DE190618C - - Google Patents

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DE190618C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C13/00Brewing devices, not covered by a single group of C12C1/00 - C12C12/04
    • C12C13/02Brew kettles
    • C12C13/025Brew kettles heated with steam
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C13/00Brewing devices, not covered by a single group of C12C1/00 - C12C12/04
    • C12C13/02Brew kettles

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6 b. GRUPPE
H.VUYLSTEKE in BRÜSSEL und G. MALLEBRANCKE in GENT, Belg.
Kreisförmiges Heizrohr zum Kochen von Bierwürze.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. August 1906 ab.
Die Einrichtungen von Heizschlangen, die zum Kochen von Flüssigkeiten einer gewissen Konsistenz dienen, sind bisher mangelhaft gewesen. Es wurde bisher nicht beachtet, daß die Heizfläche einer Heizschlange verschieden sein muß, wenn es sich darum handelt, eine Flüssigkeit zum Kochen zu bringen und eine bereits kochende Flüssigkeit im Kochen zu erhalten. Die in Ruhe befindliehen Flüssigkeiten nehmen bei der Erhitzung durch eine Heizschlange nur ungefähr iooo Kalorien pro Quadratmeter Heizfläche und pro Grad Temperaturunterschied auf. Wenn dieselbe Flüssigkeit sich im Umlauf befindet (infolge des Siedens), so steigt die Wärmeaufnahme der Flüssigkeit auf etwa 5000 Kalorien. Es folgt daraus, daß eine gleiche Heizfläche zu groß wird, wenn die Flüssigkeit in Bewegung ist, und ferner, daß zur Erhaltung einer im Kochen, d. i. in Bewegung befindlichen Flüssigkeit auf Kochtemperatur eine Heizschlange genügt, deren Heizfläche etwa ein Fünftel der Gesamtfläche beträgt, die zum Erhitzen derselben Flüssigkeit auf Kochtemperatur erforderlich ist. Diese verminderte Fläche ist selbst genügend, um den hohen Dampfdruck in der Heizschlange und damit auch die entsprechenden hohen Temperaturen aufrechtzuerhalten.
Diesen Anforderungen entspricht die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Heizschlangeneinrichtung. Sie bietet in gewissen Gewerben, besonders in der Bierbrauerei, wo es erforderlich ist, die Würzen bei Temperaturen zu kochen, welche sich soweit als möglich denjenigen nähern, die bei offenem Feuer das Kochen bewirken, besondere Vorteile.
Bei den üblichen Dampfkochvorrichtungen war man genötigt, wenn die Würze kochte, den Dampfeintritt durch teilweises Schließen des Dampfeinlaßventiles zu vermindern. Es wurde dadurch der Druck in der Schlange vermindert, und dieser verminderte Druck ergab dann natürlich nur entsprechende, für das Kochen der Würzen ungeeignete Temperaturen.
Beim Gegenstand vorliegender Erfindung dagegen wird durch einfaches Drehen eines Handrades die Oberfläche der Heizschlange unter Aufrechterhaltung des hohen Druckes in ihr und folglich auch der zum Kochen erforderlichen hohen Temperatur vermindert.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt; es zeigt:
Fig. ι eine Oberansicht der Heizschlange, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie a-a der
Fig· ι.
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt im größeren Maßstabe durch den Hahn für den Dampfeinlaß und den Auslaß von Kondensationswasser,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie b-b der
Fig. 3, Fig. 5 einen Schnitt nach Linie c-c der
Fig· 3> Fig. 6 einen Schnitt nach Linie d-d der Fig. 3·
Der Apparat besteht aus einem Hahn i, der sowohl zum Einlassen des Dampfes als auch zum Ablassen des Kondenswassers dient und aus einer Schlange 2 von großem Durchmesser mit zwei Abteilungen von verschiedener Länge. Die eine Abteilung 3-4 macht etwa ein Fünftel der anderen Abteilung 5-6 aus.
Der Hahn 1 ist von besonderer Einrichtung; er hat zwei Abteilungen 7 und 8, jede mit drei Wegen. Der obere Teil dient zur Einführung von Dampf (s. Pfeile 9) gleichzeitig in beide Abteilungen der Schlange 2 öder in die eine Abteilung von verminderter Heizfläche, durch entsprechende Einstellung der öffnungen des Hahnes. Die Öffnungen der unteren Abteilung dienen zum Ablassen des Kondenswassers (s. Pfeile 10) und befinden sich in derselben Achse, wie die öffnungen zum Eintritt des Dampfes in die Schlange. Es folgt hieraus, daß sowohl die öffnungen für den Eintritt des Dampfes als auch die für den Austritt des Kondenswassers, je nach Bedarf, entweder gleichzeitig mit den beiden Abschnitten 3-4 und 5-6 der Schlange 2 oder nur mit einem Abschnitt derselben in Verbindung gesetzt werden können.
Um den Dampf gleichmäßig zu verteilen und ihm seine ganze Spannung bei seinem Austritt zu erhalten, sind in bekannter Weise mit den beiden Dampfauslässen in den beiden Abteilungen 3-4 und 5-6 der Schlange 2 zwei Rohre 11, 12 von viel kleinerem Durchmesser (etwa 0,03 m) als derjenigen der Schlange (etwa 0,20 m) verbunden. Diese Rohre gehen durch die ganze Länge der beiden Abschnitte der Schlange und lassen den Dampf nur an der oberen Seite durch Löcher 13 heraus, deren Gesamtquerschnitt ein wenig kleiner ist als derjenige des Dampfeinlasses. Diese An-Ordnung hat die Wirkung, das Ablassen des Kondenswassers zu erleichtern, welches sich leicht im Innern der Schlange 2 sammelt (Fig. 2) und sich unter dem Einfluß des Druckes schnell durch die untere Abteilung 8 des Hahnes 1 entleert, wie Pfeil 10 angibt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kreisförmiges Heizrohr zum Kochen von Bierwürze, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr in zwei ungleiche Teile geteilt und mit einem mit zwei Abteilungen versehenen Hahn derart verbunden ist, daß der Dampf nach Belieben durch beide Teile oder nur durch einen Teildes Rohres geleitet werden. kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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