DE79987C - - Google Patents
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Classifications
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- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
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- C04B7/43—Heat treatment, e.g. precalcining, burning, melting; Cooling
-
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C04B2/00—Lime, magnesia or dolomite
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Description
KAISERLICHES
PAT E N TAMTA^
Bei der Herstellung von Mauer- und Dachziegeln spielt das Vorhandensein von geeignetem
Material eine nicht unwesentliche Rolle. Hauptsache ist aber, dafs der Bauplatz von dem
Ziegelbrennofen nicht weit entfernt sei, da die Zufuhr des Materials in vielen Fällen mehr
kostet als die Herstellung selbst.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein zu einem Schiff oder Eisenbahnwagen
ausgebildeter transportabler Ziegelbrennofen, welcher zu Wasser oder zu Eisenbahn
in die Nähe des Bauplatzes, bezw. dorthin, wo geeignetes Material ist, transportirt werden
kann, so: dafs man ohne Feldofen bezw. stabilen Ringofen an Ort und Stelle Ziegel
brennen kann.
Diese Erfindung wird durch die beiliegende Zeichnung-veranschaulicht.
Ίη einem als Wasserfahrzeug oder Wagenkasten
ausgebildeten eisernen Behälter A sind die Wände, der Boden und die Decke ausgemauert.
Zwischen Mauerwerk und Eisenwänden ist eine aus Asbest, Asche oder dergleichen bestehende Isolirmasse gebracht, womit
ein zum Brennen von Ziegeln geeigneter Raum gewonnen ist.
Zwischen zwei derartigen Brennräumen A und A1 wird ein Rauchabzugskanal B angeordnet,
welcher bei einer Ausbildung der Brennräume zu Wasserfahrzeugen zu dem am
Ufer stehenden zerlegbaren Rauchfang C führt (Fig. i, 2 und 4).
An der Decke der schwimmenden Oefen sind nach Bedarf Schürlöcher E und Einkarröffnungen
F angebracht, durch welche das. Material hinein- und hinausbefördert wird.
Zur Beförderung der Feuerung dienen die Uebertragungsrohre D, welche durch Oeffnungen
G das Feuer in den Rauchabzugskanal B leiten und einen erhöhten Luftzug
bewerkstelligen. Die Zahl der Oeffungen G entspricht der Zahl der Einkarröffnungen F.
Zur Uebertragung der Feuerung von einem Schiff in das andere dienen die Verbindungsrohre H1, welche mittelst beliebig construirter
Schieber H verschlossen und geöffnet werden können.
Fig. 3 und 4 stellen eine Modification dar, welche darin besteht, dafs der Ofenkasten,
welcher die Einkarröffnungen F an der Seite trägt, auf Rädern montirt ist. Alles andere
bleibt wie bei dem zu einem Schiff ausgebildeten Ofen.
Die schwimmenden Oefen werden in folgender Weise in Betrieb gesetzt:
Nachdem dieselben dorthin befördert sind, wo der Bauplatz bezw. gutes Material sich befindet,
landet man in gewisser Entfernung vom Ufer, so dafs dem Wasserstand und der Belastung
Rechnung getragen wird. Der Rauchfang C wird am Ufer aufgestellt, mittelst Ketten oder Seile verankert und mit dem
Rauchabzugskanal B hermetisch verbunden. Die Verbindung zwischen Schiff und Ufer geschieht
durch Ueberbrückung. Das rohe Material wird durch die Einkarröffnungen F, welche
konisch geformt und mit Deckel versehen sind, oder jedesmal vermauert werden können, in
das Innere des Schiffes befördert, und sobald man zwei bis drei Oeffnungen gefüllt hat,
wird die letzte Schlichtung der Ziegel mit papierunterlegtem Lehm hermetisch verschmiert. Hiernach
werden, nachdem zuerst an entsprechender Stelle die Deckel der Schürlöcher E entfernt
wurden, die Uebertragungsrohre D placirt und das Feuer angezündet. Je näher das
Feuer zu den Röhren D steht, desto gröfser ist der Zug, welcher übrigens auch durch
Oeffnen einiger Schürlöcher befördert werden kann. Während in den gefüllten Theilen des
Ofens der Brennprocefs vor sich geht, wird successive weitergefüllt bezw. die Rohziegel
geschlichtet, mit papierunterlegtem Lehm abgeschlossen und die Uebertragungsrohre D
weiter nach rechts gestellt, wobei zu berücksichtigen ist, dafs die Verschmierung der
früheren Schlichtungen von selbst herabfällt und hierdurch die Flamme in die nächste
Kammer gezogen wird. . Wenn der Ofen A bereits ganz zu Ende gebrannt wurde, wird die
Einkarrung auf dem zweiten Schiffe A1 fortgesetzt, Uebertragungsrohre D nach hier umgelegt
(punktirte Stellung), die Schieber H zur Durchlassung des Feuers in das Schiff A1 geöffnet
und weiter so verfahren, wie beim Schiff A.
Sobald Schiff .4' zu Ende gebrannt ist, wird
der Brennprocefs wieder nach Schiff A zurückverlegt, aus welchem das gebrannte Product
inzwischen ausgekarrt und durch neues Rohmaterial ersetzt ist. So geht die Procedur
continuirlich fort.
In schmalen Flüssen werden die Schiffe A und ^i1 der Länge nach nebeneinandergestellt,
und zwar A links und A1 rechts. In diesem Falle wird ein Communicationsrohr H1 in die
Stirnmitte eines jeden Schiffes eingesetzt und wie beschrieben benutzt.
In solchen Fällen .werden die Schiffe während des Betriebes so gewechselt, dafs — wenn z. B.
zuerst das Schiff A, dann das Schiff A1 ausgebrannt wurde — das zuerst ausgebrannte
Schiff dem noch brennenden Schiff vorgeschoben, angepafst und wieder in Betrieb gesetzt
wird.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Die Herstellung und Anwendung eines zu einem Wasserfahrzeug (Schiff) oder Eisenbahnwagen ausgebildeten transportablen Ziegelbrennofens, bestehend aus zwei Kasten A und A1, deren Inneres zuerst mit Isolirmasse, wie z. B. Asbest, Asche u. s. w., ausgelegt, dann mit feuerfesten Steinen ausgemauert ist. Bei dem unter ι. beanspruchten transportablen Ziegelofen die Anbringung der Schürlöcher E und Einkarröffnungen F am Verdeck oder an der Seite zum Zwecke, dafs das Brennen zu Wasser und zu Lande ermöglicht sei.Bei dem unter i. beanspruchten Ofen die Anwendung eines den Ofenkörper in einen Winkel ümgürtelnden, mit Zugöffnungen G versehenen Rauchabzugskanales B, in Verbindung mit dem zerlegbaren Rauchfang C und den zur Regelung und Förderung des Feuers dienenden umsetzbaren Uebertragungsröhren D, ferner die mit Schleusen H versehenen Communicationsrohrei/1, welche zur Uebersetzung des Feuers von einem Ofen in den anderen dienen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE79987C true DE79987C (de) |
Family
ID=352584
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT79987D Active DE79987C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE79987C (de) |
-
0
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