DE7621652U1 - Ausfahrbare stuetze, insbesondere fuer kippbare fahrerkabinen an lastkraftwagen - Google Patents
Ausfahrbare stuetze, insbesondere fuer kippbare fahrerkabinen an lastkraftwagenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D33/00—Superstructures for load-carrying vehicles
- B62D33/06—Drivers' cabs
- B62D33/063—Drivers' cabs movable from one position into at least one other position, e.g. tiltable, pivotable about a vertical axis, displaceable from one side of the vehicle to the other
- B62D33/067—Drivers' cabs movable from one position into at least one other position, e.g. tiltable, pivotable about a vertical axis, displaceable from one side of the vehicle to the other tiltable
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Description
Die Erfindung betrifft Teleskopstützen bzw. ausfahrbare Stützen und h
insbesondere, jedoch nicht ausschliesslich ausfahrbare Stützen oder s
Zylinder, welche verwendet werden können, um Teile von Gehäusen %
von Kraftfahrzeugen zu öffnen oder anzuheben, so das kippbare Fahrer- ].
haus eines Lastkraftwagens. f
Die Erfindung ist verwirklicht in einer ausrahrbaren Stütze mit ersten f
und zweiten Teilen, welche teleskopartig verschiebbar angeschlossen i
sind, so dass der erste ι eil vom zweiten Teil ausfahrbar bzw. diesen f
umgebend einziehbar ist. Eine Verriegelungseinrichtung dient dazu, |
den ersten Teil in seiner ausgefahrenen Position bezüglich des zweiten f
Teils zu halten. Die Verriegelungseinrichtung weist eine Öffnung auf, \
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durch welche sich die Stütze erstreckt. Die Öffnung wird durch einen
ersten grösseren Bereich und einen zweiten kleineren Bereich gebildet. Durch den ersten Öffnungsbereich können sich der erste und der zweite
Teil der Stütze frei erstrecken, während sich durch den zweiten Öff-/3ungsbereieh
nur der zweite Stützenteil erstrecken kann. Die Vei— riegelungseinrichtung ist in einer hinsichtlich Längsbewegung entlang
des zweiten Teils abgesicherten Lage befestigt, wo es erwünscht ist, den ersten Stützenteil in ausgefahrener Lage zu halten oder abzusichern.
Die Verriegelungseinrichtung lässt sich seitlich bezüglich der Stützenteile bewegen, um den ersten Stützenteil in ausgefahrener
Lage zu halten oder entsprechend wieder freizugeben, was davon abhängt, ob der kleinere oder der grössere Bereich der Öffnung mit dem
ersten Stützenteil in Fluchtung gebracht wird.
Vorzugsweise ist die ausfahrbare Stütze selbsttragend, wobei die Verriegelungseinrichtung als zusätzliches Sicherheitsorgan vorgesehen
ist, welche die Stütze in ausgefahrener Position hält.
Die Stütze kann beispielsweise aus einer sogenannten Gasfeder be-
Vorzugsweise weist die Stütze an ihren Enden Befestigungen oder Halterungen auf, mittels welchen sie an entsprechenden Teilen des
~zu tragenden Aufbaues befestigbar ist. Die Verriegelungseinrichtung
kann auf der selben Halterung befestigt £?ein, welche für die Befestigung
des zweiten Stützenteils vorgesehen ist.
Also kann die Verriegelungseinrichtung an einem Ende eines Armes
gelagert sein, der sich von der Lagerung in Längsrichtung entlang des zweiten Stützenteils erstreckt, um die Verriegelungseinrichtung
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in geeigneter Position entlang des zweiten Stützenteils zu haltern,
dergestalt, dass der erste Stützenteil in der erwünschten ausgefahrenen Position gehalten bzw. gesichert werden kann.
Der Arm kann U-Querschnittsform besitzen, wobei innerhalb des
Querschnitts der erste Stützenteil in zurückgezogener Lage aufnehmbar ist. Die Verriegelungsvorrichtung kann durch einen Wandkörper
gebildet sein, welcher material einheitlich am Ende des Arms in von
seiner Halterung abgewandter Lage ausgebildet oder am Ende des Arms befestigt ist.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter
Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung erläutert.
Fig. 1 ist eine schematische Artsicht eines Teils eines ein
kppbares Fahrerhaus aufweisenden Lastkraftwagens mit einer ausfahrbaren Stütze, welche das Fahrerhaus
in geöffneter Position hält;
Fig. 2 ist eine Schnittansicht von Linie 2-2 in Fig. 1; und
Fig. 3 ist eine Einzelansicht verschiedener Halterungen der Stütze.
In der Zeichnung ist schematisch ein Teil eines Lastwagens mit
schwenkbarem Fahrerhaus dargestellt. Der Lastwagen weist ein
schematisch bei 10 wiedergegebenes Fahrgestell bzw. Chassis und
ein schematisch bei 11 wiedergegebenes schwenkbares Fahrerhaus
auf. Am Fahrgestell ist ein Seitenkörper 12 vorgesehen, -während sich am Fahrerhaus ein Flansch 13 befindet. Zwischen diesen Bau-
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teilen erstreckt sich eine bekannte ausfahrbare "Gasfeder", deren beide Enden mittels Schrauben oder Bolzen 14, 15 am Seitenkörper
und am Flansch befestigt sind. Die Gasfeder besteht aus einem Zylinder 16, der sich zuoberst befindet, und aus welchem sich eine
Kolbenstange 17 nach unten erstreckt. Die Gasfeder stellt eine selbsttragende
Stütze dar, welche das schwenkbare Fahrerhaus in der geöffneten Position hält, wie dies durch voll ausgezogene Linien in den
Zeichnungen wiedergegeben ist. Es hat sich in der Praxis erwiesen, dass derartige Gasfedern über längere Zeit gegenüber Leckage anfällig
sind, da das Gas an den Kolbendichtungen entweichen kann.Aus diesem Grunde ist es erwünscht, eine Sicherung vorzusehen, welche
die Strebe oder Stütze in der ausgefahrenen Position hält.
An einem Ende des Bolzens 14 ist ein Arm 18 von U-förmigem Querschnitt
angebracht. Dieser trägt die Kolbenstange d&r Stütze und
erstreckt sich entlang dieser bis zu einem Punkt, wo es erwünscht ist, den Zylinder bei ausgefahrener Stütze zu halten. Am Ende des
Armes in von seiner Befestigung abgewandter Lage ist eine seitlich sich erstreckende, vorzugsweise aus gegossenem bzw. geformtem
Kunststoff bestehende Verriegelungsplatte 2O vorgesehen, -welche
material einheitlich einen Ansatz 21 aufweist. Dieser erstreckt sich
in das offene Ende des Arms und ist an diesem mittels eines Niets 22 befestigt. Die Platte ist mit einer schlüssellochförmigen Öffnung 23
versehen, welche einen grösseren Teil 24 und einen schmaleren Teil 25 aufweist. Durch d&n breiteren oder grösseren Teil 24 können
sich die Kolbenstange und der Zylinder der Stütze erstrecken, während sich durch den engeren oder schmaleren Teil 25 der Öffnung 23 nur
die Kolbenstange erstrecken kann, wie dies aus Fig. 2 zu ersehen ist.
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Wenn sich die Stütze bzw. Gasfeder in der zusammengedrückten oder eingefahrenen Lage befindet, dann ist der Zylinder innerhalb des
breiteren Teils der Öffnung 23 vorgesehen, wie dies die gestrichelte Linienführung in Fig. 1 wiedergibt. Der die Platte tragende Arm
steht dabei von der Stütze ab bzw. divergiert bezüglich dieser. Wenn
das Fahrerhaus bzw. die Fahrerkabine angehoben ist, dann befindet sich die Stütze in nach oben ausgefahrener Lage. Der Zylinder ist
in dieser Lage etwas über die Verriegelungsplatte hinaus versetzt,
so dass die Platte seitlich bezüglich der Kolbenstange bewegbar ist, um den engeren Teil 25 der Öffnung 23 um die Kolbenstange zu legen,
wie Fig. 1 wiedergibt. In dieser Lage ist der Zylinder der Stütze durch die Verriegelungsplatte gegenüber Zurückziehen abgesichert.
Wenn es erwünscht ist, das kippbare Fahrerhaus wieder abzusenken, dann wird der Arm verschwenkt, um den grösseren Teil 24 des
Schlüssellochschlitzes bzw. der Öffnung 23 der Verriegelungsplatte mit dem Zylinder in Fluchtung zu bringen. Der Zylinder kann nunmehr
die Platte passieren, d.h., dass die Stütze in üblicher Weise eingefahren werden kann.
In Fig. 3 der Zeichnung sind drei verschiedene Anordnungen zur Befestigung
des unteren Endes der Kolbenstange 17 und des Arms 18
am Fahrgestell oder Chassis 12 dargestellt. Gemäss der links befindlichen
Ansicht sind der Arm 18 und die Kolbenstange 17 zwischen
den Seitenwänden auf dem Bolzen 14 angeordnet. Abstandselemente
26 sind auf dem Bolzen- oder Schraubkörper zwischen der Kolbenstange und den Seitenwänden des Arms vorgesehen. Der Bolzen weist
einen mit einem Gewinde versehenen Schaft 27 reduzierten Durchmessers auf, der sich durch eine Öffnung am Fahrzeuggestell bzw.
Chassis 12 erstreckt. Eine Schulter 28 zwischen dem Schaft und Hauptteiien des Bolzens liegt an einer Seite des Gestells an, wobei
eine Mutter 29 auf den Schaft aufgeschraubt ist und an der anderen
Seite des Fahrgestells anliegt, um den Gewindebolzen am Chassis oder Gestell zu halten.
Die oben rechts befindliche Ansicht nach Fig. 3 gibt eine weitere Ausführungsform wieder, bei welcher der Schraubenbolzen 14 durch
einen Bolzen 30 ersetzt ist. Dieser weist einen materialeinheitlich ausgebildeten Schulterteil 31 von Ringform auf, welcher auf einem
Längenabschnitt des Bolzen=; ausgebildet ist. An einer Seite der Schulter weist der Bolzen ej.nen Schaftteil 32 mit Gewinde auf, der
sich durch die Öffnung im Chassis oder Fahrgestell 12 erstreckt und
mittels einer Mutter 33 daran befestigt ist. An der anderen Seite der Schulter nimmt der Bolzen den Arm 18 und die Kolbenstange 17
auf, wobei die zuvor genannten Abstandselemente 26 zwischen den Seitenwänden des Arms und der Kolbenstange ausgebildet sind. Das
Ende des Bolzens weist ein Gewinde auf, auf welches eine Mutter 28a
aufgeschraubt ist, um den Arm und die Kolbenstange auf dem Bolzen zu halten. Alternativ können der Arm 18 und die Kolbenstange 17
mittels eines Querzapfens 35 auf dem Bolzen 30 gehalten werden, wie _. die unten rechts wiedergegebene Einzelansicht nach Fig. 3 erkennen
lässt.
Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Ausführungsformen und Weiterbildungen möglich. Anstelle der aus Kunststoff gefertigten
Verriegelungsplatte kann eine mit Kunststoff überzogene Verriegelungsplatte aus Metall verwendet werden. In diesem Fall kann die
Verriegelungsplatte als materialeinheitliche Endwand am Arm ausgebildet sein. Nach einer weiteren Ausführungsform kann der Arm
eine materialeinheittich bestehende Endwand aufweisen, in welcher eine Öffnung vorgesehen ist. In dieser ist ein gesonderter Kunststoff-
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teil gelagert, welcher eine schlüssellochartige Öffnung vorstehend
beschriebener Art aufweist. Nach einer weiteren Konstruktion können Bolzen 14 bzw. Bolzen 30 mittels einer geeigneten Strebe am Seitenkörper 12 anstatt direkt an diesem befestigt werden, wie Fig. 3 erkennen
lässt. Der Arm 18 kann in Richtung der teleskopisch ausfahrbaren
Stützfeder verspannt sein.
Claims (1)
- NSPR ÜCHE1 „ Ausführbare Stütze mit ersten und zweiten Stützenteilen, welche teleskopartig verschiebbar miteinander verbunden sind, so dass der erste Stützenteil vom zweiten Stützenteil ausgefahren bzw. in einer diesen umgebenden Lage wieder eingefahren werden kann, und mit einem Verriegeiungskörper, welcher den ersten Stützenteil in seiner ausgefahrenen Position bezüglich dem zweiten Stützenteil zu halten vermag, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungskörper (20) eine Öffnung (23) aufweist, durch welche sich die Stütze (16, 17) erstreckt, dass die Öffnung mit einem ersten grösseren Öffnungsbereich (24) versehen ist, durch welche sich der erste und der zweite Stützenteil (16, 1 7) zusammen frei erstrecken können, als auch einen zweiten kleineren Bereich (25), durch welchen sich nur der zweite Stützenteil (17) erstreckt, und dass der Verriegelungskörper mittels einer Einrichtung (18) gegenüber Längsbewegung bezüglich des zweiten Stützenteils in einer Position gehalten ist, in welcher es erforderlich ist, den ersten Stützenteil in ausgezogener Lage zu halten, dergestalt, dass der Verriegelungskörper bezüglich der beiden Stützenteile seitlich bewegbar ist, wodurch der erste Stützenteil durch entsprechende Bewegung des Verriegelungskörpers in ausgezogener Lage gehalten werden oder eingezogen werden kann, wenn der kleinere oder der grössere Bereich der Öffnung mit dem ersten Stützenteil (16) in fluchtende Lage gebracht wird.2. Stütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (16, 17) selbsttragend ausgebildet ist, und dass der Verriegelungs-U.09.7iJ
ja am
» » > λ »aLage zu halten. darstellt, um die 3 - 9- \nsDrucf ιt oder 2. dadurch α körper (20) ein zusätzliches Sicherheitsorgan ekennzeicl in ausgefahrener Stütze • a a
• a3. Stütze nach J inet, dass die Stütze (16, 17) aus einer Gasfeder besteht.4. Stütze nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, di-ss an ihren Enden Halterungen (14, 15) zur Befestigung an entsprechenden Teilen des durch die Stütze zu tragenden Aufbaues vorgesehen sind, und dass der Verriegelungskörper (20) auf der dem zweiten Stützenteil zugehörigen gleichen Halterung befestigt ist.5. Stütze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungskörpen (20) an einem Ende eines Arms (18) gehaltert ist, der sich in Längsrichtung entlang des zweiten Stützenteils (17) von der Halterung (14) erstreckt, derart, dass der Verriegelungskörper (20) in geeigneter Position entlang des zweiten Stützenteils gehalten ist, um den ersten Stützenteil (16) in der erwünschten ausgefahrenen Position zu verriegeln.6. Stütze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (18) einen U-Querschnitt aufweist, der zur Aufnahme des ersten Stützenteils (16) in zurückgezogener Lage desselben dient, und dass der Verriegelungskörper durch eine Wand (20) gebildet ist, die in von der Halterung (14) abgewandter Lage material einheitlich mit dem Ende des Arms (18) besteht oder an diesem befestigt ist.(OC IGD£ U.US.78
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