DE77341C - Maschine zum Prägen von Schachteln, Dosen, Tellern u. dergl - Google Patents

Maschine zum Prägen von Schachteln, Dosen, Tellern u. dergl

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Publication number
DE77341C
DE77341C DENDAT77341D DE77341DA DE77341C DE 77341 C DE77341 C DE 77341C DE NDAT77341 D DENDAT77341 D DE NDAT77341D DE 77341D A DE77341D A DE 77341DA DE 77341 C DE77341 C DE 77341C
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Germany
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machine
cans
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embossing
boxes
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT77341D
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English (en)
Original Assignee
mohs & zarek, Dresden, Rosenstr. 76
Publication of DE77341C publication Critical patent/DE77341C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/008Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by a rod swinging between a fixed plane and the ram
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/26Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by cams, eccentrics, or cranks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Papiererzeugnisse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1894 ab. Längste Dauer: 26. August 1907.
In der Patentschrift Nr. 71 οι 7 ist eine Maschine zum Prägen von Schachteln, Dosen, Tellern und dergleichen beschrieben, bei welcher der Prefsstempel einen zweimaligen Druck in jedem Prefsvorgange ausübt und zwischen diesem zweimaligen Druck eine im Prefsstempel untergebrachte Druckfeder den Prefsstempelkopf gegen den der Pressung unterliegenden Gegenstand hält, um eine Verschiebung desselben in der Matrize zwischen den beiden Druckwirkungen zu verhindern.
Nach Anspruch 4. des genannten Patentes wurde die Umwandlung der Drehbewegung der Antriebsorgane der Maschine in die Gleitbewegung des Prefsstempels zwecks zweimaliger Druckwirkung des Prefsstempels bei einmaliger Drehung der Kurbel dadurch herbeigeführt, dafs zwischen Kurbel und Prefsstempel zwei Zugstangen s und ρ angeordnet und zur zwangläufigen Führung mit einem Schwingarm o2 verbunden waren.
Die eben gekennzeichnete Bewegungsübertragung nach Anspruch 4. des Patentes Nr. 71017 ist durch eine den Gegenstand dieses Zusatz-Patentes bildende Einrichtung ersetzt, durch welche der Druck des Prefsstempelkopfes gegen den der Pressung unterliegenden Gegenstand ununterbrochen während der Kurbelumdrehung anhält und nur während des kurzen Zeitabschnittes aufhört, währenddessen der Ausstofs des fertig geprefsten Gegenstandes und die Vorlegung eines neuen Pappausschnittes zu erneutem Prefsvorgange stattfinden mufs.
Durch diese neue Einrichtung fällt nicht allein die complicirte Anordnung einer Druckfeder im Prefsstempel weg, sondern es wird auch ein lang andauernder starker Druck des Prefsstempelkopfes gegen den der Pressung unterliegenden Gegenstand erzielt, wie er durch eine Druckfeder niemals erzielt werden kann, da diese Feder mehr zum Halten des Gegenstandes in der Matrizentiefe, als zur Druckwirkung dient.
Neben dem starken andauernden Druck durch den Prefsstempelkopf wird noch der weitere Vortheil der Verwendung von Matrizen von bedeutend weniger Tiefe erzielt, da eine Hin- und Herschiebung des Stempels in der Matrize zwischen den beiden Druckvorgängen wegfällt.
In der Hauptsache eignet sich die neue Einrichtung besonders für solche mit der Maschine zu pressende Gegenstände, welche offene gemusterte Formen, wie kleine Schalen, Teller, runde Dosen, haben.
Die neue Einrichtung ist in Fig. 1 bei einer liegenden, in Fig. 2 bei einer stehenden Schachtelpresse dargestellt.
Die Kurbel r der Antriebswelle und der geführte Prefsstempel e sind auch hier durch zwei zusammengekuppelte Zugstangen ρ und s verbunden. Statt des Schwingarmes ist hier aber eine im Gestell der Presse angeordnete Nuth vorgesehen, deren gröfster Theil o1 einem aus dem Verbindungspunkt zwischen Zugstange s und Prefsstempel e . in der Druck-
Stellung der letzteren geschlagenen Kreisbogen entspricht,-am äufseren Ende aber einen winklig von der Kreisbogencurvennuth abstehenden Nuththeil o2 hat. In dieser Nuth o1 o2 läuft eine auf dem die Zugstange ps verbindenden Zapfen t aufgesteckte Rolle. Die Längen der Nuththeile sind nun so bemessen, dafs die genannte Rolle während circa 3/4 der Kurbeldrehung todt in dem Nuththeil ο! läuft, während welcher Zeit der Prefsstempel in seiner äufsersten Stellung den Drnck andauernd in der Matrize ausübt. Während des kurzen Laufes der Rolle in dem Nuththeil o2 geht der Stempel aus der Matrize zurück und wieder hinein. Während dieses Theiles der Stempelbewegung erfolgt der Ausstofs des Gegenstandes aus der Matrize und die Vorlegung eines neuen Pappausschnittes vor dieselbe.
In der schematischen Darstellung Fig. 3 ist der concentrische Theil der Nuth o1 wellenförmig ausgebildet, um bei solchen Gegenständen, welche eine mehrmalige, sich wiederholende Druckäufserung verlangen, dieselbe dadurch herbeizuführen, dafs der Stempel in geringem Mafse während der Führung im Nuththeil o1 angehoben und eingeprefst wird, ohne dafs der der Pressung unterliegende Gegenstand aus seiner Matrize sich herausheben kann.
Fig. 4 zeigt nur in schematischer Darstellung eine abgeänderte Uebertragung der Bewegung auf den senkrecht wirkenden Stempel durch Hebelübertragung von der aus den Theilen o1 o2 bestehenden Nuth aus.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der Ersatz des im Anspruch 4. des Patentes Nr. 71017 angegebenen Schwingarmes zur zwangläufigen Führung der die Drehbewegung der Kurbel in eine Gleitbewegung des Prefsstempels überführenden Zugstangen (p s) durch eine feststehende Curvennuth (ol o2,1 von solcher Gestaltung, dafs der Prefsstempel einen dauernden Druck in Prefsstellung ausübt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT77341D Maschine zum Prägen von Schachteln, Dosen, Tellern u. dergl Expired - Lifetime DE77341C (de)

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