DE801005C - Kipp-Fahrzeug, insbesondere Ackerwagen - Google Patents

Kipp-Fahrzeug, insbesondere Ackerwagen

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DE801005C
DE801005C DEP25748A DEP0025748A DE801005C DE 801005 C DE801005 C DE 801005C DE P25748 A DEP25748 A DE P25748A DE P0025748 A DEP0025748 A DE P0025748A DE 801005 C DE801005 C DE 801005C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bed
platform
rollers
embodiment according
displacement
Prior art date
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Expired
Application number
DEP25748A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Bruns
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DEP25748A priority Critical patent/DE801005C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE801005C publication Critical patent/DE801005C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/30Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element in combination with another movement of the element
    • B60P1/32Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element in combination with another movement of the element the other movement being lateral displacement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

  • Kipp-Fahrzeug, insbesondere Ackerwagen Es fehlt ein Kipp-Fahrzeug, und zwar hauptsächlich für die Landwirtschaft, das vor allem einfach in der baulichen Ausführung sowie im Gebrauch ist, robuste Behandlung verträgt und preiswert ist. Die Erfindung hilft diesem Mangel durch ein Kipp-Fahrzeug mit verschieb- und kippbarer Pritsche ab, bei welchem die Pritsche mittels Rollbahnen leicht von Hand verschiebbar ist und das Kippen der Pritsche selbsttätig durch ihre Eigenlast erfolgt. Diese Bauart ist sowohl für Quer- als auch Längskipper geeignet tind ermöglicht das Verschieben lind liililien iii clcii 1_;iilgs- oder Querrichtungen des Wagens <furch dieselbe Vorrichtung. Gegenüber bekannten Kippern bietet die Erfindung erhebliche Vorteile besonders hinsichtlich der baulichen und Betrieblichen Einfachheit. Da <las Kippen von lland geschehen kann, sind keine schweren, komplizierten tuid kostspieligen Windevorrichtungen erforderlich. Ferner kommt die Ladefliiche <fies Wagens wesentlich niedriger zii liegen. Das Eigengewicht des Fahrzeuges mit der Verschiebe- und Kippvorrichtung ist ebenfalls gegenüber bekannten Ausfiihrungen denkbar nicdrig. Der `Vagen wird durch den Erfindungsgegenstand nicht wesentlich verteuert. Die Erfindung ist sowohl bei ungefederten als auch gefederten Wagen sowie bei Wagen finit festen Achsengestellen als auch solchen finit Lenkachsen anwendbar.
  • Weitere Kennzeichen der l:rhnduiig sind :itis der l')eschreibung ersichtlich.
  • Die "Zeichnungen stellen schematisch zwei beispielsweise Ausführungsformen unter Zugrundelegung eines gefederten, ltiftlmreiften Ackerwagens Init quer nach beiden Längsseiten verschieb- und kippbarer Pritsche dar.
  • \bh. i ist eiiw Ansicht des @l-rtgeiis von hinten und \1>1>. 2 eine Seitenansicht.
  • Abb. 3 zeigt eine andere Ausführungsform in der \nsicht von hinten. Abb. 4 ist eine Teil-Seitenansicht von Abb. 3, und Abb. 5 zeigt die bei dieser Ausführungsform angewendete Rost- oder Sprossenschiene von oben gesehen.
  • Bei beiden Ausführungsformen ist die Pritsche i auf zwei an beiden Wagenenden auf dem Unter-oder Achsgestell 2 befestigten bockartigen Querträgern 3 gestützt, die durch Balken oder Schienen 4 gegenseitig abgesteift sind. Die Oberkante 5 jedes Querträgers dient als Laufbahn für an der Unterseite der Pritsche in Tragschienen 8 gelagerte Rollen, Räder, Scheiben, Walzen o. dgl. 6. Die Laufbahnen sind beispielsweise, wie aus Fig. 2 ersichtlich, als Spurrinnen für die Laufrollen ausgebildet, die außer ihrem in der Rinne laufenden Ilauptdrehkörper 6 noch mit seitlichen Naben oder Bunden 7 versehen sind, die auf den Rinnenoberkanten laufen. Dadurch wird eine gute Stützung der Pritsche an beiden Enden und zugleich eine sichere und stabile Führung der Laufrollen erzielt. Zweckmäßig ist der Boden der Laufrinne geschlitzt oder mit Durchbrechungen versehen, damit etwaige dorthin gelangte Ablagerungen des Ladegutes oder Verunreinigungen durchfallen können. Die Laufrinne und die darin laufenden Rollkörper können auch konisch gestaltet sein, wodurch die Reinhaltung der hinnen begünstigt wird. Die Anzahl der Rollkörper ist beliebig. In der Regel genügt eine Stützung der Pritschenenden auf je einer mittleren und zwei Endrollen, wie dargestellt. Die Anordnung kann auch umgekehrt, d. h. so getroffen sein, daß die Laufbahnen sich an der Unterseite der Pritsche befinden und die Rollkörper in oder an der Oberkante der Querträger gelagert sind. Die Wirkungsweise ist in beiden Fällen die gleiche.
  • Die Rollen können noch in Kugel-, Rollen- oder Nadellagern laufen. Die Gesamtanordnung ermöglicht ein leichtes Verschieben der Pritsche nach der einen oder anderen Seite hin lediglich durch Handdruck. Das Kippen der Pritsche erfolgt nach Zurücklegung einer bestimmten Verschiebestrecke selbsttätig durch Eigenlast, wobei gleichzeitig die Entleerung vor sich geht.
  • Zur Begrenzung der Verschiebung der Pritsche können iltischläge einerseits an der Pritsche oder an den Trägern, in denen die Laufrollen o. dgl. gelagert sind, und andererseits an den Laufbahnen der Querträger vorgesehen sein, die, nachdem die Pritsche um eine bestimmte Strecke bis zum Beginn des Kippens verschoben worden ist, aufeinandertreffen und dadurch die weitere Verschiebung verhindern. Statt dessen können die Pritsche und die 1 iaupt< uerträger durch ein Gelenk, Gestänge, Spreiz-oder Knickhebel, eine Nürnberger Schere o. dgl. miteinander verbunden sein, die sich während der Verschiebung der Pritsche bis zu einer bestimmten ,^'usdelinung strecken, spreizen oder öffnen und damit den Verschiebungsweg der Pritsche begrenzen.
  • Eine weitere, einfache .'Ausführungsform für den gleichen Zweck ist in Abb. 3 und 4 angedeutet. Bei dieser ist an beiden Enden der Pritsche über je zwei breitflanschige Rollen 15 und 16, deren erstere <im Querträger 3 befestigt sind, während die zweitgenannten am Stützträger 8 der Pritsche sitzen, je eine endlose Kette oder ein Seil i_1 gehängt. Beim Verschieben der Pritsche nach der einen oder anderen Seite nimmt sie die Ketten mit, bis deren unteres, im Ruhezustand freihängendes Ende die am Querträger 3 sitzenden Rollen 1,5 erreicht hat,, die sie dann festhalten, während die Pritsche unterdessen in die Kipplage gegangen ist, wie in Abb. 3 angedeutet ist.
  • Bei dieser :\usfülirungform sind ferner die Rollhahnen als Rost-, Leiter- oder Sprossenschienen 9 ausgebildet, in welche je ein im Stützträger 8 an beiden Enden der Pritsche gelagertes Zahn- oder Stiftrad io eingreift. Auch in diesem Falle sind die Zahnräder und Rollen beiderseits mit Naben, Flanschen o. dgl. i i versehen, mit denen sie auf den seitlichen Oberkanten der Sprossenschienen gestützt sind. Durch eine oder zwei Aufsteckkurbeln 12, die auch fest aufgesetzt sein können, werden die Zahn- oder Stifträder von Hand gedreht, wodurch die Verschiebung der Pritsche erfolgt oder unterstützt wird. Gegebenenfalls kann zwischen Kurbel- und Zahnradachse eine Übersetzung angeordnet werden, so daß die -Verschiebung der Pritsche nur geringsten Kraftaufwand erfordert. Diese Ausführungsform gewährleistet einen geradlinigen Verschiebungsweg und verhindert jedes Festsetzen von Ladegut oder anderen störenden Ablagerungen auf den Rollbahnen. Die Sprossenschienen können sich umgekehrt auch an der Pritsche und die Zahn- oder Stifträder an den Querträgern befinden. Statt Sprossenschienen o. dgl. können auch verzahnte Schienen verwendet werden.
  • Der Wagen kann durch beliebige Zugkraft fortbewegt werden. Die Träger sind unten durch Streben 13 (Abb. 4 und 5) an den Längsbalken 4 des Untergestells seitlich abgestützt, und zwar ist die Verbindung zwischen Streben und Balken zweckmäßig gelenkig oder verschiebbar, damit die Streben den Winkeleinstellungen der Radachsen folgen können.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kipp-Fahrzeug, insbesondere Ackerwagen u. dgl., mit kippbarer Pritsche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pritsche in Quer- oder Längsrichtung auf Rollbahnen von Hand verschiebbar und durch Eigenlast kippbar ist.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Pritsche (i) an den Ouer- oder Längsenden mittels Rollen, Scheiben, Rädern, Walzen, Kugeln o. dgl. (6) auf je einem die Rollbahn bildenden Träger (3) gestützt ist, die ihrerseits auf dein L.?riter- oder Achsgestell (2) ruhen.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen o. dgl. (6) in den Trägern (3) gelagert sind, auf denen die Pritsche (1) ruht.
  4. 4. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Pritsche (i) an
    zum Festhalten der Pritsche (i) am Verschiebewegende aus je einer endlosen Kette oder einem Seil (14) besteht, die von der Pritsche (i) während ihrer Verschiebung mitgenommen und bei Erreichung des Verschiebewegendes durch eine Ketten- oder Seilführungs- und -stoppvorrichtung (15) festgehalten werden. B. Ausführungsform nach -Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, claß die Festhaltevorrichtung für die Pritsche (i) aus je eirein die Pritsche (i) und die Träger (3) verl)in<lendeii Gelenk, Gestänge, Spreiz- oder Knickhebel. einer Nürnberger Schere o. dgl. besteht, die sich während der N@erschiebung der Pritsche (i) bis zu einer bestimmten Ausdehnung strecken, spreizen oder öffnen und dadurch den Verschiebeweg der Pritsche begrenzen.
DEP25748A 1948-12-21 1948-12-21 Kipp-Fahrzeug, insbesondere Ackerwagen Expired DE801005C (de)

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