DE79787C - - Google Patents

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DE79787C
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Germany
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/06Lids or covers for cooking-vessels
    • A47J36/10Lid-locking devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nachstehend ist ein selbstthätiger zweitheiliger Deckelverschlufs beschrieben, durch welchen das Gefäfs verschlossen oder geöffnet wird, sobald dasselbe auf den mittleren Theil desselben gestellt bezw. von demselben entfernt wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Verschlufsvorrichtung in den Fig. 1 bis 4 veranschaulicht.
Die einzelnen Theile des Verschlusses bestehen aus einem runden Untersatz U, einem auf diesen aufgepafsten abnehmbaren Ring i?, einem innerhalb des Untersatzes leicht auf- und abwärts bewegbaren Boden C und zwei Bügeln B1 und B2, welche mit den Achsen A1 und A2 in Einschnitten des Untersatzes U ruhen und an ihrem oberen Ende je eine Hälfte eines Verschlufsdeckels D1 D2 tragen. Der Ring R ist durch Bajonnetverschlufs mit dem Untersatz U verbunden und greift nach innen über denselben über; an seinem unteren Theile ist ein Metallreifen M befestigt, der sich in den Untersatz einschieben läfst und die Achsen A1 und A2 in ihren Lagern festhält. Die halben Verschlufsdeckel stehenimit den Bügeln durch Scharniere in Verbindung. Einer der beiden Halbdeckel ist mit einer Ueberschlagleiste versehen. An den beiden Achsen A1 und A2 befinden sich je zwei einander zugekehrte Hebel JV1 N2, auf welchen der bewegliche Boden C ruht.
Werden die beiden Bügel B1 B2 — was übrigens infolge ihrer Schwere selbstständig erfolgt — seitwärts nach links und rechts bewegt, so machen die an den beiden Achsen A1 A2 befestigten Hebel N1 N2 dieselbe Drehung mit und schieben hierbei den Boden C nach oben, und zwar so weit, bis er an dem Ringe R Anschlag erhält (s. Fig. i).· Wird umgekehrt auf den Boden C ein Druck ausgeübt, so überträgt sich dieser auf die beiden Hebel N1 N2 dergestalt, dafs dieselben sich gleichmäfsig mit dem darauf ruhenden Boden C senken und die an ihnen befestigten Achsen A1 A2 mit den Bügeln B1 B2 und den halben Deckeln D1 D2 so weit drehen, bis sich letztere berühren und ein geschlossenes Ganzes bilden (s. Fig. 2).
Erfolgt die Belastung des Bodens C durch ein Gefäfs, so senkt sich dieses mit dem Boden, während sich die Deckel von links und rechts auf das Gefäfs aufschieben, bis sie sich berühren und den Verschlufs desselben herstellen. Bei der Abhebung des Gefäfses vom Boden treten die Bügel mit den Deckeln nach beiden Seiten zurück und geben auf diese Weise das Gefäfs frei. Die Entfernung der zusammengeschlagenen beiden Deckelhälften von dem niedergedrückten Boden C mufs gleich der Höhe des zu verschliefsenden Gefäfses sein. Soll die Verschluisvorrichtung daher von Haus aus nicht nur für Gefäfse von gleicher Höhe angepafst, sondern auch für Gefäfse von verschiedener Höhe verwendet werden, dann müssen die Bügel in Bezug auf ihre Länge verstellbar eingerichtet werden. Dies geschieht in der Weise, dafs (s. Fig. 4, α Längsschnitt, verbunden, b Seitenansicht, getrennt, c Vorderansicht) jeder Bügel aus zwei in einander verschiebbaren Theilen hergestellt wird, welche an ihren Enden einerseits mit Schraubstiften und andererseits mit Schlitzen versehen sind, durch welche die Schraubstifte durchgreifen. Durch Muttern, welche auf die Schraubstifte aufgeschraubt sind, werden die beweglichen
Theile der Bügel an den feststehenden Theilen derselben festgeklemmt.
Die Scharniere, welche die halben Deckel mit den Bügeln verbinden, bestehen aus je einem spitzwinklig gebogenen, mit einer Oese zum Durchstecken des Scharnierstiftes versehenen Metallband, an dessen einem Ende die halben Deckel befestigt sind und dessen anderes Ende an den Bügeln Anschlag erhält, so dafs eine Abwärtsbewegung der Deckel nicht möglich ist.
Wird der Ring R von dem Untersatz U abgehoben, dann können die einzelnen Theile der Verschlufsvorrichtung aus einander genommen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche: ;
    ι. Ein selbsttätiger zweitheiliger Deckelverschlufs für Gefäfse, gekennzeichnet durch einen Untersatz (U) mit beweglichem Boden C und die beiden die Deckelhälften D1 und D2 tragenden, um Achsen A1 A2 schwingenden Bügel, welch letztere beim Belasten des Bodens unter Vermittelung von Hebelarmen N1 N2 am oberen Ende einander genähert werden, so dafs sich die Deckelhälften schliefsend über das eingesetzte Gefäfs schieben.
    Eine Ausfuhrungsform des unter ι. genannten Deckelverschlusses, bei welcher die Theile leicht aus einander genommen werden können, gekennzeichnet durch einen mittelst Bajonnetverschlusses auf dem Untersatz zu befestigenden Ring, welcher die Aufwärtsbewegung des Bodens durch einen vorspringenden Rand begrenzt und die beiden Bügelachsen durch einen an dem Ring befestigten Metallreifen in ihren durch Einschnitte in den Untersatz gebildeten Lagern festhält, wodurch erreicht wird, dafs nach Entfernung des Ringes sowohl der bewegliche Boden, als auch die Bügel mit den daran befestigten halben Deckeln freigegeben werden.
    Eine Ausführungsform des Deckelverschlusses, bei welcher die Deckelhälften an ihren Bügeln in der Höhe einstellbar sind, so dafs der Deckelverschlufs für Gefäfse verschiedener Höhe benutzt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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