DE765239A - - Google Patents
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Description
Anmolderl Mpl^-Ing* G-eorg Pfleiderer Xn HeumaadffT (Oberpfalz,
Bayern)
Erfinders Di.yl.-Iag* G-eorg Pfleiderer in »euüiarkt (Qberpfalz,
Bayern)
Bezeichnung: fiuadholzausriickgerät·
Zorn Her aua schleife a (auch Blicken genannt) der im Wald ge-*\
schlagenen Bundholzstamme zur nächsten. F^hrstraase werden Bondholzauarück,geräte
benutzt, die aua einem zwe ir ädrigen, in waag,-roohter
und senkrecii^er Ebene bev?eglicli mit einem Schlepper
vorbundenen Anhangör bestehen»
Diese Anhänger weisen ein nach hinten gabelförmig offenes
PrJirgeatell auf, während darüber ein Isranartiggr Ausleger angeordnet
ist, tfber den von einer linde aus ein Soil geführt ist^
mit dom aua dem laldgelande Baumstämme herbe igezogon werden*
Dean, werfen die Baumstämme an einem Ende mittels des Zugaeilea
angehoben und nach Acfahren des Schleppers über den Brdboden
geschleift und an der Endatelle mit d«m angehobenen Snde wie»
der herabgelassen»
ITm nun be im "Beginn der Arbeit durch Buckwärtsfnhren des
Schleppers das Böckgerät leicht an die gewünschte Stelle bria—
gen zu können, kann dieses srfindung^gemäa& z* B. mittels dsa-SchleppervDindenseiles
vom Erdboden abgehoben werden, wobei die
Sicherung gegen seitliches Sciwingen mittels Ketten o· dgl. erfolgt» Zum Verbinden des Gerätes mit dem Schlepper iat ein
die ein Auge trägt, das durch einen Bolzen 2wiacheä%ziitei
kolstückon dea Schleppers in senkrechter Ebene fceweglilfe.
lonkt wird.
Bei einem bekannten Blickgerat ist bereits zwischen dem
Fahrwerk ein Drehschemel angeordnet», umbei längerem Schleifweg
das angehobene Snde des Baumstammes darauf ablegen zu können·
Kach der Erfindung wird dieser Drehschemel abnehmbar gemacht,
ao dass das Backgerät beim Fahren in angehobener Stellang
durch das Abnehmen des Drehschemels entla&tet werden kann·
Die Zeichnung gibt den Erfindungagegenatond in einem Ausführungabeispiel
wieder· Es veranschaulichti Aab* 1 das Auarückgerät in, Längaaaaichtj
Abb· Z daaaalbe in Draufaicht,
Abb» J das Gerät beim Ausrücken von Bundholz aus tief gelegenen
Fällatellen^
Abb* 4 die Wendefähigkeit und Beweglichkeit dea Fahrzeugs
bei angehängtem Bundholz*
Der motorisch angetriebene Schlepper a zeigt an aeiner
Bückwand ein durch zwei Winkel gebildetes Grelenk b, in welches
die von der Muffe α ausgehende*, Drehfläche d eingreift* Die Muffe
c selbst af /"zwischen -*βη Bundenjclie dem Bückebogen β ange—
arbeitet sind. Letzterer verläuft nach oben hin in einen kranartigen Ausleger f und nach unten hin in ein etwa hufeisenförmig
gestaltetes Fahrgestell g, dessen Schenkel durch ein oder mehrere Querrippen h gegenseitig versteif-^ sind, und deren Inten in
entsprechend bemessene Nsben i zur Aufnahme der Bäder k auslaufen.
Zur Er inö gl ic hung eines Anhubea des dem ^GJileppar a auf diese
Weise zugeordneten Anhängers 4£4*fet die Drehfläche d innerhalb
der Q-elenkflashen b um einen BolzenX£ während die
kung des Fahrgestells in der Walgreohten a arch die Maffe c ermöglicht
wird, und bei Bedarf durch einen olzen m In**-
ttea; aufgehoben werden kann·
Der kranartige .Ausleger f des Hiickebogens zeigt eine in
einem Schlitz n^drehenae Seilrolle o. Unterhalb dieser Seilrolle-
sind zwei nebeneinander angeordnete und parallel zum Ausleger
verlaufende Leitrollen ρ vorgesehen. Der Ausleger f selbst
kann, wie im gezeichneten Beispiel wiedergegeben, aus dem eigentlichen
Rückebogen ausgezogen, d. h» hinsichtlich seiner
Auslrdung derart verlängert oder gekürzt werden, dass axe
Seilrolle ο vor oder hinter die Ichae der Bäder k zu liegen
komirt·. Uöbc»r die Seilrolle und, wenn nötig, über eat sprechende
Führungarοllt>n führt das Drahtseil ^, dessen äusseres 3nde
ο in" η entsprechenden Lasthaken r o&e* dgl* aufweist, während
das andere Sn.de über eine Führungsrolle s zu einer vom Motor
des Schleppers angetriebenen Seilwinde t führt·
Am Fahrgestell g sind Haken u o<i»* dgl. vorgesehen, die im
Zusammenhang mit an dor Bück 'and des Schleppers angeordneten Gegenhaken
die Sicherung des angehobenen Auaiiickgerätes gegen
seitliche Schwingungen mittels Ketten? oäw» dgl. ermöglichen»
Sohliesalich ist den beiden Baanaben i ^e eine Ausnehmung
χ eingearbeitet, die das Aufsetzen ein«r die Ra»dnaben verbindenden,
in Abb. 2. strichpunktierte» angedeuteten Hilfsachse
y , auf welcher dann ein mit Zecken ο*βτ dgl. versehener Dreh-
/ιοί? ft"*y
schemel zre^tem, bei Bedarf ermöglichen. Der Hilfsachse y kann
während der Anfahrt des Fahrzeugs zur Fällstelle eine Werkzeugkisto
aufgesetzt werden, welche^ dej» vorer-Tfähnte«Drehschemel ζ
aufgeschnallt ist·
Baa Ausrücken von Rundholz von der Fällst^lle zur nächsten
Verladestelle (Fahr str aase, Bahnstrecke o4e**»dgl. ) geschieht
meist/ ohne Anwendung der Hilfsachse y and des Drehschemela
z. Der Schlepper a fährt gewöhnlich rückwärts von der Fehrstrasäe aas durch den Wald zn die Fällatelle. Bei
dieser Anfahrt ist das dem Schlepper zugeordnete Backgerät hochgezogen, wie dies in Abb. 1 strichpunktiert dargestellt
ist·
Diese Wird* beispielsweise dadurch erreicht, dass der
Lasthaken r in die Querrippe h eingehängt und ao das Ausruckgerät
mittels der Seilwinde t, wn den Bolzen 1 des Scharniers
drehend, angohoben wird. und darauf die "seitliche Befestigung
des Q-erräta em Schlepper mittels der Ketten w o*©*· dgl. er-
An der Fällstelle selbst wird zunächst des Rtickgerät
gelassen, sodase die Hader k ebenso wie die des Schleppers auf
dem Bod'en -. BOn werden ein oder mehrere Eundhölzer
mittels einer Kette o*«p dgl. umfasst, in die der Lasthaken r
eingehakt wird» Des Aufwinden des Seiles über die Seilwinde t
hat dann das Hersnzieh-n und gleichzeitige Hochheben der Enden
der Rundhölzer derart zur Folge, dass die Hölzer zvjischen oder
auch über die Schenkel g de? AusrUckgerätes einseitig frei zu
hängen kommen. Wesentlich ist, dass bei diesem Verfahren der Heranholung wie such bei dem Aufziehen dar Rundhölzer- die
Rundhölzer können auch, wie Abb· 3 veranschaulicht, aus einer
grösseren Entfernung oder einer tiefer gelegenen Mulde mittels
des Seile? herangezogen werden- der Druck in der Hauptsache sicli
über den Rahmen des Bucklerätee auf die Räder k und nur mit einei
geringen Komponente auf die hintere Achse des Schleppers ELtfer-
trägt* Damit iat eine Ueberlaatung des Schleppers and das Hooiisteigen
der vorderen Schlepperatihse ausgeschaltet.
Mit dem hochgezogenen Rundholz fährt nun der Schlepper voa
der Fällstelle durch den Wald zur Strasae. Die SchTienkmöglich«·.
keit dea Ausräckgerätes gegenüber dem Sahlepper einerseits und
das Nachschleifen der einseitig freihängenden Rundholzstamme
anderseits ermöglicht, wie Abb. 4 zeigt, das Wenden in schwierig« sten laldverhaltniasen.
Der Ausleger f kann s im Räckbogen nicht verschieb-·
ber e©ndern fest angeordnet sein, während die Seilrolle ο innerhalb
eines Schlitzes η verschiebbar oder an verschiedenen Stellen feststellbar ist* Diese Ausbildung des Auslegers und der Rolle
ist aber nicht Gegenstand der Erfindung Ausserdem besteht die
Möglichkeit, mittels des der Hilfsachse aufgesetzten Drehschemel«
eine gröaaere Anzahl von Stämmen nicht hängend sondern aufliegend
aus dem Wald zu befördern bezw. auf der Strasae bis zur nächsten
Bahnstation zu schleifen.
Claims (1)
- Patentanspräche 1» Rundholzausrackgerät, das ala zweirädriger Anhänger ausge»A-bildet und in waagrschter und senkrechter Ebene beweglich mit einem Schlepper verbunden iat, dadurch gek nnzeicLnet, dass daa Gerät (e, f, k) z* B· mittels des Schlepperwiadenseiles zum Zwecke des Ri5ckwärtsfahrens vom Boden abhebbar ist und im angehobenen Zustand mittels Ketten (w) o» dgl. gegen seitliche Schwingungen gesichert wird.2# Bundholzausrlickgeret nach Ansprach 1, dadurcn gekennzeichnet, dsas der des gabelförmige Fahrgestell und den Aueleger starr verbindende, senkrechte, im Querschnitt rohrförmige Teil (e) von einer Muffe (o) drehbar umfasst wird, die ein Aage(d) trägt, d©£ durch einen wβagtreeilten Bolzen (1) zwischen zwei am Schlepper angeordneten linkelatue ken (b) in senkrechter Ebene schwenkbar befestigt »erden kann*5» Bundholzausrückgerat nach Ansprach 1, dadurch geken&rzeichnet, daas zwischen den N&ben (i) der Räder (k) dea Btick*· gerätes eine mit Drehschemel (z) versehene Hilfsachse (y) eingö* setzt werdenZur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahrenfolgende Druckschriften*)■ in Betracht gezogen worden.u f4*) Nichtzutreffendes ist zu streichen
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