DE7688C - Vorrichtungen an Nähmaschinen zur Herstellung von Zickzack-Nähten - Google Patents
Vorrichtungen an Nähmaschinen zur Herstellung von Zickzack-NähtenInfo
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- DE7688C DE7688C DENDAT7688D DE7688DA DE7688C DE 7688 C DE7688 C DE 7688C DE NDAT7688 D DENDAT7688 D DE NDAT7688D DE 7688D A DE7688D A DE 7688DA DE 7688 C DE7688 C DE 7688C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B21/00—Sewing machines with devices for automatically controlling movement of work-carrier relative to stitch-forming mechanism in order to obtain particular configuration of seam, e.g. programme-controlled for sewing collars, for attaching pockets
- D05B21/002—Sewing machines with devices for automatically controlling movement of work-carrier relative to stitch-forming mechanism in order to obtain particular configuration of seam, e.g. programme-controlled for sewing collars, for attaching pockets consisting of lateral displacement of the workpieces by a feed-dog or a fluted presser foot
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Description
1879.
|!..Λ·(:·ίΙςΜ/ΐ.;,;".1.ΐ,
52.
JOSEPH CHARLES HERR in PHILADELPHIA (V. S. Α.). Vorrichtungen an Nähmaschinen zur Herstellung von Zickzack - Nähten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. April 1879 ab.
Die Erfindung besteht im wesentlichen in einer Vorrichtung an Nähmaschinen, durch
welche die Nadel eine seitliche, hin- und hergehende Bewegung erhält zur Herstellung von
Zickzackstichen, zum Nähen von Knopflöchern u. dergl.
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der mit einer neuen Vorrichtung versehenen Nähmaschine.
Fig. 2 eine perspectivische Ansicht des Nähmaschinenkopfes und der mit demselben verbundenen
Vorrichtung.
Fig. 3 eine Seitenansicht des Kopfes, theilweise im Schnitt.
Fig. 4 Vorderansicht des Kopfes, theilweise im Schnitt.
Fig. 5 Seitenansicht des Kopfes, theilweise im Schnitt, mit einer Modification an der Vorrichtung.
Fig. 6 Ansicht einer abgeänderten Vorrichtung.
Fig. 7, 8, 9 und 10 Zeichnungen, welche den Gang der in Fig. 5 dargestellten Vorrichtung
erläutern.
A ist der Kopf einer gewöhnlichen Nähmaschine und B die Nadelstange, welche in
bekannter Weise auf- und abbewegt wird.
Am unteren Ende der Nadelstange ist ein Block D befestigt, welcher einen Einschnitt hat
zur Aufnahme und Führung einer Gleitplatte a, an deren Unterseite Oeffnungen zur Aufnahme
einer oder mehrerer Nadeln χ angebracht sind.
Auf der oberen Seite der Gleitplatte α sind zwei Ansätze c angebracht, zwischen welchen
das untere Ende des Armes b des Hebels F steckt. Dieser Hebel ist an einem Vorsprung d
des Blockes D drehbar befestigt. An der Vorderseite des Kopfes A sitzt eine Platte J, von
deren Arme / der Stift i absteht. Letzterer steckt in einem bogenförmigen Schlitz m eines
Keiles e, dessen unterer Theil g die geneigten Seiten η η' hat und der oben mit den beiden
Ansätzen ν versehen ist. Das obere Ende des
Keiles e kann mit einem Vorsprung ί versehen sein, Fig. 1, 2, 3, 4 und 6, oder in einen
stumpfen Winkel endigen, Fig. 5, 7, 8, 9 und 10, gegen welchen die Feder w drückt. Diese
sitzt in der Höhlung eines Ansatzes y des Armes /.
Die Wirkung des in Fig. 5 dargestellten Apparates wird durch die Fig. 7 bis 10 erläutert.
Wenn die Theile in der in Fig. 5 dargestellten Stellung sind, hat die Nadelstange B gerade
angefangen, sich aufwärts zu bewegen; dieselbe führt den Block D, dessen Gleitplatte α und
den Hebel F mit nach aufwärts. Der Stift i steht an dem rechten Ende des Schlitzes m,
die Spitze g des Keiles e ist nach dem Kopf A hin gerichtet, so dafs, wenn die Stange B in
die Höhe geht, das obere Ende des Armes bl
des Hebels F gegen die Seite η des Keiles e anstöfst und dabei in der Richtung des Pfeiles
Fig. 7 bewegt wird, während er seinerseits die Gleitplatte a in entgegengesetzter Richtung bewegt.
Gleichzeitig wird der Keil e auf dem Stift i verschoben, so dafs dieser nunmehr ungefähr
in die Mitte des Schlitzes m zu stehen kommt.
Bei der weiteren Aufwärtsbewegung der Nadelstange setzt der Hebel F seine Bewegung in
der Richtung des Pfeiles fort, bis das obere Ende des Armes b' gegen ν anstöfst, wodurch
der Keil aus der in Fig. 7 dargestellten Stellung in die der Fig. 8 übergeht. Der Stift i steht
nunmehr an dem linken Ende des Schlitzes m, und die obere Spitze des Keiles e befindet sich
auf der Feder w.
Die Nadelstange hat nunmehr ihre höchste Stellung erreicht und beginnt niederzugehen,
Fig. 9. Sobald nun das obere Ende des Armes b ' das untere Ende des Keiles e verlassen hat,
drückt die Feder w den Keil in die in Fig. 10 dargestellte Stellung, so dafs bei der nächsten
Aufwärtsbewegung des Nadelarmes der Arm bl
des Hebels F gegen die Seite n1 des.Keiles
anstöfst und diesen sowohl wie die Gleitplatte a in entgegengesetzter Richtung bewegt.
Wenn an Stelle der Feder w der Vorsprung s
angebracht ist, so wird der Keil e durch das durch den Vorsprung bewirkte Uebergewicht
nach der einen oder anderen Seite gerückt, sobald der Hebel b' den Keil e losgelassen hat.
Bei der in Fig. 6 dargestellten Form des Keiles e sind die Ansätze ν nicht vorhanden
und die Verschiebung des Keiles erfolgt hier durch directe Wirkung des Armes £' auf die
schiefen Ebenen dieses Keiles.
Das untere Ende b des Hebels F spielt lose zwischen den beiden Ansätzen c der Gleitplatte a,
doch wird das freie Spiel desselben und infolge dessen die Entfernung der beiden Stichreihen
von einander durch die Justirschraube ζ regulirt, mit welcher das untere Ende des Armes b versehen
ist.
Die Gleitplatte α wird durch die Schraube h in ihrer Stellung gehalten. Diese Schraube
steckt in einem entsprechenden Längsschlitz der Platte a.
Um eine ungehörige Bewegung des Keiles e zu verhindern, wenn nicht die Feder w angewendet
wird, ist an der hinteren Seite des Keiles ein Stift j angebracht, welcher sich in
einem Einschnitt des Armes f bewegt und die Bewegung des Keiles nach dieser sowie nach
jener Richtung hin begrenzt.
Will man mit der Maschine eine gerade Naht herstellen, so braucht man nur den Block D
wegzunehmen und die Nadel direct in den Nadelarm einzuschrauben.
Es ist nicht durchaus nothwendig, einen Hebel f anzuwenden, vielmehr genügt es in manchen
Fällen, die Platte a mit einem unbeweglichen Arm zu versehen, mit Hülfe dessen die
Platte α durch den Keil e verschoben wird.
Claims (1)
- Patent-An Sprüche:i. An einer Nähmaschine ein mit einem Schlitz versehener Keil £. in Verbindung mit einem Stift i, einer verschiebbaren Nadelplatte und einem Arm oder Hebel, mit Hülfe dessen die Platte von dem Keil hin- und herbewegt und dieser gleichzeitig nach der einen oder anderen Richtung verschoben wird, im wesentlichen wie beschrieben und dargestellt.
An einer Nähmaschine eine Gleitplatte, welche die Nadel trägt und mit einem Arm oder Hebel versehen ist, in Verbindung mit einem verschiebbaren Keil und einer auf denselben wirkenden Feder, im wesentlichen wie beschrieben und dargestellt.
Die Nadelstange B in Verbindung mit dem Block D der Gleitplatte a, dem Arm oder Hebel F und der Platte J mit dem Keil e, im wesentlichen wie beschrieben und dargestellt.Die Nadelstange B, die Platte a, der Arm oder Hebel F, der Stift i und der geschlitzte Keil e mit dem Vorsprung s, im wesentlichen wie beschrieben.Die Platte J mit dem eingeschnittenen Arm / und dem Stift i in Verbindung mit dem geschlitzten Keil e, welcher mit dem Stift j versehen ist, im wesentlichen wie beschrieben und dargestellt.Die Nadelstange B in Verbindung mit der Platte a, welche die Ansätze c hat, und dem Hebel F, welcher mit einer Justirschraube versehen ist, im wesentlichen wie beschrieben und dargestellt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7688C true DE7688C (de) |
Family
ID=285420
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT7688D Active DE7688C (de) | Vorrichtungen an Nähmaschinen zur Herstellung von Zickzack-Nähten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7688C (de) |
-
0
- DE DENDAT7688D patent/DE7688C/de active Active
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