DE7670C - Ofen mit Petroleumheizung für Goldarbeiter etc. zum Schmelzen edler und unedler Metalle, sowie sonstiger Substanzen - Google Patents

Ofen mit Petroleumheizung für Goldarbeiter etc. zum Schmelzen edler und unedler Metalle, sowie sonstiger Substanzen

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DE7670C
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Germany
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Original Assignee
R. SCHADE in Sorau N.-L. - Vom 3. Mai' 1879 ab
Publication of DE7670C publication Critical patent/DE7670C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B14/00Crucible or pot furnaces
    • F27B14/08Details specially adapted for crucible or pot furnaces
    • F27B14/14Arrangements of heating devices
    • F27B14/143Heating of the crucible by convection of combustion gases

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

1879.
Klasse 40.
R. SCHADE in SORAU N.-L.
Ofen mit Petroleumheizung für Goldarbeiter etc. zum Schmelzen edler und unedler Metalle,
sowie sonstiger Substanzen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Mai 1879 ab.
Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Schmelzapparat besteht in der Hauptsache aus einem zerlegbaren unteren und einem oberen Theil, von denen der letztere auf den ersteren aufgesetzt wird.
An dem unteren Theil befindet sich der Dreifufs a, welcher in der Mitte das auf der Schraubenspindel b befestigte Stellrad c trägt.
Die Schraubenspindel b ist über das Stellrad hinaus zu einem Zapfen verlängert, auf welchen lose die scheibenförmige Unterlage d aufgesetzt ist. Dieselbe ist zur Aufnahme des ringartigen Dochtbehälters e bestimmt.
In diesem Behälter stehen viele flache Dochte in der in Fig. 4 dargestellten Weise aufrecht neben einander. Die Dochte werden getränkt aus dem Petroleumbassin e', welches mit dem Behälter e durch das Rohr e" verbunden ist. Der Dochtbehälter e trägt drei Ansätze, auf welchen der obere, aufsen mit einem Wulst versehene Rand des Fangtiegels/ aufliegt und getragen wird. Dieser Fangtiegel f hat den Zweck, Metalltheile aufzufangen, welche aus dem oberen, dem Schmelztiegel g, herabfallen, wenn dieser porös sein sollte u. dergl.
Der Schmelztiegel g wird durch drei, die Umhüllung h des Fufsgestells durchbrechende Schrauben i und ebenfalls mittelst Wulstes an der Aufsenseite seines oberen Randes getragen. Der Luftzug im Innern der ringförmigen Flamme, welcher zwischen dem Fangtiegel / und dem Dochtbehälter e stattfinden mufs, wird ermöglicht durch die in der Unterlage d kreisförmig arrangirten Luftlöcher d'. Um gröfsere Metallmassen schmelzen zu können, gehören zu dem Apparat ca. vier Tiegel g. Tm jedem dieser vier Tiegel gehört ein Blechcylinder k, welcher je in den correspondirenden Nuthen der drei Träger / aufrecht steht. Diese Blechcylinder k haben den Zweck, dadurch, dafs sie nahezu den Rand des Schmelztiegels g berühren, die Intensität der Flamme unter die Mitte des Schmelztiegelbodens hin zu concentriren, indem sie ein Ausweichen der Flamme verhindern. Regulirt wird die Flamme durch einfaches Umdrehen und dadurch Auf- und Niederheben des Stellrades c und so des Dochtbehälters e. Bei Ingebrauchnahme eines Tiegels ist es nicht erforderlich, diejenigen Blechcylinder k, welche gröfser sind, als der zum Tiegel gehörige, zu entfernen.
Der obere Theil des Apparates besteht aus einer nach oben konisch verjüngten Röhre m, welche nach Art eines Ofenrohres auf den unteren . Theil aufgeschoben wird und einen Schornstein von beliebiger Höhe bildet. In entsprechender Höhe über dem Schmelztiegel g des unteren Theils zeigt der Schornstein m eine längliche Thür n, in welcher ein verticales rechteckiges Fenster ο aus Glasplättchen sich befindet, um die Temperatur des zu schmelzenden Metalles überwachen zu können.
Mein Ofen erzeugt, wenn er in Thätigkeit befindlich ist, ein sehr lebhaftes Geräusch. Die Flamme kann durch die Regulirvorrichtung b c im Fufse so gestellt werden, dafs die Zuströmung des Sauerstoffs der Luft aufserhalb und innerhalb des Lampenringes in solchem quantitativen Verhältnifs zur Gröfse der Flamme steht, dafs der denkbar gröfste Hitzegrad einer Löthrohrflamme erzielt wird, und zwar innerhalb 5 Minuten ein Hitzegrad von 12000 C, bei welchem Feingold schmilzt. 1 kg Silber schmilzt in ca. 15 Minuten nach Verbrauch von 3/s bis '/2 kg Petroleum.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Der durch vorstehende Beschreibung und die beiliegende Zeichnung erläuterte und dargestellte Schmelzofen mit Petroleumfeuerung zum Schmelzen edler Metalle für Goldarbeiter und verwandte Geschäftszweige.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT7670D Ofen mit Petroleumheizung für Goldarbeiter etc. zum Schmelzen edler und unedler Metalle, sowie sonstiger Substanzen Active DE7670C (de)

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