DE79474C - Vorrichtung zur Regulirung der ! Kondensation der Dämpfe an Rektifikations- bezw. i Destillationskolonnen - Google Patents

Vorrichtung zur Regulirung der ! Kondensation der Dämpfe an Rektifikations- bezw. i Destillationskolonnen

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DE79474C
DE79474C DE189379474D DE79474DA DE79474C DE 79474 C DE79474 C DE 79474C DE 189379474 D DE189379474 D DE 189379474D DE 79474D A DE79474D A DE 79474DA DE 79474 C DE79474 C DE 79474C
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E. BOULENGER, Moyenneville, Frankr
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D5/00Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation
    • B01D5/0033Other features
    • B01D5/0051Regulation processes; Control systems, e.g. valves

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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Der Gegenstand der Erfindung bezweckt eine gleichma'fsige Gewinnung von Alkohol in den Destillir- und Rektifikationskolonnen.
Um, in derselben Zeit stets die gewünschte constante Menge Alkohol zu erhalten, ist nicht nur in dem Kessel des Apparates ein regelmäfsiger Druck erforderlich, sondern es mufs auch die Menge des Kondensationswassers eine stets gleichmäfsige sein. In der Praxis ist es schwierig, diese Menge von Kondensationswasser absolut constant zu erhalten; aufserdem ist, wenn die Temperatur dieses Wassers sich ändert, die Wirkung nicht mehr dieselbe, so dafs der Ausflufs am Probirgefäfs zu- oder abnimmt.
Durch den in beiliegender Zeichnung dargestellten Apparat wird eine regelmäfsige Gewinnung von Alkohol dadurch erreicht, dafs die dem Kondensator zugeführte Wassermenge durch den Abflufs des Alkohols aus dem Kühler in das Probirgefäfs geregelt wird.
Fig. ι zeigt eine solche Anordnung an Rektifikationskolonnen, während
Fig. 2 dieselbe Anordnung an Destillirkolonnen veranschaulicht.
Der aus dem Kühlapparat A tretende Alkohol tritt in ein grofses Probirgefäfs B, aus dem eine gewisse, durch einen Hahn C geregelte Menge Alkohol in ein aus Glas nach Art des Savalle'schen construirtes Probirgefäfs übertritt. Der Hahn C wird hinreichend weit geöffnet, um in dem gläsernen Probirgefäfs das Destillat auf einer Höhe zu erhalten, die der pro Stunde gewünschten Austrittsmenge entspricht.
Tritt nun eine gröfsere Menge Destillat in das Gefäfs B über, als durch den Hahn C abfliefsen kann, so wird ein Schwimmer D gehoben, welcher mittelst eines geeigneten Hebelmechanismus E eine gröfsere Wassermenge in den Kondensator eintreten läfst. Da die zugeführte Menge Wasser gröfser als nothwendig ist, so gelangen weniger Alkoholdämpfe in das Kühlgefäfs und somit eine geringere Menge Destillat in das Probirgefäfs B.
Da aber der Hahn C immer dieselbe Menge Alkohol durchläfst, so wird der Schwimmer D allmälig wieder sinken, der Wasserzuflufshahn mehr geschlossen und so fort.
Eine kleine Scala F, vor welcher sich eine mit Zeiger G versehene, durch die Vorrichtung E bethätigte Stange auf- und abbewegt,1 zeigt die verbrauchte Wassermenge an.
Man kann durch diesen Apparat den Abflufs in der Weise regeln, dafs er pro Stunde kaum um einige Liter differirt. Der Rücklauf ist immer vollständig derselbe, unabhängig von der Temperatur des Wassers. Da die Temperatur des Obertheiles der Kolonne constant oder nahezu um Y10 0 regelmäfsig fortschreitend ist, so erhält man immer ein tadelloses Product.
Bei den Destillirkolonnen wird das Probirgefäfs B in Bezug auf den Kühler etwas
tiefer angeordnet (Fig. 2), so dafs das Destillat beim Austritt aus diesem Kühler oben bei a in das Probirgefäfs treten kann, um der Kohlensäure und anderen bei der Destillation mit übergehenden Gasen einen freien Durchgang vom Kühler A in das Probirgefäfs B zu gestatten. Die Gase entweichen durch eine Röhre T, welche auf das Gefäfs aufgesetzt und mit der äufseren Luft in Verbindung ist.
Um nun sofort den Arbeitsgang einer so angeordneten Säule wieder zu ändern, braucht man nur mit der Hand den Dampfhahn dieser Kolonne mehr oder weniger zu öffnen. Wenn man den Gang des Apparates bedeutend abändern will, so dreht man gleichzeitig am Hahn C, um bei genügendem Abflufs einen geeigneten Grad beizubehalten.
Die Kolonne arbeitet so ohne weitere Aufsicht, bis man von neuem den Gang derselben abändern will.

Claims (2)

Pa tent-An SP rüche:
1., Vorrichtung zur Regulirung der Kondensation der Dämpfe an Rektifizir- bezw. Destillirkolonnen, dadurch gekennzeichnet, dafs das aus dem Kühler (A) austretende Destillat einen in einem Gefäfs (B) angeordneten Schwimmer (D) beeinflufst, so dafs letzterer mittelst eines Hebelmechanismus (E) den Wasserzuflufs zu dem mit der Kolonne verbundenen Kondensator regelt.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. bezeichneten Vorrichtung, darin bestehend, dafs das Gefäfs JB, Fig. 2, tiefer als der Kühler A angeordnet ist, so dafs der Zuflufs des Destillates in den oberen Theil des Gefäfses stattfindet, zum Zweck der leichteren Entfernung der bei der Destillation mit übergehenden Gase.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189379474D 1893-04-30 1893-04-30 Vorrichtung zur Regulirung der ! Kondensation der Dämpfe an Rektifikations- bezw. i Destillationskolonnen Expired DE79474C (de)

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