DE7714834U1 - Tubus fuer ein bestrahlungsgeraet - Google Patents
Tubus fuer ein bestrahlungsgeraetInfo
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Description
31/17 Rit./dh
BBC Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie., Baden (Schweiz)
Tubus für ein Bestrahlungsgerät
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Tubus für ein Bestrahlungsgerät zum Ausblenden eines austretenden
Strahles mit einer zum Befestigen am Gerät vorgesehenen, eine zentrale Oeffnung aufweisenden Grundplatte, sowie
vier Trägerplatten, von denen jede eine Begrenzerkante und eine rechtwinklig dazu angeordnete Gleitkante aufweist,
welche Trägerplatten parallel zur Grundplatte angeordnet sind, w.obei die Begrenzerkante jeder Trägerplatte
an der Gleitkante der benachbarten Trägerplatte anliegt und zum kontinuierlichen Verändern der von den
Begrenzerkanten umfassten Durchlassöffnung jedes der
beiden einander gegenüberliegenden Trägerplattenpaare parallel zur Richtung seiner Gleitkanten und symmetrisch
zur Mitte der Durchlassöffnung verschiebbar ist, bei welcher Verschiebung jede der verschobenen Trägerplatten
die an ihrer Begrenzerk£_nte anliegende Trägerplatte parallel
zur Richtung von deren Begrenzerkante mitnimmt.
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Als Bestrahlungsgeräte werden im folgenden insbesondere: Teilchenbeschleuniger, Elektronenbeschleuniger, Gamma-Bestrahlungsgeräte
und Röntgengeräte bezeichnet. Bei der therapeutischen und diagnostischen Verwendung ist es erforderlich,
den Querschnitt des aus dem Bestrahlungsgerät austretenden Strahles auf das erforderliche Minimum zu begrenzen
und die Strahlung zwischen der Austrittsöffnung des Bestrahlungsgerätes und der Oberfläche des zu bestrahlenden
Objektes seitlich wirksam abzuschirmen. Dabei soll im Falle der Verwendung eines Elektronenbeschleunigers der Anteil
der durch die schnellen Elektronen im Blendensystem erzeugten sekundären Röntgenstrahlen und Streuelektronen.der ausserhalb
des eigentlichen Bestrahlungsfeldes auftritt,, zur Reduktion
der Nebenwirkung der Bestrahlung möglichst klein gehalten werden.
Als weitere Bedingung sollen innerhalb eines vom Bestrahlungsgerät
her gegebenen Feldgrössenbereiches möglichst viele Variationen von Felddimensionen wählbar sein. Es sind
darum auch schon verschiedene Vorrichtungen bekannt und gebräuchlich, mit denen der Querschnitt der Strahlung ausgeblendet,
und der Strahl seitlich abgeschirmt werden kann.
Eine erste bekannte Vorrichtung besteht aus einem Satz Blenden, von denen jede fest mit einem Tubus verbunden ist. Blende
und Tubus können lösbar an der Verschalung des Elektronen-
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beschleunigers befestigt werden. Die Blenden sind beispielsweise als dicke Bleiplatten ausgebildet, Vielehe eine zentrale
OeTfnung aufweisen, die den Querschnitt des austretenden
Elektronenstrahls begrenzt. Der Tubus dient zur Ausblendung und als seitliche Abschirmung für den Elektronenstrahl. Diese
relativ einfache Vorrichtung weist mehrere Nachteile auf: Es können nur fest vorgegebene Strahlenquerschnitte eingestellt
werden, die auswechselbaren Blenden mit angesetztem Tubus erfordern viel Lagerraum, sind teuer, sind wegen ihres Gewichts schwer zu handhaben und müssen bei jeder notwendigen
Aenderung des Strahlenquerschnitts mit relativ grossem Zeitaufwand ausgetauscht werden.
Eine andere bekannte Vorrichtung enthält eine Grundplatte, auf der mehrere, in der Strahlenrichtung hintereinanderlie
gende Blenden angeordnet sind. Jede dieser Blenden weist meh
rere, quer zur Strahlrichtung stufenlos verschiebbare Blendenblöcke auf. Diese Vorrichtung ermöglicht eine stufenlose
Aenderung des Bltndenquerschnitts und damit des wirksamen Elektronenstrahls und benötigt keinen zusätzlichen Tubus.
Nachteilig an dieser Vorrichtung ist, dass wegen der hintereinanderliegenden Blenden ein Teil der schnellen Elektronen
nahe dem zu bestrahlenden Objekt ausgeblendet wird, wobei ein relativ hoher Anteil an Gammastrahlung und Sekundärelektronen frei wird, was insbesondere bei der Strahlenthera-
pie zu vermeiden ist, und dass bei kleiner Blendenöffnung
die Blendenblöcke über den Querschnitt des nutzbaren Elektro-
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nenstrahls hinausragen, was das Einfahren der Vorrichtung in Vertiefungen und beispielsweise das Bestrahlen der Achselhöhlen
oder des Halses erschwert oder sogar verunmöglicht.
Weiter ist auch schon eine Vorrichtung bekannt, welche eine in der Beschleunigerverschalung eingebaute, veränderbare
Blende aufweist und dazugehörende Tuben mit unterschiedlichem Querschnitt, die am Beschleunigergehäuse angesetzt v/erden
können. Bei dieser Vorrichtung können die Vorteile der veränderbaren Blende nur teilweise genutzt werden, weil die
Blende notwendigerweise auf die Abmessungen der verfügbaren Tuben eingestellt werden muss. Ausserdem v/eist diese Vorrichtung
alle bereits oben für auswechselbare Tuben aufgeführten Nachteile auf.
Der vorliegenden Erfindung liegt darum die Aufgabe zugrunde, einen Tubus für ein Bestrahlungsgerät zu schaffen, dessen
Querschnitt stufenlos veränderbar ist und bei dem die äusseren Abmessungen des freien Endes für eine möglichst unbehinderte
Annäherung an das zu bestrahlende Objekt nur wenig grosser sind als die Abmessungen der freien Oeffnung am Tubusende.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe mit einem Tubus der eingangs beschriebenen Art gelöst, der dadurch gekennzeichnet
ist/ dass an jeder Trägerplatte eine Seitenwand und mindestens eine gleich hohe Lamelle angeordnet sind, welche Seitenwand an der mit der Gleitkante zusammenstossenden Seite
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der Begrenzerkante senkrecht von der Trägerplatte absteht
und welche mindestens eine Lamelle im Bereich der Begrenzerkante schwenkbar befestigt und auf die Trägerplatte ablegbar
oder zur Bildung einer Seitenwand eines Tubus mit veränderbaj 5 rem Querschnitt als Verlängerung der Seitenwand aufstellbar
ist.
Der neue Tubus kann auf irgendeinen viereckigen Querschnitt eingestellt werden, dessen Abmessungen zwischen einem kleinsten
Quadrat, dessen Seitenlänge der Länge einer Seitenwand entspricht, und einem grossten Quadrat, dessen Seitenlänge
der Länge einer Seitenwand und der dazugehörenden Lamellen entspricht, liefen. Weil die zur Bildung der Tubusseitenwände
nicht benötigten Lamellen auf die Trägerplatten abgelegt werden, ist der äussere Querschnitt des Tubus nur wenig grösser
als der innere Querschnitt, was das unbehinderte Einführen des Tubus in Vertiefungen ermöglicht.
Zum einfacheren manuellen Anpassen der Tubuswände an den eingestellten
Querschnitt können auf jeder Trägerplatte eine Mehrzahl Magnete befestigt werden, welche die auf die Trägerplatte
abgelegten Lamellen halten, und an jedem Lamellenfuss kann eine Feder angreifen, die die vom Haltemagneten gelösten
.Lamellen in die aufgestellte Stellung verschwenkt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind weitere Massnahmen
vorgesehen, welche die Lamellen beim Verstellen des Tubus-
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ürC oacen
querschnitts zwangsläufig aufstellen oder auf die Trägerplatte
ablegen. Dazu ist einmal an jeder Trägerplatte in der Verlängerung der Begrenzerkante eine Zunge befestigt, welche an
ihrem auf die benachbarte Trägerplatte ragenden Ende einen
Anschlag trägt, dessen eine Seitenfläche an der benachbarten aufgestellten Lamelle anliegt und deren Verschwenkung in die
abgelegte Stellung verhindert und dessen andere Seitenfläche keilförmig abgeschrägt und unter die benachbarte abgelegte
Lamelle geschoben ist und beim Verschieben der Trägerplatte zum Vergrössern der Durchlassöffnung diese nächstliegende Lamelle vom Haltemagneten abhebt. Weiter ist an jeder Seitenwand eine elektromagnetische Schalteinrichtung angeordnet,
welche einen Hebel aufweist, der nach einer Verschiebung der Trägerplatte zum Verkleinern der Durchlassöffnung die der
Lamelle geschoben ist und beim Verschieben der Trägerplatte zum Vergrössern der Durchlassöffnung diese nächstliegende Lamelle vom Haltemagneten abhebt. Weiter ist an jeder Seitenwand eine elektromagnetische Schalteinrichtung angeordnet,
welche einen Hebel aufweist, der nach einer Verschiebung der Trägerplatte zum Verkleinern der Durchlassöffnung die der
Seitenwand benachbarte Lamelle auf der benachbarten Trägerplatte in die abgelegte Stellung verschwenkt.
Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemässen
Tubus mit ililfe der Figuren beschrieben. Es
zeigen:
zeigen:
Fig. 1 die schematische Darstellung eines Beschleunigerfensters
mit Blenden und Tubus der bisher gebräuchlichen Art,
Fig. 2 die Draufsicht auf eine Ausführungsform des neuen Tubus,
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Fig. 3 den Schnitt längs der Linie III-III durch den Tubus
gemäss der Fig. 2,
Fig. 4 die teilweise geschnittene Seitenansicht des Tubus gemäss Fig. 2, gesehen in der Richtung des Pfeils IV,
und
Fig. 5 die schematische Darstellung eines Berührungsschalters in der Tubusgrundplatte.
In Fig. 1 ist schematisch der Ausgang eines Elektronenbeschleunigers
mit Blenden für den Elektronenstrahl und einem Tubus gezeigt. Der Beschleuniger 10 weist ein Fenster 11 auf,
das für den Austritt eines schmalen Elektronenstrahls vorgesehen ist. Vom Fenster beabstandet und in der Richtung des
austretenden Elektronenstrahls sind ein Vorstreuer 12 und ein Hauptstreuer 13 angeordnet, die den schmal gebündelten
Elektronenstrahl verbreitern. Zur Begrenzung des grösstmöglichen Durchmessers des aus der Beschleunigerverschalung 14
austretenden Elektronenstrahls ist innerhalb der Verschalung eine erste Blende 16 befestigt. Weiter ist eine Abdeckung 17
vorgesehen, welche eine im Bereich der Oeffnung der Verschalung angeordnete Vorblende 18 abdeckt und eine mittlere Oeffnung
19 aufweist, durch die der Elektronenstrahl aus der Beschleunigerverschalung austritt. Diese mittlere Oeffnung ist
von einer Halteeinrichtung 21 umrandet, in die ein auswechselbarer Tubus 22 eingesetzt ist.
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Um den Querschnitt des aus dem Tubus austretenden Elektronenstrahls
an die vorgesehene Verwendung anzupassen, können bei dieser Anordnung auswechselbare Vorblenden 18 mit unterschiedlichen freien Innenquerschnitten oder eine fest eingebaute
Vorblende mit veränderlichem freien Innenquerschnitt verwendet werden, sowie diesen Querschnitten angepasste, auswechselbare
Tuben.
Die in den Fig. 2 und 3 gezeigte Ausführungsform des erfindungsgemässen
Tubus mit veränderlichem Querschnitt ist auf eine Grundplatte 30 aufgebaut. Die Grundplatte ist zum Befestigen
an der Abdeckung 17 vorgesehen und weist eine grosse zentrale Oeffnung 31 auf. An der Grundplatte sind vier Trägerplatten
32, 33, 34 und 35 angeordnet. Jede Trägerplatte weist mindestens zwei rechtwinklig zueinander ausgerichtete
Kanten auf, eine Begrenzerkante 37, 38, 39 bzw. 40 und eine Gleitkante 42, 43, 44 bzw. 45. Die Trägerplatten sind derart
zueinander ausgerichtet, dass die den Gleitkanten benachbarten Teile der Begrenzerkanten die Umrandung einer Durchlassöffnung
47 bilden und der verbleibende Teil jeder Begrenzerkante an der Gleitkante einer benachbarten Trägerplatte anliegt.
Die Trägerplatten können mit Hilfe einer für verstellbare Vorblenden gebräuchlichen, dem Fachmann bekannten und
- darum in Tig. 3 nur mit strichpunktierten Linien 50, 51 angedeuteten
Verschiebeeinrichtung parallel zur Ebene der Grundplatte verschoben werden. Diese Verschiebeeinrichtung erraög-
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licht/ jedes der beiden, aus einander gegenüberliegenden Trägexplatten
32, 34 bzw. 33/ 35 gebildete Trägerplattenpaar unabhängig
vom anderen Trägerplattenpaar symmetrisch zur Mitte der Durchlassöffnung 47 in der Richtung seiner Gleitkante zu
verschieben. Bei dieser Verschiebung werdiin die beiden Trägerplatten
des anderen Trägerplattenpaars mitgeführt, so
dass die Berührung zwischen aneinanderliegenden Trägerplatten und die Umrandung der Durchlassöffnung immer erhalten
bleibt. Wenn beispielsweise die Trägerplatten 33, 35 auseinandergeschoben
werden, dann folgt die Trägerplatte 34 der Verschiebung der Trägerplatte 33, und die Trägerplatte 32
folgt der Trägerplatte 35. Auf diese Weise kann die in Fig. gezeigte quadratische Durchlassöffnung 47 verkleinert und
vergrössert oder zu einem stehenden oder liegenden Rechteck mit beliebigen Abmessungen verformt werden.
Wie am besten in Fig. 2 zu erkennen ist, ragt von jeder Trägerplatte
eine Seitenwand 53, 54, 55 bzw. 56 ab. Jede Seitenwand ist längs der Begrenzerkante angeordnet, und ihre eine
seitliche Kante schliesst mit der zugeordneten Gleitkante der Trägerplatte ab. Jede Seitenwand steht senkrecht auf der
Trägerplatte, und die vier Seitenwände bilden einen geschlossenen Tubus, wenn die vier Trägerplatten so weit zusanunenge-
- schoben sind, dass ihre Begrenzerkanten die kleinste vorgesehene Durchlassöffnung umranden. In der seitlichen Verlängerung
jeder Seitenwand und über der Begrenzerkante ist weiter
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eine dünne Welle 60, 61, 62 bzw. 63 befestigt. Auf dieser
Welle sind eine Mehrzahl Lamellen schwenkbar angeordnet/ von denen der Uebersichtlichkeit wegen nur die Lamellen 69 bis
71 auf der Welle 60 der Trägerplatte 32 mit Bezugszeichen identifiziert sind. Alle Lairieilen können zwischen einer abgelegten
Stellung, in der sie praktisch parallel zur Fläche der Trägerplatte ausgerichtet sind, und einer aufgestellten
Stellung, in der sie parallel zur Seitenwand ausgerichtet sind, verschwenkt werden. In den Fig. 2 und 3 sind die Lanellen
65 bis 68 auf der Trägerplatte 32 (und die entsprechenden Lamellen der anderen Trägerplatten) in der aufgestellten
Stellung, und die Lamellen 69, 70 und 71 auf der Trägerplatte 32 (ebenso wie die entsprechenden Lamellen der anderen
Trägerplatten) in der abgelegten Stellung gezeichnet. Wie jeder Fachmann sofort erkennt, kann durch Aufstellen derjenigen
Lamellen, die längs der die Umrandung der Durchlassöffnung
bildenden Teile der Begrenzerkanten angeordnet sind, ein Tubus gebildet werden, dessen Innenquerschnitt praktisch
gleich gross ist und die gleiche Form aufweist wie der Querschnitt der Durchlassöffnung. Weil die zur Verbreiterung der
Tubuswände nicht benötigten Lamellen in ihrer abgelegten Stellung verbleiben, ist der äussere Querschnitt des freien
Endes des Tubus nicht viel grosser als dessen innerer Querschnitt,
d.h. der Querschnitt des durch den Tubus austretenden Elektronenstrahls. Diese Konstruktion ermöglicht, das
freie Ende des Tubus ohne Behinderung durch überstehende Sei-
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tenteile auch in Vertiefungen einzufahren. Wie bereits viel ter oben beschrieben wurde, ist dies besonders \-iichtig für
die Verwendung von Bestrahlungsgeräten in der medizinischen Diagnostik und Therapie, wenn der Tubus beispielsv/eise in
eine Achselhöhle oder an den Kais eines Patienten geführt
v/erden soll.
Wird die Durchlassöffnung auf ein Mass eingestellt, das dem durch die seitliche Länge der Lamellen vorgegebenen Raster
nicht entspricht, so steht die letzte aufgestellte Lamelle jeder Seitenwand teilweise über die Tubusecke vor. Dieser
scheinbare Nachteil ist praktisch ohne Bedeutung, wenn die seitliche Länge der Lamellen nicht gross ist.
Wie am besten aus Fig. Ί zu erkennen ist, besteht jede Lamelle aus einem Stahlband 75, an dessen einen Längsende ein La-
mellenfuss J6 und im Bereich von dessen anderen Längsende
mehrere Absorptionsstücke 77» 78 und 79 angeordnet sind. Der
Lamellenfuss besteht vorzugsweise aus Lagermetall und weist eine Bohrung 81 auf, mit der die Lamelle auf die Welle 60 geschoben wird. Die Absorptionsstücke sollen insbesondere se-
kundäre Röntgenstrahlen und Streuelektronen absorbieren.
Bei einer für diesen Zweck besonders gut geeigneten Kombination bestehen die Absorptionsstücke 77, 78 und 79 aus Leichtmetall, Stahl bzw. Antikorrodal.
Bei der in den Figuren gezeigten Ausführungsform des neuen Tubus sind auf jeder Trägerplatte eine Mehrzahl kleiner Per-
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manentmagnete angeordnet, von denen der Uebersichtlichkeit
wegen nur die Magnete 83 bis 89 auf der Trägerplatte 32 mit Bezugszeichen identifiziert sind. Diese Permanentmagnete
sind vorgesehen, um die auf die Trägerplatte abgelegten Lamellen zu halten-
Wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, überlappen sich die Lamellen im Querschnitt. Damit wird erreicht, dass die aus nebeneinander
angeordneten Lamellen zusammengesetzte Tubuswand "dicht" ist und dass keine der aufgestellten Lamellen abgelegt werden
kann, solange die letzte aufgestellte Lamelle in ihrer Stellung arretiert ist. Zu diesem Zweck ist an jeder Trägerplatte
eine dünne Zunge 92 befestigt (Fig. 4), die in der Verlängerung der Begrenzerkante 38 über die anliegende Trägerplatte
32 vorragt und einen Anschlag 90 trägt. Dieser Anschlag liegt mit seiner einen Seite an der jeweils letzten
Lamelle 68 einer Tubuswand an und verhindert dadurch, dass diese Lamelle aus der aufgestellten Stellung in die abgelegte
Stellung verschwenkt v/erden kann. Vorzugsweise ist dieser Anschlag in der Richtung der Gleitkante keilförmig ausgebildet.
Das ermöglicht, beim Verschieben eines Trägerplattenpaars zum Vergrössern des Querschnitts der umrandeten Durchlassöffnung
47 die an den beiden verschobenen Trägerplatten • befestigten Anschläge mit ihrer keilförmigen Fläche unter
die Lamellen 69 der benachbarten Trägerplatten 32 zu schieben
und diese von den Permanentmagneten 87 abzuheben.
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Jeder Lamelle ist eine im Bereich des Lamellenfusses angreifende
Feder 91 zugeordnet (Fig. 4) , welche die Lamelle in die aufgestellte Stellung verschwenkt, sobald sie vom Haltemagneten
gelöst ist.
Bei der gezeigten Ausführungsform des Tubus ist weiter an der
Aussenseite jeder Seitenwand 54 eine elektromagnetische Schalteinrichtung 93 angeordnet, welche einen Hebel 94 enthält,
der eine praktisch senkrechte Ruhelage aufweist und um ca. 90° in die in Fig. 4 mit gestrichelten Linien gezeichnete Arbeitslage
verschwenkbar ist. Nach dem Verschieben eines Trägerplattenpaars zum Verkleinern des Querschnitts der Durchlassöffnung
werden die Schalteinrichtungen an den Seitenwänden der verschobenen Trägerplatten aktiviert, wobei die jeweils
letzte Lamelle der angrenzenden Tubuswand in ihre abgelegte Stellung verschwenkt und vom zugeordneten Permanentmagneten
gehalten wird. Wegen der bereits oben erwähnten gegenseitigen Ueberlappung der Lamellen werden beim Ablegen einer
Lamelle alle weiteren Lamellen in der der zugeordneten Seitenwand abgekehrten Richtung zwangsläufig mit abgelegt. Auf
diese Weise wird sichergestellt, dass beim Verkleinern des Querschnitts der Durchlassöffnung alle zur Ausbildung des Tubus
nicht mehr erforderlichen Lamellen auf der zugeordneten • Trägerplatte abgelegt sind.
Wie bereits weiter oben beschrieben wurde, muss bei der
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Verwendung von Bestrahlungsgeräten für die Diagnostik und
die Therapie das freie Ende des Tubus möglichst nahe an das Objekt bzw. den Patienten herangeführt werden. Wegen
des grossen Gewichts der gesamten Anlage werden für die dazu erforderlichen Verschiebe- oder Drehbewegungen einzelner
Anlageteile besondere Antriebsmotcren verv/endei. Us
sicherzustellen, dass diese Antriebsmotoren abgestellt werden, sobald der Tubus bis auf einen minimalen Abstand
an den Patienten herangeführt ist, werden spezielle Näherungsschalter
verwendet. Bei einer ersten Ausführungsform einer solchen Sicherheitseinrichtung ist am freien Ende
jeder Seitenwand eine isolierte Elektrode 100 befestigt. Die insgesamt vier Elektroden werden vorzugsweise elektrisch
parallel geschaltet und bilden mit dem Tubus einen Kondensator. Dieser Kondensator ist in bekannter Weise mit einer
HF-Messbrücke verbunden, die bei der Annäherung des Tubus an einen Patienten verstimmt wird und beim Erreichen einer
voreinstellbaren Verstimmung über eine Komparator/Triggerschaltung
die Speisespannung für die Antriebsmotoren abschaltet.
Bei einer anderen Ausführungsform dieser Sicherheitseinricn- tung ist die Grundplatte des Tubus isjliert an der Beschleunigerverschalung befestigt, und der gesamte Tubus wird als
Kondensatorelektrode verwendet.
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einrichtung nicht bei der Annäherung, sondern erst beim Berühren
des zu bestrahlenden Objekts betätigt. Wie schematisch in Fig. 5 gezeigt ist, wird bei dieser Ausführungsform ein
parallel zur Grundplatte 30 angeordneter Tubuseinsatz 102 verwendet, der in die Halteeinrichtung 21 einsetzbar ist. An
den vier Ecken dieses Tubuseinsatzes ist je ein Stehbolzen 103 befestigt, der durch eine entsprechende Bohrung in der
Grundplatte 30 geführt ist. Weiter ist ein elektrischer Schalter vorgesehen, dessen einer Kontakt 104 mittels einer Isolierscheibe
105 an der Grundplatte und dessen anderer Kontakt 106 mittels einer Isolierscheibe 107 am freien Ende des Stehbolzens
befestigt ist. Um jeden Stehbolzen ist zwischen dem Tubuseinsatz 102 und der Grundplatte 30 eine Feder IO8 eingesetzt,
welche die Grundplatte vom Tubuseinsatz weg- und den Kontakt 104 auf den Kontakt 106 drückt. Die vier Schalter
sind vorzugsweise elektrisch in Serie geschaltet. Wenn beim Verschieben oder Drehen der Anlage oder auch des Patienten
der Tubus berührt und gegen die Kraft einer oder mehrerer Federn zurückgedrückt oder verkantet wird, dann werden die Kontakte
des entsprechenden Schalters voneinander getrennt, und es wird ein SicherheitsStromkreis unterbrochen, der die Speisespannung
für die Antriebsmotoren abschaltet.
•Bei einer praktisch verwendeten Ausführungsform des neuen Tubus
beträgt die Seitenlänge jeder Seitenwand 4 cm, was ermöglicht,
die Trägerplatte so weit zusammenzuschieben, dass die
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kleinste Durchlassöffnung 47 einem Quadrat mit 4 cm Seitenlänge
entspricht. Weiter sind bei dieser AusfUhrungsform an
joder Trägerplatte 16 Lamellen angeordnet, deren Seitenlänge je 1 cm beträgt. Damit kann eine grösste Durchlassöffnung
entsprechend einem Quadrat von 20 cm Seitenlänge eingestellt werden. Wie bereits weiter oben ausführlich beschrieben wurde, kann mit dem neuen Tubus jede viereckige Durchlassöffnung eingestellt werden, deren Abmessungen zwischen den beiden angegebenen Extremwerten liegt. Die Höhe der Seitenwände und Lamellen beträgt bei dieser Ausführungsform 17 cm.
joder Trägerplatte 16 Lamellen angeordnet, deren Seitenlänge je 1 cm beträgt. Damit kann eine grösste Durchlassöffnung
entsprechend einem Quadrat von 20 cm Seitenlänge eingestellt werden. Wie bereits weiter oben ausführlich beschrieben wurde, kann mit dem neuen Tubus jede viereckige Durchlassöffnung eingestellt werden, deren Abmessungen zwischen den beiden angegebenen Extremwerten liegt. Die Höhe der Seitenwände und Lamellen beträgt bei dieser Ausführungsform 17 cm.
Es wurde bereits erwähnt, dass die
Vorblende 18 auf den Querschnitt des Tubus eingestellt v/erden muss. Weil das zu bestrahlende Objekt den Querschnitt
des Tubus bestimmt, wird zuerst dieser Tubusquerschnitt eingestellt. Diese Einstellung kann manuelle oder mit Hilfe von
Stellmotoren erfolgen. Vorzugsweise wird eine verstellbare
Vorblende verwendet, und der Querschnitt des Tubus sowie die Oeffnung der Vorblende werden durch Istwertgeber, beispielsweise Potentiometer, erfasst. Die Istwerte werden dann in
Vorblende verwendet, und der Querschnitt des Tubus sowie die Oeffnung der Vorblende werden durch Istwertgeber, beispielsweise Potentiometer, erfasst. Die Istwerte werden dann in
Koiaparatoren verglichen und das gewonnene Fehlersignal zum
Ansteuern der Blendenstellmotoren verwendet, bis die Istwerte für die Blendenöffnung den Istwerten für den Tubusquer-• schnitt entsprechen. Es versteht sich, dass auf diese Weise
auch ein nichtlineares Verhältnis von Tubusquerschnitt zu
Ansteuern der Blendenstellmotoren verwendet, bis die Istwerte für die Blendenöffnung den Istwerten für den Tubusquer-• schnitt entsprechen. Es versteht sich, dass auf diese Weise
auch ein nichtlineares Verhältnis von Tubusquerschnitt zu
Blendenöffnung eingestellt v/erden kann.
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Bei einer weiteren Ausführungsform des neuen Tubus ist keine zum Beschleuniger gehörende Vorblende 18 erforderlich. Bei
dieser Ausführungsform ist der Abstand zwischen der Grundplatte
und den Trägerplatten vergrössert, und auf den der Grundplatte zugewandten Oberflächen jeder Trägerplatte sind
Blendenblöcke aufgesetzt, oder die Trägerplatten sind als Blendenblöcke ausgebildet. Es versteht sich, dass bei dieser
Ausführungsform bei jedem Verstellen des Tubusquerschnitts gleichzeitig auch die wirksame Blendenöffnung eingestellt
wird.
Schliesslich ist es auch möglich, den Tubusquerschnitt und die Blendenöffnung mittels Fernsteuerung von einem Bedienungspult
oder aus einem Datenspeicher einzustellen. Entsprechende Schaltungen sind jedem Fachmann bekannt und
sollen darum nicht im Detail beschrieben werden.
Obwohl der neue Tubus an einem Ausführungsbeispiel beschrieben wurde, das vier verschiebbare Grundplatten aufweist, und
eine viereckige Durchlassöffnung begrenzt, versteht sich für jeden Fachmann, dass ein entsprechender Tubus auch mit drei
oder fünf, oder mehr, symetrisch zueinander verschiebbaren . Grundplatten aufgebaut werden kann.
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| 10 | Beschleuniger |
| 11 = | Fenster |
| 12 = | Vorstreuer |
| 13 | Hauptstreuer |
| 14 = | Beschleunigerverschalung |
| 16 | Blende |
| 17 | Abdeckung |
| 18 = | Vorblende |
| 19 | Oeffnung, mittlere |
| 21 | Halteeinrichtung |
| 22 | Tubus |
| 30 | Grundplatte |
| 31 | Oeffnung, zentrale |
| 32) | |
| 33) 34) |
T rägerp 1atten |
| 35) | |
| 37) | |
| 38) _ 39) |
Begrenzerkanten |
| 40) | |
| 42) | |
| 43) 44) ~ |
Gleitkanten |
| 45) |
47 = Durchlassöffnung
strichpunktierte Linien
j-t-v = Seitenwände
til = Wellen
65-71 = Lamellen
75 = Stahlband
76 = Lamellenfuss
78) = Absorptionsstücke
| 81 | Bohrung |
| 83-89 = | Permanentmagnete |
| 90 | Anschlag |
| 91 | Feder |
| 92 | Zunge |
| 93 | S ch alteinri chtung |
| 94 | Hebel |
| 100 | Elektrode |
| 102 | Tubuseinsatz |
| 103 | Stehbolzen |
| 104 s | Kontakt |
| 105 « | Isolierscheibe |
| 106 « | Kontakt |
| 107 | Isolierscheibe |
| 108 « | Feder |
Claims (7)
1. Tubus für ein Bestrahlungsgerät zum Ausblenden einer austretenden
Strahlung, mit einer zum Befestigen am Bestrahlungsgerät vorgesehenen, eine zentrale Oeffnung (31) aufweisenden
Grundplatte (30), sowie vier Trägerplatten (32 bis 35), von denen jede eine Begrenzerkante (37 bis 40)
und eine rechtwinklig dazu angeordnete Gleitkante (42 bis 45) aufweist, welche Trägerplatten parallel zur Grundplatte
angeordnet sind, wobei die BegrenzerkanJLe jeder Trägerplatte
an der Gleitkante der benachbarten Trägerplatte anliegt und zum kontinuierlichen Verändern der von den Begrenzerka-iiten
umfassten Durchlassöffnung (47) jedes der beiden einander gegenüberliegenden Trägerplattenpaare parallel
zur Richtung seiner Gleitkanten und symmetrisch zur Mitte der Durchlassöffnung verschiebbar ist, bei welcher Verschiebung
jede der verschobenen Trägerplatten die an ihrer Begrenzerkante anliegende Trägerplatte parallel zur Richtung
von deren Begrenzerkante mitnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Trägerplatte (32, 33, 34, 35) eine Seitenwand
(53, 51I, 55 bzw. 56) und mindestens eine gleich
hohe Lamelle (65, 66, 67, 68, 69, 70, 71) angeordnet sind, "welche Seitenwand (53) an der mit der Gleitkante
(42) zusammenstossenden Seite der Begrenzerkante (37) senkrecht von der Trägerplatte (32) absteht und welche
mindestens eine Lamelle im Bereich der Begrenzer-
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EBC Baden
kante schwenkbar befestigt (60, 8l) und auf die Trägerplatte ablegbar (69, 70, 71) oder^ur Bildung einer 3eitenwand
eines Tubus mit veränderbarem Querschnitt als
Verlängerung der Seitenwand aufstellbar· ist.
2. Tubus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Lamelle (69) ein Stahlband (75) enthält, an dessen einem
Ende ein Lamellenfuss (76) befestigt ist, der cire zum
Aufschieben auf eine Welle (60) vorgesehene Bohrung (3ΐλ
aufweist, und im Bereich von dessen anderem Ende mehrere Absorptionsstücke (77, 78, 79) für sekundäre Röntgenstrahlung und Streuelektronen befestigt sind.
3. Tubus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Trägerplatte (32) eine Hehrzahl zum Kalten der
auf die Trägerplatte abgelegten Lamellen (65 bis 71)
vorgesehene Magnete (83 bis 89) befestigt sind, und zum
Aufstellen deT von den Haltemagneten gelösten Lamellen in die senkrechte Stellung an jedem Lamellenfuss (76)
eine Feder (91) angreift.
4. Tubus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an . jeder Trägerplatte (33) in der Verlängerung der Begrenzerkante (38) eine Zunge (88) befestigt ist, welche an
ihrem auf die benachbarte Trägerplatte (32) ragenden Ende einen Anschlag (90) trägt, dessen eine Seitenfläche
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zum Verhindern des ungewollten Ablegens der benachbarten, aufgestellten Lamelle (68) an dieser Lamelle anliegt und
dessen andere Seitenfläche keilförmig abgeschrägt und unter die nächstliegende Lamelle (69) geschoben ist, um
beim Verschieben der Trägerplatte (33) zum Vergrössern
der Durchlassöffnung (47) diese nächstliegende Lamelle vom Haltemagneten (87) abzuheben.
5. Tubus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Seitenwand (54) eine elektromagnetische Schalteinrichtung
(93) angeordnet ist, welche einen Hebel (94) aufweist, der nach einer Verschiebung der Trägerplatte
(33) zum Verkleinern der Durchlassöffnung (47) die der Seitenwand benachbarte Lamelle (69) auf der benachbarten
Trägerplatte (32) auf die Trägerplatte (32) ablegt.
6. Tubus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für einen kapazitiven Näherungsschalter am freien Ende jeder
Seitenwand (54) eine isolierte Elektrode (100) befestigt ist, welche Elektrode mit der Seitenwand einen Kondensator
bildet, der mit einer HF-Messbrücke verbunden ist.
.
7. Tubus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für
einen kapazitiven Näherungsschalter der gesamte Tubus isoliert am Gehäuse des Bestrahlungsgerätes befestigt
und mit einer HF-Messbrücke verbunden ist.
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. Tubus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für
einen Berührungsschalter ein zusätzlicher, an der Verkleidung befestigbarer, plattenförmiger Tubuseinsatz
einen Berührungsschalter ein zusätzlicher, an der Verkleidung befestigbarer, plattenförmiger Tubuseinsatz
(102) vorgesehen ist, von dem mindestens drei Stehbolzen
(103) abragen, und die Grundplatte (30) zur Durchführung dieser Stehbolzen vorgesehene Bohrungen, und im Bereich
diL ;er Bohrungen auf Isolierstücker (105) angeordnete
Kontakte (104) aufweist, die mit Kontakten (IO6) zusammenwirken, welche mittels Isolierstücken (107) an den freien Enden der Stehbolzen befestigt sind, sowie im Bereich der Stehbolzen und zwischen dem Tubuseinsatz und
der Grundplatte angeordnete Federn (108), die die Grundplatte von dem Tubuseinsatz abdrücken und zu η Schliessen des Berührungsschalters die an der Grundplatte befestigten Kontakte auf die an den Stehbolzen befestigten Kontakte andrücken.
diL ;er Bohrungen auf Isolierstücker (105) angeordnete
Kontakte (104) aufweist, die mit Kontakten (IO6) zusammenwirken, welche mittels Isolierstücken (107) an den freien Enden der Stehbolzen befestigt sind, sowie im Bereich der Stehbolzen und zwischen dem Tubuseinsatz und
der Grundplatte angeordnete Federn (108), die die Grundplatte von dem Tubuseinsatz abdrücken und zu η Schliessen des Berührungsschalters die an der Grundplatte befestigten Kontakte auf die an den Stehbolzen befestigten Kontakte andrücken.
BBC Aktiengesellschaft
Brown, Boveri & Cie.
Brown, Boveri & Cie.
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| CH418677A CH614549A5 (en) | 1977-04-04 | 1977-04-04 | Tube for an irradiation device |
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- 1977-05-10 DE DE19772721043 patent/DE2721043C2/de not_active Expired
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1978
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