DE79256C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasplatten mit Drahtgeflecht-Einlage - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasplatten mit Drahtgeflecht-Einlage

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DE79256C
DE79256C DE189479256D DE79256DD DE79256C DE 79256 C DE79256 C DE 79256C DE 189479256 D DE189479256 D DE 189479256D DE 79256D D DE79256D D DE 79256DD DE 79256 C DE79256 C DE 79256C
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glass
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wire mesh
glass plates
rollers
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DE189479256D
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F. OVERN, H. PETTIT, u. J. OVERN, Philadelphia, Staat Penns., V. St. A
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B13/00Rolling molten glass, i.e. where the molten glass is shaped by rolling
    • C03B13/12Rolling glass with enclosures, e.g. wire, bubbles, fibres, particles or asbestos

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE 32: Glas.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von Drahtglas. Das Verfahren kennzeichnet sich dadurch, dafs man das geschmolzene Glas durch die Maschen des Geflechtes hindurchfliefsen läfst und das letztere mittels Führungsarmen in der Mitte zwischen zweiWalzen, deren Abstand der Stärke der herzustellenden Glasplatten entspricht, in der Weise hindurchführt, dafs die an beiden Seiten des Geflechtes gebildeten Glasschichten durch die Maschen desselben hindurch zusammengeschweifst werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungform eines Apparates, mittels dessen das Verfahren ausgeführt werden kann, veranschaulicht, und zwar in
Fig. ι im Verticalschnitt und in
Fig. 2 im Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i.
Der vortheilhaft schräg liegende Tisch A schliefst an dem oberen Theil der unteren des gegen einander zur Herstellung von Glasplatten verschiedener Stärke verstellbaren Walzenpaares D1D2 an, sowie auch die eine Fortsetzung des Tisches A bildende, schräg nach unten führende Platte B, welche zur Aufnahme der fertigen Glasplatte dient. An dem Tische A ist eine Anzahl Führungsarme h für das Geflecht vorgesehen, welche vortheilhaft in der Weise gebogen sind, dafs dieselben etwas über die untere Walze £>2 greifen. Vor der oberen Walze D1 ist eine entsprechende Anzahl Führungsarme h in ähnlicher Weise angeordnet, welche in Verbindung mit den unteren Armen dazu dienen, das Geflecht in der Mitte zwischen den beiden Walzen zu führen.
Durch den Tisch A und das Walzenpaar D1D'2 wird ein trichterförmiger Raum gebildet, in welchen das geschmolzene Glas hineingegossen wird, während das Geflecht in der Glasmasse und durch die Arme h h in der Mitte zwischen den beiden Walzen geführt wird.
Die Walzen werden in der durch Pfeile angedeuteten Richtung in Drehung versetzt und pressen die auf beiden Seiten des Geflechtes befindlichen Glasschichten durch die Maschen' desselben zusammen. Die von den Walzen kommende fertige Glasplatte mit genau in der Mitte eingelegtem Drahtgeflecht wird dann von dem Tisch B aufgenommen.
Da das Drahtgeflecht in der auf dem Tisch A vor der Walze -D1 befindlichen geschmolzenen Glasmasse liegt, nimmt dasselbe dieselbe Temperatur wie letztere an, wodurch bei der Abkühlung nachher ein Zerspringen der Platte durch ungleichmäfsiges Zusammenziehen des Geflechtes und Glases vermieden wird. Vorliegendes Verfahren hat ferner den Vortheil, dafs man das Geflecht vorher nicht anzuwärmen braucht; da nämlich das geschmolzene Glas um dasselbe gegossen wird, so erhält das Geflecht die Temperatur des Glases. Aufserdem wird eine Abkühlung der Oberfläche des Glases beim Auflegen des Geflechtes vermieden.
Die Erfinder beschränken sich nicht auf die in der Zeichnung dargestellte maschinelle Einrichtung, da man dieselbe in verschiedenen Weisen
modificiren kann, ohne aufserhalb des Rahmens vorliegender Erfindung zu fallen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung von Glasplatten mit Drahtgeflechteinlage, dadurch gekennzeichnet, dafs das geschmolzene Glas und
    das Geflecht zusammen zwischen zwei Walzen (D1 und D"1) hindurchgeführt werden.
    Zur Ausführung des unter i. gekennzeichneten Verfahrens die Anordnung zweier zur cenlralen Führung des Geflechtes dienenden, vor den Walzen liegenden Arme (h hj.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189479256D 1894-03-13 1894-03-13 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasplatten mit Drahtgeflecht-Einlage Expired DE79256C (de)

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