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Anschriftenverzeichnis
| Für viele I@r@@erl@stütige ist es wichtig. die Alt- |
| schriften \-()ii 1'ersoiteti, l@izteritelinieti. 13eliör(leti |
| usw., init welchen sie in geschäftlicher Verbindung |
| stellen oder t@esch:iftsverlündustg aufnehmen wollest. |
| jederzeit und rasch feststelltest zti kiinnen. lies
er- |
| die bisher bekannten -Adressennachweise, |
| wie Adreßbücher, Brauchen- bzw. Berufsverzeich- |
| nisse 1t. <Igl., nicht in befriedigendem Maße, weil |
| diese Verzeichnisse nur die zur Zeit ihres Druckes |
| geltenden Anschriften auft\eisen, ihnen aller An- |
| schriften-Änderungen und -l@:rs,änzutigen nicht zti |
| entnehmen sind, wie sie sich aus Umzügen. Sterbe- |
| fällen, Neuzulassungen bzw. -gründungen usw. er- |
| geben. Darin liegt eilt wesentlicher Vbelstand, weil |
| derjenige. der sich an glas unvollständige Ver- |
| zeichnis -elialten hat. viel Mühe und Zeit für ent- |
| behrliche Wege bzw. Falschsendungen aufwenden |
| mußte. |
| Zwecl< (ler l@.rhiidtiiig ist. diese Nachteile zu
be- |
| heben und einen Adressennachweis zu schaffen. |
| welcher die jederzeitige Berücksichtigung von an- |
| fallenden Anschriften-:'@nderungen bzw. -1;rgän- |
| zungen eriniiglicht, so t claß dem Benutzer t:iglicli |
| ein vollständiges und zuverliissiges, stets den |
| neuesten Stand wiedergebendes Verzeichnis der he- |
| treffenden Anschriften zur Verfügung stelzt. Die |
| Erfindung ist außerdem darauf gerichtet, ein An- |
| schriftenverzeichnis zu erstellen, (las auch bei -,vie- |
| derliolter, ja häufiger Benutzung lesbar bleibt und |
| nicht nach kurzer Zeit so altgegriffen und ver- |
| schmutzt ist. (laß seine Besclii-ifttiii@, wenigstens |
| teilweise, nicht mehr zu eiltzitterit ist. |
| Dieses Ziel ist erfindungsgemäß dadurch erreich- |
| bar. daß ein blattförmiger Träger ausweclisell)are. |
| die Anschriften aufweisende Streifen aufnimmt. |
| Diese sind mittels geeigneter I-Ialtennittel. wie |
Klammern, Steckschlitze u. dgl., lösbar in dem Trägerblatt festgelegt.
Nach einem weiteren -Merkmal der Erfindung befindet sich das Trägerblatt in einer
Umhüllung mit Ausschnitten, «-elche wenigstens die beschrifteten Stellen der Anschriften-Streifen
sichtbar machen. Als solche Umhüllung findet vorzugsweise eine nach einer Längskante
offene Tasche Verwendung. Es empfiehlt sich, eine Mehrzahl von Taschen, in welche
Trägerblätter der geschilderten Art eingeschoben sind, aufeinanderzustapeln und
in Buchform zusammenzuhalten, sei es mit Hilfe einer Heftereinrichtung, sei es mittels
einer Klemmeinrichtung o. dgl. Die Taschen können aber auch karteiblattartig in
einem geeigneten Behälter untergebracht werden.
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Ein gemäß der Erfindung ausgebildetes Anschriftenverzeichnis stellt
einen wesentlichen Fortschritt auf dem Fachgebiet dar. Infolge der Auswechselbarkeit
der Anschriften-Streifen kann das \"erzeiclitiis jederzeit berichtigt und unsch-,ver
auf dem neuesten Stand gehalten werden. Es können daher sich nicht die Mißlichkeiten
ereignen, die bisher unvermeidlich sind, wenn in ein gedrucktes Verzeichnis Änderungen
nachträglich eingeschrieben werden, wobei in der Regel die alphabetische Folge,
die Bezirkseinteilung, die Berufsgliederung oder die sonstige Regel, nach welcher
das Verzeichnis aufgebaut ist, gestört wird; abgesehen davon, daß die nachträglichen
Eintragungen meist nach kurzer Zeit unleserlich sind. Durch die Erfindung ist somit
den Gewerbetreibenden, den freiberuflich Tätigen, den Behördenangehörigen usw. ein
wichtiges und zuverlässiges Hilfsmittel an die Hand gegeben, das über die zu besuchenden
Kunden, die anzuschreibendenLieferanten, die zu ladenden Personen u. dgl. jederzeit
anschriftsrichtigen .Aufschluß gibt. Das Trägerblatt, welches die auswechselbaren
Anschriften-Streifen aufnimmt, besitzt auch ein gleichmäßig gutes Aussehen, denn
es sind keine Streichungen, nachträgliche Eintragungen o. dgl. mehr notwendig.
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Darüber hinaus bietet die Erfindung den Vorteil, daß die tägliche
Adressenliste geschützt in einer Hülle untergebracht ist, so daß ihre Beschriftung
auch nach langer Gebrauchsdauer lesbar ist, da das Deckblatt der Hülle durchsichtig
ist, indem es beispielsweise geeignete Ausschnitte aufweist. Es braucht die Adressenliste
während des Gebrauchs der Hülle nicht entnommen zu werden. Auch insofern ist sie
vor Verschmutzung und vorzeitigem Abgenutztwerden geschützt.
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Die Erfindung ist auf der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Es zeigt Fig. i eine Ansicht einer Tasche mit eingeschobenem Trägerblatt in schaubildnerischer
Darstellung, Fig. 2 die Tasche mit teilweise herausgezogenem Trägerblatt, ebenfalls
schaubildnerisch dargestellt. Der blattförmige Träger a nimmt die Anschriften auf,
welche die Angehörigen eines bestimmten Industrie-. Handels- oder Gewerhezweiges,
eines best i mniten f rei en Beruf sstandes o.dgl.betreffen mögen. Die Anschriften
sind auf die Streifen b aufgeschrieben, welche auf dem Trägerblatt a lösbar befestigt
sind. Die Anschriften-Streifen können in jeder geeigneten Weise auf dem Blatt angebracht
werden. Es ist beispielsweise möglich, das Trägerblatt a mit Steckschlitzen c zu
versehen, durch welche der Anschriften-Streifen so hindurchgeschoben «-erden kann,
daß er teilweise oberhalb und teilweise unterhalb des Blattes verläuft. wobei seine
beschrifteten Teile oben sind. Es können die Anschriften-Streifen b aber auch mit
Hilfe von Büroklammern d oder mittels Heftklammern e am Trägerblatt a festgelegt
werden. Schließlich ist es möglich, die Streifen b, z. B. mit ihren Enden, auf das
Blatt a aufzukleben.
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Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel ist das Trägerblatt a in der
Gebrauchslage von einer Umhüllung f umgeben, welche als Tasche gestaltet ist, die
aus einem Unterblatt g und einem Deckblatt lt besteht und entlang der Längskante
i offen ist. Das Deckblatt lt ist durchsichtig. Es kann zu diesem Zweck mit
einem den Anschriftenbereich des Trägerblattes a überdeckenden Einsatz aus durchsichtigem
Werkstoff, z. B. Zellglas. versehen sein. Es ist aber auch möglich, auf dem Deckblatt
lt der Tasche f, wie beim gezeichneten Ausführungsbeispiel, Ausschnitte k
anzubringen, welche die auf den Streifen b befindlichen Anschriften sichtbar machen
Es empfiehlt sich, den einer Anschrift zugehörigen Ausschnitt mehrteilig auszubilden,
so daß durch auf diese Weise entstehende Stege L und m eine gewisse Versteifung
des Deckblattes 1a gegeben ist. Es mag dann im ersten Teilausschnitt der Name, im
zweiten Teilausschnitt Straße und Hausnummer und im dritten Teilausschnitt die Rufnummer
der betreffenden Person, Unternehmung oder Behörde stehen.
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Es können eine Mehrzahl von Anschriftenverzeichnissen der geschilderten
Art aufeinandergestapelt und in Buchform zusammengehalten werden. Hierzu eignet
sich z. B. eine Einbandmappe mit Klemmrücken. Es sind aber auch Hefter und Ordner
brauchbar, in welchem Falle die Taschen, wie auf der Zeichnung dargestellt, entsprechende
Löcher st besitzen müssen. Diese sind zweckvoll .auf der Öffnungsseite der Tasche
vorgesehen, so daß bei eingeklemmter bzw. eingehefteter Tasche das Trägerblatt in
seiner eingeschobenen Gebrauchslage gesichert ist.
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Wenn Änderungen oder Ergänzungen des Verzeichnisses notwendig sind,
so brauchen nur die bisherigen Anschriften-Streifen b entfernt und durch neue bzw.
berichtigte Streifen ersetzt zu werden. Es ist klar, daß die Glieder, auf welchen
die Anschriften verzeichnet sind, nicht unbedingt streifenförmig zu sein brauchen.
Es ist in erster Linie wichtig, daß diese Glieder auswechselbar am Trägerblatt a
angebracht sind. Besonders vorteilhaft sind aber, schon wegen ihrer leichten Beschriftbarkeit,
einfache Papierstreifen b.
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Die Ausschnitte k können natürlich mehr als dreiteilig sein, wenn
z. B. außer Name, Anschrift und Rufnummer noch sonstige Hinweise verzeichnet werden
sollen.
| Selbst xerstiilidlich ist es auch nihglich. das T1',:- |
| gerbl att U nicht nur einseitig. sondern beidseitig mit |
| .@Il@il11'Ittetl-@trt'it@il 1, auszurüsten. Danll besitzt |
| auch (las hulenblatt # rler Tasche f entsprechende |
| Au,sihnltll'. |
| Das helle Anschritten\"erz.eichnls kann 1111t Vor- |
| teil für \Veh>ezmeckc nutzbar gemacht @@'erden. Es |
| ist z. B. Inüglich, weim mir die Vorderseite der |
| Tasche durchsichtig 1)z«-. mit Ausschnitten ver- |
| sehen ist, die ganze Rückseite mit «-erlllichen In- |
| schriften. .lnzcigin c@. dgl. auszustatten. Dadurch |
| 1vird derliellraucllsz@@-eck desVerzeichnisses erhiilit. |