DE7908856U1 - Behaelterelement insbesondere fuer tonbandkassetten o.dgl. - Google Patents

Behaelterelement insbesondere fuer tonbandkassetten o.dgl.

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DE7908856U1 DE19797908856 DE7908856U DE7908856U1 DE 7908856 U1 DE7908856 U1 DE 7908856U1 DE 19797908856 DE19797908856 DE 19797908856 DE 7908856 U DE7908856 U DE 7908856U DE 7908856 U1 DE7908856 U1 DE 7908856U1
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Description

Die Neuerung betrifft ein Behälterelement für Tonbandkassetten oder dgl.
Bekanntlich werden für die Aufbewahrung von Tonbandkcssetten, die sich gewöhnlich im Inneren einer flachen schachtelartigen Hülle von parallel-epipedischer Form befinden, kofferartige Beheizter verwendet, in welchen die verschiedenen Kassettenschachteln nebeneinander angeordnet werden. Obgleich diese Art von Behältern eine weite Verbreitung gefunden hat, weist sie vor allem den Nachteil auf, daß sie keine leichte und rasche Auswahl der Kassetten erlaubt und daß das Problem besteht, einen Platz zu finden, wo der Kofferbehälter abgestellt werden soll.
Es sind auch andere Arten von Kassettenhalterungen bekannt, die gewöhnlich aus Schaustellungseinrichtungen bestehen, in denen die Kassetten nebeneinander oder übereinander gestapelt angeordnet werden und die Führungen zur Trennung der einzelnen Kassetten besitzen.
Diesen Schaustellungseinrichtungen haftet jedoch vor allem der große Nachteil an, daß sie keinen geeigneten Staubschutz besitzen, da die einzelnen Kassetten, wenngleich sie sich in ihrer jeweiligen Schachtel befinden, praktisch immer dem Blick ausgesetzt sind, um eine bequeme Auswahl der Kassetten zu gestatten, was allerdings mit dem genannten Nachteil verbunden ist. Diese Art von Schaustellungsgerät hat den weiteren Nachteil, daß sie einen eigenen Aufstellungsplatz erfordert.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorerwähnten Nachteile zu vermeiden und ein Behälterelement für Tonbandkassetten zu schaffen, das eine bequeme Auswahl der Kassetten ermöglicht, gleichzeitig aber die Kassetten gegen Staub und alle anderen schädlichen Einwirkungen schützt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Behälterelement der eingangs genannten Art vorgeschlagen, das neuerungsgemäß gekennzeichnet ist durch einen im wesentlichen zylindrischen Außenbehälter, der auf einer Seitenfläche ein Fenster aufweist und in dessen Innerem ein zur Aufnahme einer Vielzahl von Tondbandkassetten ausgebildeter Karussellteil drehbar gelagert ist, wobei der genannte Außenbehälter oben durch einen abnehmbaren Deckelteil geschlossen ist, der auf seiner dem Blick freigegebenen Seite zur Stapelung der Behälterelemente eine der Form des Außenbodens des Außenbehälters angepaßte Gestalt besitzt.
Durch die Neuerung wird insbesondere eine Behälterkonstruktion geschaffen, die leicht an jeden Raum anpaßbar ist und überdies die Erzielung weiterer Funktionen zusätzlich zu denen der Aufnahme der Kassetten gestattet.
Ein weiterer Vorteil der Neuerung ist die Schaffung eines Behälterelementes, das aus einer begrenzten Anzahl von Bestandteilen hergestellt und äußerst rasch und einfach zusammengestellt werden kann.
Nicht zuletzt liegt ein Vorteil der Neuerung in der Schaffung eines Behälterelements, das leicht aus allgemein im Handel verfügbaren Teilen hergestellt werden kann, keine besonderen Bearbeitungen oder komplizierten Bearbeitungen erfordert und darüberhinaus vom rein wirtschaftlichen Standpunkt aus gesehen, konkurrenzfähig ist.
Weitere Merkmale und Vorteile sind deutlicher der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles eines Behälterelementes für Tonbandkassetten in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigen:
Figc 1 das Behälterelement schematisch in Vorderansicht;
Fig. 2 eine Vorderansicht des Außenbehälters mit dem betreffenden Deckelteil;
Fig. 3 den Außenbehälter in Draufsicht;
Tig. 4 einen Schnitt des Behälterelementes entlang der Linie IV-IV der Fig. 3;
Fig. 5 den Karussellteil des Behälterelementes in Vorderansicht;
Fig. 6 den Karusselteil in Draufsicht; und
Fig. 7 schematisch zwei übereinandergestapelte Behälterelemente.
Gemäß der Zeichnung weist das neuerungsgeu.äße Behälterelement insbesondere für Tonbandkassetten, welches allgemein mit der Bezugsziffer 1 bezeichnet ist, einen Außenbehälter 2 von im wesentlichen zylindrischer Form auf. Dieser Außenbehälter besteht vorzugsweise aus Kunststoff und weist auf seiner Seitenfläche ein Fenster 3 auf, welches vorzugsweise im wesentlichen gleich hoch oder etwas größer ist als die größere Sei., a der parallelepipedischen Schachteln 30, die normalerweise für die Aufnahme von Tonbandkassetten und dgl. verwendet werden. Das genannte Fenster 3 weist eine solche Breite auf, daß ein Benutzer mit seinen Fingern in das Innere des Außenbehälters 2 eingreifen kann.
Der Außenbehälter 2 weist einen Außenboden auf, der einen mittleren flachen Teil 5 besitzt, welcher von einem konvexen Rand 6 umgaben ist, der mit der Seitenfläche des Außenbehäl-
ters 2 einen unteren Anschlagrand 7 bildet. Im Inneren des Außenbehälters 2 ist drehbar ein Karussellteil 10 gelagert, welcher koaxial zum Behälter 2 drehbar und mit dem Boden des Behälters 2 über Rolleinrichtungen verbunden ist.
Der genannte Karusselteil 10 weist einen Scheibenteil 20 auf, von dem sich nach eben ein mittlerer zylindrischer Kern 21 erstreckt.
Die genannten Rolleinrichtungen bestehen aus einer Vielzahl von Kugeln 11 und zwar im dargestellten Beispiel 3 Kugeln, welche in Ausnehmungen 12 liegen, die am oberen Ende von Stiften 13 vorgesehen sind, welche sich vom Innenboden des Behälters 2 nach oben erstrecken. Die Kugeln 11 bilder daher praktisch eine Auflagefläche für den Scheibenteil 20 des Karussellteiles 10.
Außerdem erstreckt sich von der Mitte des Innenbodens aus eine Hülse 14, in welcher drehbar ein vom Scheibentail 20 des Karussellteiles 10 ausgehender Zapfen 15 gelagert ist.
Ferner ist auf dem Scheibenteil 20 eine Vielzahl von Trennwänden 22 vorgesehen, die vorzugsweise keil- oder tortenstückförmig ausgebildet sind, wobei die Spitze gegen die Scheibenmitte weist, und die zwischen sich eine Vielzahl von Sitzen 23 für die Aufnahme der Kassettenschachteln 30 bilden.
Vorzugsweise ist die Spitze der Trennwände 22 etwas vom zylindrischen Kern 21 abgesetzt, so daß kein Nutzraum für die Unterbringung der in die radialen Sitze 23 eingesetzten Schachteln 30 verlorengeht, wie schematisch in Fig. 6 angedeutet ist, wobei an der Seite des zylindrischen Kernes 21 die Schachteln 30 mit ihren Kanten miteinander in Berührung stehen und somit den Platasbedarf herabsetzen.
Die Anzahl der auf dem Karusselteil 10 auszubildenden Sitze 23 ist offensichtlich eine Funktion des Durchmessers des mittleren Kernes 20 und folglich des Gesamtaufbaues des Behälterelementes 1 .
Vorzugsweise sind aus Symmetriegründeη die Trennwände 22 und folglich die Sitze 23 gleichmäßig um die mit der Achse des zylindrischen Kernes 21 zusammenfallende Achse des Außenbehälters 2 verteilt.
Oben kann der Außenbehälter 2 mit einem abnehmbaren Deckelteil 40 abgedeckt werden, welches das fundamentale Merkmal besitzt, daß seine Form an die Form des Außenbodens des Außenbehälters 2 angepaßt ist, so daß eine Vielzahl von Behälterelementen 1, wie der Fig. 7 schematisch zu entnehmen ist, übereinander gestapelt werden kann.
Im dargestellten Beispiel weist der Deckelteil 40 eine flache mittlere Zone 41 auf, an deren Umfang ein konkaver Rand 42 vorgesehen ist, dessen Krümmungsradius dem des konvexen Randes 6 des Außenbehälters 2 entspricht und der oben in einem oberen Anschlagrand 43 endet, der an dem unteren Anschlagrand 7 anliegt, wenn die Behälterelemente 1 gestapelt sind.
Es ist noch hinzuzufügen, daß der Deckelteil 40 einen Innenrand 45 aufweist, welcher es gestattet, den Deckelteil 40 durch Druckanwendung in das Innere des oberen Randes des Außenbehälters 2 einzuführen.
Der untere Rand des Fensters 3 liegt vorzugsweise im Bereich der durch den Scheibenteil 20 des Karusselteiles 10 definierten Ebene, so daß der Zugang in das Innere des Außenbehälters 2 zur Entfernung oder zur Einführung der Kassetten äußerst erleichtert wird.
Ferner werden die Kassettenschachteln vorzugsweise mit ihrer größeren Seite vertikal angeordnet, wobei sich natürlich auch in dem Falle nichts ändert, in welchem die größere Seite der Kassetten horizontal liegt. Es ändern sich dabei lediglich die Abmessungen des Behälterelements 1.
Am Fenster 3 kann ggf. eine in der Zeichnung nicht gezeigte, kleine Schiebetür angebracht werden, welche die Aufgabe hat, das Innere des Behälters 2 praktisch hermetisch abzuschließen und die Kassettenschachteln 30 vor eindringendem Staub vollständig zu schützen.
Die Benützung des neuerungsgemäßen Behälterelementes ist äußerst einfach. Es genügt, manuell den Karusselteil zu verdr:hen, um jeweils die Kassettenschachteln 30 in den Bereich den Fensters J zu bringen und die gewünschte Kassette auszuwählen. Diese.. Vorgang wird in der gleichen Weise wiederholt, wenn man einen freien Sitz zur Einführung einer abzulegenden Kassette sucht.
Obige Ausführungen lassen erkennen, daß durch vorliegende Neuerung die eingangs gestellten Ziele erreicht werden, wobei insbesondere auf die Tatsache hingewiesen wird, daß durch die Möglichkeit der Stapelung mehrerer Behälterelemente ein Aufbau von Behälterelementen erhalten werden kann, der in die Einrichtung des Raumes, in welchem er aufgestellt wird, integrierbar ist, wobei er in der Praxis als Tischchen, als Vasenuntersatz, als Ablagefläche, als Aschenbecher, und für zahlreiche andere Zwecke verwendbar ist. Auf diese Weise ist das Behälterelement 1 nicht ausschließlich auf die Funktion eines Aufnahmbehälters für Tonbandkassetten beschränkt, sondern es kann auch, wie bereits erwähnt wurde, Zusatzfunktionen ausüben, die nach Belieben vom Benutzer variiert werden können.
Es ist noch zu beachten, daß das neuerungsgemäße Behälterelemant lediglich aus drei Bestandteilen besteht, die äußerst rasch und bequem zusammengebaut werden können, und daß die Herstellung dieser Teile äußerst einfach ist. Ferner wird durch die unter dem Karusselteil 10 vorgesehenen Rollelemente erreicht, daß der Karussellteil 10 äußerst weich bewegbar ist.
In der Praxis können die Materialien sowie die kbmessungen je nach den Erfordernissen beliebig gewählt werden, obgleich beste Ergebnisse bei der Verwendung von Kunststoffen erzielt wurden.

Claims (10)

■ B > • ■ PATENTANWÄLTE SCHAUMBÜBG, SCHUIiZ-D ÖKLAM & THOENES ZUGELASSENE VERTRETER VOR DEM EUROPAISCHEN PATENTAMT KARL-HEINZ SCHAUMBURG, OIPL.-INO. WOLFQANQ SCHULZ-DÖRLAM, INQ. DIPL. OR. DIETER THOENES, DIPL.-PHYS. Universal Plastic di Buzzini Ottavio Inzago (Italien) SCHUTZANSPRÜCHE
1. Behälterelement, insbesondere für Tonbandkassetten, gekennzeichnet durch einen im wesentlichen zylindrischen Außenbehälter (2) , der auf einer Seitenfläche ein Fenster (3) aufweist und in dessen Innerem ein zur Aufnahme einer Vielzahl von Tonbandkassetten (30) ausgebildeter Karussellteil (10) drehbar gelagert ist, wobei der genannte Außenbehälter oben durch einen abnehmbaren Deckelteil (40) geschlossen ist, der auf seiner dem Blick freigegebenen Seite zur Stapelung der Behälterelemente (1) eine der Form des Außenbodens (5, 6) des Außenbehälters (2) angepaßte Gestalt besitzt.
2. Behälterelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Karussellteil (10) in dem Außenbehälter (2) unter Zwischenschaltung von Rolleinrichtungen (11, 12) angeordnet ist.
MAUERKIRCHERSTRASSB-Si · OU 8000.MUNCK)SN SO · TELEFON (080) 081070 und 0870 31
: " Ö!b D
3. Behälterelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolleinrichtungen aus einer Vielzahl von Kugeln (11) bestehen, die in Ausnehmungen (12) eingesetzt sind, welche in vom Innenboden des Außenbehälters (2) ausgehenden Stiften (13) ausgebildet sind, wobei ein Scheibenteil (20) des Karusselteiles (10) mit den genannten Kugeln (11) in Berührvvg steht.
4. Behälterelement nach einem der Ansprüche 1 biy 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Innenboden des Außenbehälters (2) ein nach oben gerichteter Hülsenteil (14) angeordnet ist, mit dem ein Zapfen (15) in Dreheingriff steht, der sich vom Scheibenteil (20) des Karusselteiles (10) nach unten erstreckt.
5. Behälterelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Karusselteil (10) auf seinem Scheibenteil (20) eine Vielzahl von Sitzen (23) für die Aufnahme der Kassetten (30) besitzt.
6. Behälterelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitze (23) von einer Vielzahl von Trennwänden (22) begrenzt sind, die im wesentlichen keilförmig ausgebildet sind, wobei der Keilscheitel· der Trennwand (22) jeweils zum Mittelteil des Karussellteil~s (IG) weist-,
7. Behälterelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Karussellteil (10) einen sich vom Scheibenteil (20) nach oben erstreckenden zylindrischen Kern (21) aufweist und daß die Scheitel der keilförmigen Trennwände (22) in einem Abstand vom zylindrischen Kern angeordnet sind, so daß die Kanten der in benachbarten Sitzen (23) angeordneten Kassetten (30) aneinander anstoßen.
8. Behälterelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Rand des Fensters (3) im wesentlichen in der Höhe der vom Scheibenteil (20) definierten Ebene liegt und der obere Rand des Fensters (3) oberhalb des oberen Randes der in den Sitzen (23) angeordneten Kassetten (30) liegt.
9. BehälterelemenL nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß es eine verschiebbare Tür zum lösbaren Verschluß des Fensters (3) aufweist.
10. Behälterelemente nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurc gekennzeichnet, daß der Außenboden des Außenbehälters (2) einen flachen Teil (5) aufweist, der von einem konvexen Rand (6) umgeben ist, der einen unteren Anschlagrand (7) mit der Seitenfläche des Außenbehälters (2) definiert, wobei der Deckelteil (40) auf seiner dem BlxCk freigegebenen Seite eine flache Zone (41) besitzt, die von einem konkaven Rand (42) umgeben ist, dessen Form an den konvexen Rand (6) angepaßt ist und der in einem oberen Anschlagrand (43) endet, der zur Auflage auf dem unteren Anschlagrand (7) bei der Stapelung der Behälterelemente bestimmt ist.
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