dreieckigen Querschnitt, indem ihre Binnentiefe in Querrichtung voni flachen Blatteils nach der Außenkante des Blattes zunimmt. In Längsrichtung nimmt die Tiefe der 1Zinne vom inneren Schenkelende nach der Spitze hin allmählich ab, entsprechend der Verjüngung der Scherenschenkel in dieser Richtung. Die außenliegende Rinnenwand 9 steht vorzugsweise, wie gezeigt, senkrecht oder ungefähr senkrecht zur 'Mittelebene der Schere. Sie reicht genau bis zu dieser Ebene, so daß die äußere Rinnenwand 9 eines jeden Schneidschenkels bei geschlossener Schere mit ihrer Stirnkante am flachen Teil 8 des andern Schenkels anliegt und somit die beiden Schenkel gegenseitig ihre Höhlungen abschließen. Damit dieser Abschluß vollständig ist, haben die Schneidschenkel bei der dargestellten Schere eine übereinstimmende, zu ihrer Längsmittellinie symmetrische Umrißfigur. Das hat zugleich den Vorteil, daß beide Schenkel mit den gleichen Werkzeugen gestanzt und ebenso mit denselben @\`erkzetigen gepreßt werden können.
  • Die beiden je aus einem Griffschenkel und einem Schneidschenkel bestehenden Hälften der Schere sind durch einen Gewerbezapfen io verbunden, der durch übereinstimmende Löcher der die Gewerbeteile der Schere bildenden Kupplungsteile 3, 6 hindurchgeht. Der Gewerbezapfen io besteht, wie bei geschmiedeten Scheren üblich, aus einer Schraube, deren Schaftende zur Sicherung gegen ungewolltes Losschrauben etwas angestaucht ist.
  • Die Schneidschenkel «-erden aus einem für Schneidwerkzeuge geeigneten Stahl, z.13. einem härtbaren Kohlenstoffstahl in Form von dünnem Blech oder Band gestanzt und dann kalt in die gewünschte Form gepreßt. Nach dem Pressen werden sie nachgeschnitten und abgegratet, "vorauf am Rande des flachen Teiles ; eine stumpfwinklig zur Mittelebene der Schere stehende Schrägkante 8 angeschliffen unti damit die Schneide gebildet wird. Vor dein Anschleifen der Schneidkante können die Schneidschenkel erforderlichenfalls gehärtet werden. Das Anschleifen der Schneidkante und gegebenenfalls auch das Härten können vor oder nach der Verbindung der Schneidschenkel mit den Griffschenkeln erfolgen. Die Griffschenkel werden aus einem weicheren Stahlblech oder Bandstahl (vorzugsweise Siemens-Martinstahl) von einer den Griffschenkeln entsprechenden Stärke, ebenfalls durch Stanzen und Kaltpressen erzeugt. Sowohl die Schneidschenkel als auch die Griffschenkel erhalten beim Kaltpressen eine genaue Form und eine glatte Oberfläche, so daß, abgesehen vom Anschleifen von der Schneidkante 8, eine Nacharbeit durch Schleifen oder ähnliche spanabhebende Bearbeitung nicht erforderlich ist. Wenn die Schere stumpf geworden ist, kann sie durch Nachschleifen an der Schrägkante 8 immer wieder geschärft werden.
  • Im Rahmen der Erfindung sind mancherlei Abänderungen des dargestellten Beispieles sowie andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So könnten die rinnenförmigen Teile .t der Schneidschenkel statt des gezeichneten dreieckigen Querschnittes gegebenenfalls auch einen anderen Querschnitt, insbesondere auch einen symmetrischen, und zwar beispielsweise einen rundlichen, insbesondere kreisabschnittförmigen Querschnitt haben. Der dreieckige Querschnitt ist vorzuziehen, weil dabei durch die hohen Außen@-,-ä nde 9 der Rinne eine besonders gute Versteifung der aus dünnem Blech gefertigten Schenkel erzielt ist. Die Verbindung der Griffschenkel mit den Schneidschenkeln könnte statt durch Nieten gegebenenfalls auch durch Schrauben oder durch Schweißen, und zwar vorzugsweise durch elektrische Punktschweißung, erfolgen. Nieten oder Schrauben sind jedoch vorzuziehen. Die Griffschenkel der Schere könnten statt aus Stahl auch aus einem anderen Metall, z. B. aus Leichtmetall, bestehen, wobei sie gleichfalls kalt gepreßt oder auch durch Preß- oder Spritzguß erzeugt werden können. Die Leichtmetallschenkel können verchromt oder nach einem anderen bekannten Verfahren mit einer veredelten Oberfläche versehen sein. Statt aus Metall könnten die Griffschenkel auch aus einem nicht metallischen Werkstoff, z. B. aus Kunstharzpreßstoff oder einem anderen spritz- oder preßbaren Kunststoff von geeigneter Festigkeit hergestellt werden. Bei Verwendung von Metall können die Griffschenkel endlich statt aus Blech oder bandförmigem Werkstoff auch in an sich bekannter Weise aus Draht hergestellt werden. Statt eine zu ihrer Mittellinie symmetrische Umrißfigur aufzuweisen, könnten die Schneidschenkel auch unsymmetrisch ausgebildet sein, indem der die Schneidkante bildende Längsrand einen vom anderen Längsrand abweichenden Verlauf hat. Ferner könnten die beiden Schneidschenkel statt gleich auch ungleich gestaltet sein, indem einer der Schneidschenkel eine schlankere Umrißfigur erhält als der andere, wie dies bei geschmiedeten Scheren vielfach der Fall ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schere mit ihre offenen Seiten einander zukehrenden hohlen Schneidschenkeln aus dünnem Stahlblech, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkanten unmittelbar von den Rändern (8) der hohlen Schenkel gebildet sind.
  2. 2. Schere nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidschenkel nur auf einem der Schneidkante abgekehrten, breiteren Teil (4) rinnenförmig gepreßt, auf einem der Schneidkante benachbarten, schmaleren Teil (5), der zweckmäßig die Form eines durchgehend gleich breiten Streifens hat, dagegen flach sind.
  3. 3. Schere nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hohl gepreßte Teil (4) der Schneidschenkel eine Rinne von dreieckigem Querschnitt bildet, deren Tiefe vom flachen Teil (4) nach dem der Schneidkante (8) abgekehrten Rande hin zunimmt.
  4. 4. Schere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die der Schneidkante abgekehrte Wand (9) der dreieckigen Rinne senkrecht oder nahezu senkrecht zur Mittelebene der Schere steht.
  5. 5. Schere nach Anspruch i und insbesondere 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidschenkel an ihrem zur Verbindung mit den Griffschenkel dienenden Endteil (6) eine rechteckige Rinne bilden, die ein am Griffschenkel vorgesehenes Kupplungsende (3) von ebenfalls rechteckigem Querschnitt schließend umgreift.
  6. 6. Schere nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Schneidschenkel und Griffschenkel durch einen in Löcher der Kupplungsteile (3, 6) beider Schenkel eingesetzten Bolzen, insbesondere Niet (7) verbunden sind. Schere nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidschenkel und Griffschenkel durch Schweißen, insbesondere elektrische Punktschweißung, verbunden sind. B. Schere nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsenden (3) der Griffschenkel gegen deren Halme (i) um die Blechstärke der Schneidschenkel nach innen versetzt sind. g. Schere nach Anspruch i und insbesondere 5, dadurch gekennzeichnet, daß nur die Schneidschenkel einen hohlen, die Griffschenkel dagegen einen vollen Querschnitt haben. io. Schere nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Halme (i) der Griffschenkel einen flachen, vorzugsweise rechteckigen Querschnitt und glatte Außenflächen ohne Vorsprünge haben. i i. Schere nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffschenkel nach entgegengesetzten Seiten etwas verkröpft sind derärt, daß die Augen (2) beider Schenkel in der Mittelebene der Schere liegen. 12. Schere nach Anspruch i und insbesondere 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidschenkel aus dünnem Schneidstahlblech oder -band kalt gepreßt sind. 13. Schere nach Anspruch i und insbesondere 5 bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffschenkel aus dickerem Blech oder Flachmetall, insbesondere Stahl, ebenfalls kalt gepreßt sind. 14. Schere nach Anspruch i und insbesondere 5 bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffschenkel aus Leichmetall bestehen. 15. Schere nach Anspruch i und insbesondere 5, 6 und 8 bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffschenkel aus einem nichtmetallischen Werkstoff, wie Kunstharzpreßstoff oder einem anderen preß- oder spritzbaren Kunststoff bestehen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN101863042A (zh) * 2009-04-17 2010-10-20 国誉株式会社 剪刀
EP3581349A1 (de) * 2018-06-15 2019-12-18 Aesculap AG Verbandsstoffschere

Cited By (5)

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