DE761634C - Sekundaerelektronenvervielfacher mit gekreuzten elektrischen und magnetischen Feldern - Google Patents
Sekundaerelektronenvervielfacher mit gekreuzten elektrischen und magnetischen FeldernInfo
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- DE761634C DE761634C DES135317D DES0135317D DE761634C DE 761634 C DE761634 C DE 761634C DE S135317 D DES135317 D DE S135317D DE S0135317 D DES0135317 D DE S0135317D DE 761634 C DE761634 C DE 761634C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J43/00—Secondary-emission tubes; Electron-multiplier tubes
- H01J43/04—Electron multipliers
- H01J43/06—Electrode arrangements
- H01J43/18—Electrode arrangements using essentially more than one dynode
- H01J43/20—Dynodes consisting of sheet material, e.g. plane, bent
Landscapes
- Image-Pickup Tubes, Image-Amplification Tubes, And Storage Tubes (AREA)
Description
- Sekundärelektronenvervielfacher mit gekreuzten elektrischen und magnetischen Feldern Die Erfindung bezieht sich au;f elektror statische Sekundärelektronenvervielfacher mit magnetischem Querfeld und hat deren. Verbesserung mittels einerAusfüh:rungsforrn zum Ziel, bei der ein besonders einfacher Aufbau und verlustarmer Energieaufwand ermöglicht wird.
- Es sind bereits Sekundärelektronen:vervielfacher bekannt, bei denen die Prall- und die Beschleunigungselektroden ringförmig ausgebildet und zwischen zwei konzentrischen Röhren antigeordnet sind und bei denen das magnetische Querfeld durch einen Leiter erzeugt wird, der längs der Achse des Systems verläuft. Das Feld dieses Leiters. im Vervielfacher ist jedoch. nicht homogen, de-nn@ der zugehörige Rückleiter erzeugt im Vervielfacher ebenfalls. ein Feld, das das Feld des Leiters im Vervielfacher auf der dem Rückleiter zugekehrten Seite verstärkt und auf der abgewandten Seite schwächt. Außerdem verursacht ein einzelner Leiter zur Erzeugung des notwendigen Magnetfeldes einen hohen Strombedarf. Dieser Nachteil wird durch die Erfindung dadurch behoben, daß das magnetische Querfefd mittels eines die beiden Rohre als geschlossenen Ring umgebenden Scxlenoids erzeugt wird, dessen Windungen unmittelbar längs der Außenwand und längs der Achse des Svstems verlaufen.
- Die Erfindung sei im folgenden an Hand der Zeichnungen erläutert: Die von der beliebigen Kathode li ausgehenden PrimäreIcktronen werden durch die ringförmige Elektrode I. die auf der Außenseite des inneren Rohres R1 angebracht ist, beschleunigt und durch das in allen Punkten homogene und senkrecht zur Richtung des elektrischen Feldes stehende Magnetfeld einer Spule Sp, die so um die koaxialen Rohre R, und R., gelegt ist, daß ihre eine Wicklungshälfte innerhalb des Rohres Ri, die andere längs der Außenwand des Rohres R, verläuft, zurPrallelektrode i abgebeugt. Hier werden Sekundärelektronen ausgelöst, die nunmehr durch die Ringelektrode 1I beschleunigt und durch das Magnetfeld zur Prallelektrode2 a.bgebeugt ,werden usf. Schließlich treffen die an der letzten Prallelektrode 6 emittierten Sekundärelektronen auf die Fangelektrode _-i auf. Die Rohre R1 und R.., sind im allgemeinen vakuumdicht miteinander verbunden und bilden so selbst die Wandungen des Vakuumgefäßes.
- Durch eine derartige Anordnung wird folgendes erreicht: i. Die Fol,-ussierung erfolgt durch die konkave Form der Auslöseelektroden. Ein besonderes magnetisches Hilfsfeld ist nicht unbedingt erforderlich. Das elektrische Feld ist, abgesehen von den Randzonen derElektroden, homogen, und dasmagnetische Ablenl:feld ist in allen Punkten senkrecht zum elektrischen Feld gerichtet. 2. Auch das magnetische Feld ist im wesentlichen in allen Punkten homogen. 3. -Mangels jeglicher Streuung des Magnetfeldes ist die aufzuwendende Energie relativ gering. .4. Der Aufbau I ist einfach, der gesamte Vakuumraum steht für das eigentliche Elektrodensvstem zur Verfügung. 3. Der durch die Rihre Ri und R., , abgeschlossene Raum ist voll ausgenutzt. Im Vergleich zu Vervielfacliern anderer Bauart ist die gesamte Anordnung bei gleicher Fläche der Auslöseelektroden erheblich kleiner. Hierdurch und durch die Art des magnetischen _#,bletil:feldes wird der durch den Fortfall ferromagnetischer Kerne für die bisher seitlich angeordneten Ablenkspulen relativ (nicht wirklich) erhöhte Strombedarf bei weitem ausgeglichen und durch eine derartige Anordnung der Ablenkspule darüber hinaus eine weitere erhebliche Raumersparnis erzielt.
- Die Erfindung läßt sich nicht nur hei einer Ausführungsform anwenden. die genau der Abbildung entspricht. So kann die Kathode K z. B. eine beliebige, in diesem Fall zweckmäßig ringförmig ausgebildete Glühkathode oder auch eine Photokathode sein. Es ist außerdem nicht nötig, daß die Elektroden an den Gefäßwandungen anliegen. Um eine leichte Montage der Ablenkspule zu ermöglichen, kann sie aus mehreren, z. B. zwei Teilen bestehen, die- an dein fertigen Rohr zusammengesetzt «-erden. Gegebenenfalls kann auch das ganze Svstem mit der Ablenkspule in einem besonderen Vakuumgefäß untergebracht sein.
Claims (3)
- PATENTANSPRtCHE: i. Sekundärelektronenvervielfacher mit gekreuzten elektrischen und magnetischen Feldern, bei dem die Beschleunigungs-und die Prallelektroden gekrümmt, insbesondere ringförmig ausgebildet und zwischen zwei konzentrischen Rohren angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetische Querfeld mittels eines die beiden Rohre als geschlossenen Ring umgebenden Solenoids erzeugt wird, dessen `Findungen unmittelbar längs der Außenwand und längs der Achse des Svstems verlaufen. -
- 2. Sekundärelektronenvervielfacher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetspule aus zwei oder mehreren zusammensetzbaren Teilen besteht.
- 3. Sekundärelektronenvervielfacher nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekemtzeichnet. daß sich das Vervielfachersystem gemeinsam mit der Ablenkspule in einem besonderen Vakuumgefäß befindet. ZurAbgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen «-orden: Britische Patentschrift Nr. d77 64g.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES135317D DE761634C (de) | 1939-01-08 | 1939-01-08 | Sekundaerelektronenvervielfacher mit gekreuzten elektrischen und magnetischen Feldern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES135317D DE761634C (de) | 1939-01-08 | 1939-01-08 | Sekundaerelektronenvervielfacher mit gekreuzten elektrischen und magnetischen Feldern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE761634C true DE761634C (de) | 1952-09-22 |
Family
ID=7539966
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES135317D Expired DE761634C (de) | 1939-01-08 | 1939-01-08 | Sekundaerelektronenvervielfacher mit gekreuzten elektrischen und magnetischen Feldern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE761634C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB477648A (en) * | 1936-11-10 | 1938-01-04 | Gen Electric Co Ltd | Improvements in or relating to secondary emission electron multipliers |
-
1939
- 1939-01-08 DE DES135317D patent/DE761634C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB477648A (en) * | 1936-11-10 | 1938-01-04 | Gen Electric Co Ltd | Improvements in or relating to secondary emission electron multipliers |
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