DE80052C - - Google Patents

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DE80052C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B43/00Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for
    • B63B43/02Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for reducing risk of capsizing or sinking
    • B63B43/10Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for reducing risk of capsizing or sinking by improving buoyancy
    • B63B43/14Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for reducing risk of capsizing or sinking by improving buoyancy using outboard floating members

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine einfache und leicht anzubringende Vorrichtung an Kähnen, Booten, Gondeln u. s. w., um entweder das Kentern (Umschlagen) derselben zu verhüten, oder, falls dieses schon eintreten sollte, den Insassen des Fahrzeuges Gelegenheit zu geben, sich durch Anhalten an der Vorrichtung vor dem Untersinken zu bewahren.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und z.war in:
Fig. ι in einer Seitenansicht,
Fig. 2 in einem Schnitt nach x-x der Fig. 1; Fig. 3 zeigt das Boot gekentert.
Auf beiden Seiten des Bootes sind zwei um Scharniere α bewegliche Bänder b angeordnet, welche an ihren Enden aus wasserdichtem Material erzeugte Rohre c tragen; diese besitzen bei d Ventile, welche zum Lufteinlassen dienen, und sind nur um jenen Theil der Bootswand gelagert, wo dasselbe die stärkste Ausbauchung besitzt.
Zum Festhalten der Rohre an der Wand ist folgende Anordnung getroffen. Am Bordrand sind in Scharnieren e drehbare, ausgebauchte Bänder/ angebracht, welche an ihren Enden mit Gewichten g versehen sind, zum Zwecke, bei normaler Lage des Bootes die Rohre c an der Seitenwand desselben festzuhalten. Die Länge der Bänder b ist derart bemessen, dafs dieselben noch so weit unter dem Bordrand liegen, dafs sie nicht vom Ruder beschädigt werden.
Durch diese Anordnung der mit Luft gefüllten, wasserdichten Rohre ist dem Kentern des Bootes vorgebeugt. Sollte letzteres jedoch, dennoch eintreten, so werden die Gewichte g die Bänder / um die Scharniere e nach unten drehen, daher die Rohre c freigeben. Diese werden sich, da sie mit Luft gefüllt sind', um die Scharniere α nach oben drehen und im Wasser schwimmen. Gleichzeitig können sich auch in Kugelgelenken drehbare, mit Luft gefüllte Ringe nach oben drehen. Sowohl das Boot als auch Rohre c und Ringe werden schwimmen, und es können sich an den letzteren, wie an den Rohren c die beim Kentern des Bootes in das Wasser gestürzten Personen halten. Aufserdem wird der Auftrieb der Rohre c im Wellengang das so gefährliche Rollen des gekenterten Bootes um seine Längsachse unmöglich machen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zur Verhütung des Kenterns von Booten, gekennzeichnet durch zu beiden Seiten des Bootes unterhalb des Bordrandes an Gelenkarmen b befestigte Rohre c, welche durch mit Gewichten g versehene, um Scharniere e drehbare Bügel/ gehalten werden, zum Zwecke, ein Kentern des Bootes zu erschweren und beim Umschlagen des Bootes den ins Wasser stürzenden Personen Gelegenheit zu geben, sich an den aus den Bügeln/ frei gewordenen Rohren zu halten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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