DE800366C - Verfahren zur Herstellung von individuellen Einlagen fuer Schuhe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von individuellen Einlagen fuer Schuhe

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DE800366C
DE800366C DEP55699A DEP0055699A DE800366C DE 800366 C DE800366 C DE 800366C DE P55699 A DEP55699 A DE P55699A DE P0055699 A DEP0055699 A DE P0055699A DE 800366 C DE800366 C DE 800366C
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DE
Germany
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foot
positive
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Application number
DEP55699A
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English (en)
Inventor
August Proffen
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/14Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
    • A43B7/28Adapting the inner sole or the side of the upper of the shoe to the sole of the foot

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von individuellen Einlagen, für Schuhe
    1)1e Erfindung betrittt ein Verfahren zur Her-
    stellung voll individuellen l;iill;igen für Schulte und
    zeigt gleichzeitig die nach dem neuen Verfahren
    hergestellten Hilllagell. Bekaillltlich Ixtttttzen fuß-
    kranke Personen Schuheinlagen, die der Abstüt-
    zung de., 1'ulies dienen, und die 1111 allgemeinen
    all,' gepreßten Stahlplatten oder ähnlichen Materia-
    lien maschinell hergestellt wurden. 1:s erfolgt kein
    individuelles Anpassen der l#:itilageit, sondern cs
    wurde mit vorher fertiggestellten Einlagen probiert.
    «eiche der I,:inlagcil zur Anwendung gelangest kiiii-
    nen. Dieses \-erfahren ist in orthopädischer K-
    ziehung nicht einwatldfrci, teil es den Erforder-
    itissen des kranken Utifws nicht vollauf Rechiititig
    tragt. I>entgegeniilxr zeigt die l?rhiidung ein \'"r-
    fahren, welches darin bestellt. ilali durch Hinein-
    treten in eine lilastische \lassen ein Negativ des
    I',ttlles abgefonllt und mit ilessett Hilfe eilt Positiv
    tler Ftll.iflirin aus einer i rll:irtciiden \lasse ;111g(-_
    fertigt \\ird. Nachdi-iii @liisis I'o:iti\- in der It@l.l-
    form elftsprechenden Weise bzw. @iii der der ge-
    wünschten Heilung erforderlichen Weise korrigiert
    und verstärkt wurde, werden über dieses Positiv
    mehrere, die spätere Einlage bildende Stoffschich-
    ten üllergewalkt und angepreßt. Die Einlage wird
    dabei aus einzelnen, finit CelluloicInt.tsse getr;ittl<-
    teil Stoffschichten gebildet, die nacheinander auf
    <las korrigierte Positiv gewalkt und in einer Pl-esse-
    aufgepreßt werden. Die auf dem Positiv angefer-
    tigte 1?inlage kann dann nach ihrer I#ertigstellutig
    beschnitten sind beschlitten werden, worauf die dciii
    Uttß zttge#kehrte Fläche mit einer Leder- 11. dgl.
    Schicht überzogen wird. Vorzugsweise wird für
    11e1 Abdruck des 1#`ußes eine plastische Masse ver-
    Welldet, die eine @illcllc Zähigkeit besitzt, (lal;i atlch
    bei stärkster Belastung ein 1)tirchtreten des Fußes
    bis zum I@ililen des die Masse aufnehmenden 13e-
    h:ilters verhindert wird. Das Positiv wird aus eillcr
    @@ipsmasse gefertigt, die nach ilem Altformen iss
    1l(-111 Negativ :;uf sciner nherse;te durch Einlagen.
    @% ;r \l( tr:llstreif(n, f @änrler o. dgl.. v erstlirkt und
    durch eiere Ahiluckschicht übcrdiickt wird.
    1)(-r l@:tfndungsgedatike, (11r n(1<11 an(.hre kon-
    hrete Ausfiihrungsmhglichkeiten MAI ist in der
    Zeichnung gekennzeichnet, und zwar zeigen:
    11)g. r eine perspektivische Ansicht des finit Al)-
    druckinasse gefüllten Formkastens,
    V 1)g. _> eine perspektivische Absicht <les Vorin-
    l<astcns beim Eintreten des 1u131;,
    Fig. #; eine l@ersllrl:tivische Absicht des V(>rni-
    ka<tutl< nach der Ausführung des Abdruckes.
    Fig. d r:r:c- vergr@il@erte Altsicht (kn Iltich (lern
    I.i - 3 gefertigten
    \e;,@ativ g("I','; t "ig
    F:g. ; eine Ansicht von unten auf (las ;gleiche
    Positiv, wobei die Größe und Abmessung der her-
    zustellenden Einlagen aufgezeichnet ist,
    Fig. (r eine Seitrnansicht des Positivs illit der
    aufgewalkten l?inlage in anderem Maßstab,
    feig. ; eine perspektivische Ansicht der fci-tigett,
    verputzten Einlage und
    Fig. '-, einen Schnitt (furch die fertigt- und finit
    einer Abdeckschicht überzogenen l=inlage.
    W:e die Zeichnungen deutlich erkennen lassen. er-
    f(,l"t (l1)(# Nildung der Schuheinlage ganz individuell.
    1?s wird für jeden Vul3 die speziell für ihn passeild(°
    V:inlago. hergestellt.
    1 )1)e 1 lerstellung (lt@r Einlage erfolgt dadurch, (1a13
    Iltan mit dviii Fuß f 1t1 eine r111 f (?I'llllia@tell ? ein-
    gefiilltf@ plastische blasse 3 hineintritt. IJic Masse
    1)a so r1(11, daß ein Durchtreten (los Fu:.l(s bis auf
    ('n1) IWei des Behälters verhin#lert ist. F:s wird
    <tuf diese «'eise vorn Fuß t in der blasse ,; das
    Negativ .I gebildet, welche: eill(tl gnimini Alldruck
    des fluMes darstellt. In dein Alldruck d kante eist
    Positiv @ (vgl. h 1)g. d) aus Gips oder ähnlicher
    Masse angefertigt werden. Idas auf diese Mise
    gel»I(lete Positiv wird während seine: Vinf(lrnicils
    (>(fier nachträglich durch Einlagen aus Metall, (huch
    (erst e:iige'lettete Bänder, Versteifungen o. dgl. ver-
    stärkt. so da13 es stabil getmg für die tveitere ller-
    stelVut:g der Hinlage ist.
    unmuhr wird (las Positiv ;. welches seinerseits
    die IN)rm zur Bildung der Einlage abgibt, nit-
    s , pi -o. -chund dein Kn ank-licitsbild des Ful,#cs korrigiert
    ( Linicriführung 6) und sauber bearbeitet, damit auf
    ihm eine glatte Hinlage gebildet werden kann. Die
    Bildung dieser- Einlage erfolgt dadurch. (1a1.1 auf
    (11t: Positiv ; beispielsweise mit Cellulnidmasse
    gctrliiikte St(iffscliiclit(#ii ; auigebra;-lit werden.
    1)ics(- werden gewalkt und in einer besonderen
    I'rvem auf das VIA auiepreßt. Es ergibt sich
    (-<(rin die Form (leg Einlage B. wie sie in Fig. ; UM[
    S' g(zeigt ist. Diese Kinlage wird von (lern Positiv,
    nach@lvin Hic g(#iiiige#tr(1 steif 1):t, entfernt tilld dar-
    aufhin in der g(wün:cht(n `-'eise beschnitt(n und
    saubcrgeschlifcn. Zum Zwecke ihrer (udgültigeu
    Fertigstellung viril (lie h.llllag@ 'S <tut ihrer Clein
    1#u1.1) zttgt#kelirtcii F'lich(@ tnit eitler f.c(Itrschicllt <)
    und auf der i-ntei-stitu iiiit einer Lacl<- (). (igl-
    Schicllt ü(lerrogen llug..S).
    Es wird auf diese `Veisc eine individuell ge-
    formte Schulicinlage hergestellt, die iii ihren iiul.ic-
    rell Abinessunglil getrau l1131 Abniessungnl des
    Fußes nltspricht und durch ihrs 1>c@s@:n(lere Unrin-
    gestaltung (1c°11] Krankheitsbild d(n lul@c°: Rech-
    nung trägt. Den 1-Ilifung@crf((r<lerciss(n wir(( so
    arg besten entgegltrgek(llnml;l. Aulllrduin ist geie
    HersteMtng der l,iitlagl so cillf<lch# ('.ra.i eilte Ve#r
    teuerung durch dis- sl>liillll l(r:i@@utlg nicht zu
    befürchten ist.

Claims (1)

  1. PATEVTANSPnilcttr: 1. 1'erf<drreti zur TTerstellililg v()11 @nrliv@(@uel- leii Hinlagen für Schuhe, (1a(1111-(111 gek@nnze@ch- net. daß durch llineilrtreten irr eine plastische blasse eire Negativ ('.;#: Fuhts alggehrnn und ntit dessen Hilfe eiti Ihlsitiv der Fußform au< einer erhärtenden 'fase ang(furtigt wird, übr_1- da; stach Verstlirkung mul entslwc#chuntlen Km- rekturcn mehrere die Finlage bildende Stoff- schichten und angepreßt werden. Verfahren nach Anspruch t, dadurch ge- kennzeichnet, dafi die .f@@SSt# eitle Zähigkeit besitzt. die eile l iurclltr(ten des I# u13rs auch hei stärkster Belastung bis zunl Bilden des dit# Masse aufnehmenden Behälters verhindert. 3. N-erfahren nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet. (!all) (1)a: Positiv <ins vilcr Gips- inasse gefertigt (viril, die nach tkin .\hfornmii in (lern -Negativ auf (lcr I@üclalitc durch Ein- lagen, wie Metallstreifen, Blinder o. dgL, ver- stärkt und durch eine :\1><lecl:schirht überdeckt w1) rd. -1. Vcrfaftreri (lach Angwuch i Iris 3, dadurch gekennzeichnet. (1a13 das Positiv vor dem Auf- bringen der die l:inl<igge bildenden Schichten entsprechend dem Krankhe_t<hild des Fuße: korrigiert wird. 5. Verfahren mach Anspruch i bis d, dadurch gekennzeichnet. daß die Wage aus einzelnen reit C elluloid getränkten Stoffschichten gebildet wird, (lic nacheinander auf das korrigierte Positiv gewalkt und in einer -'russe angel>rel3t werden. h. Verfahren nach Anspruch i Iris ;, dadurch gekcniizc#icllnet. dal.i die auf (lein Positiv ange- fürdgte Einlage nach ihrer Fertigstellung be- schnitten und geschliffen wird, worauf die den Fuß zugekehrte Fläche niit einer 1Aer- (l. dgl. Schicht alberzogen \1"1a1.
DEP55699A 1949-09-23 1949-09-23 Verfahren zur Herstellung von individuellen Einlagen fuer Schuhe Expired DE800366C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2560517A1 (fr) * 1984-03-01 1985-09-06 Sipse Procede de realisation d'une semelle correctrice et/ou d'assistance par moulage; produit intermediaire et semelle obtenus par la mise en oeuvre de ce procede
DE3527583A1 (de) * 1985-08-01 1987-02-05 Juergen Stumpf Fussbett sowie verfahren zu seiner herstellung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2560517A1 (fr) * 1984-03-01 1985-09-06 Sipse Procede de realisation d'une semelle correctrice et/ou d'assistance par moulage; produit intermediaire et semelle obtenus par la mise en oeuvre de ce procede
EP0160585A1 (de) * 1984-03-01 1985-11-06 SOCIETE INDUSTRIELLE DE PRODUCTION DE SYSTEME ENERGETIQUES Dite SIPSE Abdruckverfahren zur Herstellung von Korrektur- bzw. Abstützeinlegesohlen
DE3527583A1 (de) * 1985-08-01 1987-02-05 Juergen Stumpf Fussbett sowie verfahren zu seiner herstellung

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