DE800780C - Traeger-Stahl-Steindecke aus Deckensteinen mit einer fuenften, quer aussteifenden Wand und einem Falz - Google Patents

Traeger-Stahl-Steindecke aus Deckensteinen mit einer fuenften, quer aussteifenden Wand und einem Falz

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Publication number
DE800780C
DE800780C DEP53202A DEP0053202A DE800780C DE 800780 C DE800780 C DE 800780C DE P53202 A DEP53202 A DE P53202A DE P0053202 A DEP0053202 A DE P0053202A DE 800780 C DE800780 C DE 800780C
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DE
Germany
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ceiling
stones
stone
fold
individual
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Expired
Application number
DEP53202A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Karb
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE800780C publication Critical patent/DE800780C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/20Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members
    • E04C3/22Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members built-up by elements jointed in line

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Träger-Stahl-Steindecke aus Deckensteinen mit einer fünften, quer aussteifenden Wand und einem Falz Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine schalungslose Montagedecke, die nach ihren Konstruktionsgesichtspunkten als Stahlsteindecke zu betrachten ist. Die einzelnen Steine der Decke können aus beliebigem Material bestehen, werden jedoch zweckmäßigerweise aus Kiesbeton hergestellt. Der in den Deckensteinen vorhandene Hohlraum wird nicht wie üblich einfach durchgeführt, sondern bei jedem Deckenstein durch eine fünfte Wand abgeschlossen. Diese fünfte `Fand der Deckensteine liegt quer zur Hauptarmierung der Decke und bewirkt statisch gesehen eine äußerst günstige -Versteifung. Um diese Versteifung auch für die offene Seite noch besser zu gestalten, kann diese fünfte Wand außen mit einem Falz versehen werden, der beim Zusammensetzen der Deckensteine in die offene Seite des jeweils nächsten Deckensteines hineinragt. Außer dieser ;itißerst günstigenVersteifung werden gleichzeitig durch diese geschlossene fünfte Wand jedes einzelnenDeckensteines auch isolationstechnisch nur Vorteile erzielt, und zwar dadurch, daß die Isolationsluft in einem kleinen, in sich abgeschlossenen Hohlraum nicht zirkulieren kann, sondern ruht.
  • Um die Isolationsfähigkeit weiter zu erhöhen, ist es ohne weiteres möglich, die in sich abgeschlossenen Hohlräume der einzelnen Deckensteine mit einem leichten Isoliermaterial, wie Glas oder Schlackenwolle, auszufüllen. Außerdem können bei der Herstellung einzelner Deckensteine, besonders wenn sie aus einem Betonmaterial bestehen, auf der Unterseite Holzwollfaserplättchen, beispielsweise Heraklitliplättchen, mitanbetoniert werden, ebenfalls um die Isolationsfähigkeit zu erhöhen.
  • Die einzelnen Deckensteine werden zu armierten Deckenbalken je nach Erfordernis in verschiedenen
    Umgen und mit verschieden starken Armierungen
    in einer Fabrikationswerkstätte zusammengesetzt
    tnid auf der Baustelle verlegt. Die Armierung der
    einzelnen zttsamtneiigesetztett Balken wird von vorn-
    hereitt so gewählt, da13 sich für die allgeinciiien
    Fälle eine zusätzliche Armierung auf der Baustelle
    erübrigt. Durch die fünfte geschlossene Wand bei
    jedem Deckenstein ist das Auftragen des M<irtels
    leim Zusammenfügen der einzelnen Deckensteine
    zu Deckenbalken ganz wesentlich erleichtert. Die
    .\iibringung von eventuellen Armierungslriigelti in
    (fieser J1ö rtelfuge ist ebenfalls in der einfachsten
    Weise möglich. :1n den Vertikalseiten der Decken-
    steine sind überdies sowohl für die 1lauptarmierung
    ;in der Zugzone als auch für die zusätzlich erfor-
    derliclie Montagearmierung an der Druckzone be-
    si>ndere Rillen vorgesehen. In diese Armierungs-
    rinnen Nverden nach erfolgter Zusanunensetzung der
    I >ecketisteitie zu Deckenbalken die Armierungseisen
    verlegt. Die Arniierungsrillen werden nach erfolg-
    ter Verlegung der Armierung mit Betomnasse voll-
    gespritzt.
    Die Zwisclietirippeti der auf der Baustelle ver-
    legten Deckenbalken sind dann "vie in allgemein
    bekannter Weise mit flüssiger Betonmasse zti ver-
    gießen.
    Entsprechend den allgemein bekannten Vor-
    schriften werden die Auflagersteine der einzelnen
    I >ecketil>alketi als Vollsteine ausgebildet. Die Länge
    dieser Vollsteine wird zweckmäßigerweise nur mit
    174 der Länge von den normalen hohlen Decken-
    stciticti gewä hlt.
    1Vie hei bekannten Stahl-Steindecken läßt sich
    auch 1>e' dieser Stahl-Steindecke an der Baustelle
    iicim Vergießen der einzelnen Deckenbalken gleich=
    zeitig noch ein t'berbeton auftragen.
    Fs ist eine ganze Menge von Stalil-Steindecken
    bekannt, bei <eilen die einzelnen Deckensteine mei-
    stensaus gebranntem Ton bestehen. Die Hohlräume
    <fieser einzelnen Deckensteine sind durchlaufend an-
    gecirdtiet, so claß zu guter Letzt diese Ilolilräume bei
    fix und fertig verlegter Decke von Auflager zu #,uf-
    la,ger durchlaufen. Diese durchlaufenden ITolilrätime
    wk-r@leti nur insofern unterbrochen, -als aus statischen
    Griiiiden Querrippcii angeordnet werden -müssen.
    \1'citerhin ist es nach den allgemein bekannten
    Vorschriften über Stahl-Steindecken erforderlich,
    dah die einzelnen Deckensteine zur Versteifung ver-
    tikal liegende und bei größeren Deckensteinhöhen
    als t(@ ein auch horizontal liegende Längsrippen er-
    halten. Die sonst parallel mit der Hauptarmierung
    verlaufenden vorgeschriebenen Versteifungsrippen
    sind bei der erfindtuigsgemäßen Deckenart durch
    die angeordnete fünfte @l>schlul.'@wan<i der Decken-
    steine ersetzt. Die seither bekannten Versteifungs-
    rippen der einzelnen 1)@,cl:enstciiie bei der Stalil-
    Steindecke getm<iti (!ei- 1-r@indung sind smmit nicht
    mehr erforderlich. .lulierclein bietet auch die Ab-
    ordnung eitles Falzes bei der Montage Erleichte-
    rutigen und in statischer Hinsicht erli@@hte @icher-
    lieit.
    Eine beispielsweise Ausführutigsforni einer sol-
    chen Stalil-Steindecke niit Pecketisteinen, die mit
    einer fünften, quer aiissteifcii<leii Wand und einem
    h-ilz versehen sind. ist auf den Zeichnungen darge-
    stellt, und zwar zeigt
    Abb. i einen Querschnitt dieser Decken, quer zur
    Hauptarmierung gesehen,
    :11i1>. 2 einen Längsschnitt der Decke, bei dein die
    :\nordnung der fünften. quer missteifenden Wand
    der einzelnen Deckensteine ersichtlich ist, jedoch
    ohne die Anordnung eines Falzes,
    Abb. 3 den Längsschnitt ,vie _\l>1>. 2 niit Anord-
    nung eines Falzes.
    Der Zusammenbau der Decke geschieht wie folgt:
    Die einzelnen Deckensteine i werden mittels
    Mörtel in den Fugen 2 zusammengesetzt, wobei je
    nach Bedarf in ihr .\rinierungsbügel eingebettet
    werden können. _11s Auflagersteine sind an den
    Enden Vollsteine anzuordnen. In die seitlichen 2-Xr-
    niierungsrinnen werden clie erforderlichen Arinie-
    rUngseiseii 3 und .l eingelegt und mit der Betoti-.
    masse s und G vergossen. :\uf der Balistelle werden
    sodann nach erfolgter Verlegung der Deckenhalken
    die einzelnen Betonrippen 7 zwischen den 1-')ecl:eti-
    halken betoniert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Träger-Stalil-Steindecke finit Deckensteinen, gegebenenfalls mit geriffelten Flächen, dadurch gekennzeichnet, claß die einzelnen 11olildeckensteine (i) eine fünfte, quer aussteifeticle, den Hohlraum abschließende Wand besitzen, deren Richtung quer zur Richtung der 1latiptariniertttig (3) und (-i) angeordnet ist und welche entweder stumpf an dein nächsten Deckenstein mittels Mörtel anliegt oder außen finit einem Falz versehen ist, der beim Zus<initnensetzen der einzelnen Deckensteine (i) zu Deckenhalken in den Hohlraum des nächsten Deckensteines (i) unter Mö rtelbettung hineinragt, und der Zwischenraum (7) zwischen den Trägerteilen mit Beton ausgefüllt ist.
DEP53202A 1949-08-28 1949-08-28 Traeger-Stahl-Steindecke aus Deckensteinen mit einer fuenften, quer aussteifenden Wand und einem Falz Expired DE800780C (de)

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DEP53202A Expired DE800780C (de) 1949-08-28 1949-08-28 Traeger-Stahl-Steindecke aus Deckensteinen mit einer fuenften, quer aussteifenden Wand und einem Falz

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