DE77048C - Plätteisen mit Gasbeheizung - Google Patents

Plätteisen mit Gasbeheizung

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DE77048C
DE77048C DENDAT77048D DE77048DA DE77048C DE 77048 C DE77048 C DE 77048C DE NDAT77048 D DENDAT77048 D DE NDAT77048D DE 77048D A DE77048D A DE 77048DA DE 77048 C DE77048 C DE 77048C
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Germany
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flat iron
cavity
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heating
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DENDAT77048D
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FRIEDRICH SIEMENS & CO. in Berlin S.W., Neuenburgerstrafse 24
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F75/00Hand irons
    • D06F75/02Externally-heated hand irons; Hand irons internally heated by means other than electricity, e.g. by solid fuel, by steam

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    Die Vorrichtung bezieht sich auf Plä'tteisen, welche durch eine innere Flamme erwärmt und zur Plättarbeit von der Flamme abgehoben werden. Da die zu solchen Zwecken verfügbaren Flammen in der Regel nur gut nach oben heizen und man bisher stets darauf ausging, den Boden des Plätteisens am meisten zu erhitzen, so mufste man beim Aufbringen des letzteren auf den Heizapparat die Sohle des Plätteisens nach oben wenden. Dies ist aber eine störende, unbequeme und für die Plätterin nicht ungefährliche Manipulation, da hierbei der Griff des Plätteisens sich leicht in der Hand dreht und das letztere gegen den Arm der Plätterin kippt. Man hat daher zur Sicherung mechanische Kippvorrichtungen angeordnet. Diese überflüssig zu machen, ist Aufgabe der Vorrichtung.
    Man erreicht den Zweck dadurch, dafs man in dem Plätteisenkörper einen Hohlraum anordnet, in welchem die Heizflamme sich entwickeln kann. Dieser Hohlraum wird unten von der Bodenwandung des Plätteisens begrenzt und man giebt demselben eine solche Stellung zur Flamme, dafs die Bodenwandung unterhalb der Flamme zu liegen kommt und die der Bodenwandung gegenüberliegende Wandung des Höhlraumes von dem heifsesten Theile der Flamme bestrichen wird. Bei richtiger Vertheilung des zulässigen Gewichtes des Plätteisens bewirkt dann die Wärmeleitung in den Metalltheilen die erforderliche intensive und gleichmäfsige Erhitzung der Sohle desselben. Auf diese Weise bleibt stets beim Auf- und Abheben des Plätteisens der Schwerpunkt desselben unterhalb des Griffes und die Unbequemlichkeit der Handhabung und die Gefahr der Brandverletzung ist beseitigt.
    Es entsteht aus dieser Anordnung noch ein weiterer Vortheil, nämlich der, dafs man die unmittelbar beheizte obere Wandung des Hohlraumes viel höher erhitzen darf als bei der bisherigen Beheizungsart die unmittelbar beheizte Bodenwandung, weil bei hoher Erhitzung die letztere sengen würde. Man hat daher bei der vorliegenden Beheizungsart den Vortheil, bei gleichem Gewicht mehr Wärme in dem Plätteisen aufspeichern zu können.
    Beiliegende Zeichnung stellt eine Ausführungsform der Vorrichtung dar. α ist die Bodenwandung des Plätteisens, über welcher der Hohlraum b angeordnet ist, in welchem sich die Heizflamme c entwickelt; dieselbe tritt bei d ein und bei e aus und bespült die untere Fläche der der Bodenwandung gegenüberliegenden Wandung/ des Hohlraumes; demgemäfs wird die Wandung/ am stärksten geheizt. Die Wandungen des Hohlraumes sind so stark, dafs sich die Wärme leicht und gleichmäfsig nach der Bodenwandung a vertheilen kann. Es befindet sich oberhalb des Hohlraumes b ein zweiter Hohlraum g mit schwacher Aufsenwandung, der den Griff h gegen die von der Wandung / ausgehende Wärme schützt und diese zurückhält.
    Pate ν τ-Anspruch:
    Ein von der Heizflamme abhebbares Plätteisen, gekennzeichnet durch eine im Hohlraum desselben befestigte Zwischenwand ff), deren untere Seite der unmittelbaren Einwirkung der Heizflamme ausgesetzt ist, so dafs sie die Wärme auf die Bodenplatte fa) ■ des Plätteisens überträgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT77048D Plätteisen mit Gasbeheizung Expired - Lifetime DE77048C (de)

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