DE760723C - Stapelausgleichvorrichtung an einem Doppelquerschneider - Google Patents

Stapelausgleichvorrichtung an einem Doppelquerschneider

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DE760723C
DE760723C DEJ70975D DEJ0070975D DE760723C DE 760723 C DE760723 C DE 760723C DE J70975 D DEJ70975 D DE J70975D DE J0070975 D DEJ0070975 D DE J0070975D DE 760723 C DE760723 C DE 760723C
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DEJ70975D
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Jagenberg Werke AG
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Jagenberg Werke AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H31/00Pile receivers
    • B65H31/24Pile receivers multiple or compartmented, e.d. for alternate, programmed, or selective filling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Stapelausgleichvorrichtung an einem Doppelquerschneider Die Erfindung bezieht sich auf eine Stapelausgleichvorrichtung an einem Doppelquerschneider, bei welcher die abgeschnittenen Bogen auf einzelne Ladegestelle abgelegt werden.
  • Auf einem Doppelquerschneider können gleichzeitig Bogen geschnitten werden, welche in der Richtung des Laufes der Papierbahn verschiedene Längen besitzen. Das biedeutet, daß die Anzahl der aus einer bestimmten Länge der Papierbahn geschnittenen Bogen für die einzelnen hinter dem Ablegetisch des Querschneiders zum Sammeln der Bogen angeordneten Stapel verschieden groß sein kann. Hierdurch nimmt die Höhe des Bogenstapels auf einem Ladegestell rascher zu als die Höhe auf einem anderen Ladegestell. Es ist deshalb eine Stapelausgleicheinrichtung erforderlich, um die in einer gleichen Höhe den Ablegetisch des Querschneiders verlassenden verschieden großen Einzelbogen auch stets in die einzelnen Ladegestelle in der gleichen, dem Ablegetisch entsprechenden Höhe einzulegen.
  • Es sind Doppelquerschneider mit hinter dem Ablegetisch angeordneten Stapelausgleichvorrichtungeri bekannt, welche aus einem gerüstartigen Gestell mit an Seilen od. dgl. angebrachten Tragbühnen bzw. Tragschienen für die einzelnen Ladegestelle bestehen. Es sind ferner nuerschneider bekannt, die eine Stapelausgleiclivorrichtung besitzen, bei welcher die einzelnenAblegetische durch Spindeln in ihrer Lage verschoben «-erden. Alle diese bekannten Einrichtungen haben ein auf dem Boden des llaschitienraumes aufgestelltes Gerüst, das im allgemeinen aus vier durch Traversen miteinander verbundenen Ständern besteht. Abgesehen davon. dali diese bekannten Stapelausgleichvorrichtungen sehr viele bewegliche, zu Störungen Anlaß gebende Einzelteile erfordern. verbauen die Anordnungen der Ständer sowie der Tragseile. Spindeln und der Tragbühnen das Ablegeende der Ouerschneider und erschweren die Zugänglichkeit dieses Teils der Maschine außerordentlich.
  • Es ist weiterhin bekannt, für die einzelnen Ladegestelle besondere Hubwagen zu ver-,venden, um einen Stapelausgleich zu schaffen. Dies bedingt bei den größeren Doppelquerschneidern, auf welchen gleichzeitig mehrere Bogen geschnitten werden können. die kostspielige Anschattung von mehreren Hubwagen. Die Zugänglichkeit zu den einzelnen Stapeln wird durch die Hebschienen am vorderen Ende der Hubwagen, stark: behindert. Als weiterer Nachteil kommt hinzu, daß diese Hubwagen nicht selbständig arbeiten, sondern von einer Bedienungsperson ständig betreut <<:erden müssen.
  • Uni dies; verschiedenen Nachteile zu vermeiden, ist die Stapelausgleichvorrichtung an einem Doppelquerschneider der Erfindung gemäß derart ausgebildet, daß eine unterhalb der Ladegestelle diesen zugeordnete auf und ab bewegbare Hebebühne od. dgl. wahlweise auf die einzelnen Ladegestelle einwirken kann. Vorzugsweise bleibt die auf die Breite mehrerer Ladegestelle sich erstreckende Hebebühne od. dgl. bei ihrer Aufundabbewegung im wesentlichen unterhalb des Bereiches der Ladegestelle und ist mit versetzbaren, den einzelnen Ladegestellen zuzuordnenden und in deren Bereich eingreifenden Hubgliedern versehen. Durch diese Anordnung ist ein Verbauen des ",blegeendes des Doppelquerschneiders vollständig vermieden. Jedes einzelne: Ladegestell und der sich darauf befindende Bogenstapel sind leicht zugänglich. Das Heben und Senken dieser Bühne kann auf mechanischem. livdrauliscliem oder elektrischem Wege erfolgen. wobei die einzelnen für das Heben und Senken erforderlichen Einrichtungen ebenfalls unterhalb des Fußbodens angeordnet sein können.
  • Gemäß weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Hebebühne od. dgl. unterhalb einer etwa in Flurhöhe angeordneten. mit einer Vielzahl von Durchbrechungen für die einzelnen versetzbaren Hubglieder %-ersehenen Abdeckung angeordnet.
  • Durch diese Abdeckung entsteht ein vollständig ebener Fußboden. so daß die Bedienungsperson in keiner Weise hei der Wegschaffung der geschnittenen und gestapelten Bogen behindert ist. @-crzugsiceiseentsprechen die in der Abdeckung vorgesehenen Durchtrittslöcher für die Hubglieder den entsprechenden Aufnahmestellen für die Hubglieder in der Hebebühne. Als Hubglieder sind erfitidutigsgemäß versetzbare und iti die Löcher der Hebebühne einschiebbare Tragstangen od. dgl. vorgesehen. Diese Anordnung ermöglicht, daß für die Aufundabbewegung der Ladegestelle eine einzige Hebebühne genügt. Die einzelnen Hubglieder werden jeweils in die für die einzelnen entsprechenden Ladegestelle vorgesehenen Aufnahmestellen in der Hebebühne eingesetzt.
  • Bei einem Doppelquerschneider genügt es, wenn eine einzige Hebebühne vorgesehen wird. Bei einem Mehrfachquersclineider müßten entsprechend mehrere Hebebühnen angeordnet werden.
  • Nachstehend wird die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel beschrieben.
  • Abb. i zeigt eine Vorderansicht der Stapelausgleicheinrichtung teilweise im Schnitt, und zwar in einer Stellung. in welcher 'die abgeschnittenen Bogen vom Querschneider auf die einzelnen Stapel abgelegt werden; Abb. 2 zeigt eine der Abb. i entsprechende Vorderansicht der Maschine. jedoch in der Arbeitsstelle, in der die einzelnen Stapel zur Wegnahme bereitstehen; Abb.3 zeigt eine Draufsicht der Stapelausgleicheinrichtung ; Abb..l zeigt eine Seitenansicht der Einrichtung, gesehen in der Richtung des Pfeiles A in der Abb. i. wobei die beiden Stapel i und 2 weggedacht sind.
  • In den Abbildungen stellen 1, z und 3 die einzelnen Stapel der geschnittenen Bogen dar. Diese xverde.n von Ladegestellen d, 5 und 6 getragen. In einer Grube unterhalb des Fußbodens 7 ist eine Hebebühne 8 angeordnet. Diese wird auf hydraulischem ji'ege durch den Zylinder 9 gehoben und gesenkt. Die Grube wird durch eine Abdeckung io zugedeckt, wobei diese Abdeckung io eine Ebene mit dem Fußboden 7 bildet. In der Hebebühne 8 sind gemäß dem Ausführungsbeispiel drei Reihen von als Löcher ausgebildeten Aufnahmestellen i i für die als Hubglieder ausgebildeten Tragstangen 12 vorgesehen. In der Abdeckung io sind drei Reihen von Durchgangslöchern 13 vorgesehen, welche den Aufnahmestellen i i der Hebebühne 8 entsprechend angeordnet sind. Wie aus Abb.3 ersichtlich, sind die geschnittenen Bogen der Stapel i und 2 kürzer. als die geschnittenen Bogen des Stapels 3.
  • Die abgeschnittenen Bogen werden von dem sich gleichmäßlig hebenden Ablegetisch. 14 (s. Abb. 4) auf die einzelnen Stapel 1, 2 und 3 abgelegt. Damit nun die jeweilige Höhe der einzelnen Stapel 1, 2 und 3 während des Ablegevorgamiges desi Doppelquerschneiders stets dieselbe ist, muß das den Stapel 3 tragende Ladegestell angehoben werden. Zu diesem Zweck werden vier oder mehrere Tragstangen 12 durch die Durchgangslöcher der Abdeckung i o in unterhalb des Ladegestelles .6 angeordnete Aufnahmestellen i i der Hebebühne 8 eingesteckt. Das Ladegestell 6 wird sodann auf diese Tragstangen 12 aufgelegt und die hydraulische Hebevorrichtung mit der erforderlichen Hebgeschwindigkeit in Betrieb gesetzt. Sobald die Stapel 1, 2 und 3 die gewünschte Höhe erreicht haben, wird das Ladegestell 6 durch Senkung der Hebebühne 8 herabgelassen, bis es auf der Abdeckung io zu ruhen kommt. Die einzelnen Stapel 1, 2 und 3 können sodann mit ihren Ladegestellen 4, 5 und 6 wegbefördert werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stapelausgleichvorrichtung an einem Doppelquerschneider, bei welcher die abgeschnittenen Bogen auf einzelne Ladegestelle abgelegt werden, gekennzeichnet durch eine unterhalb der Ladegestelle (4, 5, 6) diesen zugeordnete auf und ab bewegbare Hebebühne (8) od. dgl., die wahlweise auf die einzelnen Ladegestelle (4 5, 6) einwirken kann.
  2. 2. Stapelausgleichvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Breite mehrerer Ladegestelle sich erstreckende Hebebühne (8) od. dgl. bei ihrer Aufundabbewegung im wesentlichen unterhalb des Bereichs der Ladegestelle (4, 5, 6) bleibt und m,it versetzbaren, den einzelnen Ladegestellen zuzuordnenden und in deren Bereich eingreifenden Hubgliedern (12) versehen ist.
  3. 3. Stapelausgleichvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebebühne (8) od. dgl. unterhalb einer etwa in Flurhöhe angeordneten, mit einer Vielzahl von Durchbrechungen (13) für die einzelnen versetzbaren Hubglieder versehenen Abdeckung (io) angeordnet ist.
  4. 4. Stapelausgleichvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Abdeckung (io) vorgesehenen Durchtrittslöcher (13) für die Hubglieder den entsprechenden Aufnahmestellen (ii) für die Hubglieder in der Hebebühne (8) od. dgl. entsprechen.
  5. 5. Stapelausgleichvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekenNzeiahrnet, daß versetzbare und in Löcher der Hebebühne (8) einsteckbare Tragstangen (12) od. dgl. als Hubglieder für die einzelnen Ladegestelle (.4, 5, 6) vorgesehen sind. ZurAbgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 503 9o1.
DEJ70975D 1941-11-29 1941-11-29 Stapelausgleichvorrichtung an einem Doppelquerschneider Expired DE760723C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ70975D DE760723C (de) 1941-11-29 1941-11-29 Stapelausgleichvorrichtung an einem Doppelquerschneider

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DEJ70975D DE760723C (de) 1941-11-29 1941-11-29 Stapelausgleichvorrichtung an einem Doppelquerschneider

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE760723C true DE760723C (de) 1953-06-22

Family

ID=7208182

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DEJ70975D Expired DE760723C (de) 1941-11-29 1941-11-29 Stapelausgleichvorrichtung an einem Doppelquerschneider

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DE (1) DE760723C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE503901C (de) * 1930-08-05 Zum Bruderhaus Maschf Bogenableger fuer Papierquerschneidemaschinen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE503901C (de) * 1930-08-05 Zum Bruderhaus Maschf Bogenableger fuer Papierquerschneidemaschinen

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