DE77133C - Filter - Google Patents
FilterInfo
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- DE77133C DE77133C DENDAT77133D DE77133DC DE77133C DE 77133 C DE77133 C DE 77133C DE NDAT77133 D DENDAT77133 D DE NDAT77133D DE 77133D C DE77133D C DE 77133DC DE 77133 C DE77133 C DE 77133C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D24/00—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
- B01D24/02—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration
- B01D24/10—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being held in a closed container
- B01D24/12—Downward filtration, the filtering material being supported by pervious surfaces
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D27/00—Cartridge filters of the throw-away type
- B01D27/02—Cartridge filters of the throw-away type with cartridges made from a mass of loose granular or fibrous material
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- Filtration Of Liquid (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Apparat zum Filtriren und Reinigen von Wasser durch Ausscheiden
von Luft, Fett, metallischen Oxyden und anderen Verunreinigungen aus demselben
und ist insbesondere zum Reinigen von Kesselspeisewasser bestimmt. Das zu reinigende
Wasser läfst man entweder unter Druck oder durch das Eigengewicht durch eine oder
mehrere mit körnigem Material gefüllte Kammern hindurchfliefsen, wobei die Verunreinigungen
im Wasser von dem Filtermaterial aufgefangen werden. Zweckmä'fsig verwendet man dazu
Sägespäne, und die Anwendung dieses Materials in der nachstehend ausführlich beschriebenen
Weise bildet ein wesentliches Merkmal der Erfindung.
Das Filter ist so eingerichtet, dafs man die mit Verunreinigungen durchsetzte Filtermasse
leicht aus der Filterkammer herausnehmen kann, ohne dabei den Apparat aufser Betrieb setzen
oder öffnen zu müssen.
Das in beiliegenden Zeichnungen veranschaulichte, nach vorliegender Erfindung eingerichtete
Filter ist nur mit einer einzigen Filterkammer ausgestattet, wie solche auch für die meisten
Zwecke ausreichend sein wird; man kann indessen
auch mehrere Kammern anbringen, von denen dann die eine nach der anderen vom Wasser durchlaufen wird. .
In Fig. ι ist der Apparat in der Draufsicht und in Fig. 2 im Aufrifs dargestellt, während
Fig. 3 denselben im mittleren senkrechten Schnitt, von der in Bezug auf Fig. 2 entgegengesetzten
Seite aus gesehen, zeigt.
Das zweckmäfsig cylindrisch geformte Filtergehäuse A kann entweder aufrechtstehend oder
schräg oder auch waagrecht liegend eingerichtet sein. Auf den im Innern vorgesehenen
Randvorsprüngen a, Fig. 3, liegen zwei daran durch Schrauben oder dergleichen abnehmbar
befestigte starke Roste B. Der Raum zwischen diesen Rosten bildet die mit körniger Filtermasse
D, zweckmäfsig Sägespänen, gefüllte Filterkammer. Damit gröfsere Theilchen mit
dem Wasser nicht in die Filterkammer hineingelangen können, befindet sich unter jedem
Rost B eine Lage feinmaschigen Drahtgewebes C Eine an der Kammer vorgesehene,
durch Thür E1 verschliefsbare Handöffnung E ermöglicht die Einbringung der Filtermasse in
die Kammer und die Entleerung der letzteren. Indessen kann dies auch in weiter unten zu
beschreibender Weise ohne Oeffhen der Filterkammer geschehen.
F bezeichnet den Einlafs-für das zu filtrirende
und G den Ausl'afs für das filtrirte Wasser. Beide stehen durch ein äuferes Nebenrohr H
mit einander in Verbindung, so dafs man den Wasserzuflufs vom Filter selbst absperren kann,
ohne den Lauf des Wassers unterbrechen zu müssen.
Im Zuflufsrohr F befindet sich ein Ventilgehäuse
/ mit Ventil I0, welch letzteres man auf den Ventilsitz I1 herunterschrauben kann,
um den Zuflufs zum Filter abzusperren. Schraubt man dagegen das Ventil nach oben
gegen den Sitz 72, so wird dadurch die Verbindung von F mit dem Nebenrohr H unterbrochen.
Im ersteren Falle ist das Nebenrohr H, im letzteren Falle dagegen der Einlafs ■ zum
Filter offen.
Oberhalb der Vereinigungsstelle der Rohre G und H befindet sich im Auslafsrohr G ein
Absperrventil J, so dafs die Verbindung von G
und H auch dann nicht unterbrochen ist, wenn dieses Ventil geschlossen ist. Schraubt man
das Ventil /° auf seinen Sitz I1 herab und
schliefst dann das Ventil /, so ist das Filter ausgeschaltet. Dadurch wird aber der Durchflufs
des Wassers nicht unterbrochen, indem. . dieses dann durch das Nebenrohr H von F
nach G gelangt und dort abfliefst.
Im Gehäuse A befindet sich ein Sammelraum K, der seiner Gröfse nach mindestens
einer einmaligen Füllung der anderen Kammer mit Filtermasse entspricht und mit einer durch
Deckel K"1 verschliefsbaren Einfüllöffnung K1
versehen ist. Der Sammelraum kann ferner auch mit einem Ablafshahn ausgestattet sein. Von
den Ein- und Auslassen Ks bezw. K* steht
der erstere durch ein Rohr L mit dem Einlafsrohr F und der letztere durch ein Rohr M
mit der Filterkammer in Verbindung, wobei das Rohr M in diese Kammer nahe an. deren
oberem Theile eintritt und durch ein Zuflufsventil Af1 beherrscht wird. An derjenigen Seite
der Filterkammer, welche der Mündung des Rohres M gegenüber liegt, befindet sich nahe
am Boden eine durch Ventil N1 beherrschte Ausflüfsöffnung N. Das Rohr L ist gleichfalls
mit einem Absperrventil L1 versehen.
Um die mit Unreinigkeiten gesättigte Filtermasse aus dem Filter abzulassen, lä'fst man
durch Oeffnen der Ventile N1 M1 und L1
einen Wasser- oder Dampfstrom wirken, welcher das Wasser veranlafst, durch den Sammelraum
K und die Filterkammer hindurch- und bei N abzufliefsen, wobei dasselbe die ganze
Filtermasse mitnimmt und auf diese Weise aus dem Apparate abführt. Nachdem man durch
Beobachten des abfliefsenden Wassers festgestellt hat, dafs die verunreinigte Filtermasse vollständig
aus dem Filter entfernt ist, schliefst man die Ventile L1 N1 und füllt den Raum K
durch die Oeffnung K1 mit neuer Masse.
Alsdann schliefst und befestigt man den Deckel K2 und öffnet von Neuem das Ventil L1,
worauf die Filtermasse in die Filterkammer gelangt, in der sie durch die Drahtgewebe C
zurückgehalten wird, während das Wasser weiter- und bei G abfliefst. Nachdem auf diese
Weise die Füllung beendigt ist, schliefst man das Ventil L1, und der Vorgang des Filterns
kann in gewöhnlicher Weise stattfinden.
. Am Einlafsrohr F bringt man zweckmäfsig beiy ein Manometer an, welches anzeigt, wann die Filterkammer voll ist.
. Am Einlafsrohr F bringt man zweckmäfsig beiy ein Manometer an, welches anzeigt, wann die Filterkammer voll ist.
Statt in oben beschriebener Weise kann man auch die Filterkammer durch die Oeffnung E
entleeren. Das Einlafsrohr kann auch mit einem Entlastungsventil und das Auslafsrohr
mit einem selbstthätigen Luftablafsventil versehen sein. Am unteren Theil des Filtergehäuses
sind mit zweckentsprechenden Hähnen ausgestattete Abflufsöffnungen O vorgesehen;
ferner befindet sich an dieser Stelle eine Reinigungsöffnung P.
Die Wirkungsweise des Filters ist folgende: Wenn dasselbe gefüllt ist, tritt das zufliefsende
Wasser durch die erste Gewebeschicht C in die Filterkammer ein, setzt beim Durchfliefsen
der Filtermasse D seine Verunreinigungen (Fett u. s. w.) an derselben ab und gelangt
nach Durchströmen der zweiten Gewebelage durch das Abflufsrohr G heraus.
Wenn bei dem Apparat mehr als eine Filterkammer vorgesehen ist, so dienen die
Zwischenräume als Sammelbehälter, in denen sich die vom Wasser mitgeführten Stoffe absetzen,
um durch zweckentsprechende Hähne abgelassen zu werden. Diese Räume können auch mit Dampf- oder Wasserhähnen ausgerüstet
sein, welche eine Reinigung mittelst Dampfes oder Wassers ermöglichen.
Man kann auch zwischen zwei mit Sägespänen gefüllten Kammern oder —- wo nur
eine solche Kammer vorhanden ist — über derselben eine mit kleinen geprefsten Zinkkugeln
gefüllte Kammer anordnen. Diese Kugeln haben dann die Wirkung, die in dem
durchfliefsenden Wasser etwa enthaltene freie Säure aufzunehmen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Filter, gekennzeichnet durch einen Behälter (K) zur Aufnahme der neu einzufüllenden Filtermasse und eine mit demselben in und aufser Verbindung zu.setzende Filterkammer (A), deren Einlafsstutzen (F) für die zu filtrirende Flüssigkeit durch ein mittelst Ventils (L1) beherrschtes Rohr (L) mit dem Behälter (K) und durch ein Nebenrohr (H) mit dem Auslafsstutzen (G) der Filterkammer verbunden und mit einem den Durchlafs zur Filterkammer und den Durchlafs zum Nebenrohr (H) in entgegengesetztem Sinne beherrschenden Doppelventil (I0) ausgestattet ist, derart, dafs man durch Oeffnen und Schliefsen der betreffenden Ventile die verbrauchte Filtermasse aus der Filterkammer hinaus- und frische Filtermasse aus dem Behälter in die Filterkammer hineinspülen kann, ohne dabei den Durchflufs der zuströmenden Flüssigkeit unterbrechen zu müssen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77133C true DE77133C (de) |
Family
ID=349964
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77133D Expired - Lifetime DE77133C (de) | Filter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77133C (de) |
-
0
- DE DENDAT77133D patent/DE77133C/de not_active Expired - Lifetime
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