DE78150C - Masse für unverbrennliche Leucht- und Heizkörper - Google Patents

Masse für unverbrennliche Leucht- und Heizkörper

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DE78150C
DE78150C DE189378150D DE78150DA DE78150C DE 78150 C DE78150 C DE 78150C DE 189378150 D DE189378150 D DE 189378150D DE 78150D A DE78150D A DE 78150DA DE 78150 C DE78150 C DE 78150C
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DE189378150D
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A. MAGER, Berlin W., Lützowstr. 68
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/002Wicks
    • F21V37/0029Wicks mineral
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11CFATTY ACIDS FROM FATS, OILS OR WAXES; CANDLES; FATS, OILS OR FATTY ACIDS BY CHEMICAL MODIFICATION OF FATS, OILS, OR FATTY ACIDS OBTAINED THEREFROM
    • C11C5/00Candles
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Der gewöhnliche gewebte Lampendocht hat den Uebelstand, dafs er beim Brennen verkohlt. Dadurch ist vor dem jedesmaligen Gebrauch der Lampe eine umständliche Reinigung des Dochtes erforderlich, wobei verbrannte Theilchen in den Brenner gelangen, mit dem Brennstoff eine schmierige Masse bilden, die Luftkanäle verstopfen und dadurch die Leuchtkraft beeinträchtigen. Aber selbst wenn die Reinigung der Lampe sorgfältig vorgenommen wird, verursacht die während des Brennens allmälig zunehmende Verkohlung eine allmälige Abnahme der Leuchtkraft.
Diesen Uebelständen hat man bereits mehrfach durch Herstellung unverbrennlicher Dochte abzuhelfen versucht, bei denen eine Verkohlung und die daraus folgenden Nachtheile ausgeschlossen sind. Die bisherigen Versuche haben indessen zu einem praktischen Resultate nicht geführt, weil die Lösung dieser Aufgabe mit gewissen Schwierigkeiten verknüpft ist, die namentlich in der mangelhaften Saugfähigkeit unverbrennlicher {mineralischer) Dochte an sich und in deren unangenehmen Eigenschaften bestehen, infolge unverbrannter Rückstände des Brennstoffes diese Saugfähigkeit bald ganz einzubüfsen. Es handelt sich daher darum, für den unverbrennlichen Docht eine Masse zu finden, die die Saugfähigkeit nicht verliert.
Die den Gegenstand dieser Erfindung bildende Masse erreicht nun diesen Zweck, wenn auch nicht absolut" vollkommen, so doch in einem für die Praxis ausreichenden Grade. Lange fortgesetzte Versuche haben ergeben, dafs es genügt, den neuen Docht täglich an seiner Oberkante vor dem Gebrauch abzuwischen und nur in längeren Zwischenräumen ein wenig abzuschmirgeln, um dauernd eine gute Flamme zu erzielen. Diese Flamme ist überdies wesentlich heller als bei der Anwendung eines gewöhnlichen Dochtes, der Verbrauch an Brennstoff dabei nicht gröfser.
Abweichend von bekannten Vorgängen, in denen Schlackenwolle oder Calcium - und Aluminiumverbindungen in Verbindung mit kohlenstoffreichen und sauerstoffreichen Körpern, darunter auch Holzmehl als Bestandtheile für unverbrennliche Dochte gewählt wurden, besteht die neue Masse aus Asbestmehl mit dem bekannten Zusatz von Holzmehl, eine Mischung, die bei der später zu erläuternden Weiterbehandlung eine dem vorliegenden Zwecke vorzüglich entsprechende Porosität annimmt.
Die beiden genannten Stoffe werden innig gemischt und am besten mit einer Lösung von essigsaurer Thonerde dick angerührt. Die daraus geformten Dochte werden getrocknet und sodann geglüht. Sie sind dann für den Gebrauch geeignet. Um sie, was unter Umständen wünsch enswerth ist, mit einer undurchlässigen , widerstandsfähigen Oberschicht zu überziehen, imprägnirt man sie mit einer Lösung von Wasserglas in Wasser und glüht sie dann:. noch einmal. Es ist selbstverständlich, dafs in diesem Falle diejenigen Stellen, an welchen der Brennstoff eingesaugt werden bezw. -austreten soll, nachträglich wieder von der undurchlässigen Schicht befreit werden müssen.
Man kann aus der neuen Masse natürlich Leucht- bezw. Heizkörper von jeder Form bilden. Für Rundbrenner ist im Besonderen eine zweckmäfsige Ausführungsform eines

Claims (1)

  1. solchen Dochtes durch die beiliegende Zeichnung im Schnitt und in der Ansicht erläutert. Der Sachverständige wird daraus andere Ausführungsformen leicht ableiten können.
    Für Rundbrenner formt man aus der genannten Masse ein Rohr, das oberhalb bei c eine dünnere Wandstärke bekommt und mit Schlitzen α versehen ist, die den Luftdurchlässen des Dochtrohres entsprechen, in welches der Docht eingesetzt wird. Behufs besserer Führung im Dochtrohr, sowie Sicherung des geschlitzten Theiles gegen Zerbrechen und um endlich das Heben und Senken mit den gewöhnlichen Mitteln bewirken zu können, umhüllt man den unteren Theil des Dochtes bis zu dem abgesetzten Obertheil hin innen und aufsen mit je einem dünnwandigen Metallrohr b, wie in der Zeichnung dargestellt. Unterhalb, bringt man zweckmäfsig Saugsträhne von gewöhnlichem Docht an. Dieser Docht kann so lange benutzt werden, bis der schwächere Obertheil abgenutzt ist. Das innere und äufsere Dochtrohr wird oben umgebördelt, so dafs ein Schlitz entsteht, der von dem schwächeren Dochtobertheil vollkommen ausgefüllt wird. Die ganze Länge des Dochtes ist so bemessen, dafs, wenn er vollständig abgenutzt ist, die unteren Sauglappen noch den Boden des Oelbehälters berühren.
    Dafs die beschriebene Masse auch zur Herstellung von Heizkörpern verwendbar ist, ist bereits bemerkt.
    Patenτ-AnSprüche:
    Masse für unverbrennliche Leucht- bezw. Heizkörper, bestehend aus Asbestmehl und Holzmehl.
    Die Verbindung der unter ι. gekennzeichneten Masse mit einer Lösung von essigsaurer Thonerde behufs Herstellung eines formbaren Breies.
    Die Herstellung von Leucht- bezw. Heizkörpern beliebiger Form aus der unter ι. bezw. i. und 2. gekennzeichneten Masse durch Formen und Glühen.
    Das nochmalige Glühen der unter 3. gekennzeichneten Körper, nachdem dieselben mit einer Lösung von Wasserglas in Wasser imprägnirt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189378150D 1893-12-10 1893-12-10 Masse für unverbrennliche Leucht- und Heizkörper Expired DE78150C (de)

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DE (1) DE78150C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE946150C (de) * 1951-03-23 1956-07-26 Delta Kuehlschrank G M B H Mit fluessigem Brennstoff betriebener Heizbrenner fuer Absorptionskuehlschraenke
US5104154A (en) * 1989-04-25 1992-04-14 Kabushiki Kaisha Kobe Seiko Sho Swivel joint

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE946150C (de) * 1951-03-23 1956-07-26 Delta Kuehlschrank G M B H Mit fluessigem Brennstoff betriebener Heizbrenner fuer Absorptionskuehlschraenke
US5104154A (en) * 1989-04-25 1992-04-14 Kabushiki Kaisha Kobe Seiko Sho Swivel joint

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