DE79568C - - Google Patents

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DE79568C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams
    • B30B9/06Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams co-operating with permeable casings or strainers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cereal-Derived Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in MANNHEIM.
Die durch Anspruch 2. des Patentes Nr. 76103 gekennzeichnete Einrichtung zur Herstellung trockener, steriler Filterkuchen hat Abänderungen erfahren, welche eine leichtere und gleichmä'fsigere Herstellung der Kuchen auch bei gröfserem Umfange derselben ermöglichen.
Diese Abänderungen bestehen in einer Umformung des beweglichen Formringes, in welchem der Kuchen geformt und zu einer festen Masse geprefst wird. Die Füllschale ist so eingerichtet, dafs das Abfliefsen des Wassers aus der breiförmigen Masse beim Absaugen bezw. Pressen nicht nur am Boden, sondern auch am Rande bezw. von oben erfolgen kann, wodurch eine gleichmäfsige Stärke und Beschaffenheit des Kuchens an allen Stellen erreicht wird, da bei der Einrichtung des Patentes Nr. 76103 der Kuchen erfahrungsgemäfs am Rande leicht dünner wird als in der Mitte, ferner dafs auch die Pressung des Kuchens in ihr vorgenommen werden kann, wodurch der bei der früheren Einrichtung nothwendige Transport des Formringes mit dem Kuchen nach der Presse fortfällt. Hierdurch ist es möglich, Kuchen in -jeder beliebigen Gröfse und Form aus einem Stück herzustellen, was mittelst der älteren Einrichtung schwierig war, da die Form bei gröfseren Ringen zum Transport zu schwer wurde. Auch ist bei der jetzigen Einrichtung jede Berührung des fertigen Kuchens vor der Trocknung, also in leicht deformirbarem Zustande, mit den Händen vermieden.
Auf der Zeichnung ist die Einrichtung in Fig. ι im Längsschnitt, in Fig. 2 im Grundrifs und in Fig. 3. im Querschnitt dargestellt. Die Fig. 4 bis 6 zeigen Einzelheiten in gröfserem Mafsstabe.
Auf dem Arbeitstisch g ist die dem Formring des Patentes Nr. 76103 entsprechende Füllschale b1 gelagert. Diese Schale ist entweder nur am unteren Rande nach Fig. 5 oder aber bis nahe an ihrem oberen Rande nach Fig. 6 mit einer Aussparung A versehen, welche durch einen sich der inneren Cylinderform der Schale anschliefsenden Siebeinsatz B überdeckt wird, an dessen unterem Rand ein Ring C angelöthet ist. Die Aussparung B kann ringsumher laufen oder auch durch einzelne Rippen oder Vorsprünge unterbrochen sein, welche den Einsatz B stützen. Die Prefsplatte ρ ist an ihrer unteren Fläche mit einem Sieb versehen, das durch einzelne Rippen gestützt wird, Fig. 4. Beim Pressen kann also das Wasser nicht nur durch das untere Sieb α, sondern auch durch den Siebeinsatz B und das an der Prefsplatte ρ befestigte Sieb aus der flüssigen Fasermasse treten.
Durch eine im Boden der Schale b1 angeordnete Stopfbüchse D führt die Ausstofsstange E, an deren oberem Ende ein Kreuz F
sich befindet, das die lose aufgelegte Siebplatte α trägt, welche aufserdem am Rande durch den Ring C des Einsatzes B unterstützt wird. Für das Kreuz F sind im Boden der Füllschale Aussparungen G, Fig. 2 und 4, vorgesehen, welche etwas breiter als die Arme des Kreuzes sind. Diese Aussparungen stehen mit der Randausbauchung A durch Kanäle A1, Fig. 5, in Verbindung und führen das durch den Einsatz B seitlich und durch Sieb a abfliefsende Wasser nach einer im tiefsten Punkt des Bodens befindlichen und mit Hahn oder Ventil h versehenen Abflufsleitung /.
Zur Unterstützung bezw. Auflage des Siebeinsatzes B sind am Boden der Füllschale Ansätze H angeordnet.
Die Bethätigung der Ausstofsvorrichtung erfolgt wie bei dem Haupt-Patent durch einen Fufstritthebel v. Um aber die Vorrichtung in angehobenem Zustande erhalten zu können, ist noch ein zweiter Hebel v1 vorgesehen, der in Verbindung mit einem Haken J die Festlegung der Vorrichtung gestattet. Anstatt eines vierarmigen Kreuzes F könnte natürlich auch ein anders gestaltetes Verwendung finden, so z. B. ein drei- oder mehrarmiges, dessen Arme gebotenenfalls noch durch einen Ring mit einander verbunden sind.
Die Prefsvorrichtung ist dieselbe wie in dem Haupt-Patent, nur ist die ganze Vorrichtung um einen verticalen Zapfen K seitlich drehbar gemacht, um die Prefsplatte ρ beim Formen des Kuchens bei Seite drehen zu können.
Neben der Füllschale bx ist auf dem Arbeitstisch g ein Rost L angeordnet, auf welchen der geprefste und durch die Ausstofsvorrichtung bis zur Höhe des Rostes gehobene Kuchen i mit dem Siebe α geschoben wird, wobei jede Berührung des Kuchens mit den Händen vermieden wird. Da der Kuchen sehr leicht ist, bietet dieses Ueberschieben auch bei den gröfsten Kuchen keine Schwierigkeiten.
Die weitere Behandlung der Kuchen ist dieselbe wie früher. Die mit vorliegender Einrichtung hergestellten Kuchen zeichnen sich vor den mit der in dem Haupt-Patent beschriebenen Einrichtung erzeugten durch ihre gleichmä'fsige Structur und gleiche Stärke in der Mitte und am Rande aus.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. An der durch Anspruch 2. des Patentes Nr. 76103 gekennzeichneten Einrichtung zur Herstellung trockener, steriler Filterkuchen aus Faserstoff der Ersatz des beweglichen Formringes (b) durch eine feste Füllschale (bl) mit beweglichem Siebboden (a).
2. An der durch Anspruch 1. gekennzeichneten festen Füllschale (bl) die Anordnung einer mit dem Siebeinsatz (B) überdeckten Aussparung (A) in der cylindrischen Wandung der Schale.
3. In Verbindung mit der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Einrichtung die Anordnung einer Ausstofsvorrichtung oberhalb des Bodens der Füllschale (b1), bestehend aus einem Kreuz (FJ, das mittelst einer Stange von unten her bewegt wird und die untere Siebplatte (a) hochzuheben gestattet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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