DE79987C - - Google Patents

Info

Publication number
DE79987C
DE79987C DENDAT79987D DE79987DA DE79987C DE 79987 C DE79987 C DE 79987C DE NDAT79987 D DENDAT79987 D DE NDAT79987D DE 79987D A DE79987D A DE 79987DA DE 79987 C DE79987 C DE 79987C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ship
fire
openings
furnace
case
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT79987D
Other languages
English (en)
Publication of DE79987C publication Critical patent/DE79987C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B7/00Hydraulic cements
    • C04B7/36Manufacture of hydraulic cements in general
    • C04B7/43Heat treatment, e.g. precalcining, burning, melting; Cooling
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B11/00Calcium sulfate cements
    • C04B11/02Methods and apparatus for dehydrating gypsum
    • C04B11/028Devices therefor characterised by the type of calcining devices used therefor or by the type of hemihydrate obtained
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2/00Lime, magnesia or dolomite
    • C04B2/10Preheating, burning calcining or cooling

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PAT E N TAMTA^
Bei der Herstellung von Mauer- und Dachziegeln spielt das Vorhandensein von geeignetem Material eine nicht unwesentliche Rolle. Hauptsache ist aber, dafs der Bauplatz von dem Ziegelbrennofen nicht weit entfernt sei, da die Zufuhr des Materials in vielen Fällen mehr kostet als die Herstellung selbst.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein zu einem Schiff oder Eisenbahnwagen ausgebildeter transportabler Ziegelbrennofen, welcher zu Wasser oder zu Eisenbahn in die Nähe des Bauplatzes, bezw. dorthin, wo geeignetes Material ist, transportirt werden kann, so: dafs man ohne Feldofen bezw. stabilen Ringofen an Ort und Stelle Ziegel brennen kann.
Diese Erfindung wird durch die beiliegende Zeichnung-veranschaulicht.
Ίη einem als Wasserfahrzeug oder Wagenkasten ausgebildeten eisernen Behälter A sind die Wände, der Boden und die Decke ausgemauert. Zwischen Mauerwerk und Eisenwänden ist eine aus Asbest, Asche oder dergleichen bestehende Isolirmasse gebracht, womit ein zum Brennen von Ziegeln geeigneter Raum gewonnen ist.
Zwischen zwei derartigen Brennräumen A und A1 wird ein Rauchabzugskanal B angeordnet, welcher bei einer Ausbildung der Brennräume zu Wasserfahrzeugen zu dem am Ufer stehenden zerlegbaren Rauchfang C führt (Fig. i, 2 und 4).
An der Decke der schwimmenden Oefen sind nach Bedarf Schürlöcher E und Einkarröffnungen F angebracht, durch welche das. Material hinein- und hinausbefördert wird.
Zur Beförderung der Feuerung dienen die Uebertragungsrohre D, welche durch Oeffnungen G das Feuer in den Rauchabzugskanal B leiten und einen erhöhten Luftzug bewerkstelligen. Die Zahl der Oeffungen G entspricht der Zahl der Einkarröffnungen F. Zur Uebertragung der Feuerung von einem Schiff in das andere dienen die Verbindungsrohre H1, welche mittelst beliebig construirter Schieber H verschlossen und geöffnet werden können.
Fig. 3 und 4 stellen eine Modification dar, welche darin besteht, dafs der Ofenkasten, welcher die Einkarröffnungen F an der Seite trägt, auf Rädern montirt ist. Alles andere bleibt wie bei dem zu einem Schiff ausgebildeten Ofen.
Die schwimmenden Oefen werden in folgender Weise in Betrieb gesetzt:
Nachdem dieselben dorthin befördert sind, wo der Bauplatz bezw. gutes Material sich befindet, landet man in gewisser Entfernung vom Ufer, so dafs dem Wasserstand und der Belastung Rechnung getragen wird. Der Rauchfang C wird am Ufer aufgestellt, mittelst Ketten oder Seile verankert und mit dem Rauchabzugskanal B hermetisch verbunden. Die Verbindung zwischen Schiff und Ufer geschieht durch Ueberbrückung. Das rohe Material wird durch die Einkarröffnungen F, welche konisch geformt und mit Deckel versehen sind, oder jedesmal vermauert werden können, in
das Innere des Schiffes befördert, und sobald man zwei bis drei Oeffnungen gefüllt hat, wird die letzte Schlichtung der Ziegel mit papierunterlegtem Lehm hermetisch verschmiert. Hiernach werden, nachdem zuerst an entsprechender Stelle die Deckel der Schürlöcher E entfernt wurden, die Uebertragungsrohre D placirt und das Feuer angezündet. Je näher das Feuer zu den Röhren D steht, desto gröfser ist der Zug, welcher übrigens auch durch Oeffnen einiger Schürlöcher befördert werden kann. Während in den gefüllten Theilen des Ofens der Brennprocefs vor sich geht, wird successive weitergefüllt bezw. die Rohziegel geschlichtet, mit papierunterlegtem Lehm abgeschlossen und die Uebertragungsrohre D weiter nach rechts gestellt, wobei zu berücksichtigen ist, dafs die Verschmierung der früheren Schlichtungen von selbst herabfällt und hierdurch die Flamme in die nächste Kammer gezogen wird. . Wenn der Ofen A bereits ganz zu Ende gebrannt wurde, wird die Einkarrung auf dem zweiten Schiffe A1 fortgesetzt, Uebertragungsrohre D nach hier umgelegt (punktirte Stellung), die Schieber H zur Durchlassung des Feuers in das Schiff A1 geöffnet und weiter so verfahren, wie beim Schiff A.
Sobald Schiff .4' zu Ende gebrannt ist, wird der Brennprocefs wieder nach Schiff A zurückverlegt, aus welchem das gebrannte Product inzwischen ausgekarrt und durch neues Rohmaterial ersetzt ist. So geht die Procedur continuirlich fort.
In schmalen Flüssen werden die Schiffe A und ^i1 der Länge nach nebeneinandergestellt, und zwar A links und A1 rechts. In diesem Falle wird ein Communicationsrohr H1 in die Stirnmitte eines jeden Schiffes eingesetzt und wie beschrieben benutzt.
In solchen Fällen .werden die Schiffe während des Betriebes so gewechselt, dafs — wenn z. B. zuerst das Schiff A, dann das Schiff A1 ausgebrannt wurde — das zuerst ausgebrannte Schiff dem noch brennenden Schiff vorgeschoben, angepafst und wieder in Betrieb gesetzt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Die Herstellung und Anwendung eines zu einem Wasserfahrzeug (Schiff) oder Eisenbahnwagen ausgebildeten transportablen Ziegelbrennofens, bestehend aus zwei Kasten A und A1, deren Inneres zuerst mit Isolirmasse, wie z. B. Asbest, Asche u. s. w., ausgelegt, dann mit feuerfesten Steinen ausgemauert ist. Bei dem unter ι. beanspruchten transportablen Ziegelofen die Anbringung der Schürlöcher E und Einkarröffnungen F am Verdeck oder an der Seite zum Zwecke, dafs das Brennen zu Wasser und zu Lande ermöglicht sei.
    Bei dem unter i. beanspruchten Ofen die Anwendung eines den Ofenkörper in einen Winkel ümgürtelnden, mit Zugöffnungen G versehenen Rauchabzugskanales B, in Verbindung mit dem zerlegbaren Rauchfang C und den zur Regelung und Förderung des Feuers dienenden umsetzbaren Uebertragungsröhren D, ferner die mit Schleusen H versehenen Communicationsrohrei/1, welche zur Uebersetzung des Feuers von einem Ofen in den anderen dienen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT79987D Active DE79987C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE79987C true DE79987C (de)

Family

ID=352584

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT79987D Active DE79987C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE79987C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3339972C2 (de) Kammerringofen und Verfahren zu dessen Betrieb
DE2826167C2 (de) Ringschachtofen zum Brennen von stückigem Brenngut
DE4230311C1 (de) Verfahren und Verbrennungsofen zum Verbrennen von Abfällen
DE79987C (de)
DE3335537C1 (de) Anlage fuer die Entlackung von metallischen und keramischen Gegenstaenden
AT143707B (de) Füllschachtfeuerung.
DE82409C (de)
DE371737C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Brennen von Kalkstein o. dgl. mittels Alaunschiefers oder anderer bituminoeser Gesteine
DE3803437A1 (de) Wirbelschichtreaktor
DE1751727A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Waerme- oder/und Stoffuebertragung
DE142186C (de)
DE13268C (de) Gasofen zum Brennen von Thonwaaren
DE24334C (de) Apparat zur Erzeugung von Cyaniden der Alkali- und Erdalkalimetalle mittelst Anwendung von Stickgas
AT339539B (de) Rauchlose verbrennungsanlage mit fullschacht
DE67306A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Brennen von Kalk, Cement, Gyps und dergl. mit Dampf
DE292140C (de)
DE95645C (de)
DE1526064A1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Verbrennung von Abfallstoffen in kleinen Abfallverbrennungsanlagen,und Abfallverbrenner zur Anwendung dieses Verfahrens mit der Moeglichkeit der Waermeausnutzung
DE3905143A1 (de) Verfahren zur herstellung von keramischen massen aus sedimenten, insbesondere schlick und schlamm
DE22400C (de) Kesselofen zum Brennen von Gyps
DE90961C (de)
DE251851C (de)
DE28429C (de) Kontinuirlich arbeitender Brennofen mit Einrichtung, um den Weg der Feuergase in den Kammern umzukehren
DE16436C (de) Neuerungen in der Konstruktion von Coaköfen zur gleichzeitigen Gewinnung von Theer und Ammoniak
DE6153C (de) Ofen mit schlangenförmig gewundenem Brennkanal und Gasheizung zum Brennen von Ziegelsteinen, Kalk, Cement, feuerfesten Steinen und Thonwaaren verschiedener Art