DE398315C - Verfahren zur Herstellung von Sportguerteln aus Lederabfaellen o. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Sportguerteln aus Lederabfaellen o. dgl.

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DE398315C
DE398315C DEO12543D DEO0012543D DE398315C DE 398315 C DE398315 C DE 398315C DE O12543 D DEO12543 D DE O12543D DE O0012543 D DEO0012543 D DE O0012543D DE 398315 C DE398315 C DE 398315C
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DE
Germany
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tongues
slots
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belts
sports
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DEO12543D
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English (en)
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ORNACIT LEDERWAREN GmbH
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ORNACIT LEDERWAREN GmbH
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41FGARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
    • A41F9/00Belts, girdles, or waistbands for trousers or skirts
    • A41F9/002Free belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Verfahren.zur Herstellung von Sportgürteln aus Lederabfällen o. dgl. Es sind Gürtel bekannt, die aus Abfällen von Leder, Kunstleder u. dgl. hergestellt sind. Bei diesen bekannten Gürteln bestehen die Einzelteile aus Formstücken, die zwei oder mehrere mit Schlitzen versehene Zungen besitzen. Es werden die einzelnen Formstücke ineinandergehängt, so daß die Zungen Schlaufen ergeben. Solche Gürtel bilden keine in sich geschlossene Fläche, außerdem weiten sich beim Längszug die Schlitze oder Öffnungen auf, so daß beim umgelegten Gürtel diese Schlitze als Öffnungen erscheinen. Eine Dehnbahrkeit besteht nur insoweit, als die Ränder der Schlitze nachgeben. Dieses Nachgeben ist natürlich ein sehr begrenztes und führt schnell zum Ausreißen der Schlitze.
  • Gegenstand der Erfindung bildet demgegenüber ein Verfahren zur Herstellung von Sportgürteln aus Lederabfällen o. dgl., die zwei oder mehrere -mit Schlitzen versehene Zungen aufweisen. Die einzelnen Formstücke bestehen in bekannter Weise aus dem schuppenförmigen Teil mit den daran angeordneten Zungen. Das Neue besteht darin, daß diese Formstücke in der Weise miteinander verflochten sind, daß ein fortlaufendes glattes Band entsteht, wodurch die Dehnbarkeit des Gürtels gesichert und eine Beanspruchung von Schlitzwandungen beim Zuge vollkommen beseitigt ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Wie ersichtlich, besteht der Sportgürtel aus einzelnen, schuppenförmigen Formstücken a, an denen zwei oder mehr Zungen b vorgesehen sind. -In den breiten Teilen f dieser einzelnen Schuppen ci befinden sich je zwei Schlitze .c und ebenfalls auch in den Zungen b die Schlitze d. Die schuppenförmigen Teile a werden unter Verwendung der Zungen b fortlaufend miteinander verflochten, indem die Zungen b einer Schuppe einmal von oben her durch die Schlitze c des breiten Teiles f und durch die Schlitze d der untergelegten beiden Zungen b des 'nächsten Formstücks hindurchgezogen werden, während dann wieder die Zungen des oben liegenden Teiles von oben her durch den breiten Teil f der Schuppe hindurchgezogen werden und die- Zungen. .des vorhergehenden Teiles festhalten.
  • Auch die Schnalle e ist auf diese Weise mit in den Gürtel eingeflochten, so daB irgendwelche Nietungen oder Nähstellen nicht erforderlich sind. Von vorn sieht man lediglich die breiten Schuppenteile, während die Zungen auf der Rückseite liegen.
  • Von besonderem Wert ist bei diesem Gürtel noch, daB er sich infolge seiner Dehnbarkeit, die durch die Flechtung erzielt wird, der Körperform gut anschmiegt.
  • Je nach der Breite des Gürtels werden Lederstücke mit mehr als zwei Zungen verwendet und müssen dementsprechend auch die breiten Teile der Schuppen mit mehr-Schlitzen versehen sein.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSpRÜCTi: Verfahren zur Herstellung von Sportgürteln aus Lederabfällen o. dgl., die zwei oder mehrere mit Schlitzen versehene Zungen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusammenflechten der schuppenförmigen Lederstücke (a) in der Weise erfolgt, daß die Zungen (b) eines jeden Formstückes einmal von oben her durch die Schlitze (c) des Schuppenteils (f) und die Schlitze (d) der unterlegten beiden Zungen (b) des nächsten Formstücks hindurchgezogen werden, während dann wieder die Zungen des obenliegenden Teiles von oben her durch den breiten Teil (f) der Schuppe hindurchgezogen werden, wobei ein Festhalten der Zungen des vorhergehenden Teiles stattfindet.
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