DE80015C - - Google Patents

Info

Publication number
DE80015C
DE80015C DENDAT80015D DE80015DA DE80015C DE 80015 C DE80015 C DE 80015C DE NDAT80015 D DENDAT80015 D DE NDAT80015D DE 80015D A DE80015D A DE 80015DA DE 80015 C DE80015 C DE 80015C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thumb
rods
lever
strut
frame part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT80015D
Other languages
English (en)
Publication of DE80015C publication Critical patent/DE80015C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K15/00Collapsible or foldable cycles
    • B62K15/006Collapsible or foldable cycles the frame being foldable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
in ANDOVER (Connect., V. St. Α.).
Zusammenlegbares Fahrrad.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. April 1894 ab.
Das vorligende Zweirad zeichnet sich dadurch vortheilhaft aus, dafs es zusammengelegt werden kann, daher, bei Seite gestellt, nur geringen Raum beansprucht und leicht verpackt und versandt werden kann.
Fig. ι der Zeichnung zeigt eine Ansicht des Fahrrades im gebrauchsfähigen und Fig. 2 im zusammengelegten Zustande.
Die Fig. 3 und 4 zeigen Schnitte im vergröfserten Mafsstabe nach den Linien x-x und y-y der Fig. 1.
Die Fig. 5 und 6 zeigen Abarten.
Grofser Werth ist bei den dargestellten Ausführungsformen darauf gelegt worden, dafs durch die Zusammenlegbarkeit das Gestell nicht geschwächt wird, dafs die ganze Einrichtung leicht zu handhaben ist und einen guten gegenseitigen Verschlufs der einzelnen Theile gewährt. Die allgemeine Anordnung der Räder, der Pedale und der Bewegungsmechanismen ist eine beliebige oder die gebräuchliche. Die neue Einrichtung läfst sich an allen Arten Zweiräder bekannter Construction anbringen. Es ist daher auf die besonderen Einzelheiten der nicht in Betracht kommenden Theile in der nachfolgenden Beschreibung nicht eingegangen.
Das eigentliche" Gestell besteht aus der vorderen Stütze A, der Stange B, den hinteren Stützen C und D und den Verstrebungen E und F. Die Verbindungsstangen G und H sind Theile der neuen Einrichtung. Die mit dem unteren Ende der Stütze D verbundene Verstrebung steigt von hier unter einem Winkel verschiedener Grade an, wodurch den Enden des Gestells in der Längsrichtung eine kräftige Stütze verliehen wird. Diese Verstrebung stützt auch die Stange B und die Verstrebung F mit den Anschlufsstangen G und H. Das obere Ende der Verstrebung E bildet auch einen Theil des Verschlusses N, Fig. 2 und 3. Das vordere Ende der Stange B ist bei N1 fest mit der Verstrebung E verbunden.
Das Verschlufsstück α ist nach Art eines Vorreibers gebaut und seine beiden Enden reichen in der Verschlufsstellung bis über die Stangen G und H und unter die an der Strebe E befindlichen Ansätze b und b\ Fig. 3. Die Enden a1 und a2 sind zweckmäfsig gekrümmt, so dafs sie die Stangen G und H mit Sicherheit festhalten. Ein Daumen- oder Keilverschlufs zum Festlegen des Vorreibers a ist in Fig. 1 und 3 veranschaulicht und be- - steht aus den Daumen c und d und dem Daumenhebel k. Der Daumentheil besteht aus zwei Scheiben oder Platten c und d oder aus einem einzigen Stück. Die Platte c bildet den eigentlichen Daumentheil und die Platte d das Keilstück. Der Daumenhebel k ist derart gestaltet, dafs er über die Platte d übergreifen kann (Fig. 3). Wird der Hebel k aufwärts gedreht, so gleitet das obere gekrümmte Ende oder Fangstück über die Platten, wodurch diese gelöst werden. Offenbar gleitet das Ende der Daumenstange oder des Hebels über den Theil c und die schräge Fläche oder der keil-
förmige Theil der Platte d drückt mehr oder weniger gegen das Ende des Hebels, je nachdem dieser verschoben wird. Wird der Hebel niedergedrückt, so folgt das abgebogene Ende des Hebels dem keilförmigen Theil der Platte d, bis es die dickste Stelle erreicht hat, wodurch die Daumenplatten und der .Vorreiber α geklemmt werden, an welch letzteren die Platten befestigt sind. Ein Niet g reicht durch den Vorreiber, die Daumenplatte und den Daumenhebel bis in die Streben oder Stangen E. Die Daumenvorrichtung arbeitet ähnlich wie die gewöhnlichen Verschlüsse oder Befestigungsvorrichtungen für Fenster zum gegenseitigen Festlegen der Fensterflügel.
In Fig. ι ist der Daumenhebel k in punktirten Linien in angehobener Stellung gezeigt, in welcher der Vorreiber gelöst ist und umgedreht werden kann, um die Stäbe oder Stangen G und H freizugeben.
Die Daumenvorrichtung kann durch verschiedenartige Hülfsmittel festgehalten werden und kann auf verschiedene bekannte Wege auf den Vorreiber einwirken.
Die Strebe F ist an der Strebe E befestigt und steigt von dieser an bis zum Stabe B aufwärts, mit welchem sie verbunden ist. Das obere Ende der Strebe F wird von einer Hülse M umgeben,' welche von / bis K reicht, Fig. 4, und unten auf einem Bunde L an der Strebe F ruht. An dieser Hülse M sitzen die Stäbe G und H, welche mit· ihren anderen Enden an der Stütze A befestigt sind. Dieser Theil der Vorrichtung bildet ein' Scharnier, dessen Theile durch die beiden verbundenen und gegen einander drehbaren Gestelltheile dargestellt werden.
Die Streben E und F können gewünschtenfalls aus einem Stück gefertigt sein oder auch nur gelenkig an einander hängen.
Die Einrichtung wird in folgender Weise gehandhabt.
Der Daumenhebel h wird angehoben und der Vorreiber α um ein Viertel seiner Umdrehung gedreht; dadurch werden die Stäbe G und H gelöst und die Stütze A kann mit ihrem Rade umgelegt werden, wobei die Hülse M mit den Stäben G und H um die Strebe F gedreht wird. Die beiden so zusammengelegten Theile können in beliebiger Weise mit einander verbunden werden.
Soll das Zweirad wieder benutzt werden, so ist es nur nothwendig, die Stäbe G und H wieder in die frühere Stellung zu drehen, in welcher sie sich gegen den Stab E anlegen. Darauf wird der Vorreiber aus der in punktirten Linien, Fig. i, .gezeigten Stellung in die in vollen Linien gezeigte gedreht, so dafs seine Enden über die Stäbe G und H und unter die Ansätze b und b1 greifen, und schliefslich wird die Daumenvorrichtung k angezogen durch Niederdrücken des Hebels h in seine richtige Stellung.
Die Daumenvorrichtung bewirkt ein festes Andrücken des Vorreibers α gegen die Stäbe G und H. Die verschiedenen Theile sind dann fest mit einander verbunden und das ganze Gestell ist dann so stark, steif und sicher, als ob es aus einem Stück gefertigt ist..
Das Zusammenlegen und Wiederauseinandernehmen des Gestells geschieht sehr schnell und die Vortheile der Einrichtung sind ohne Weiteres einleuchtend.
Ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen, kann die Construction viele Abänderungen erfahren.
So kann z. B. die Strebe F so kurz gemacht bezw. unterbrochen werden, dafs sie nur als Drehzapfen für die Stäbe G und H dient. Ih diesem Falle wird auch der Stab H eine entsprechend abweichende Gestalt erhalten. Die beiden Zapfen / und K liegen jedoch annähernd in einer Linie oder Achse (Fig. 6).
Ferner können auch die Verbindungsstäbe G und H gewünschtenfalls durch einen einzigen ersetzt werden. ■ ■;
Die in Fig. 5 und 6 gezeigte Abart ist eine zweckmäfsige Ausfürungsform, jedoch erscheint die durch Fig. 1 bis 4 veranschaulichte die vortheilhaftere. Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie \-\ der, Fig. 6.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ;
    Ein zusammenlegbares Zweirad, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Gestelltheil (A, G) in einiger Entfernung vom Ende des anderen Gestelltheiles (B, E) mit diesem drehbar verbunden ist und behufs Ingebrauchnahme des Fahrrades das freie Ende des letztgenannten Gestelltheiles mit dem erstgenannten Gestelltheil verriegelt oder in anderer Weise verbunden wird, zu dem Zweck, die Gestelltheile nicht zu durchschneiden und zu schwächen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT80015D Active DE80015C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE80015C true DE80015C (de)

Family

ID=352608

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT80015D Active DE80015C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE80015C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69833114T2 (de) Faltbarer fahrradrahmen
DE1505247A1 (de) Fahrradklapprahmen
DE4429788C2 (de) Vorrichtung zum Befestigen einer Plattform an der Kupplungskugel einer Anhängevorrichtung eines Kraftwagens
DE2107852A1 (de) Zusammenlegbarer Skibob
DE80015C (de)
DE60211735T2 (de) Diebstahlsicheres fahrrad
DE1555160A1 (de) Vorrichtung zum Befoerdern von langsamfahrenden Strassenbaumaschinen
DE3926785C2 (de)
DE102014222147A1 (de) Klappfahrrad
DE127688C (de)
AT41399B (de) Stützvorrichtung für Fahrräder od. dgl.
DE315845C (de)
DE8903870U1 (de) Zusammenklappbares Fahrrad
DE4105801A1 (de) Zusammenlegbares fahrrad
DE29918431U1 (de) Zusammenklappbarer, leichter Kinderwagen
DE33670C (de) Vorrichtung zur Beseitigung der Gefahr beim Sturz vom Velociped nach vorn
DE850855C (de) Verschliessbare Fahrradstuetze mit Speichenriegel
DE102433C (de)
DE2713790A1 (de) Klapprad
DE229474C (de)
DE105948C (de)
DE1756311C (de) Vorrichtung zum lösbaren Verriegeln einer rahmenartigen Warenstütze an einer Lastpalette
EP1405764A1 (de) Lastenträger, insbesondere Fahrradträger
DE9811C (de) Sicherheitsvorrichtung an Wagen gegen das Durchgehen der Pferde
CH181144A (de) Zusammenlegbares Motorradverdeck.