DE7933765U1 - Abluftkamin fuer eine heizanlage - Google Patents
Abluftkamin fuer eine heizanlageInfo
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Description
ί. Ο. DAHLMANN ΟΗΟΟ ΗΑκκπκΐ« ι.
.Ν'ΊΆΧΜ'ΛΙ.Τ ντεγιιανπ:νι;γι:ιι
τκΐ-κκυ:-: doc: 'sana
Meinrad Tröndle
Amselweg· U
6803 Edingen-Ne ckarhaus en 1
Heizanlage, insbesondere zur Beheizung von Wohnbauten
Die Erfindung betrifft eine Heizanlage, insbesondere zur
Beheizung von Vohnbauten, mit einem an einen Abluftkamin
angeschlossenen Heizkessel.
Durch die aufgetretenen Schwierigkeiten bei der Versorgung
mit Energie, auch für die Beheizung von privaten Vohnbauten, wird mehr und mehr nach Lösungen gesucht,
die eine optimale Ausnutzung von Heizanlagen ermöglicheii·
So wurden verschiedene Verbesserungen bei Heiz» kesseln selbst vorgenommen. Unbefriedigend ist jedoch
»ach wie vor die Tatsache, daß ein beträchtlicher Anteil
der durch die Feuenmgsnnlago erzeugten Wärme
durch den Abluftkamiri ins Freie gelangt. Der Erfindung
liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe zu
schaffen und zumindest eine teilweise Nutzung dor durch den Abluftk&miii verlorengehenden Wärme zu erreichen,
l'~
bie&ee wird erfindungfigemäO dadurch erzielt, daß dor
Ablaftknmin wenigstens in Teilbereichen mit Heißwasser
führendem Räumen verselisn 1st und daß die R;\uri·· mit: dom
Heizwiisser-Boiler und/oder Nutzwusr-or—Boiler dc« llaiK-kessels
kommunizieren. Die durch den Abluftkamin entweichenden
Heizgase sind so heiß, daß sie nine ausreichende Erwärmung des in den Räumen vorhandenen. Vaissers
ergeben, so daß dieses Wasser für Heiz- oder andere Nutzzvecke verwendet werden kann.
Die Räume können durch einen Wasserbehälter gebildet sein, der aus einem die Innenwandung des Kamins darstellenden
Blech aus rostfreiem Stahl une, einem diese Innenwandung mit Abstand umgebenden zweiten Stahlblech bestehen. In
diesem Fall reichen die Heizgase direkt an dem Wasserbehälter entlang und geben so unmittelbar die Wärme an den
Wasserbehälter ab.
Gegen einen Wärmeabfluß nach außen kann der Behälter von einer Isolierung eingefaßt sein.
Es ist aber auch möglich, die Räume für das Heizvasser aus Rohrschlangen herzustellen, die in die Kaminwand
eingefügt sind. Beispielsweise können die Rohrschlangen
in Ziegelsplitt eingebettet sein. In zweckmäßiger V/eise werden die Rohrschlangen an ihren unteren und oberen
Enden in Sammlern zusammengefaßt. Hierdurch kann ein einfacher Anschluß der Rohrenden an die Boiler des Heizkessels
erreicht werden.
Auch bei der vorstehenden Ausführungsform kann der Kamin
mit den darin eingebetteten Rohrschlangen von einer Isolierung umgeben sein.
Um die Herstellung und die Montage eines solchen Kamins
— 3 —
is so einfach vie möglich zu fjest.nl. ten., ist es günr. t. :i .g, *'
venn dor Kamin vorßuf ertigt zum Einbau g<?:i.angt. Dabei ?
können für Bungalows oder andere Tläuse die Kamine in $
der vorgesehenen Bauhöhe angefertigt werden. Diese Kamine
werden an Ort und Stelle dann lediglich an den
Heizkessel angeschlossen. Für die Herstellung von
Häusern mit mehreren Geschossen werden die Kamine aus
einzelnen, vorzugsweise geschoOlxolien Abschnit.ten, zusammengefügt. Jeder Abschnitt ist mit Anschlußstellen | versehen, die das Aneinanderkoppeln der einzelnen Ka- ' minabschnitte erleichtern. Hierfür können beispiels- j weise Zwischensammler vorgesehen sein, in die die ent- !f sprechenden Rohrendeii münden. '
Heizkessel angeschlossen. Für die Herstellung von
Häusern mit mehreren Geschossen werden die Kamine aus
einzelnen, vorzugsweise geschoOlxolien Abschnit.ten, zusammengefügt. Jeder Abschnitt ist mit Anschlußstellen | versehen, die das Aneinanderkoppeln der einzelnen Ka- ' minabschnitte erleichtern. Hierfür können beispiels- j weise Zwischensammler vorgesehen sein, in die die ent- !f sprechenden Rohrendeii münden. '
In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens kann
das Anschöußrohr zwischen dem Kamin und dem Heizkessel
als Doppelrohr ausgebildet sein und der Innenraum dieses ! Doppelrohres ebenfalls mit den Boilern des Heizkessels ;f
und/oder den Räumen des Kamins verbunden werden.
Anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
wird die Erfindung näher erläutert. Es
zeigt
zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Kamin mit
einem innenliegenden Wasserbehälter,
einem innenliegenden Wasserbehälter,
Fig. 2 schematisch die Verbindung zwischen dem
Kamin und dem Heizkessel und
Kamin und dem Heizkessel und
Fig. 3 einen Schnitt durch einen Kamin mit in
1 Ziegelsplitt eingebetteten Rohrschlangen.
1 Ziegelsplitt eingebetteten Rohrschlangen.
ä ■ - h -
|| Der in 7Mg, 1 im Querschiii t fc ß'ov.cl gte Kamin 1 bewteht
; aus dem innenliegendnn Nirofitali.lecli 2 und dem eben
falls aus N.iros tas tehl lierfreste.il ten Außenblech 3·
Inneiiblccli 2 und Außenblech 3 sind so miteiiuinder an
ihren Enden verbunden, daß sie einen Raum k für die
Aufnahme von. Wasser bilden. Dieser Raum k stellt folglich
einen Wasserbehälter dar, der seinerseits über eine entsprechende Verbindung mit dem Wasserbehältor
des Heizkessels kommuniziert. Der Wasserbehälter h .1st
■ Von einer Isolierung 5 umgeben. Der weitere Aufbau des
Kamins 1 besteht aus Ziegelsplitt 6. Andere übliche
Ausfüllrungen sind hier möglich.
In der Fig. 2 ist der Anschluß des Kamins 1 an den Heizkessel 7 schematisch dargestellt. Dabei sind nur
die für den Anschluß wesentlichen Teile gezeigt. Der Heizkessel 7 ist ansonsten üblicher Bauart. Sein Wasserbehälter
ist jedoch mit einem Doppelrohr 8 verbunden, welches das übliche Anschlußrohr zwischen dem
: Heizkessel 7 und dem Kamin 1 ersetzt. Das Doppelrohr S
hat in ähnlicher Weise vie der Kamin 1 ein Innenrohr
ϊ und ein Außenrohr 10. In dem Innenraum fließt das Was-
eer vom Heizkessel 7 zum Kamin .1 und zurück. Bei höhe-
! ren Kaminen können der Wasserbehälter k des Kamins 1 und
das Doppelrohr 8 mit einem gesonderten Rücklauf ver-
: sehen sein, der eine Entnahme des warmen Wassers am
oberen Ende des Kaminwasserbehälters h gestattet. Das
Doppelrohr 8 ist von einer Isolierung 11 eingefaßt.
' Der Kamin 1 hat den gleichen Aufbau wie der in der
; Fig. 1 gezeigte Kamin 1.
In der Fig.i'~3 ist eine andere Au sf ührungs form der Er-
• u "5 —
findung gezeigt, bei der die Räume; 12 für das Hei·.:-
vasser durch Rohrschlangr-n I3 gobi.ld <.■■ t werden, dio iu
Ziegelsplitt l'l eingebe i 1h': sind. Der Zi c;gc;l spl i 11 1h
ist: von einer Isolierung; I5 unif,' l.ii. 11, die ihrerseits
Wieder von einer weiteren Zie^clspli.ttsciiirht 16 eingefaßt:
ist, Box dieser Au:ii"üJir\m;7S form ist es günstig,
Venn die Rohrschlangen I3 mit ihren oberen und unteren
Enden in nicht näher gezeigten Sammlern münden. Hierdurch ist ein leicht steuerbarer Zu- und Abfluß der.
Wassers möglich, und zwar indem dem unteren Sammler Kaltwasser zugeführt und aus dem oberen Sammler das
Heißwasser entnommen wird.
Bei mehrgeschossigen Häusern ist es günstig, wenn der Kamin 1 aus mehreren, insbesondere vorgefertigten geechoßhohen
Abschnitten besteht, die auf der Baustelle
aneinandergefügt werden. Bei dem Ausführr.ngsbeispiol
nach der Fig. 1 können die Außenbleclie 3> die fest in
den Kaminabschnitt eingeführt sind, zusammengeschweißt Werder, und danach das ebenfalls aus Einzelteilen zusammengeschweißte
Innenblech 2 in den Kamin 1 eingesetzt Werden. Bei der Ausführung«form nach der Fig. 3 ist
es günstig, wenn die einzelnen Abschnitte an ihren Enden mit Sammlern versehen sind, deren Ein- bzw. Aus—
laßstutzen miteinander verschweißt oder über Flansche Verbunden werden.
Claims (2)
1. Abluftkamin für eine Heizanlage, insbesondere zur Beheizung von Wohnbauten, dadurch gekennzeichnet, daß
der Abluftkamin (i) aus einzelnen vorzugsweise 2,5 bis 5 m hohen Abschnitten besteht, die mit Anschlußstellen
versehen, aneinander anschließbar sind, und daß die Αΐ-schnitte Heizwasser führende Räume (k, 12) aufweisen.
2. Abluftkamin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Räume (h) durch Wasserbehälter gebildet sind,
die aus einem die Innenwandungen der Abschnitte darstellenden Blech (2) aus rostfreiem Stahl und einem
die Innenwandungen mit Abstand umgebenden zweiten
$ Stahlblech (3) bestehen.
ι 3· Abluftkamin nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
: die Wasserbehälter von einer Isolierung (5) eingefaßt
ν sind.
% h. Abluftkamin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Räume (12) aus Rohrschlangen (I3) gebildet
sind.
5· Abluftkamin nach Anspruch k, dadurch gekennzeichnet,
. daß die Rohrschlangen (13) mit ihren unteren und oberen
Enden in Sammlern münden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19797933765 DE7933765U1 (de) | 1979-11-30 | 1979-11-30 | Abluftkamin fuer eine heizanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19797933765 DE7933765U1 (de) | 1979-11-30 | 1979-11-30 | Abluftkamin fuer eine heizanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7933765U1 true DE7933765U1 (de) | 1980-06-12 |
Family
ID=6709544
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19797933765 Expired DE7933765U1 (de) | 1979-11-30 | 1979-11-30 | Abluftkamin fuer eine heizanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7933765U1 (de) |
-
1979
- 1979-11-30 DE DE19797933765 patent/DE7933765U1/de not_active Expired
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