DE77414C - Stopfbüchsenloses Absperrventil für Kohlensäureflaschen - Google Patents

Stopfbüchsenloses Absperrventil für Kohlensäureflaschen

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DE77414C
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Germany
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carbon dioxide
valve
stuffing box
stop valve
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Expired - Lifetime
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DENDAT77414D
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W. duell, Sürth a. Rh
Publication of DE77414C publication Critical patent/DE77414C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K41/00Spindle sealings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Ventil unterscheidet sich von den bisher bekannten dadurch, dafs der abdichtende Körper mit einer Einrichtung versehen ist, welche nicht allein beim Schliefsen ein Abdichten der Zuströmungsöffnung der Kohlensäure gestattet, sondern auch beim Oeffnen, also dann, wenn die Kohlensäure nach der Seitenöffnung austritt, das Gehäuse im Innern so schliefst, dafs keine Kohlensäure an der Absperrspindel vorbei entweichen kann.
Fig. ι zeigt das Ventil von aufsen, Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch den Ausgangsstutzen, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch das ganze Gehäuse und Fig. 4 und 5 den eigentlichen Abschlufskörper in Längsschnitt und Oberansicht.
Das Gehäuse α mit dem Eingangskanal a' und dem Uebergangskanal a" hat den aufgeschraubten Obertheil b. Letzterer hat Innengewinde für die sich darin bewegende Druckspindel c mit dem Handrädchen d. Die Spindel hat nach innen zu einen Bund c', um zu weites Herausdrehen zu vermeiden.
Unabhängig von der Spindel c besteht nun der abdichtende Körper aus folgenden Theilen: Eine Metallseele f hat im unteren verdickten Ende eine Ausbohrung, in welcher der Hartgummipfropfen g festsitzt. Auf den schwächeren, cylindrischen Theil ist ein loser Metallring h und oberhalb dieses Ringes ein mit Nuth V versehener Gummicylinder i aufgeschoben. In die Nuth V ist ein zweiter Metallring k eingelegt, während eine oben an der Seele f aufgenietete Metallscheibe / dem Ganzen einen Abschlufs giebt. Im Innern des Gummicylinders i ist eine feine Spiralfeder eingesenkt, welche diesem gröfseren Effect verleiht.
Die Wirkungsweise des Ventils ist die folgende: Dreht man mittels des Händrades d die Druckspindel c nach unten, so setzt sich zunächst der Metallring h auf einen im Gehäuse befindlichen Ansatz fest, die Seele f mit dem Hartgummipfropfen g drückt sich durch, bis der Pfropfen unten aufsitzt und abschliefst, während die Gummihülse i selbst an die Wandungen geprefst wird.
Dreht man die Druckspindel c wieder zurück, so drückt die Kohlensäure den Pfropfen g nach oben, die Schlufsscheibe / legt sich an, so dafs der auf den Ring /!"wirkende Gasdruck nunmehr die Gummihülse dicht an die Gehäusewand anprefst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein stopfbüchsenloses Absperrventil für Kohlensäureflaschen, dadurch gekennzeichnet, dafs die zur Abdichtung dienende Gummihülse i zwischen einem mit der Ventilspindel verbundenen oberen Ring / und einem verschiebbaren unteren Ring h gehalten wird und aufserdem noch in einer Einkerbung einen sich oben gegen den Schraubpfropfen b stützenden Ring k trägt, derart, dafs beim Niederdrücken des Ventils sich der Ring h auf einen Vorsprung des Ventilgehäuses aufsetzt und mit dem Abschlufspfropfen g gleichzeitig auch die Hülse i zusammengeprefst wird, während beim Oeffnen der auf Ring h wirkende Druck des Gases den Gummi dicht an die Gefäfswand andrückt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT77414D Stopfbüchsenloses Absperrventil für Kohlensäureflaschen Expired - Lifetime DE77414C (de)

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