DE76042C - Spundverschlufs - Google Patents

Spundverschlufs

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Publication number
DE76042C
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DE
Germany
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bung
sleeve
closure
groove
vessels
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT76042D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. VON DEN BERKEN in Haspe i. W
Publication of DE76042C publication Critical patent/DE76042C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D39/00Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
    • B65D39/08Threaded or like closure members secured by rotation; Bushes therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
A. von den BERKEN in HASPE i. W. Spuntiversclilufs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. August 1893 ab.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Herstellung und Anwendung eines Spundverschlusses aus Metall, welcher an Stelle der seither üblichen Holzspunde als Verschlufs von Fässern und sonstigen Gefäfsen jeder Art dienen soll.
Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte metallene Spundverschlufs besteht im wesentlichen aus zwei Theilen, dem eigentlichen Spund s und der Spundhülse h. Fig. 1 zeigt Schnitt a-b und Grundrifs einer Spundhülse für Holzgefäfse. Fig. 2 zeigt Schnitt c-d und Grundrifs einer Spundhülse mit eingesetztem Spund für Metallgefäfse. Fig. 3 endlich zeigt Vorderansicht und Grundrifs des eigentlichen Spundes ohne Hülse.
Das wichtigste Merkmal für diese Erfindung bildet die Nuth η der Spundhülse h in Verbindung mit dem Knaggen k des Spundes s, die in der vorliegenden Anordnung die Grundbedingung für einen festen und sicheren Verschlufs des Spundes erfüllen. Die Nuth η von rechteckigem, dreieckigem oder halbrundem Querschnitt ist in der Spundhülse /; so angebracht, dafs sie mit der Einlafsöffnung e am oberen Rand der Hülse h beginnt und mit einer mäfsigen Neigung nach unten an der inneren, konisch ausgebohrten Fläche der Hülse bis etwa zur Hälfte des Umfanges der Bohrung entlang läuft. Der Knaggen k ist so geformt, dafs er mit etwas Spielraum in die Nuth η pafst, welche ihm als Führung dient. Das Schliefsen des Spundes geschieht in folgender Weise: Der Spund s wird so in die Hülse h eingesetzt, dafs der Knaggen k die Einlafsöffnung e passirt; alsdann wird auf das Vierkant ν des Spundes s ein Schlüssel gesetzt und so gedreht, dafs der Knaggen k, dem Laufe der Nuth η folgend, den Spund s nach unten drückt, bis dieser mit seiner konischen Dichtungsfläche in der entsprechenden Ausbohrung der Hülse h sitzt. Bei weiterem Drehen des Spundes kommt nun lediglich die obere Fläche der Nuth η als Führungsfläche in Betracht, indem sich der Knaggen k mit seiner oberen Fläche, welche entsprechend der Neigung der Nuth etwas schräg steht (Fig. 3, Vorderansicht), gegen die obere Begrenzungsfläche der Nuth η anlegt, und mufs nun der Spund mittelst des vorerwähnten Schlüssels unter Anwendung von Gewalt noch so viel weiter gedreht werden, bis er, der Führung der oberen Nuthenfläche folgend, hermetisch schliefsend in den konischen Sitz der Hülse h hineingeprefst ist.
Das Oeffnen des Verschlusses geschieht durch Drehen des Spundes in entgegengesetzter Richtung.
Falls es wünschenswerth erscheint, zwischen Spund und Hülsenwand eine Dichtungsscheibe von Leinwand, Pergament oder Gummiplatte u.s.w. einzulegen, wird diese dadurch in der richtigen Lage festgehalten, dafs man sie mit einem concentrischen Ausschnitt versieht, welcher sich um den Ansatz α (Fig. 3) an der unteren Fläche des Spundes s legt. Bei der geringen Wandstärke metallener Fässer ist es unvermeidlich, dafs der Spund bezw. die Hülse nach innen vorsteht. Um trotzdem ein vollständiges Entleeren der Fässer zu ermöglichen,
ist die Spundhülse h (Fig. 2) mit seitlichen Auslauföffnungen / versehen, die so gebohrt sind, dafs sie bei geschlossenem Spund von der kegelförmigen Dichtungsfläche des Spundes s mit abgesperrt werden.
Um bei Exportfässern einen steuersicheren Verschlufs herzustellen, ist das Vierkant ν und die Hülse h mit einer seitlichen, horizontalen oder schrägen Durchbohrung d versehen, welche beiden Durchbohrungen bei geschlossenem Spund mit einander correspondiren, dergestalt, dafs durch dieselben ein Draht oder Bindfaden geführt werden kann, an dessen zusammengewundenen Enden alsdann die Plombe ρ angebracht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Spundverschlufs für Gefäfse jeder Art, gekennzeichnet durch die Anordnung einer spiralförmig nach unten laufenden Nuth η in der Spundhülse h, welche Nuth einem an dem konischen Spund 5 sitzenden Knaggen k als Führung dient und beim Drehen des Spundes denselben fest in den entsprechend gebohrten unteren Theil der Hülse h hineinprefst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT76042D Spundverschlufs Expired - Lifetime DE76042C (de)

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