DE79186C - Platine für Wirkmaschinen zur Herstellung von Waaren mit verschränkten Maschen - Google Patents

Platine für Wirkmaschinen zur Herstellung von Waaren mit verschränkten Maschen

Info

Publication number
DE79186C
DE79186C DENDAT79186D DE79186DA DE79186C DE 79186 C DE79186 C DE 79186C DE NDAT79186 D DENDAT79186 D DE NDAT79186D DE 79186D A DE79186D A DE 79186DA DE 79186 C DE79186 C DE 79186C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
stitches
interlaced
goods
blank
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT79186D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. A. ROSCHER, Mittweida i. S., Hinterer Steinweg
Publication of DE79186C publication Critical patent/DE79186C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B13/00Circular knitting machines with fixed spring or bearded needles, e.g. loop-wheel machines
    • D04B13/02Circular knitting machines with fixed spring or bearded needles, e.g. loop-wheel machines with horizontal needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 25: Flecht- und Strickmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Juni 1894 ab.
Die vorliegende, in den Fig. 1 bis 9 dargestellte Erfindung bezieht sich auf Wirkmaschinen, welche eine Waare derart herstellen , dafs die einzelnen Maschen eine gekreuzte Fadenlage zeigen. Um dies hervorzubringen, ist es nöthig, Platinen anzuwenden, über welche der zur Maschenbildung dienende Faden hinweggelegt wird, und zwar anfangs unterhalb der Maschinennadeln, darauf wird eine Anhebung der Platinen durch geeignete Mechanismen bewirkt und die seitlich von den Platinen angeordneten Nadeln greifen entweder durch Bewegung der Nadeln oder der Platinen oder beider neue Fadenschleifen auf und. ziehen sie durch die auf den Nadeln hängenden Maschen hindurch.
Dieses Verfahren ist aus den Fig. 1 bis 6 der beiliegenden Zeichnung ohne Weiteres ersichtlich und bedarf, da es nicht zum Gegenstand der vorliegenden Erfindung gehört, keiner weiteren Erläuterung.
Neu ist dagegen bei der vorliegenden Erfindung die Form der Platinen selbst, über welche der Faden vor seiner Verarbeitung hinweggelegt wird.
Die Platinen sind mit seitlicher Ausbuchtung, welche der jeweiligen Nadel zugekehrt ist, versehen. Diese Ausbuchtung bezweckt die Erzeugung eines Hohlraumes zwischen dem zu verwirkenden Faden und den betreffenden Platinen, in welchen Hohlraum der Haken der Nadel bequem und sicher eindringen kann.
Die erwähnten Vorsprünge können dadurch geschaffen werden, dafs man die Platinen, wie sie in den Fig. 1 bis 6 dargestellt sind, seitlich ausbuchtet oder aber nach Fig. 9 in der Weise, dafs man die ausgekehlten, zur Aufnahme des Fadens dienenden Nasen seitlich einknickt.
Der Gang der Maschenbildung ist der, dafs zuerst der Faden durch den Fadenführer den Platinen zugeführt wird (Fig. 1). Die Nadel befindet sich oberhalb des Fadens, und nach Anhebung der Platine gelangt sie zur letzteren in die Stellung nach Fig. 2. Hierauf bewegt sich entweder die Nadel oder die Platine zurück (Fig. 3), und es dringt der Nadelhaken in den Raum, der durch die erwähnte Ausbuchtung zwischen Platine und Faden erzeugt wird, ein. Hierauf wird, die Zunge der Nadel geschlossen und bildet durch Abschlagen (Fig. 4 und 5) eine neue Masche. Wie die gekreuzte Fadenlage mit Hülfe der Platinen bezw. deren Anhebung entsteht, ist aus der Zeichnung ersichtlich (Fig. 4 und 5). Es wird nämlich durch diese Anhebung des Fadens erreicht, dafs das nach vorn, also für die beiliegende Zeichnung aus der Zeichenebene herausgeführte Garn auf die hintere Seite der Nadel gebracht wird.
Fig. 7 stellt die Maschenbildung dar, welche man durch die vorbeschriebene Platine in einfachster Weise erzeugt. Fig. 8 ist der Querschnitt durch eine Platine nach den Fig. 1 bis 6, während Fig. 9 eine solche darstellt, bei der die den Gegenstand der Erfindung ausmachende Erhöhung auf einer Seite durch Umknicken der Kulirkehle ,erzeugt wird.
Derselbe Effect läfst sich dadurch erzielen, dafs man die Platine mit einer Nuth versieht, in welche der Haken der Nadel eintritt. Das Eindringen des letzteren in diese Nuth wird
dadurch gesichert, dafs bei den Maschinen mit den vorbeschriebenen Mechanismen die Anordnung im Transport der Platine und der Nadeln so getroffen wird, dafs die ersteren sich fest gegen letztere anlegen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Platine für Wirkmaschinen zur Herstellung von Waaren mit verschränkten Maschen, welche ein leichtes Aufnehmen des Wirkfadens seitens der Nadeln dadurch ermöglicht, dafs sie an der Kulirkehle auf derjenigen Seite, welche der von der Platine mit Faden zu belegenden Nadel zugekehrt ist, mit einer Ausbauchung, Aussparung oder dergl. versehen ist, durch die zwischen Wirkfaden und Platine ein freier Raum gebildet wird, in. welchen der Nadelhaken eindringen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT79186D Platine für Wirkmaschinen zur Herstellung von Waaren mit verschränkten Maschen Expired - Lifetime DE79186C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE79186C true DE79186C (de)

Family

ID=351838

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT79186D Expired - Lifetime DE79186C (de) Platine für Wirkmaschinen zur Herstellung von Waaren mit verschränkten Maschen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE79186C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102013016676A1 (de) Verfahren zum Stricken eines Gestricks
DE69019271T2 (de) Verfahren zum Stricken eines dicken Gewebes geringer Elastizität.
DE79186C (de) Platine für Wirkmaschinen zur Herstellung von Waaren mit verschränkten Maschen
DE2516224C3 (de) Rundstrickmaschine zur Herstellung von Maschenware mit eingelegten Kett- und Schußfäden
DE3939584C2 (de) Verfahren zum fortlaufenden Stricken von aneinanderhängenden Gestrickstücken auf einer Flachstrickmaschine
DE102015001512A1 (de) Verfahren zum Stricken eines Schlauchgestricks
DE10026367A1 (de) Verfahren zum Einbinden eines Strickfadenanfangs und/oder -endes in ein Gestrick
DE166376C (de)
DE1775C (de) Einrichtung zum Pressen der Hakennadeln be Strickmaschinen
DE112326C (de)
DE152988C (de)
DE102019216683A1 (de) Verfahren zum stricken eines gestricks und gestrick
DE2312671A1 (de) Verfahren zur ausbildung des randes eines glattgestrickten stoffes
DE223511C (de)
DE5903C (de) Apparat zum Anschlagen auf Strickmaschinen
DE49144C (de) Verfahren zur Herstellung blinder Legungen am Kettenstuhl
DE263657C (de)
DE270202C (de)
DE111127C (de)
DE1148346B (de) Verfahren zur Herstellung einer Kettenwirk-ware mit mindestens zwei zwischen den Platinen- und Nadelmaschen von in Trikot-legung gegenseitig abbindenden Kettenfaeden liegenden, einander kreuzenden Scharen loser Faeden
DE128383C (de)
DE707995C (de) Verfahren und Strickmaschine zur Herstellung plattierter Interlockware
DE560616C (de) Verfahren und Stickrahmen zum Strickstopfen
DE36069C (de) Verfahren zur Herstellung von Plattstich- und Tambourir-Stickerei mit endlosem Faden
DE315103C (de)