DE78729C - Dickenmefseinrichtung an Papiermaschinen - Google Patents

Dickenmefseinrichtung an Papiermaschinen

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DE78729C
DE78729C DE189378729D DE78729DD DE78729C DE 78729 C DE78729 C DE 78729C DE 189378729 D DE189378729 D DE 189378729D DE 78729D D DE78729D D DE 78729DD DE 78729 C DE78729 C DE 78729C
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DE
Germany
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paper
lever
measuring device
thickness measuring
mefsapparate
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Expired
Application number
DE189378729D
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English (en)
Original Assignee
L. SCHOPPER, Leipzig, Arndtstr. 27
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/02Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring length, width or thickness
    • G01B5/06Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring length, width or thickness for measuring thickness
    • G01B5/068Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring length, width or thickness for measuring thickness of objects while moving

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Bei Papiermaschinen ist es von grofsem Werthe, die Dicke des durchlaufenden Papiers ununterbrochen messen zu können, einmal, um dem Maschinenführer die Gewähr für gleichmäfsige Arbeit zu geben, und dann, weil das Gewicht des Papiers von seiner Dicke abhängt und weil somit bei der Erzeugung des Papiers zugleich eine Calculation des erzeugten Fabrikats möglich ist.
In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und zwar ist:
Fig. ι eine Vorderansicht dieser Einrichtung,
Fig. 2 eine Seitenansicht, wobei der Apparat zur Messung eingestellt ist, während
Fig. 3 eine Stellung des Apparates zur Eingabe des Papiers in die Vorrichtung darstellt.
Fig. 4, 5 und 6 zeigen Einzelheiten.
Zwischen den letzten Trockencylindern bezw. den Satinirwalzen. und der Walze, auf welche das Papier aufgewickelt wird (bei Bogenpapier dem Schneideapparat), ist ein Ständer mit einer getheilten Walze eingeschaltet, über welche das Papier geleitet wird.
Auf dem Papier lastet ein Fühlhebel, welcher der jeweiligen Papierstärke entsprechend auf- oder abwärts schwingt, welche Bewegung durch eine zweckmäfsige Uebertragung auf einen Zeiger fortgeleitet wird. Dieser Zeiger schwingt über einer Scala, welche die Papierstärke angiebt. Es ist zweckmäfsig, einen zweiten Zeiger mit dem ersten in Verbindung zu bringen, der eine das jeweilige Papiergewicht anzeigende Scala umkreist. Diese Einrichtung ist doppelt vorhanden, um von einander unabhängige Angaben zu erzielen.
Zwei Ständer 5 sind mit einander starr verbunden und der hierzu dienende Träger T nimmt eine Reihe von Walzen auf, von welchen die Walzen / als Unterläuferwalzen für die in Rollen auslaufenden Fühlhebel dienen, während die übrigen als Zwischenwalzen J gedacht sind. Die Lagerung der Walzen auf dem Träger T erfolgt vermittelst der Lagerböcke LL1. Auch oberhalb sind die Ständer 5 mit einander durch einen Träger (U) verbunden. Dieser Träger U dient zur Aufnahme der Mefsapparate B. An seiner oberen Seite sind Scharniere A vorgesehen, welche zur Befestigung der Mefsapparate B ' dienen und eine Drehung derselben in der in Fig. 3 dargestellten Weise gestatten.
Um einen Einflufs der Wickelwalzen auf den Mefsapparat zu vermeiden, ist zwischen der Führungswalze und der Wickelwalze noch eine Leitwalze eingeschaltet, welche in Fig. 1 ausgehoben gedacht ist. Diese (Fig. 2) besitzt einen derartigen Durchmesser, dafs das Papier von der Satinirwalze zu der Leitwalze in einer solchen Weise geführt wird, dafs es bei den Unterläuferwalzen / einen nach unten gehenden, sehr stumpfen Winkel bildet. Es wird daher erreicht, dafs jeder Zug auf das Papier auf die Unterläuferwalze übertragen wird, ohne jedoch die Fühlhebel und damit die Mefsapparate zu beeinflussen.
Um das Papier aus der Maschine zwischen Unterläuferwalze und Fühlhebel einführen zu können, ist eine Vorrichtung angeordnet, welche es ermöglicht, die Apparate in die in Fig. 3 und 6 gezeichnete Stellung zu bringen. An jedem Mefsapparat B ist an dem unteren
Theil je ein Auge G angebracht; ferner sind diese Augen unter einander durch eine Stange C verbunden, wobei jedoch die Stange C sich in dem Auge G frei drehen kann. In der Mitte zwischen den beiden Mefsapparaten wird die Stange C von einem halbkreisförmigen Hebel H erfafst, der an ihr durch einen Stift a befestigt ist. An dem oberen Querträger U, welcher die beiden Ständer S mit einander verbindet, sitzt in der Mitte ein Scharnier E. Durch dieses Scharnier E geht bis zu dem einen Ständer S drehbar eine Stange £), welche zur Drehung mit einem Handrad R oder einem Hebel verbunden ist. In der Mitte des Scharniers E ist auf der Stange D mit Hülfe des Stiftes b das Mittelstück F befestigt, an dessen anderes Ende durch einen Bolzen N der halbkreisförmige Hebel H angelenkt ist. Durch Drehung des Handrades R wird das Mittelstück F mit dem Bolzen N einen Bogen beschreiben und dadurch den halbkreisförmigen Hebel H aus der Stellung von Fig. 2 oder 4 in die Stellung Fig. 3 und 6 bringen und somit das Mefsinstrument in schräger Richtung aufheben., wodurch die Unterläufer- und Zwischenwalzen IJ zugängig werden.
Die Montirung der Einrichtung erfolgt derart, dafs der Apparat genau senkrecht über der Unterläuferwalze zu stehen kommt, wenn sich der halbkreisförmige Hebel H um die Stange D gelegt hat. In dieser Stellung liegt der Mefsapparat R genau an dem Träger U an.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Dickenmefseinrichtung an Papiermaschinen, derart, dafs zwischen der letzten Walze der Papiermaschine bezw. der letzten Satinirwalze und der Papierrolle in einem geeigneten Gestell eine getheilte Walze gelagert ist, über welche die Papierbahn gleitet, auf der zwei Fühlhebel, welche die jeweilig durchfliefsende Papierstärke anzeigen, lasten und derart gelagert sind, dafs sie zwecks Einführung der Papierbahn in die Dickenmefseinrichtung ausgeschaltet werden können.
  2. 2. Zur Ausschaltung der Mefsapparate an der unter 1.. beanspruchten Einrichtung eine Hebelvorrichtung, gekennzeichnet durch eine die Mefsapparate (Fühlhebel) B verbindende Stange, welche von einem Hebel erfafst wird, der durch Stücke F von der mittelst Handrades R drehbaren Stange D bewegt wird, wobei der Hebel H in der Arbeitslage der Mefsapparate (Fühlhebel) sich mit einer Aushöhlung um die Stange D legt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189378729D 1893-11-23 1893-11-25 Dickenmefseinrichtung an Papiermaschinen Expired DE78729C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE78729T 1893-11-23

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ID=33546397

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DE (1) DE78729C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1093980B (de) * 1958-03-19 1960-12-01 Maschb Kupfermuehle Gebr Schak Dickenhobelmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1093980B (de) * 1958-03-19 1960-12-01 Maschb Kupfermuehle Gebr Schak Dickenhobelmaschine

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