DE800281C - Schluessellochsperrer - Google Patents

Schluessellochsperrer

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Publication number
DE800281C
DE800281C DEP35472A DEP0035472A DE800281C DE 800281 C DE800281 C DE 800281C DE P35472 A DEP35472 A DE P35472A DE P0035472 A DEP0035472 A DE P0035472A DE 800281 C DE800281 C DE 800281C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
extension
keyhole
locking bit
sleeves
Prior art date
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Expired
Application number
DEP35472A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Flohr
Heinz Flohr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FLOHR GmbH
Original Assignee
FLOHR GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FLOHR GmbH filed Critical FLOHR GmbH
Priority to DEP35472A priority Critical patent/DE800281C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE800281C publication Critical patent/DE800281C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/14Closures or guards for keyholes
    • E05B17/16Closures or guards for keyholes shaped as pins or key bits

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Schlüssellochsperrer
    Die Erfindung bezieht sich auf einen Schlüssel-
    lochsperrer iiiit zwei gegeneinander vierdrehbaren,
    mit Sperrbärten besetzten Hülsen.
    Die bekannten Schlüssellochsperrer dieser Art
    arbeiten in der Weise, daß nach Einführung des-
    selben in das Schlüsselloch mittels des zugehörigen
    Schlüssels ciine der 1liilseli tim go' gedreht wird, so
    daß sich der Sperrbart dieser Hülse hinter das
    Schloßblech legt und dadurch ein Herausnehmen
    des ganzen Sperrers ohne Zuhilfenahme des zuge-
    hörigen Schlüssels unlnöglicli gemacht ist. Damit
    sich nun die um go° gedrehte Hülse in dieser Sperr-
    lage mit der anderen, die Schließeinrichtung tragen-
    den Hülse durch Abziehen des Schlüssels zwangs-
    läufig blockieren kanli, ist es erforderlich, den Dreh-
    weg von go° der drehbaren Hülse genau zu be-
    grenzen. Dieses -,vurde bisher dadurch erreicht, daß
    an der vorderen Kopffläche der feststehenden Hülse
    ein durch Ausklinkung des Hülsenmantels gebilde-
    ter Fortsatz vorgesehen ist. Dieser Fortsatz des
    Hülsenmantels diente dann als Anschlag für den
    ausgeklinkten Kragen des Drehzylinders. Der
    Durchmesser dieses Kragens entsprach hierbei dem
    Hülsendurchmesser und die Höhe des Kragens der
    Länge des Hülsenfortsatzes.
    Diese Ausbildung der Drehwegbegrenzung hat je-
    doch den Nachteil, daß der schwache Hülsenfortsatz
    der verhältnismäßig dünnwandigen Hülse von crem
    ausgeklinkten Kragen des Drehzylinders überdreht,
    d. 1i. nach außen abgebogen wird, so daß der Dreh-
    weg der Drehliiilse über 9o° hinausgeht und da-
    durch eine Blockierung beider Hülsen nicht mehr
    möglich ist. Der Schlüssellochsperrer ist alsdann
    unbrauchbar. Das Überdrehen wird besonders da-
    durch gefördert, daß die Anschlagfläche des ausge-
    klinkten Prehzylinderkragens nicht stumpf ausge-
    führt werden kann, sondern sie erhält infolge der
    erforderlichen exzentrisch angeordneten Einsen-
    kung in .der Kopffläche des Drehzylinders zur Ein-
    führung des Schlüssels die Form einer Meißel-
    schneide, welche sich zwangsläufig unter den
    schwachen Anschlagfortsatz schiebt und diesen nach
    außen biegt.
    Ein Überdrehen des Anschlages findet im Ge-
    Urauch in der Regel dann statt, wenn man den
    Sehlüssellochsperrer beispielsweise in einer Tür
    verwendet, bei der man den Schließriegel im ent-
    gegengesetzten Sinne des Schlüssellochsperrer-
    Schliissels betätigen muß. In diesen Fällen dreht
    man dann gewohnheitsmäßig auch den Schlüssel des
    Schlüssellochsperrers in gleicher Drehrichtung wie
    den Türschloß-Schlüssel.
    Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, :den
    angeführten Mangel zu beseitigen und Schlüssel-
    lochsperrer ohne zusätzliche Bauteile oder Arbeits-
    gänge mit einer derartigen Drehwegbegrenzung
    auszurüsten, welche eine Verdrehung der Hülsen
    gegeneinander über 9o° hinaus vollkommen aus-
    schließt.
    Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch
    gelöst, daß ein an der Innenkopffläche der einen
    Hülse vorgesehener Fortsatz des Hülsenmantels in
    eine um 9o° größere Ausklinkung des benachbarten
    Hü°lsenTnantels eingreift.
    Dadurch, daß die ausgeklinkten Mantelenden der
    beiden aneinanderliegenden Hülsen zum gegensei-
    tigen Eingriff gebracht werden, wird der wesent-
    liche Vorteil erreicht, daß die Anschlagflächen
    stumpf ausgebildet werden können und die Mantel-
    fortsätze nicht freistehen.
    Um den Anschlagfortsatz ohne zusätzliche Mittel
    oder besondere Arbeitsgänge zu verstärken, ist ge-
    mäß der Erfindung der Sperrbart derart angeordnet,
    daß seine vordere Stirnfläche mit dem Fortsatrende
    abschneidet und die Anschlagfläche des den Sperr-
    bart tragenden Hülsenfortsatzes bündig mit der
    Seitenfläche des Sperrbartes liegt.
    Diese Ausbildung hat gegenüber Bekanntem den
    Vorteil, daß durch den über dem Anschlagfortsatz
    hochkant angeordneten und mit diesem aus einem
    Stück bestehenden Sperrbart ein Abbiegen des An-
    schlagfortsatzes selbst bei stärkster Beanspruchung
    unmöglich ist. Gegenüber der bisher angewe;nrdeten
    Dreh@rvegbegreazung sind weder zusätzliche Uau-
    teile noch zusätzliche Arbetitsgämge erforderlich, so
    daß durch diese Ausbildung auch keine Verteue-
    rung des Schlüssellochsperrers eintritt.
    Der Erfindungsgegenstand .ist auf der Zeichnung
    in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar
    zeigt
    Fig. i eine Seiteaansicht des Schlüsselloch-
    sperrers in vergrößertem Maßstab,
    Fi,g. a eine Ansicht gegen die innere Kopffläche
    der Drehhülse,
    Fig. 3 eine Ansicht gegen die innere Kopffläche
    der feststehenden Hülse,
    Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung der Dreh-
    hülse und
    Fig.5 eine schaubildliche Damstellung der fest-
    stehenden Hülse.
    Dem Ausführungsbeispiel ist ein Schlüsselloch-
    sperrer mit Stiftzuhaltungen zugrunde gelegt, bei
    welch ern oder laesserem Übersicht wegen das Einge-
    richte nicht mit dargestellt ist. Der Schlüsselloch-
    sperrer besteht im wesentlichen aus der drehbaren,
    den Sperrbart i tragenden Hülse 2 und der den
    Sperrbart 3 tragenden feststehenden Hülse 4. Beide
    Hülsen nehmen .den wicht dargestellten, die Hülsen
    verbindenden und wbtv,ScliliNsel 5 drehbaren Dreh-
    zylinder auf. Die aneinandei'egen Kopfflächen
    bzw. die Mantelenden derriln,siüd derart aus-
    gebildet, daß heisp;ielsweise ein durch eine Ausklin-
    kungrü des Hülserrtmantelendes 2 erhälfr Mantel-
    fortsatz 7 in eine Ausklinkung 8 des -Ij@lsen-
    mantels 4 eingreift und der durch diese Ausklin-
    kung erhaltene Mantelfortsatz 9 ;in die Ausklin-
    kurrg 6 der Hülse 2 eingreift. Hierbei beträgt die
    Länge des Fortsatzes 7 ein Viertel und die Länge
    des Fortsatzes 9 die Hälfte des Hülsenumfanges, so
    daß für den Fortsatz 7 411 der Ausklinkung 8 eine
    Drefibewegung von einem Viertel des Hülsenum-
    fanges, gleich 9o°, verbleibt.
    Wie insbesondere aus Fig. 2 und 4 ersichtlich
    ;ist, beginnt die Anschlagfläche To des Anschlagfort-
    satzes 7 bündig mit der Seitenfläche des Sperr-
    bartes i, so daß der Sperrbart an der äußeren Kopf-
    fläche des Anschlagfortsatzes 7 endet und diesen da-
    durch außerordentlich verstärkt.
    Der in der Zeichnung dargestellte Schlüsselloch-
    sperrer ist ein Ausführungsbeispiel. Bei einer ande-
    ren Ausführung kann z. B die Anschlagfläche io
    auch an den Sperrbart 3 verlegt werden. Ebenso
    kann dieselbe anstatt an der inneren Kopffläche an
    zier äußeren Kopffläche der feststehenden Hülse 4,
    d_ h. an der Schlüssele,inführungsseite vorgesehen
    werden und die Begrenzung durch den ausgeklinkten
    Kragen des Drehzylinders bewirkt werden. Selbst-
    verständlich kann diese Drehwegbegrenzung auch
    für alle sonstigen Schlüssellochsperrer mit gegen-
    einander verdrehbaren Sperrbärten Anwendung
    finden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schlüssellochsperrer aiit zwei gegeneinander verdr ehbaren, mit Sperrbärten besetzten Hülsen, dadurch gekennzeichnet, daß die D,rehwegl.#,e4renzung der die Sperrbärte (1, 3) tragenden Hülsen (2, 4) .dadurch herbeigeführt wird, daß ein an der Innenkopffiäche der einen Hülse vorgesehener Fortsatz des Hülsenmantels in eine um 9o° größere Ausklinhung des benachbarten Hülsenmantels eingreift.
  2. 2. Sdilüssellochsperrer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Stirnkante des Sperrbartes mit dem Fortsatzeaade abschneidet und die Anschlagfläche des den Sperrbart tragenden Hülsenfortsatzes mit der Seitenfläche des Sperrbartes bündtig liegt.
DEP35472A 1949-03-01 1949-03-01 Schluessellochsperrer Expired DE800281C (de)

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DE800281C true DE800281C (de) 1950-10-25

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