DE7909012U1 - Schaltvorrichtung mit mindestens einem Gehäuse zur Aufnahme von Schaltelementen - Google Patents

Schaltvorrichtung mit mindestens einem Gehäuse zur Aufnahme von Schaltelementen

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DE7909012U1
DE7909012U1 DE19797909012 DE7909012U DE7909012U1 DE 7909012 U1 DE7909012 U1 DE 7909012U1 DE 19797909012 DE19797909012 DE 19797909012 DE 7909012 U DE7909012 U DE 7909012U DE 7909012 U1 DE7909012 U1 DE 7909012U1
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ZONEWITZ HORST 5450 NEUWIED
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/16Distribution boxes; Connection or junction boxes structurally associated with support for line-connecting terminals within the box

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Programmable Controllers (AREA)

Description

Horst Zonewitz
Mein Zeichem Z 7/22
Gehäuse zur Aufnahme von Schaltelementen
Die Erfindung betrifft ein Gehäuse zur Aufnahme von Schaltelementen, wie gedruckten Schaltungsplatten, Relais, integrierten Schal- |tungskreisen und dergleichen, aus einem Unterteil mit Boden, vier! einen Aufnahmeraum umschließenden Wänden und einem in die offene j Seite einschiebbaren, dort befestigbaren und Anschlußklemmen auf-! weisenden Oberteil.
!Solche Gehäuse haben sich in der industriellen Steuerungstechnik i Iin den letzten Jahren durchgesetzt. Die Gehäuse haben Abmessungen! nach den Forderungen der Werkzeugmaschinenindustrie sowie Befe- j istigungen nach DIN. Außerdem sind sie für die Montage auf Norm- j !schienen nach DIN vorbereitet. Kopfseitig beziehungsweise an ih- I rem Oberteil weisen sie zwei Reihen Anschlußklemmen oder Kontak- ' ite in unterschiedlicher Anzahl auf. Diese bilden die elektrischen j JEin- und Ausgänge und gestatten den Anschluß der in den Gehäusen !enthaltenen Schaltelemente. Mehrere solcher Gehäuse sind in einer j Reihe nebeneinander angeordnet. Mehrere solcher Reihen können unitereinander angeordnet sein. Die Gehäuse selb* sind auf einer Platte oder an Schienen befestigt. Häufig will man ein modernes Steuerungssystem, zum Beispiel eine speicherprogrammierbare Steuerung, in solchen Gehäusen unterbringen. Dies scheitert daran, daß man die einzelnen Gehäuse bzw. die in diesen enthaltenen Schaltelemente nicht über die notwendigen Bus- und Steuerleitungen miteinander verbinden kann. Eine Verbindung ist nicht möglich, weil die an den Gehäusen vorgesehenen Kontakte oder Anschlußklemmen nicht ausreichen, da sie für periphere Anschlüsse benötigt werden. Dies bedeutet, daß die nützlichen Gehäuse, die wegen ihrer hohen auf dem Markt benötigten Stückzahlen auch kostengünstig hergestellt werden können, für den genannten Zweck nicht eingesetzt werden können.
Z 7/22 Hiervon ausgehend ergibt sich für vorliegende Erfindung die Auf-
gabe, die Gehäuse so auszubilden, daß sie auch untereinander verbunden werden und damit auch für die genannten modernen Steuerungssysteme verwendet werden können. Die Lösung für diese Aufgabe ergibt sich nach der Erfindung dadurch, daß eine Unterteil-Wand eine öffnung zum Durchführen einer Verbindungsleitung aufweist. Diese Öffnung kann nachträglich in ein fertiges Normgehäuse eingebracht, zum Beispiel gestanzt werden. Diese erfindungsgemäß vorgesehene öffnung ermöglicht das Durchführen einer Verbindungsleitung oder anderer Verbindungselemente. So ist in einer zweckmäßigen Ausgestaltung nach der Erfindung vorgesehen, daß in dem Aufnahmeraum eine mit einem oder mehreren Schaltelementen elektrisch verbundene Steckbuchse angeordnet ist und diese durch die öffnung aus dem Gehäuse herausragt und von außen zugänglich ist. Diese Steckbuchse ermöglicht eine einfache und lösbare Verbindung der einzelnen Gehäuse/int er einander. Sie schafft zusätzliche und von den Anschlußklemmen unabhängige Verbindungsmöglichkeiten. Zweckmäßig weist die Steckbuchse eine Verriegelung für in sie einschiebbare Stecker auf. In einer zweckmäßigen Ausgestaltung besteht diese Verriegelung aus zwei schwenkbaren Rasthebeln.
Für die Anordnung mehrerer solcher Gehäuse bietet sich nach der Erfindung an, daß diese nebeneinander in Reihen und mehrere Reihen untereinander angeordnet werden, daß sämtliche Gehäuse auf einer Platte oder Schiene befestigt und über durch die öffnungen in sie eingeführte Leitungen miteinander verbunden sind. Bei diesen Leitungen handelt es sich zweckmäßig um mit Steckern versehene Flachkabel.
Am Beispiel der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsfonuen wird die Erfindung nun weiter beschrieben. In der Zeichnung ist:
Abbildung 1 eine perspektivische Darstellung eines Gehäuses,
Abbildung 2 die perspektivische Darstellung von vier auf einer Platte angeordneten und über ein Flachkabel miteinander verbundenen Gehäusen und
Abbildung 3 die perspektivische Darstellung einer in einem Gehäu-j se anzuordnenden Leiterplatte mit auf ihr angebrachten Steckbuchsen und einem an diese angeschlossenen Flachkabel.
Das Gehäuse 12 besteht aus einem kastenartigen Unterteil 14 und einem auf dessen offene Seite aufgesetzten Oberteil 16. Am Unter-j teil 14 befinden sich ein Loch 18 zum Durchstecken einer Befesti-i gungsschraube und eine Nute 20 zum Aufschieben auf eine Halteschiene. Am Oberteil 16 sind die Anschlußklemmen 22 vorgesehen, j In der oberen Wand 24 des Unterteils 14 befinden sich erfindungs-j gemäß eine Öffnung 26. Diese kann, wie in Abbildung 1 dargestellt, von der in der Zeichnung vorne liegenden Kante der Wand 24 bis j über deren Mitte reichen. Die Öffnung 26 kann aber auch, wie Ab- ! bildung 2 zeigt, mitten in der Wand 24 angeordnet sein. Jftir das Wesen der Erfindung und das Erzielen des erfindungsgemäßen Zwek- j kes ist dies unerheblich. Entscheidend ist, daß die Öffnung 26 | einen Zugang zum Inneren des Gehäuses 12 bzw. in den Aufnahmeraum zu den dort befindlichen Schaltelementen schafft.
Nach der Darstellung in Abbildung 2 sind vier Gehäuse 12 auf einer Platte 28 angeordnet und werden dort mit Schienen 30 gehalten. Aus den Gehäusen ragen durch die jetzt im einzelnen nicht mehr sichtbaren Öffnungen 26 Steckbuchsen 32 heraus. Die Steckbuchsen 32 der übereinanderliegenden Reihen von Gehäusen 12 sind durch ein bogenförmig geführtes Flachkabel 34 miteinander verbunden. Die Steckbuchsen 32 von nebeneinanderliegenden Gehäusen 12 sind durch kurze Stücke von Flachkabeln 36 verbunden.
Abbildung 3 zeigt eine Leiterplatte 38, wie sie in einem Gehäuse 12 untergebracht ist. Auf ihr sind zwei Steckbuchsen 32 angeordnet. In eine Steckdose 32 ist ein Stecker 40 eingeschoben. Er wird durch zwei Rasthebel 42 gehalten. Der Stecker 40 ist an das Flachkabel 34 angeschlossen. Dieses verbindet, wie Abbildung 2 zeigt, zwei übereinander befindliche Gehäuse 12.
Die erfindungsgemäße Anordnung einer Öffnung in einer Wand des .Gehäuses .gestattet somit die elektrische Verbindung der elnzel-
• ■ · *
nen Gehäuse und der in ihnen enthaltenen Schaltelemente über steckbare Leitungen. Bei Verwendung der Gehäuse zum Beispiel für ein programmierbares Steuerungssystem enthalten diese Leitungen sämtliche Steuer-, Meß-, Zähl- und Schal ^verbindungen. Die Anschlußklemmen 22 stehen daher voll für die üblichen Eingangs- und Ausgangsanschlüsse zur Verfügung.
Die in Abbildung 2 gezeigten vier Gehäuse können wie folgt beschaltet werden: Gehäuse 1 enthält die Zentraleinheit mit Prozessor und Speicher. Über die Anschlußklemmen werden externe Schaltgeräte zum Einschalten, Ausschalten, Messen, Regeln, Anzeigen usw. angeschlossen. Gehäuse 2 enthält zum Beispiel 16 bis 32 Eingangs funkt ionen. Gehäuse 3 enthält zum Beispiel 16 bis 32 Ausgangsfunktionen. Gehäuse 4 enthält zum Beispiel Zeit- und Zählfunktionen oder weitere Ein- oder Ausgänge. So kann ein Steuerungssystem je nach Bedarf durch Anreihen weiterer Gehäuse beliebig erweitert und ausgebaut werden. Die Verbindungsleitungen können auch abgeschirmt ausgeführt werden.

Claims (5)

  1. Köln, den 7. Juni 1979 vA.
    Aktenzeichen: G 79 09 012.3 Anmelder: Horst Zonewitz Mein Zeichen: Z 7/22
    Schutzansprüche
    ^"Schaltvorrichtung mit mindestens einem Gehäuse zur Aufnahme von Schaltelementen^*!.© gedruckten Schaltungsplatten, Relais, integrierten Schaltungskreisen und dergleichen, aus einem Unterteil mit Boden, vier einen Aufnahmeraum umschließenden Wänden und einem in die offene Seite (3 einschiebbaren, dort befestigbaren und Anschlußklemmen aufweisenden Oberteil, dadurch gekennzeichnet, daß eine Unterteil-Wand (24) des Gehäuses (12) eine öffnung (26) zum Durchführen einer Verbindungsleitung oder einer Steckbuchse (32) aufweist.
  2. 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (12) eine Steckbuchse (32) angeordnet ist und diese durch die Öffnung (26) aus dem Gehäuse (12) herausragt und von außen zugänglich ist.
  3. 3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich- /~\ net, daß die Steckbuchse (32) eine Verriegelung für in sie einschiebbare Stecker (40) aufweist.
  4. 4. Schaltvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung aus zwei schwenkbaren Rasthebeln (42) besteht.
  5. 5. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie mehrere in Reihen nebeneinander angeordnete Gehäuse (12) und mehrere solcher Reihen untereinander enthält, sämtliche Gehäuse (12) auf einer Platte (28) und/oder an Schienen befestigt sind, Leitungen durch die öffnungen (26) durchtreten und mit den in den Gehäuse angeordneten Schaltelementen verbunden sind.
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    6, Schaltvorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen mit Steckern (40) versehene Flachkabel (34, 36) sind.
DE19797909012 1979-03-29 1979-03-29 Schaltvorrichtung mit mindestens einem Gehäuse zur Aufnahme von Schaltelementen Expired DE7909012U1 (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3507707A1 (de) * 1985-03-05 1986-09-11 Wartungs- und Prüfungsdienst GmbH, 6800 Mannheim Selbstbedienungs-automat zum betanken von kraftfahrzeugen
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