DE78592C - Patronenhülse mit einem mit Nuthen versehenen Einsatz, um die Ladung von vorn zu entzünden - Google Patents

Patronenhülse mit einem mit Nuthen versehenen Einsatz, um die Ladung von vorn zu entzünden

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DE78592C
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DE
Germany
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cartridge case
charge
ignite
insert
grooves
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Application number
DENDAT78592D
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English (en)
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H. PIEPER, liege
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C19/00Details of fuzes
    • F42C19/08Primers; Detonators
    • F42C19/0807Primers; Detonators characterised by the particular configuration of the transmission channels from the priming energy source to the charge to be ignited, e.g. multiple channels, nozzles, diaphragms or filters
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/26Cartridge cases
    • F42B5/36Cartridge cases modified for housing an integral firing-cap
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C19/00Details of fuzes
    • F42C19/08Primers; Detonators
    • F42C19/0823Primers or igniters for the initiation or the propellant charge in a cartridged ammunition

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
HENRI PIEPER in LIEGE.
entzünden.
Die Erfindung betrifft solche Patronen, bei welchen die Zündung der Ladung unmittelbar hinter dem Geschofs erfolgt.
Gemäfs der Erfindung wird in die Patronenhülse eine zweite Hülse, welche genau in erstere pafst, eingeprefst. Diese Hülse besitzt zwei Rillen, welche mit den Wänden der Patronenhülse Kanäle (Feuerleitungskanäle) bilden, welche zur Leitung des Feuers von der Zündpille (Zündhütchen) zur eigentlichen Ladung dienen. Aufser diesen seitlichen Kanälen kann jedoch auch ein centraler Kanal angeordnet werden, dessen Länge sich danach richtet, wo und in welchem Moment man die Zündung der Ladung beabsichtigt. Die innere Hülse bildet, weil aus dünnem, genügend elastischem Metall hergestellt, im Moment des Schusses zugleich den gasdichten Abschlufs, da durch den Druck der Pulvergase die Rillen ausgeglichen, die innere Hülse fest an die Wände der Patronenhülse und der Boden der inneren Hülse fest an den Patronenboden gedrückt wird; infolge dessen entsteht eine gasdichte Liderung, wobei, wie leicht einzusehen, auch ein Auswerfen der eigentlichen Zündpille (Zündhütchen) aus ihrem Lager in dem Patronenboden und die damit verbundenen Unzukömmlichkeiten ausgeschlossen sind.
Die Fig. i, 3 und 6 stellen eine Patrone dar, welche mit der erwähnten Innenhülse a versehen ist. (Die Figuren, links von den Hauptfiguren gezeichnet, stellen einen Querschnitt durch die Innenhülse dar.)
Die Innenhülse α besitzt zwei Rillen b b1, welche mit den Wänden der Patronenhülse Kanäle (Feuerleitungskanäle) bilden, welche zum vorderen Theil der Ladung führen, und sich auch, wie in Fig. 3 gezeigt, nach vorn zu verengen können, um ein Eintreten der Ladung in die Feuerleitungskanäle zu verhüten.
In Fig. 6 und 7 sind die beiden Kanäle durch einen Querkanal mit einander verbunden und wird das Feuer der Zündpille durch einen Kanal c in diesen Querkanal und von da in die Kanäle b b] geleitet. Anstatt zweier Kanäle können auch je nach Nothwendigkeit mehrere Feuerleitungskanäle angeordnet werden. Die Fig. 8 und 9 stellen zwei verschiedene Ausführungsformen mit je vier Feuerleitungskanälen dar. Die Feuerleitungskanäle b bl münden in eine am Boden der inneren Hülse auf beliebige Art angeordnete Rille d, Fig. 8 und 9, welche durch zwei Kanäle c c1 mit der Zündpille in Verbindung steht.
Fig. 10 zeigt eine Patrone, welche aufser den seitlichen Feuerleitungskanälen b b1 noch einen centralen Feuerleitungskanal g besitzt, welcher durch eine Querrille h und die Kanäle c c' mit der Zündpille verbunden ist. Im Moment der Zündung wird daher das Feuer der Zündpille durch die Seiten und den centralen Kanal schlagen und die Patrone dort zünden, wo es für nöthig erachtet wird, da ja der centrale Kanal eine beliebige Länge haben kann. Der gasdichte. Abschlufs wird bei dieser Anordnung dadurch erreicht, dafs im Moment des Schusses

Claims (1)

  1. durch den Druck der Pulvergase die Wände der inneren Hülse fest an die Wände der Patronenhülse und der Boden, sowie die Querrille h der inneren Hülse fest an den Pafronenboden geprefst wird.
    Patenτ-Ansprüche:
    ι. Patronenhülse mit einem mit Nuthen b b1 versehenen Einsatz a, durch dessen Nuthen die Zündhütchengase schlagen, um die Ladung von vorn zu entzünden, wobei der Einsatz im Augenblick der Explosion den gasdichten Abschlufs bewirken kann.
    Eine Ausführungsform der unter i. gekennzeichneten Patronenhülse, bei welcher der Einsatz α aufser den seitlichen Nuthen b bl noch einen centralen Feuerleitungskanal g besitzt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT78592D Patronenhülse mit einem mit Nuthen versehenen Einsatz, um die Ladung von vorn zu entzünden Expired - Lifetime DE78592C (de)

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