DE78013C - Verfahren zum Einbinden von Kiesabbränden (purple ore) - Google Patents

Verfahren zum Einbinden von Kiesabbränden (purple ore)

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DE78013C
DE78013C DENDAT78013D DE78013DA DE78013C DE 78013 C DE78013 C DE 78013C DE NDAT78013 D DENDAT78013 D DE NDAT78013D DE 78013D A DE78013D A DE 78013DA DE 78013 C DE78013 C DE 78013C
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Germany
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ashes
pct
pieces
slag
briquettes
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Application number
DENDAT78013D
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DUISBURGER KUPFERHÜTTE, Duisburg
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/14Agglomerating; Briquetting; Binding; Granulating
    • C22B1/24Binding; Briquetting ; Granulating

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  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

HERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES J
    K PATENTAMT.W
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 18: Eisenerzeugung.
    Patehtirt im Deutschen Reiche vom 25. März 1894 ab.
    Für die Verhüttung von Kiesabbränden (Purple ore) sind schon mannigfache Versuche angestellt und Vorschläge gemacht worden, zu dem Zweck, die Unzuträglichkeiten, welche durch die mehr oder weniger feinkörnige Beschaffenheit solcher Materialien veranlafst werden, zu beseitigen bezw. zu vermeiden.
    Nach vorliegender Erfindung sollen auf Grund angestellter vielfacher Versuche Kiesabbrände bezw. Purple ore mit Hülfe eines Neben- oder Abfallproductes des Hütten- oder Fabrikbetriebes u. s. w., nämlich der Schlacke bezw. Asche von Steinkohlen oder Koks, zu Briketts oder gröberen Stücken verarbeitet werden, welche eine Verhüttung gestatten. Dieses Abfallproduct wirkt (mit besonderem Vortheil in fein gepulvertem Zustand), eventuell unter Anwendung noch anderer Zusatzstorfe, wie Kalk, auf das Purple ore zusammenbindend, mit welchem es gemischt, zu Briketts geformt, geprefst und einer freiwilligen oder in sonst geeigneter Weise unterstützten Trocknung unterworfen werden kann. Die Mischung kann man auch einfach ohne besondere Behandlung (Formen oder Pressen) zu' Stücken zusammentrocknen lassen.
    Bei Anwendung der Kohlen- bezw. Koksasche oder -Schlacke als Bindemittel erzielt man eine Verwerthung dieses Abfallproductes für die Verhüttung von Abbrä'nden oder Purple ore. Dieses Bindemittel dient infolge seines Gehaltes an Kieselsäure, Thonerde, Eisenoxyd, Kalk, Alkali u. s. w. aufserdem als Flufsmittel; ferner wird der nicht unerhebliche Eisengehalt desselben nutzbar gemacht. Nach Analysen von Dr. F. M u c k zeigen Aschen westfälischer Steinkohlen den erheblichen Eisenoxydgehalt von 46, 51, 55, 74 pCt.; es giebt auch Aschen mit 15 bis 21 pCt. Eisenoxyd; Kohlen aus dem Aachener Revier haben Aschen mit 60 pCt. Eisenoxyd ergeben.
    Durch geeignete Zuschläge, insonderheit von fein zertheiltem Aetzkalk (beispielsweise 5 bis 10 pCt.), erhöht man die Wirkung der Asche bezw. Schlacke, welche in Mengen von 5, 10, 20 pCt. oder auch mehr zur Verwendung gelangen kann. Die Mischung selbst gesteht zu harten Briketts oder Stücken, die sich bei der nachfolgenden Verhüttung genügend widerstandsfähig gezeigt haben. Der Zusatz von ' Asche bewirkt noch eine Steigerung der'Porosität der erhaltenen Stücke, wodurch der.' freiere Zutritt der Gase in das Innere der erzeugten Stücke bei deren Verhüttung ermöglicht wird.
    Pat E ν τ-Anspruch:
    Verfahren zum Einbinden von Kiesabbränden (Purple ore), dadurch gekennzeichnet, dafs dieselben mit Asche bezw. Schlacke von Kohlen oder Koks, gegebenenfalls unter Zusatz von Kalk gemischt und in der Form von Briketts oder von regellosen Klumpen getrocknet werden.
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