DE800166C - Wendelrutsche - Google Patents

Wendelrutsche

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Publication number
DE800166C
DE800166C DEP8765D DEP0008765D DE800166C DE 800166 C DE800166 C DE 800166C DE P8765 D DEP8765 D DE P8765D DE P0008765 D DEP0008765 D DE P0008765D DE 800166 C DE800166 C DE 800166C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dust
spiral
spiral chute
chute
pipe
Prior art date
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Expired
Application number
DEP8765D
Other languages
English (en)
Inventor
Nikolaus Schenk
Heinrich Settelmayer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
Original Assignee
Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE800166C publication Critical patent/DE800166C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G69/00Auxiliary measures taken, or devices used, in connection with loading or unloading
    • B65G69/18Preventing escape of dust
    • B65G69/185Preventing escape of dust by means of non-sealed systems
    • B65G69/186Preventing escape of dust by means of non-sealed systems with aspiration means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Screw Conveyors (AREA)
  • Chutes (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Die Erfindung betriefft eine Wendelrutsche zum Abwärtsfördern von Schüttgut, insbesondere von Kohle und Bergen, im Bergbau. Derartige Rutschen bestehen aus einem aus einzelnen Rohrschüssen zusammengesetzten Schachtrohr, an dessen Innenwand eine gewendelte Gleitfläche befestigt ist. Die Höhe solcher Wendelrutschen kann mehrere 100 m betragen.
  • Beim Abwärtsfördern von Schüttgut in diesen Wendelrutschen tritt naturgemäß eine starke Staubentwicklung auf. Durch den beim Abgleiten des Gutes erzeugten Luftdruck wird der Staub durch die unvermeidlichen undichten Stellen nach außen gedrückt, wodurch die in der Nähe arbeitenden Personen stark belästigt werden. Außerdem stellt der in das Grubengebäude eindringende Staub durch seine Explosionsfähigkeit eine Gefahr für die Grube dar.
  • Gemäß der Erfindung wird der Vorschlag gemacht, das Schachtrohr der Werdelrutsche unter Unterdruck zu setzen, um ein Austreten des Staubes aus dem Schachtrohr in das Grubengebäude zu verbindern. Hierbei ist es besonders zweckmäßig, wenn der Saugstutzen der zum Niederschlagen des Staubes benutzten Einrichtung an einem der unteren Rohrschüsse des Schachtrohres angeschlossen wird. Auf diese Weise gelingt es, unter Ausnutzung des in der Mitte des Schachtrohres vorhandenen, von oben bis unten durchgebenden frein, etwa zylindrischen Raumes die zum Transport des Staubes notwendige Luftmenge von oben her anzusangen und über die ganze Höhe der Wendelrutsche berabzuführen. Hierbel wird ein Teil des aufgewirbelten Staubes durch die in das Schachtrohr hineninragende, als Prallfläche wirkende Gleitfläche der Rutsche wieder niedergeschlagen, was besonders erwünscht ist, weil der Staub an sich in dem geförderten Gut verbleiben soll. Nur der feinste Staub wird von dem Unterdruck in den Staubniederschlagsapparat abgeführt.
  • Um die Anordnung der gesamten Anlage möglichst zu vereinfachen, ist es zweckmäßig, die Entstaubung der Wendelrutsche mit der am Rutschenauslauf vorzusehenden Entstaubungseinrichtung für die Beladestelle der Förderwagen zu verbinden.
  • In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens wird vorgeschlagen, den Staub, der an den Zubringebändern zur Wendelrutsche bzw. an der Übergabestelle der Förderbänder zur Wendelrutsche abgesaugt wird, in die Wendelrutsche einzusaugen.
  • Hierdurch wird neben einer wesentlichen Vereinfachung der gesamten Anlage der bereits oben geschilderte Vorteil erreicht, da die Wendelrutsche selbst bereits als Niederschlagsapparat einen Teil des Staubes ausscheidet. Es gelingt aif diese Weise, die Umgebung der Wendelrutsche praktisch staubfrei zu halten.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Die Wendelrutsche besteht aus einem aus einzelnen Rohrschüssen zusammengestzten Schachtrohr 1, an dessen Innenwand die gewendelte Gleitfläche 2 befestiggt ist. Diese Gleichfläche erstreckt sich im Querschnitt etwa bis zur Mitte des Schachtrohres 1, so daß dort ein von oben nach unten durchgehender freir, etwa zylindrischer Raum entstecht. Am unteren Ende der Rutsche ist eine Austragschurre 3 vorgeschen, über die das Schüttgut in die Förderwagen 4 aufgegeben wird. Zwecks Entstaubung der Rutsche ist an einem der unteren Schüsse des Rohrschachtes 1 der Saugstutzen 5 angeschlossen, der mit der Entstaubungsenrichtung 6 für die Beladestelle der Förderwagen in Verbindung steht. Der abgesangte Staub wird in bekannter Weise in einer nicht näher dargestellten Filterkammer oder einem Schlauchfilter niedergeschlagen.

Claims (4)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Wendelrusche zum Abwärtsfördern von Schüttgur, insbesondere von Kohle und Bergen, im Bergbau, dadurch gekennzeichnet, daß das Schachtrohr (1) der Wendelrutsche (2) unter Unterdruck gesetzt wird, um ein Austreten des bei der Anwärtsförderung des Gutes aufgewirbelten Staubes zu verhindern.
  2. 2. Wendelrutsche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugstutzen (5) der zum Niederschlagen des Staubes benutzten Einrichtung an einem der unteren Rohrschüsse des Schachtrohres angeschlossen ist.
  3. 3. Wendelrutsche nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugstutzen mit der Entstaubungsanlage (6) für die Beladestelle der Förderwagen in Verbindung steht.
  4. 4. Wendelruschen nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurcfh gekennzeichnet, daß der an den Zubrige-Förderbändern der Wendelrutsche bzw, an der Übergabestelle der Förderbänder zur Wendelrutsche anbesaugte Staub in die Wendelrutsche eingesaugt wird.
DEP8765D 1948-10-02 1948-10-02 Wendelrutsche Expired DE800166C (de)

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DEP8765D DE800166C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Wendelrutsche

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DEP8765D DE800166C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Wendelrutsche

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DE800166C true DE800166C (de) 1950-09-25

Family

ID=7361873

Family Applications (1)

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DEP8765D Expired DE800166C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Wendelrutsche

Country Status (1)

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DE (1) DE800166C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2497504A1 (fr) * 1981-01-05 1982-07-09 Lafarge Conseils Installation de chargement de camions avec un materiau en vrac contenu dans un silo ou analogue

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