DE79600C - - Google Patents

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DE79600C
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D33/00—Accessories for shearing machines or shearing devices
    • B23D33/08—Press-pads; Counter-bases; Hold-down devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mounting, Exchange, And Manufacturing Of Dies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die durch Patent Nr. 75466 geschützte Vorrichtung, bestehend aus einem gegen das Werkstück jenseits der .Gegenschneide oder stützenden Widerlagstelle drückenden Stempel, welcher durch einen hydraulisch belasteten Kolben niedergedrückt wird, dessen Cylinder mit dem Werkzeugschlitten fest verbunden ist, ist dahin abgeändert, dais der Stempel in einem mit dem auf- und niedergehenden Schlitten verbundenen Führungsstück gelagert und an Stelle einer hydraulischen Belastung durch Gewichtsoder Federbelastung bethätigt wird.
In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung sind diese beiden Arten der Stempelbelastung in je einer Ausführungsform, und zwar beispielsweise in Anwendung auf eine hydraulisch betriebene Scheere dargestellt.1
Der Stempel C, welcher unten wiederum eine Gabel mit einer Rolle D besitzt und jenseits der Gegenschneide bei H gegen das Werkstück wirkt, ist in einer Büchse oder einem Halter B1 gelagert und geführt, welcher mit dem das Werkzeug E tragenden Schlitten A der Maschine fest verbunden ist. In der Büchse JB1 ist ein Gewichtshebel J mit stellbarem Gewicht K drehbar so gelagert und in Verbindung mit dem Stempel C gebracht, dafs er ständig bestrebt ist, denselben herniederzudrücken.
Die Vorrichtung wirkt demzufolge ebenso wie die des Haupt-Patentes Nr. 75466, indem beim Schnitt das von der Gegenschneide unterstützte und sich etwa aufbiegende Werkstück bei H gegen den Stempel drückt und denselben unter Anhebung des Gewichtes K in seine Führungsbüchse S1 hineinschiebt, wobei wieder eine gewisse Druckausgleichung und Rückwirkung gegen das Arbeitsstück stattfindet und das Arbeitsstück in ruhiger Lage gehalten wird.
Auch wird, wie im Haupt-Patent, vermöge der Verbindung des Schlittens A mit der Büchse B1 die Bewegungsgeschwindigkeit des Werkzeuges gemindert bezw. nach Beendigung des Schnittes und Vollendung des Hubes des Schlittens durch den vom Stempel oder auch dem Gewichtshebel in der Endlage dargebotenen Widerhalt begrenzt.
Fig. 2 zeigt die hydraulische oder Gewichtsbelastung des in einer Büchse B1 gelagerten und geführten Stempels C, ersetzt durch eine Feder L. Die Wirkung ist die gleiche, wie vorstehend und im Haupt-Patent beschrieben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ausführungsform der durch Patent Nr. 75466 geschützten Vorrichtung an Scheeren, Lochmaschinen, Pressen und dergl. zum einseitigen Halten des Werkstückes gegen Aufbiegen, bei welcher der jenseits der Gegenschneide oder stützenden Widerlagstelle gegen das Werkstück drückende, unter hydraulischer Belastung
    stehende, in einem hydraulischen, mit dem Werkzeugschlitten verbundenen Cylinder arbeitende Stempel durch einen Stempel (C) ersetzt ist, welcher in einer mit dem auf- und niedergehenden Werkzeugschlitten (A) verbundenen Büchse (B1) gelagert und geführt und durch einen Gewichtshebel (J K) oder eine Feder (L) belastet ist, so dafs der vom Werkstück gegen den Stempel ausgeübte Druck der Bewegung des Werkzeugschlittens entgegenwirkt, bis dieselbe bei Vollendung des Hubesdes Cylinders ff} aufgehoben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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