DE77906C - Vorrichtung zum Versenken von Häuten in Brühengruben - Google Patents

Vorrichtung zum Versenken von Häuten in Brühengruben

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DE77906C
DE77906C DENDAT77906D DE77906DA DE77906C DE 77906 C DE77906 C DE 77906C DE NDAT77906 D DENDAT77906 D DE NDAT77906D DE 77906D A DE77906D A DE 77906DA DE 77906 C DE77906 C DE 77906C
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Germany
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ropes
pit
pits
stock
sinking
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Application number
DENDAT77906D
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C. SAALER, Theningen, Baden
Publication of DE77906C publication Critical patent/DE77906C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/27Rotating drums for treating leather

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.^
Zum Versenken von Häuten in Brühengruben wird ein Senkboden benutzt, der zunächst auf der Wasseroberfläche schwimmt und in dem Mafse, wie die Schicht der auf ihn aufgebrachten Häute zunimmt, herabgelassen wird, so zwar, dafs das Ausbreiten der jedesmal obersten Haut im Wasser in bequemer Weise ausgeführt werden kann. Der Senkboden wird dabei an seinem Umfang durch über den Rand der Grube geführte Stricke gehalten, welche so anzuordnen sind, dafs sie sich am Schlufs der Arbeit herausziehen lassen. ,
Die nachstehend beschriebene Erfindung nun besteht in einer Vorrichtung, um sowohl das gleichmäfsige Nachstellen der Stricke oder Seile als auch das schliefsliche Entfernen in bequemer Weise ausführen zu können. Fig. 1 giebt eine Vorderansicht und Fig. 2 einen Grundrifs der neuen Vorrichtung, deren Haupttheile in Fig. 3 und 4 noch in Seitenansichten dargestellt sind.
An den unteren Enden der zum Halten des Senkbodens bestimmten Seile α hängt je eine Gabel b und an dieser eine Zange mit losen, zur Aufnahme eines Senkboden-Tragebalkens c geeigneten Schenkeln d. Um die Lage der Zange quer zum Balken zu sichern, wird der letztere auch noch durch Verlängerungen b' der Gabel b eingeschlossen. Zwei parallele Balken c mit quer darüber gelegten Brettern bilden einen Senkboden, zu dessen Aufhängung also vier Seile a, je eins an jedem Balkenende, genügen. Je zwei benachbarte, an verschiedenen Balken angreifende Seile erhalten dann folgende gemeinsame Halte- oder Spannvorrichtung. Auf zwei gegenüberliegenden, quer zu den Balken c des Senkbodens gerichteten Bordschwellen der Grube ist je ein Winkel eisen e mittelst an ihm festgenieteter Klauen f gelagert. Letztere tragen aufserdem gewölbte, die Stelle von Seilrollen vertretende Führungsschienen g, über welche die durch die Löcher h in dem aufrecht stehenden Schenkel des Winkeleisens e hindurchgeführten Seil-Enden in die Grube hinabhängen. Die anderen oberen Seil-Enden laufen ein oder einige Male (Fig. 1) um den in der Mitte des Winkeleisens auf einem quer zu ihm verschiebbaren Rahmen z, Fig. 3 und 2, befestigten Bolzen k. Derselbe Rahmen i trägt auf der anderen Seite des stehenden Schenkels des Winkeleisens einen excentrisch eingezapften zweiten Bolzen /, welcher durch einen Handhebel m verstellt werden kann. Die beiden Bolzen besitzen eine solche Lage zu einander und zu dem stehenden Winkeleisenschenkel, dafs der excentrische Bolzen / bei seiner Drehung eine Verschiebung des Rahmens i hervorbringt, durch welche die um den Bolzen k geschlungenen Seile beliebig stark gegen den stehenden Winkeleisenschenkel geprefst werden können.
Hält man mittelst zweier solcher Vorrichtungen die auf gegenüberliegenden Grubenrändern angebrachten beiden Seilpaare fest, so kann man an den Zangen dd den Senkboden bequem anbringen. Löst man darauf die beiden Excenterklemmen, so sinkt der Senkboden auf den Wasserspiegel hinab. Um bei der nun folgenden Belastung des Bodens mit den Häuten ein angemessenes, allmäliges Nachgleiten der Seile hervorzubringen, sind die Excenter wieder ein wenig anzuziehen.
Nähert sich der Senkboden seiner untersten Lage, so werden die Zangen ausgelöst, indem
die an ihnen angelenkten Stäbe η auf den Boden der Grube aufstofsen und beim weiteren Hinabgehen des Senkbodens und der Zangen deren lose Schenkel d aus einander spreizen, so dafs der Senkboden frei hinabsinken kann. Die Seile können alsdann mit den Zangen herausgezogen und die beiden Apparate an einer anderen Grube angebracht werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Vorrichtung zum Versenken von Häuten in Brühengruben mittelst Senkbodens, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei in die Grube hinabgeführte, an den Enden von Senkbodenträgern (c) angreifende Seile (a) über dem Grubenrand nach der Mitte einer Schiene (e) zusammengeführt und um einen gemeinsamen Bolzen (k) geschlungen sind und dort durch ein Excenter (I) mehr oder weniger gebremst oder gänzlich festgespannt werden können.
  2. 2. Eine. Ausführungsform der im ersten Anspruch gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher die Senkbodenträger (c) an den Seilen mittelst Zangen (d d) aufgehängt sind, an deren losen Schenkeln Stäbe (n) angelenkt sind, welche beim Auftreffen auf den Boden der Grube die Zangen Offnen, so dafs diese mit den Seilen emporgezogen werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT77906D Vorrichtung zum Versenken von Häuten in Brühengruben Expired - Lifetime DE77906C (de)

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