DE801022C - Spulenfuehler-Einrichtung fuer Webstuehle - Google Patents

Spulenfuehler-Einrichtung fuer Webstuehle

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DE801022C
DE801022C DEP46137A DEP0046137A DE801022C DE 801022 C DE801022 C DE 801022C DE P46137 A DEP46137 A DE P46137A DE P0046137 A DEP0046137 A DE P0046137A DE 801022 C DE801022 C DE 801022C
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DE
Germany
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nose
lever
pawl
bobbin
rod
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Expired
Application number
DEP46137A
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Baumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Georg Fischer AG
Original Assignee
Georg Fischer AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Georg Fischer AG filed Critical Georg Fischer AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/34Weft stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Spulenfühler-Einrichtung für Webstühle Vorliegende Erfindung hat zum Gegenstand eine neuartige Spulenfühler-Einrichtung für Webstühle.
  • Es sind sogenannte Distanz-Spulenfühler-Einrichtun @-en bekannt, bei -,x elchen eine mit einer Nase eines hin und her beweglichen Hebels in Eingriff kommende Klinke durch den an einen festen Gelenkpunkt schwingbaren Spulenfühler in Schwingung versetzt wird. Damit die Klinke mit der Nase des hin und her beweglichen Hebels vollständig in Eingriff kommen kann, besitzt hier die Spule, welche die Garnwicklung trägt, einen Längsschlitz, damit der Fühlerkopf in diesen Schlitz eindringen kann, wenn der Garnvorrat auf der Spule bereits vollständig erschöpft ist. Bei Verwendung von sogenannten Schlauchcops ist ein vollständiger Eingriff zwischen der Nase des hin und her beweglichen Hebels und der schwingbaren Klinke ebenfalls möglich, da der Schlauchcops, wenn der Garnvorrat nahezu erschöpft ist, durch den Fühlerkopf plötzlich zusammengedrückt wird, wodurch ein verhältnismäßig großer \Vinkelausschlag der Klinke ermöglicht wird.
  • Da: Wesen der vorliegenden Erfindung besteht nun darin. daß die Klinke durch eine Feder gegen einen festen Anschlag des Gestänges des schwingbaren Spulenfühlers angepreßt wird, in der Weise, daß die Klinke, wenn sie sich dem mit schiefer Nase versehenen hin und her beweglichen Hebel nähert, von der Schneide der schiefen Nase des Hebels erfalit wird und während des Entlanggleitens an der schiefen Nase unter L`berwindung der Federkraft für sich allein die Schwingbewegung fortsetzt und dadurch mit der Nase vollständig in Eingriff kommt.
  • In der Zeichnung sind mehrere beispielsweise .\usfiilirutigrsfo@rmeti des Erfindungsgegenstandes dar-estellt. und es zeigt Fig, t eine Spulenfühler-Einrichtung in Drauflicht, wobei zufolge der vollbewickelten Spule der Fühlerkopf und die Klinke ausgeschwenkt sind, Fig. 2 die Spulenfühler-Einrichtung gemäß Fig. i, wobei auf der Spule nur eine geringe Garnmenge vorhanden ist und die Klinke ein geringes .laß in die Bewegungsbahn der Nase des hin und her beweglichen Hebels ragt, so daß die Klinke von der Schneide der Nase erfaßt werden kann, Fi1;.3 die schwingbare Klinke und den hin und her beweglichen Hebel in der Stellung gezeichnet, wo sich die Klinke mit der Nase des genannten Hebels vollständig in Eingriff befindet, Fig.4 in schematischer Weise, in Bruchstücken, eine zweite Ausführungsform, Fig. 5 in schematischer Weise eine dritte Ausführungsform, Fig.6 in schematischer Weise eine vierte Ausführungsform.
  • An einem festen Gelenkpunkt i des Webstuhles ist der als Winkelhebel ausgebildete Spulenfühler schwingbar gelagert. An einem Hebelarm 2 des Spulenfühlers ist der bügelförmig gestaltete Kopf 3 des Spulenfühlers gehalten, in der Weise, daß die stangenförmige Verlängerung 4 des Kopfes 3 eine Bohrung im Hebelarm 2 durchdringt. Die Stange ,4 ist mit einem Gewinde versehen, welches zwei Schraubenmuttern 5 trägt, die sich von entgegengesetzten Seiten gegen den Hebelarm 2 anlegen. Durch Verstellung der Schraubenmuttern 5 kann die Lage des Kopfes 3 gegenüber dem Hebelarm 2 verändert werden. Am zweiten Hebelarm 6 des als \4'inkelhebel gestalteten Spulenfühlers greift eine Zugfeder 7 an, deren anderes Ende an einem festen Punkt 8 des Webstuhles verankert ist. Durch die Feder,' wird der Kopf 3 des Spulenfühlers mit leichtem Druck gegen die Garnwicklung 9 angepreßt. Die Garnwicklung 9 ist auf die als geschlossener Z-vlinder ausgebildete Spule io aufgewickelt, welch letztere auf die Spindel i i des Webschützens 12 aufgeschoben ist. Der Kopf 3 des Spulenfühlers durchdringt einen im Webschützen 12 vorgesehenen Schlitz 13. :Nlit dem Hebelarm 6 steht das eine Ende eifiter Zugstange 14 in gelenkiger Verbindung, deren anderes Ende eine Bohrung der schwingbaren Klinke i; durchdringt. Auf der dem Spulenfühler zugekehrten Seite der Klinke 15 ist auf der 'Zugstange 1.4 ein fester Anschlag 16 vorgesehen. Gegen die vom Spulenfühler abgewendete Seite der Klinke 15 legt sich das eine Ende einer auf der Zugstange 14 aufgeschobenen Druckfeder 17. Die Spannung der Druckfeder 17 kann durch einen auf der Zugstange 1.4 vorgesehenen verstellbaren Bund 18 verändert «erden. Die Klinke 15 ist im Gelenkpunkt i9 eines Schiebers 2o angelenkt, der in einer festen Führung 21 des Webstuhles gleitend geführt ist. 22 bezeichnet einen hin und her beweglichen Hebel, dessen Bewegung vom in Gang befindlichen Webstuhl aus erfolgt. Der Hebel 22 besitzt eine der Klinke i 5 zugekehrte schiefe Nase 23. Mit 24 ist die Schneide der Nase 23 bezeichnet.
  • Bei der Vorwärtsschwingung der Weblade nähert sich der Schützen 12 dem Spulenfühler, so daß der Kopf 3 des Spulenfühlers sich gegen die volle Spulenwicklung 9 anlegt und dein Spulenfühler infolge der Fortsetzung der \'orwi-irtsschwinguitg der Weblade eine Schwingbewegung im Uhrzeigersinn erteilt wird. Der Klinke 15 wird dadurch eine Schwingbewegung entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn erteilt, so daß die Klinke 15 von der Nase 23 des Hebels 22 entfernt wird (Fig. i). Bei der Rückwärtsschrvingung der Weblade vollführt der Spulenfühler eine Schwingbewegung entgegengesetzt dein Uhrzeigersinn, bis dessen Hebelarm 2 an einem festen :\nsclrlag 25 des \\"elitttlrles 2rnzt1liegeil kommt. Durch die während des Webvorganges sich verringernde Garrtrnenge der Spulenwicklung wird der Durchmesser der Spulenwicklung nach und nach kleiner. so daß die Klinke t 5 der Nase 23 cles hin und her gehenden liebeln 22 allmählich genähert wird. Wenn dann der Garnvorrat der Spulenwicklung nur noch gering ist, so wird die Schneide des abgeschrägten Stirnendes 26 der Klinke 15 von der Schneide 2:1 der schiefen Nase 23 des Hebels 22 erfaßt (Fig. 2), so daß nun (las abgeschrägte Ende 26 der Klinke 15 an der schiefen N aSe 23 des sich der Klinke i_3 nähernden Hebel: 22 entlang gleitet und währenddem unter t'l)ertviii<lung der Federkraft der Feder 17 für sich allein die Schwingbewegung fortsetzt, cla nämlich der am Anschlag 2,9 anzuliegen kommende Hebela1-111 2 des Spulenfühlers eine Fortsetzung der Schwingbe-,vegung des letzteren entgegen dem Uhrzeigersinn verhindert. Dadurch kommt die Klinke 15 vollständig in Eingriff mit der Nase 23 (Fig. 3), Durch die Fortsetzung der Bewegung des Hebels 22 in der angegebenen Richtung, d. h. in der Längsrichtung der Klinke 15, wird die Klinke 15 mit dein Schieber 2o verschoben. Die Verschiebung des Schiebers 2o kann nun benutzt werden, um entweder die Abstellung des Webstuhles oder eine Schützenauswechselung oder eine Spulenauswechselung in die Wege zu leiten.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig.4 ist die Klinke 15 an einem festen Gelenkpunkt 27 des Weltstuhles angelenkt. =\1it 28 ist ein schwingbarer Hebel bezeichnet, der ungefähr im rechten Winkel zur Klinke 15 angeordnet ist und in einem Gelenkpunkt 29 mit einer nach aufwärts gerichteten verschiebbaren Stange 30 in gelenkiger' Verbindung steht. Die Stange 30 ist in festen Gleitführungen 31 und 32 des \\'ebstuhles geführt. An der Stange 30 ist ein fester Bund 33 vorgesehen, der sich unter dem Einfluß einer auf die Stange 3o aufgeschobenen Druckfeder 34 gegen die Unterseite der Gleitführung 31 anlegen kann. Das freie Ende des Hebels 28 besitzt eine schräge Nase 35. Zwischen der Nase 35 und dem Gelenkpunkt 29 ist am Hebel 28 an einem Gelenkpunkt 36 eine nach abwärts gerichtete Stange 37 angelenkt, welche bei in Bewegung befindlichem Webstuhl eine Hin- und Herbewegung vollführt, wodurch dein Hebel 28 eine Schwingbewegung erteilt wird.
  • Bei abnehmendem Garnvorrat der Spulenwicklung nähert sich das freie Ende der Klinke 15 der schrägen Nase 35 des schwingenden Hebels 28, bis dasselbe von der Schneide der schrägen Nase 35 erfaßt wird und an der schrägen Nase entlang gleitet,
    so daß die Klinke 1,3 unter ITher@@in<iung der Feder-
    kraft der Feder 17 für sich allein die schwing-
    he w egung fortsetzt. bis deren Ende mit der sclirä-
    gen Nase <los lleltel@ 28 vollstündig in Eingriff
    kommt. Infolge 1#ot-tsetzttitg der Bewegung der
    Stange 3; stach ab-ärts wirkt ntitt das freie Ende
    der Klinke I3 als C-nterstützungsprtnkt bzw. Ge-
    letlkl>tntlkt für den Hebel 28, so daß dieser eine
    Sclt\%-itlgltewegting im Uhrzeigersinn um das Ende
    der Klinke I3 vollführt, so daß die Stange 30 unter
    L`berwindung der Federkraft der Feder 3.I nac11
    abwärts gezogen wird. Diese _\b\N:irtsbewegung der
    Mange 30 kann nilfit hertitzt werden. um entweder
    eine M>stellung des Webstuhles oder eine Schützen-
    auswechselung oder eine Spulenauswechselung in
    die Wege ztt leiten.
    Die .\usführungsforin "ent<iti Fig. 5 unterschei-
    det sich von der :\usführungsforin gemäß Fig. 1 bis3
    lediglich dadurch, dal3 die Druckfeder 17 in Wegfall
    kommt und durch eine Zugfeder 38 ersetzt ist, deren
    eines Ende mit der Klinke 15 und deren anderes
    Ende finit einem starren Arm 3o des Schiebers 20
    in Verbindung steht, derart, claß die Klinke 1-5
    (regelt den festen .\nscltl<ig t6 der Stange 14 an-
    wird.
    l)ie _\tisfiilii-titigsfortli gcitiiil3 Fig.6 unterschei-
    det sich von der Ausführttitgsform gemäß Fig. I
    bis 3 dadurch, daß die Zugfeder 7 weggelassen und
    <lttrch eine @It1f die Stange 14 aufgeschobene Druck-
    feder 4o ersetzt ist, die sich mit ihrem einen linde
    gegen den Anschlag 16, mit ihrem anderen Lude
    gegen einen festen Arm .I1 des Webstuhles anlegt.
    Die Stttttge 14 ist hier in einer Gleitführung des
    Artries 41 geführt. Dic blinke 13 besitzt einen
    Längsschlitz, durch «-elchen die Stange 14 llill-
    dtti-clicIriitgt. Dieser Längsschlit-r_ ermiiglicht eitle
    Längsverschiebung der Klinke 13.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Spulenfühler-Einrichtung für Webstühle, bei welcher eine mit einer Nase eines hin und lter beweglichen ftebels in Eingriff kommende Klinke durch den an einem festen Gelenk- punkt schwingbaren Spulenfühler in Schwin- gung versetzt wird. dadurch geketinzeiclitiet, daß die Klinke (13) durch eine Feder (1j, 38) gegeit eitlen festen Anschlag (t6) des Gestän- ges (1.t) <ICs SI>ulenfiiitlers (2, 3, 6) angepreßt wird, in der Weise, daß die Klinke, wenn sie sich dem mit schiefer Nase (23, 33) versehenen Hebel (22, 28) nähert, von der Schneide (24) der schiefen Nase des in Bewegung befindlichen Hebels (.22, 28) erfaßt wird und während des Entlanggleitetls an der schiefen Nase unter 1'1>er@@-indting der Federkraft für sich allein die Schwingbewegung fortsetzt und dadurch finit der Nase (23. 35) vollständig in Eingriff kommt.
DEP46137A 1948-08-30 1949-06-18 Spulenfuehler-Einrichtung fuer Webstuehle Expired DE801022C (de)

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DEP46137A Expired DE801022C (de) 1948-08-30 1949-06-18 Spulenfuehler-Einrichtung fuer Webstuehle

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