DE76886C - Schlämm- und Mischmaschine für Thon u. dergl - Google Patents

Schlämm- und Mischmaschine für Thon u. dergl

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DE76886C
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DE
Germany
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masses
mixing
crushing
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concentric
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DENDAT76886D
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C. W. F. MAETZ in Klausenburg, Oesterreich
Publication of DE76886C publication Critical patent/DE76886C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C1/00Apparatus or methods for obtaining or processing clay
    • B28C1/02Apparatus or methods for obtaining or processing clay for producing or processing clay suspensions, e.g. slip
    • B28C1/04Producing suspensions, e.g. by blunging or mixing; with means for removing stones

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die durch die Zeichnung veranschaulichte Maschine besteht aus einem nach innen sich stufenartig oder trichterförmig vertiefenden Schlämm- und Mischbassin, das durch dünne Zwischenwände in eine beliebige Anzahl concentrischer Unterabtheilungen getheilt ist.
Die Zwischenwände dieser Unterabtheilungen sind entweder in ihrer ganzen Höhe oder blos im unteren Theile durchbrochen und mit entsprechenden Siebgeweben versehen, deren Maschen dem zu schlämmenden und zu mischenden Rohmaterial entsprechend gegen die Mitte des Bassins zu immer dichter werden.
Die Aufsenwandi des Schlämmbassins ist am oberen Rande mit einer vertieften Ueberlaufrinne oder mit einem ringsum laufenden durchlöcherten Rohr versehen, durch welches das zum Schlämmen nöthige. Wasser zugeleitet wird. Dieses rieselt an der Innenwand des! Bassins nieder, dem in der untersten Abtheilung angebrachten Ausflufs zu. Dabei reifst es alle feinen Partikelchen des Schlämm- und Mischgutes mit sich durch die immer engmaschiger werdenden Siebgewebe hindurch.
Am Ausflufs, wo die Siebe am dichtesten sind, kommt dann nur das fertige Schlämmbezw. Mischgut, und zwar, vom Wasserdruck gefördert, gleich als ziemlich zähflüssige Masse zum Ausflufs.
Alle gröfseren Steine und sonstige Unreinigkeiten bleiben in der äufseren oberen Abtheilung zurück, in die das rohe Schlämm- und Mischgut eingebracht wird. Hier werden die Steine rein abgewaschen und können dann leicht entfernt werden. In der Mitte des Behälters ist auf einem Pfeiler oder Ständer ein mit einem Ansatz versehener und von einem konischen Zahnkranz umgebener Führungszapfen fest gelagert. Um diesen Zapfen dreht sich ein Balkenkreuz,, an dem die in die verschiedenen Unterabtheilungen des Schlämm- und Mischbassins hinabreichenden Brech-, Misch- und Schneideapparate angeordnet sind.
Als Brechapparate dienen die in bekannter Weise am Balkenkreuz aufgehängten und in der äufseren Abtheilung arbeitenden Eggen; als Mischapparate die auf die Eggen folgenden Wendepflugschare, die ebenfalls am Balkenkreuz befestigt sind. Als Schneideapparate dienen die die Arbeit der Lehmhaue nachahmenden Schneckenmesser, die am Balkenkreuz befestigt sind und in die entsprechenden concentrischen Unterabtheilungen des Schlämmbassins herabhängen, wo sie sich mit einer, dem Feinheitsgrad der in der betreffenden Abtheilung zu verarbeitenden Rohmasse entsprechenden Geschwindigkeit um eine waagrechte Welle drehen und fortschreitend die Rohmasse in dünne Schichten durchschneiden. Der Antrieb dieser Messer erfolgt durch Kegelrad- und Kettenübersetzung unter Zwischenschaltung einer waagrechten Welle von der Hauptumdrehungsachse des Balkenkreuzes aus.
Das Balkenkreuz kann sowohl durch Pferde als auch mittelst Maschinen oder einer anderen motorischen Kraft angetrieben werden.
Es läuft auf Führungsrollen.
Da das zu schlämmende und zu mischende Rohmaterial in die äufsere Abtheilung des Schlämmbassins eingebracht wird, in das die am
Balkenkreuz aufgehängten und nur zur groben Arbeit bestimmten Pflugschare und Brecheggen hineinreichen, ist es nöthig, die übrigen Abtheilungen und auch die Antriebsvorrichtung vor Verunreinigungen zu schützen; dies wird am sichersten dadurch erreicht, dafs die inneren Abtheilungen und die Antriebsvorrichtung mit einer Ueberdachung (Kegeldach) versehen werden, die auf dem Balkenkreuz angeordnet werden kann und sich mit demselben dreht.
Das zu schlämmende bezw. zu mischende Rohmaterial wird in der Weise in den äufseren Bassinring eingebracht, dafs es auf das Kegeldach ausgeschüttet wird, und von diesem in die äufsere Abtheilung hinabgleitet. Um ein Liegenbleiben des Schlämmmaterials auf dem Kegeldache zu verhindern, wird ein schräg über das Dach gehender Abstreifbalken angebracht, der an dem zur Zuführung des Rohmaterials nöthigen Gerüst aufgehängt wird und immer in derselben Lage bleibt; an diesem Balken wird das auf das Dach gebrachte Rohmaterial abgestreift Und rutscht in das Schlämmbassin hinab.
Auf der Zeichnung ist A das Schlamm- und Mischbassin, in dem b O1 und b.2 die Unterabtheilungen bilden, c und C1 sind die Abtheilungswände, die in ihrem unteren Theile" mit starken Drahtgeweben, im übrigen Theile mit starkem Eisen- oder Stahlblech überzogen sind, d ist die Ueberlaufrinne zur Zuleitung des Wassers, e ist die Ausflufsöffnung des fertigen Schlämm- oder Mischgutes, die ebenfalls mit Drahtgewebe versehen ist. An der AufsenWänd des Bassins befindet sich auch ein Schieber f zur gänzlichen Absperrung, und ein Schieber /j zur Regelung des Abflusses, wenn ununterbrochen gearbeitet werden soll.
B ist das Balkenkreuz, an dem an der unteren Seite die Pflugschare ^g1, die Brecheggen h H1 und die Schneideapparate i i i i angeordnet sind. Diese letzteren werden von den senkrecht zur Häuptümdrehungsachse angeordneten Wellen k k Jt k und durch die Kettenübersetzung Uli gedreht. Das Balkenkreuz ruht auf dem Ansatz ν des Führungszapfens und seine Arme gleiten auf den Führungsrollen ρ ρ ρ p.
Ueber dem Balkenkreuz ist das zum Schutz der Unterabtheilungen bl b2 und der Antriebsvorrichtung gegen Verunreinigungen dienende Kegeldach p1 angeordnet, q ist der am Material-Zuführungsgerüst aufgehängte Balken, der das auf dem Kegeldach etwa liegen bleibende Rohmaterial abstreift.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Bassin zum Schlämmen und Mischen fetter und magerer Thonmassen, bei welchem die concentrisch und stufenartig zu einander angeordneten Unterabtheilungen (Rührboden) mittelst an ihrem unteren Theil durchbrochener oder aus Drahtgeflecht bestehender Wände derart mit einander verbunden sind, dafs die zu verarbeitenden Massen durch diese von Abtheilung zu Abtheilung gelangen,
2. Die Combination des in Anspruch i. gekennzeichneten Bassins mit einem dieser Disposition entsprechend construirten Brech-, Misch- und Schneideapparate, darin bestehend , dafs im äufseren, zur groben Brech- und Mischafbeit bestimmten Ring aufser den in bekannter Weise auf einem sich drehenden Balkenkreuz in Ketten hängenden Brechapparaten auch noch steif verbundene Wendepflugschare befestigt sind,, und in die anderen concentrischen Unterabtheilungen schraubenflächige Messer hinunter reichen und rotiren, welche, von den auf der Hauptdrehungsachse des Balkenkreuzesι senkrecht angeordneten und durch konische Räder mit diesen verbundenen Wellen ausgehenden Kettenübersetzung ihren Antrieb erhaltend, die Arbeit der Lehmhaue nachahmend, die in den einzelnen Unterabtheilungen gesondert zur Verarbeitung gelangenden Massen mit der dem Feinheitsgrad derselben entsprechenden Geschwindigkeit in dünne Schichten schneidet und auf diese Art homogen durcharbeitet.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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