DE763563C - Verfahren zur Herstellung von Schweisseisen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schweisseisen

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DE763563C
DE763563C DEB180311D DEB0180311D DE763563C DE 763563 C DE763563 C DE 763563C DE B180311 D DEB180311 D DE B180311D DE B0180311 D DEB0180311 D DE B0180311D DE 763563 C DE763563 C DE 763563C
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DE
Germany
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slag
liquid
temperature
production
iron
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Expired
Application number
DEB180311D
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English (en)
Inventor
James Aston
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AM Byers Co
Original Assignee
AM Byers Co
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C3/00Manufacture of wrought-iron or wrought-steel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

  • Verfahren zur-Herstellung von Schweißeisen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Schweißeisen, bei dem in an sich bekannter Weise geschmolzenes Eisen, insbesondere geschmolzenes Flußeisen, mit flüssiger Schlacke zusammengegossen wird, so daß Schweißeisenbälle gebildet werden. Vorzugsweise wird das geschmolzen-- Eisen in einem Behälter, der flüssige Schlacke bei einer Temperatur enthält, die erheblich niedriger als die des geschmolzenen Eisens ist eingegoseen. Dabei ist schon vorgeschlagen worden, die bei, der Bildung der Schweißeisenbälle nicht verbrauchte, überschüssige flüssige Schlacke wieder zu verwenden, indem sie nach dem Körnvorgang auf einen zweiten Behälter usw. zur Erzeugung weiterer Schweißeisenbälle umgefüllt wird.
  • Im ordnungsmäßigen Betrieb kommt nun die überschüssige flüssige Schlacke durch das Eingießen des heißeren geschmolzenen Eisens auf eine für die wiedervenvendung unzulässig hohe Temperatur. Man hat daher in die flüssige Schlacke kalte oder im Bedarfsfall auch heiße Zuschläge eingebracht, durch die dieTemperatur des Schlackenbades erniedrigt wird und die zugleich die günstigste chemische Beschaffenheit der Schlacke aufrechterhalten. Auch ist empfohlen worden, vor dem Gießen im Bedarfsfall mehr Schlacke zuzusetzen, um die verbrauchte Schlacke durch Zugabe frischer Schlacke zu ergänzen. Lm einen schädlichen Einfluh auf das Schweißeisen zu vermeiden, muß das Verfahren mit einer so großen Geschwindigkeit durchgeführt werden, daß für die Abkühlung des Schlackenhades nur eine verhältnismäßig kurze Zeit zur `Verfügung steht. Die Regelung der Temperatur des Schlackenbades durch das Hinzugehen mehr oder weniger kalter fester Zuschläge hat nun den -Nachteil. daß es nicht gelingt, innerhalb der zur 'Verfügung stehenden Zeit die Zuschläge in hinreichend großer %Ienge zum Schmelzen und so zur Verteilung in der flüssigen Schlackenmasse zu bringen. daß die Homogenität des Bades ,gesichert ist; es verbleiben -vielmehr in der Schlacke unliomogene Stellen, die im fertigen Schweißeisen leicht zu Einschlüssen führen können.
  • Dieser -Nachteil wird nach der Erfindung dadurch behoben, daß die zusätzliche Schlacke in flüssigem Zustand hei solcher Menge und Temperatur zugesetzt wird daß die- gesamte Schlackenmenge ein: für das Verfahren günstigste Temperatur erreicht. Durch das Eingießen flüssiger Zusatzschlacke in das flüssige Schlackenbad wird in diesem eine so heftige Bewegung hervorgerufen, daß eine innig Vermischung der alten mit der neuen Schlacke erfolgt. Dadurch wird das Bad so schnell homogen, daß es fast unmittelbar nach dem Eingießen der Zusatzschlacke für die Fortsetzung des 'Verfahrens geeignet ist. Es wird also vermieden, daß das Schlackenbad verhältnismäßig heiße und verhältnismäßig kalte Stellen hat. Dabei ist die Homogenität des Bades auch dann gesichert, wenn verhältnismäßig großeIlengen flüssigerSclilacle zugesetzt werden müssen.. so daß hei den verschiedensten Betriebsbedingungen das Bad innerhalb kurzer Zeit auf die für die Wiederverwendung notwendige Temperatur gebracht werden kann.
  • Sollte hei einer unvorhergesehenen Verzägerung in der Durchführung des Verfahrens einmal der Schlackenrückstand sich auf eine unerwünscht niedrige Temperatur abgekühlt lialkn. so läßt sich dieser Fehler durch Zusatz von flüssiger Schlacke mit einer entsprechend liölieren Temperatur wieder beseitigen.
  • Die flüssige überschüssige Schlacke kann daher bei der richtigen Temperatur und Gewährleistung der Homogenität tuil->--grenzt wiederverwendet werden. wobei noch die Durchführung de-,- Verfahrens i)escliletinigt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellun;g viunSchweißeisen durch Zusammengießen von geschmolzenem Eisen und flüssiger Schlacke unter Wiederverwendung der überschüs-sigen flüssigen Sehlache zur Bildung von weiteren Schweilkisenhällen. wobei von Zeit zu Zeit die verbrauchte Schlacke durch Zugabe frischer Schlacke ergänzt wird, dadurch gekennzeichnet. daß die zus iitzlielle Schlacke in flüssigem Zustand bei solcher Menge und Temperatur zugesetzt wird, daß die gesamte Schlackenmenge eine für das Verfahren günstige Temperatur erreicht. Zur Abgrenzung desErindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgendeDruckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften -Nr. 523 11i, 588 769.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE523441C (de) * 1928-07-19 1931-04-23 A M Byers Company Verfahren zur Herstellung von Schweiss- bzw. Schmiedeeisen
DE588769C (de) * 1930-01-28 1933-11-28 A M Byers Company Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schweisseisen bzw.-stahl

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE523441C (de) * 1928-07-19 1931-04-23 A M Byers Company Verfahren zur Herstellung von Schweiss- bzw. Schmiedeeisen
DE588769C (de) * 1930-01-28 1933-11-28 A M Byers Company Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schweisseisen bzw.-stahl

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