DE800366C - Verfahren zur Herstellung von individuellen Einlagen fuer Schuhe - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von individuellen Einlagen fuer SchuheInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B7/00—Footwear with health or hygienic arrangements
- A43B7/14—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
- A43B7/28—Adapting the inner sole or the side of the upper of the shoe to the sole of the foot
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Description
- Verfahren zur Herstellung von individuellen Einlagen, für Schuhe
1)1e Erfindung betrittt ein Verfahren zur Her- stellung voll individuellen l;iill;igen für Schulte und zeigt gleichzeitig die nach dem neuen Verfahren hergestellten Hilllagell. Bekaillltlich Ixtttttzen fuß- kranke Personen Schuheinlagen, die der Abstüt- zung de., 1'ulies dienen, und die 1111 allgemeinen all,' gepreßten Stahlplatten oder ähnlichen Materia- lien maschinell hergestellt wurden. 1:s erfolgt kein individuelles Anpassen der l#:itilageit, sondern cs wurde mit vorher fertiggestellten Einlagen probiert. «eiche der I,:inlagcil zur Anwendung gelangest kiiii- nen. Dieses \-erfahren ist in orthopädischer K- ziehung nicht einwatldfrci, teil es den Erforder- itissen des kranken Utifws nicht vollauf Rechiititig tragt. I>entgegeniilxr zeigt die l?rhiidung ein \'"r- fahren, welches darin bestellt. ilali durch Hinein- treten in eine lilastische \lassen ein Negativ des I',ttlles abgefonllt und mit ilessett Hilfe eilt Positiv tler Ftll.iflirin aus einer i rll:irtciiden \lasse ;111g(-_ fertigt \\ird. Nachdi-iii @liisis I'o:iti\- in der It@l.l- form elftsprechenden Weise bzw. @iii der der ge- wünschten Heilung erforderlichen Weise korrigiert und verstärkt wurde, werden über dieses Positiv mehrere, die spätere Einlage bildende Stoffschich- ten üllergewalkt und angepreßt. Die Einlage wird dabei aus einzelnen, finit CelluloicInt.tsse getr;ittl<- teil Stoffschichten gebildet, die nacheinander auf <las korrigierte Positiv gewalkt und in einer Pl-esse- aufgepreßt werden. Die auf dem Positiv angefer- tigte 1?inlage kann dann nach ihrer I#ertigstellutig beschnitten sind beschlitten werden, worauf die dciii Uttß zttge#kehrte Fläche mit einer Leder- 11. dgl. Schicht überzogen wird. Vorzugsweise wird für 11e1 Abdruck des 1#`ußes eine plastische Masse ver- Welldet, die eine @illcllc Zähigkeit besitzt, (lal;i atlch bei stärkster Belastung ein 1)tirchtreten des Fußes bis zum I@ililen des die Masse aufnehmenden 13e- h:ilters verhindert wird. Das Positiv wird aus eillcr @@ipsmasse gefertigt, die nach ilem Altformen iss 1l(-111 Negativ :;uf sciner nherse;te durch Einlagen. @% ;r \l( tr:llstreif(n, f @änrler o. dgl.. v erstlirkt und durch eiere Ahiluckschicht übcrdiickt wird. 1)(-r l@:tfndungsgedatike, (11r n(1<11 an(.hre kon- hrete Ausfiihrungsmhglichkeiten MAI ist in der Zeichnung gekennzeichnet, und zwar zeigen: 11)g. r eine perspektivische Ansicht des finit Al)- druckinasse gefüllten Formkastens, V 1)g. _> eine perspektivische Absicht <les Vorin- l<astcns beim Eintreten des 1u131;, Fig. #; eine l@ersllrl:tivische Absicht des V(>rni- ka<tutl< nach der Ausführung des Abdruckes. Fig. d r:r:c- vergr@il@erte Altsicht (kn Iltich (lern I.i - 3 gefertigten \e;,@ativ g("I','; t "ig F:g. ; eine Ansicht von unten auf (las ;gleiche Positiv, wobei die Größe und Abmessung der her- zustellenden Einlagen aufgezeichnet ist, Fig. (r eine Seitrnansicht des Positivs illit der aufgewalkten l?inlage in anderem Maßstab, feig. ; eine perspektivische Ansicht der fci-tigett, verputzten Einlage und Fig. '-, einen Schnitt (furch die fertigt- und finit einer Abdeckschicht überzogenen l=inlage. W:e die Zeichnungen deutlich erkennen lassen. er- f(,l"t (l1)(# Nildung der Schuheinlage ganz individuell. 1?s wird für jeden Vul3 die speziell für ihn passeild(° V:inlago. hergestellt. 1 )1)e 1 lerstellung (lt@r Einlage erfolgt dadurch, (1a13 Iltan mit dviii Fuß f 1t1 eine r111 f (?I'llllia@tell ? ein- gefiilltf@ plastische blasse 3 hineintritt. IJic Masse 1)a so r1(11, daß ein Durchtreten (los Fu:.l(s bis auf ('n1) IWei des Behälters verhin#lert ist. F:s wird <tuf diese «'eise vorn Fuß t in der blasse ,; das Negativ .I gebildet, welche: eill(tl gnimini Alldruck des fluMes darstellt. In dein Alldruck d kante eist Positiv @ (vgl. h 1)g. d) aus Gips oder ähnlicher Masse angefertigt werden. Idas auf diese Mise gel»I(lete Positiv wird während seine: Vinf(lrnicils (>(fier nachträglich durch Einlagen aus Metall, (huch (erst e:iige'lettete Bänder, Versteifungen o. dgl. ver- stärkt. so da13 es stabil getmg für die tveitere ller- stelVut:g der Hinlage ist. unmuhr wird (las Positiv ;. welches seinerseits die IN)rm zur Bildung der Einlage abgibt, nit- s , pi -o. -chund dein Kn ank-licitsbild des Ful,#cs korrigiert ( Linicriführung 6) und sauber bearbeitet, damit auf ihm eine glatte Hinlage gebildet werden kann. Die Bildung dieser- Einlage erfolgt dadurch. (1a1.1 auf (11t: Positiv ; beispielsweise mit Cellulnidmasse gctrliiikte St(iffscliiclit(#ii ; auigebra;-lit werden. 1)ics(- werden gewalkt und in einer besonderen I'rvem auf das VIA auiepreßt. Es ergibt sich (-<(rin die Form (leg Einlage B. wie sie in Fig. ; UM[ S' g(zeigt ist. Diese Kinlage wird von (lern Positiv, nach@lvin Hic g(#iiiige#tr(1 steif 1):t, entfernt tilld dar- aufhin in der g(wün:cht(n `-'eise beschnitt(n und saubcrgeschlifcn. Zum Zwecke ihrer (udgültigeu Fertigstellung viril (lie h.llllag@ 'S <tut ihrer Clein 1#u1.1) zttgt#kelirtcii F'lich(@ tnit eitler f.c(Itrschicllt <) und auf der i-ntei-stitu iiiit einer Lacl<- (). (igl- Schicllt ü(lerrogen llug..S). Es wird auf diese `Veisc eine individuell ge- formte Schulicinlage hergestellt, die iii ihren iiul.ic- rell Abinessunglil getrau l1131 Abniessungnl des Fußes nltspricht und durch ihrs 1>c@s@:n(lere Unrin- gestaltung (1c°11] Krankheitsbild d(n lul@c°: Rech- nung trägt. Den 1-Ilifung@crf((r<lerciss(n wir(( so arg besten entgegltrgek(llnml;l. Aulllrduin ist geie HersteMtng der l,iitlagl so cillf<lch# ('.ra.i eilte Ve#r teuerung durch dis- sl>liillll l(r:i@@utlg nicht zu befürchten ist.
Claims (1)
-
PATEVTANSPnilcttr: 1. 1'erf<drreti zur TTerstellililg v()11 @nrliv@(@uel- leii Hinlagen für Schuhe, (1a(1111-(111 gek@nnze@ch- net. daß durch llineilrtreten irr eine plastische blasse eire Negativ ('.;#: Fuhts alggehrnn und ntit dessen Hilfe eiti Ihlsitiv der Fußform au< einer erhärtenden 'fase ang(furtigt wird, übr_1- da; stach Verstlirkung mul entslwc#chuntlen Km- rekturcn mehrere die Finlage bildende Stoff- schichten und angepreßt werden. Verfahren nach Anspruch t, dadurch ge- kennzeichnet, dafi die .f@@SSt# eitle Zähigkeit besitzt. die eile l iurclltr(ten des I# u13rs auch hei stärkster Belastung bis zunl Bilden des dit# Masse aufnehmenden Behälters verhindert. 3. N-erfahren nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet. (!all) (1)a: Positiv <ins vilcr Gips- inasse gefertigt (viril, die nach tkin .\hfornmii in (lern -Negativ auf (lcr I@üclalitc durch Ein- lagen, wie Metallstreifen, Blinder o. dgL, ver- stärkt und durch eine :\1><lecl:schirht überdeckt w1) rd. -1. Vcrfaftreri (lach Angwuch i Iris 3, dadurch gekennzeichnet. (1a13 das Positiv vor dem Auf- bringen der die l:inl<igge bildenden Schichten entsprechend dem Krankhe_t<hild des Fuße: korrigiert wird. 5. Verfahren mach Anspruch i bis d, dadurch gekennzeichnet. daß die Wage aus einzelnen reit C elluloid getränkten Stoffschichten gebildet wird, (lic nacheinander auf das korrigierte Positiv gewalkt und in einer -'russe angel>rel3t werden. h. Verfahren nach Anspruch i Iris ;, dadurch gekcniizc#icllnet. dal.i die auf (lein Positiv ange- fürdgte Einlage nach ihrer Fertigstellung be- schnitten und geschliffen wird, worauf die den Fuß zugekehrte Fläche niit einer 1Aer- (l. dgl. Schicht alberzogen \1"1a1.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP55699A DE800366C (de) | 1949-09-23 | 1949-09-23 | Verfahren zur Herstellung von individuellen Einlagen fuer Schuhe |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEP55699A DE800366C (de) | 1949-09-23 | 1949-09-23 | Verfahren zur Herstellung von individuellen Einlagen fuer Schuhe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE800366C true DE800366C (de) | 1950-11-02 |
Family
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Family Applications (1)
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| DEP55699A Expired DE800366C (de) | 1949-09-23 | 1949-09-23 | Verfahren zur Herstellung von individuellen Einlagen fuer Schuhe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE800366C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2560517A1 (fr) * | 1984-03-01 | 1985-09-06 | Sipse | Procede de realisation d'une semelle correctrice et/ou d'assistance par moulage; produit intermediaire et semelle obtenus par la mise en oeuvre de ce procede |
| DE3527583A1 (de) * | 1985-08-01 | 1987-02-05 | Juergen Stumpf | Fussbett sowie verfahren zu seiner herstellung |
-
1949
- 1949-09-23 DE DEP55699A patent/DE800366C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2560517A1 (fr) * | 1984-03-01 | 1985-09-06 | Sipse | Procede de realisation d'une semelle correctrice et/ou d'assistance par moulage; produit intermediaire et semelle obtenus par la mise en oeuvre de ce procede |
| EP0160585A1 (de) * | 1984-03-01 | 1985-11-06 | SOCIETE INDUSTRIELLE DE PRODUCTION DE SYSTEME ENERGETIQUES Dite SIPSE | Abdruckverfahren zur Herstellung von Korrektur- bzw. Abstützeinlegesohlen |
| DE3527583A1 (de) * | 1985-08-01 | 1987-02-05 | Juergen Stumpf | Fussbett sowie verfahren zu seiner herstellung |
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