DE78494C - Thierfalle - Google Patents

Thierfalle

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Publication number
DE78494C
DE78494C DENDAT78494D DE78494DA DE78494C DE 78494 C DE78494 C DE 78494C DE NDAT78494 D DENDAT78494 D DE NDAT78494D DE 78494D A DE78494D A DE 78494DA DE 78494 C DE78494 C DE 78494C
Authority
DE
Germany
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trap
bait
animal
lever
shows
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT78494D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. SPITZENBERG, Frankfurter Niederlage b. Briesen
Publication of DE78494C publication Critical patent/DE78494C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M23/00Traps for animals
    • A01M23/16Box traps
    • A01M23/20Box traps with dropping doors or slides

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Thierfalle.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Falle zum Fangen von Thieren, insbesondere Raubthiere, als Iltisse, Marder u. s. w.
In beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Längenschnitt, Fig. 2 einen Grundrifs, Fig. 3 eine Rückansicht, Fig. 4 eine Vorderansicht, Fig. 5 einen Querschnitt x-x der Fig. 2, Fig. 6 einen Längenschnitt in kleinerem Mafsstabe (Falle geschlossen), Fig. 7 eine Vorderansicht hierzu und Fig. 8 das ausgehobene Deckenstück mit dem Köderhalter.
Die Falle besteht aus dem Gehäuse A, dessen vordere Stirnwand B in Falzen a a auf- und abbewegt werden kann, während die anderen Seiten, aufser der abnehmbaren Rückwand C, unter einander fest verbunden sind.
Von der oberen Kante der verschiebbaren Wand B aus ist über eine von einem Arm b getragene Rolle c eine Schnur d geführt, die zu einer aus nur zwei Hebeln e und e1 bestehenden Stellvorrichtung geleitet ist.
Der Hebel el ist um Achse f drehbar befestigt, und zwar in einem oberhalb befestigten Deckenstück D, welches auf Schrägflächen ruht und zusammen mit dem Hebel el herausgenommen werden kann. Diese Einrichtung der leichten Herausnahme der Stellvorrichtung bietet den grofsen Vorzug einer äufserst leichten und bequemen Anlegung bezw. Auswechselung der entsprechenden Fangspeise, welche, wie aus Fig. ι und 5 ersichtlich, am unteren Ende des Hebels e1 befestigt wird.
Mittelst des Hebels e wird die Falle gestellt, indem derselbe einerseits in dem mit dem Stellhebel e1 verbundenen Deckenstück D (im Kerb e2) und andererseits im Köderhalter e1 (im Kerb e2) oberhalb des Drehpunktes f seinen Halt findet.
Wird nun der Hebel e1, an dem der Köder L unterhalb seines Drehpunktes f befestigt ist, nach vorn bewegt, in dem Falle z. B., wenn das Thier die Lockspeise zu sich nehmen will, so wird der Hebel e frei und durch die entsprechend schwere Wand B nach vorn gerissen, wie die Pfeile in Fig. 1 andeuten. In diesem Augenblick fällt die Wand B herab und schliefst den Eingang zum Kasten, so dafs das darin befindliche Thier gefangen ist.
Die der Wand B gegenüberliegende Stirnseite wird entweder aus einer genügend starken, von oben einschiebbaren Glasscheibe G (event, auch Metallgitter) oder durch die abnehmbare, hölzerne, event, mit gitterartigem Einsatz versehene Hinterwand C gebildet, was nicht ausschliefst, dafs auch beide genannten Theile zusammen die hintere Stirnwand bilden können. Infolge dieser Einrichtung kann man nun je nach den örtlichen und sonstigen für das Fangen in Betracht kommenden Verhältnissen mit Glasscheibe G allein, ohne die hölzerne Hinterwand C, sowie auch ohne Glasscheibe mit der letzteren, event, mit gitterartigem Einsatz versehenen allein, schliefslich aber auch mit diesen beiden Theilen G und C zugleich fangen. Bei dem Fangen mit Glasscheibe allein, also bei fortgenommener hölzerner Hinterwand, bietet die Glasscheibe den Vortheil, dafs man das gefangene Thier zunächst besichtigen kann, andererseits bei aufgestellter Falle dem zu fangenden Thier die Täuschung
zu ■ erwecken, dafs es auf der anderen Seite der Lockspeise in Richtung R der Fig. ι wieder hinauskommen könne. Ferner bietet die Glasscheibe den Vortheil, dafs man, wenn man ohne dieselbe gefangen hat, vor dem Oeffnen der Falle erst die Glasscheibe in die für die-, selbe angebrachte Nuth von oben leicht einschieben und durch dieselbe nach Entfernen der hölzernen Hinterwand ebenfalls das gefangene Thier erst besichtigen kann. Auch wird durch ein beliebiges und leichtes Wegnehmen der Vorder- und Hinterwand B und C bezw. G das Entfernen eines . gefangenen Thieres aus der Falle erleichtert.
Ferner soll die Falle den Vorzug haben, dafs nur diejenigen Thiere gefangen werden, welche man entsprechend der angelegten Lockspeise fangen will, während bei den meisten Kasten- und Klappenfallen, wo durch das auf die Stellvorrichtung (Trittbretter) wirkende Körpergewicht der Thiere die Fallen zuschlagen, häufig auch andere Thiere (in Gebäuden z. B. Hauskatzen, Geflügel etc.) gefangen werden.
Schliefslich kann man ' die Falle je nach Wunsch für nur eine bestimmte Thierart, als auch für alle der mit ihr zu fangenden Arten zugleich aufstellen, je nachdem man nur die betreffende eine Lockspeise oder sämmtliehe für die betreffenden Thiere geeigneten am Stellhebel e1 entsprechend befestigt (z. B. für Marder und Iltisse ein Ei, für Ratten aufgeschnürte Getreidekörner, für beide Thierarten aber beide Lockspeisen zugleich, welchen Vorzug die Kasten- und Klappenfallen mit Trittbrettern ebenfalls nicht besitzen).
Zur Verhütung einer zufälligen Berührung der Stellvorrichtung, sowie des Nafsregnens derselben, wenn die Fälle aufserhalb der Gebäude aufgestellt ist, wird oberhalb des Armes b ein Schutzbrett s angelegt, welches durch Schrauben h h am Deckel der Falle leicht lösbar befestigt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    Eine Thierfalle mit einem den Köderhalter e1 in Lagern f drehbar aufnehmenden aushebbaren Deckenstück D und einem zwischen D und e1 einspannbaren, die Fallthür B haltenden Knebel e, welche Anordnung eine Befestigung des Köders und eine Einstellung der Auslösevorrichtung aufserhalb der Falle ermöglicht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT78494D Thierfalle Expired - Lifetime DE78494C (de)

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DE78494C true DE78494C (de)

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ID=351213

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DENDAT78494D Expired - Lifetime DE78494C (de) Thierfalle

Country Status (1)

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DE (1) DE78494C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2608019A (en) * 1951-04-23 1952-08-26 John G Smith Animal trap
DE1228847B (de) * 1965-12-24 1966-11-17 Fritz Balewsky Falle fuer Wuehlmaeuse

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2608019A (en) * 1951-04-23 1952-08-26 John G Smith Animal trap
DE1228847B (de) * 1965-12-24 1966-11-17 Fritz Balewsky Falle fuer Wuehlmaeuse

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